Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Chemotherapie bei Mammakarzinom: „Verpacktes“ Doxorubicin ist besser fürs Herz
Pegyliertes liposomales Doxorubicin (Caelyx®) ist seit Mitte Januar 2003 für die Monotherapie des metastasierten Mammakarzinoms bei Patientinnen mit erhöhtem kardialem Risiko zugelassen. Der Vorteil: Die Gefahr, dass sich während oder nach der Anthracyclinbehandlung eine Kardiomyopathie entwickelt, ist aufgrund der neuen Galenik gering.Show more23.03.2003, 16:49 Uhr
Orphan drug: Miglustat bei Morbus Gaucher
Miglustat (Zavesca®) ist der erste orale Hemmer der Glucosylceramidsynthase zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Form der Gaucher-Krankheit vom Typ 1. Miglustat hat den Status eines Orphan drug und ist in der Europäischen Union zugelassen für die Behandlung von Patienten, für die eine Enzymersatztherapie mit Imiglucerase (Cerezyme®) nicht in Frage kommt. Die Markteinführung in Deutschland ist für Anfang April geplant, wie die Herstellerfirma Actelion mitteilte.Show more23.03.2003, 16:49 Uhr
M. Wurglics et al:Rationale und traditionelle Johann
Gemütsbewegungen und Stimmungsschwankungen sind typisch für das Auf und Ab des Alltags und brauchen nicht behandelt zu werden. Im Gegensatz dazu sind Depressionen behandlungsbedürftige und behandelbare Krankheiten. Zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen werden mit gutem Erfolg Johanniskrautextrakt-Präparate eingesetzt. Die qualitativ hochwertigen Präparate, deren Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien belegt ist, könnten jedoch durch die traditionellen Präparate, die solche Nachweise nicht erbracht haben und aufgrund ihrer Zusammensetzung unwirksam sein dürften, in Verruf gebracht werden: Weil die enormen Qualitätsunterschiede manchem Arzneimittelfachmann und erst recht den Laien nicht bewusst sind, könnten sie aufgrund schlechter Erfahrungen mit einem Johanniskraut-Präparat schlechter Qualität den Johanniskrautextrakt an sich für unwirksam halten.Show more23.03.2003, 16:49 Uhr
Asthmatherapie bei Kindern: Steroidbelastung senken
Bis zu 10 Prozent der Kinder in Deutschland leiden unter einem Asthma bronchiale, zwei Drittel davon mit Schweregrad 2 oder 3. Sie benötigen eine antiinflammatorische Therapie. Die Galenik des Autohalers Junik® junior sorgt dafür, dass das Glucocorticoid Beclometason in die kleinsten Äste der Bronchien gelangt und ermöglicht so eine Reduzierung der Dosis.Show more23.03.2003, 16:49 Uhr
Postmenopausale Osteoporose: Genügt einmal jährlich Zoledronsäure?
Bei der Behandlung der postmenopausalen Osteoporose ist die intermittierende intravenöse Anwendung von Bisphosphonaten möglicherweise eine Alternative zur täglichen oralen Einnahme. Eine Jahresdosis von 1 bis 4 mg Zoledronsäure, in viertel-, halb- oder jährlichen Dosen infundiert, erhöhte in einer Studie die Knochendichte in einer Größenordnung, wie es von der täglichen Einnahme oraler Bisphosphonate bekannt ist.Show more23.03.2003, 16:49 Uhr
Novartis-Forschungspreis: Adhäsionsmoleküle blockieren
Für die Entdeckung einer neuen Substanz, die Autoimmunerkrankungen wie die Psoriasis, aber auch die atopische Dermatitis bekämpfen könnte, erhielten Priv.-Doz. Dr. Michael Schön, Magdeburg, und Prof. Dr. Wolf-Henning Boehncke, Frankfurt/Main, nach einer Mitteilung von Novartis den "Novartis-Preis für therapierelevante pharmakologische Forschung".Show more23.03.2003, 16:49 Uhr
Gonadotropine zur Sterilitätsbehandlung: Aus Urin gewonnen oder gentechnisch pr
Von operativen Eingriffen bis zur Hormonbehandlung stehen eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um Ehepaaren zu helfen, die ungewollt kinderlos sind. Bei der assistierten Reproduktion werden Gonadotropin-Präparate eingesetzt. Ein hochgereinigtes Präparat, das aus dem Urin postmenopausaler Frauen gewonnen wird, schnitt in einer offenen Vergleichsstudie ähnlich gut ab wie rekombinantes FSH. Es kann möglicherweise zur Kostenminimierung beitragen.Show more23.03.2003, 16:49 Uhr
Kurzsichtigkeit: Schärfer sehen mit Pirenzepin
Möglicherweise müssen Sehhilfen wie Brillen oder auch Kontaktlinsen in Zukunft seltener verordnet werden. Ein Augengel zeigte in einer Studie der Phase II erfreuliche Erfolge bei dem Versuch, das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit bei Kindern zu verlangsamen, wie aus einer Pressemitteilung von Novartis hervorgeht. Der dafür verantwortliche Wirkstoff Pirenzepin ist nicht gänzlich unbekannt: als Magen-Darm-Therapeutikum ist er in den Apotheken bereits seit einiger Zeit vertreten. Allerdings müsse die Wirksamkeit bei der Anwendung am Auge noch in weiteren Studien belegt werden, auch hinsichtlich eventueller Nebenwirkungen am Auge gibt es noch keine Langzeiterfahrungen.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Glucocorticoide: Dexamethason bei bakterieller Meningitis
Erwachsene mit akuter bakterieller Hirnhautentzündung profitierten in einer plazebokontrollierten Doppelblindstudie von einer die Antibiotikatherapie begleitenden Dexamethason-Gabe. Vier Tage lang wurden alle sechs Stunden 10 mg i. v. verabreicht.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Fortschritt in der HIV-Therapie: Enfuvirtid verhindert Fusion mit der Wirtszelle
Enfuvirtid (Fuzeon®, T-20) hat nach sechsmonatiger Prüfung im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung zur Behandlung der HIV-1-Infektion bei vorbehandelten Patienten in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen erhalten, wie Roche und Trimeris Inc. mitteilten. Enfuvirtid gilt als erster Vertreter einer neuen Klasse von Anti-HIV-Medikamenten, der so genannten Fusionshemmer, die an transmembrane Glykoproteine binden. Dadurch wird die Virus-Fusion gestört und der weitere Infektionsverlauf gestoppt.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
H. Kolodziej, V. SchulzUmckaloabo – Von der tr
Die Erforschung der Pflanzen traditioneller Heilsysteme hat sich als eine lohnende Strategie in der phytomedizinischen Forschung erwiesen. Ein aktuelles, anschauliches Beispiel stammt aus der südafrikanischen Ethnomedizin. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet werden seit Jahrhunderten Zubereitungen verschiedener Pflanzen aus der Gattung Pelargonium (Geraniaceae) in vielfältiger Weise therapeutisch genutzt [1]. Davon haben zwei Vertreter, nämlich P. sidoides und P. reniforme, in die moderne Phytotherapie Europas Eingang gefunden. In Südafrika werden Zubereitungen der Wurzel traditionell bei Atemwegserkrankungen angewendet (s. "Etymologie"). Weitere Indikationen sind Diarrhö, gastrointestinale Beschwerden, Dysmenorrhö, Polymenorrhö und Leberbeschwerden. Vermutlich findet von den zwei morphologisch eng verwandten Spezies vorwiegend P. sidoides therapeutische Verwendung [2, 3]. Die traditionelle Arzneipflanze wurde inzwischen unter Anwendung von In-vitro-Prüfmodellen und klinischen Studien zu einem rationalen Phytotherapeutikum entwickelt.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Darmtumoren: Chemoprävention mit Sulindac?
Die Hoffnung, durch die präventive Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika wie Sulindac das Auftreten einer adenomatösen Polyposis verhindern zu können, konnte in einer randomisierten Studie nicht bestätigt werden. Sulindac vermag zwar kolorektale Polypen bei Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis zur Regression zu bringen, reduziert aber das Auftreten dieser Polypen und damit auch das Karzinomrisiko nicht besser als Plazebo. Dennoch gelten Sulindac und COX-2-Inhibitoren als potenzielle Kandidaten zur Chemoprävention kolorektaler Tumoren.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Onkologie: Neuer Therapieansatz mit Proteasomen-Inhibitoren
Mit den Proteasomen-Inhibitoren wird das Spektrum der Targeted-Therapie bei Krebserkrankungen vergrößert. Durch Proteasomen-Hemmstoffe wird die zelluläre Homöostase so gestört, dass bei malignen Zellen eine Apoptose eingeleitet wird; gesunde Zellen reagieren weniger empfindlich. Der Proteasomen-Inhibitor Bortezomib wird derzeit als Monosubstanz und in Kombination mit klassischen Zytostatika in mehr als 30 Studien erprobt, seine Zulassung für Europa soll demnächst beantragt werden.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Akutes Koronarsyndrom: Aktualisierte Richtlinien für die Behandlung
Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) hat ihre Leitlinie für die Behandlung der akuten Koronarsyndrome ohne persistierende ST-Streckenhebung aktualisiert. Darauf wies MSD in einer Pressemitteilung hin.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Braten und Frittieren: Nicht jedes Fett eignet sich gleich gut
Um ein Stück Fleisch oder Fisch zu braten, benötigt man Fett in der Pfanne, soviel ist klar. Welche Fette eignen sich aber insbesondere zum Braten und Frittieren von Speisen? Die Auswahl im Supermarkt ist riesig, die Qual der Wahl also groß. Der folgende Artikel kann eine Orientierungshilfe bei der Suche nach dem "richtigen Fett" sein.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Allergiker am Steuer: Sedierende Antihistaminika
Die höchsten Unfallzahlen in Deutschland werden im Straßenverkehr im Mai, dem Monat mit der stärksten Graspollenbelastung, registriert. Die Kampagne "Allergie am Steuer" Ų eine Gemeinschaftsinitiative der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI) und des Automobilclub von Deutschland (AvD) Ų will nun die Zusammenhänge zwischen allergischer Rhinitis und Unfallrisiko verdeutlichen und adäquate Präventionsstrategien propagieren. Dazu zählen sowohl medizinische als auch technische Maßnahmen.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Behandlung des Diabetes mellitus: Basalinsulinanalogon mit verlängerter Wirkung
Ein neues, langwirksames Humaninsulinanalogon, Insulin Detemir, befindet sich derzeit in der Phase III der klinischen Prüfung. Durch Bindung an Albumin wird das Insulin verzögert freigesetzt und kann so langsam und gleichmäßig bereitgestellt werden. In den bisher abgeschlossenen Studien konnte für Insulin Detemir eine geringere intraindividuelle Variabilität und ein niedriges Hypoglykämierisiko nachgewiesen werden. Der Zulassungsantrag wurde in den USA und bei den europäischen Behörden Ende 2002 eingereicht, nach Angaben der Novo Nordisk Pharma GmbH kann Ende dieses Jahres mit einer Zulassung gerechnet werden.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Nickelkontaktallergie: Eine nickelarme Diät ist nicht generell gerechtfertigt
Bei einer Nickelallergie muss ein länger andauernder Kontakt mit nickelhaltigen Gegenständen, z. B. Modeschmuck oder Euro-Münzen, gemieden werden. Der Verzehr nickelreicher Lebensmittel führt jedoch nur bei einem Teil der Nickelallergiker zu Hautreaktionen. Betroffen sind meist nur diejenigen, die bereits länger und sehr stark mit Nickel sensibilisiert sind. Ihnen kann eine nickelarme Diät helfen, sie wird jedoch erst durch eine erfolgreiche nickelarme (diagnostische) Diät mit nachfolgendem positiven Provokationstest gerechtfertigt.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
EU-Zulassung beantragt: Efalizumab bei Psoriasis
Serono hat nach eigener Mitteilung die Zulassung für Efalizumab (vorgesehener Handelsname Raptiva®) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis bei der europäischen Behörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) beantragt. Die EMEA hat den Antrag akzeptiert und mitgeteilt, dass das Zulassungsverfahren eröffnet wurde.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Antibiotikatherapie: Praxisstudie belegt Wirksamkeit und Verträglichkeit von Te
Telithromycin (Ketek®) ist der erste Vertreter der neuen Antibiotika-Klasse der Ketolide. In Europa ist die Verbindung seit Oktober 2001 zugelassen zur Behandlung einer akuten Exazerbation einer chronischen Bronchitis, bei leichter bis mittelschwerer ambulant erworbener Pneumonie und akuter Sinusitis. Die Ergebnisse zweier Studien nach der Markteinführung zeigten die Wirksamkeit und Verträglichkeit auch in großen Patientengruppen.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Chronisch obstruktive Erkrankungen: Salmeterol in Fixkombination empfohlen
Salmeterol ist ein langwirkendes β2-Sympathomimetikum, das in der Therapie chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) Anwendung findet. Zwei aktuelle Veröffentlichungen könnten Anlass zur Neubewertung des Wirkstoffs sein: Eine internationale Studie hat ergeben, dass eine kombinierte Behandlung der COPD mit Salmeterol und dem Corticoid Fluticason einer Therapie mit den Monosubstanzen und Plazebo überlegen ist, das CPMP empfiehlt die Zulassung für diese Indikation. Andererseits wurde eine Sicherheitsstudie mit Salmeterol bei Asthma-Patienten kürzlich gestoppt, weil eine höhere, wenn auch statistisch nicht signifikante Zahl von lebensbedrohlichen Asthmakrisen und Todesfällen in Verbindung mit Asthma aufgetreten war.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Erektile Dysfunktion: Dritter PDE-5-Hemmer zugelassen
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Vardenafil (Levitra®) erteilt, wie aus einer Pressemitteilung von Bayer HealthCare und GlaxoSmithKline, die das Produkt gemeinsam entwickeln und vertreiben, hervorgeht. Mit Vardenafil steht neben Sildenafil (Viagra®) und Tadalafil (Cialis™ eine weitere Therapieoption zur medikamentösen Behandlung der erektilen Dysfunktion zur Verfügung. Die Wirkung und Nebenwirkungen aller Phosphodiesterase(PDE)-5-Hemmer sind vergleichbar, Vardenafil soll etwas schneller wirken.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Atopische Dermatits: Pimecrolimus auch bei Säuglingsekzem
Pimecrolimus (Elidel®-Creme 1%) kann auch als eine wirksame und gut verträgliche Therapie zur Behandlung von Ekzemen bei nur drei Monate alten Babys eingesetzt werden, wie aus einer Pressemitteilung der Novartis Deutschland GmbH hervorgeht. In einer Studie im Journal of Pediatrics wurde festgestellt, dass nach sechs Wochen das Ekzem bei mehr als doppelt so vielen der mit Pimecrolimus behandelten kleinen Patienten abgeheilt oder nahezu abgeheilt war im Vergleich zu Patienten, die mit der wirkstofffreien Grundlage behandelt wurden. Bisher besteht für Pimecrolimus eine Zulassung in Deutschland für Kinder ab zwei Jahren.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
COX-2-Hemmer: Wenig gastrointestinale Komplikationen unter Celecoxib
Im Zusammenhang mit COX-2-Hemmern gibt es noch offene Fragen: Sind sie ebenso wirksam wie klassische NSAR, aber verträglicher? Wie steht es mit schweren gastrointestinalen, aber auch mit kardiovaskulären Nebenwirkungen? Mit den gastrointestinalen Komplikationen beschäftigten sich erneut eine kanadische Beobachtungsstudie und eine Metaanalyse randomisierter Celecoxib-Studien.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Mammakarzinom: Entwicklungen in der Therapie des Mammakarzinoms
Im Dezember 2002 fand in San Antonio (Mexiko) ein internationales Breast Cancer Symposium statt, bei dem rund 5000 Experten neue operative und chemotherapeutische Therapieansätze diskutierten. Neben einer neuen Bewertung von Anthrazyklinen, Tamoxifen und Anastrozol sowie der möglichen Bedeutung von Taxanen ist insbesondere die Rolle der primär systemischen Therapie hervorzuheben, welche die Rate brusterhaltender Operationen erhöht und in günstigen Fällen zu einer pathologischen Komplettremission führen kann.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Phytoöstrogene: Ersatz für den Hormonersatz?
Klimakterische Beschwerden stellen zwar kein lebensbedrohliches Leiden dar, sie sind aber wegen des hohen Leidensdrucks für die betroffenen Patientinnen durchaus behandlungsbedürftig. Die im vergangenen Sommer in den USA abgebrochene WHI (Women's Health Initiative)-Studie zeigte allerdings, dass die häufig empfohlene und in den vergangenen 20 Jahren sehr populär gewordene Hormonersatztherapie (HRT) nicht ohne Risiko ist und heute nur noch bei strenger Indikationsstellung und kurzbefristet eingesetzt werden sollte. Eine im "Gynäkologen" erschienene Auswertung und Gegenüberstellung wissenschaftlicher Daten zu östrogenwirksamen Pflanzeninhaltsstoffen dürfte für den Apotheker eine gute Hilfe bei der Beratung bieten.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Neues atypisches Neuroleptikum: Aripiprazol stabilisiert Dopamin- und Serotonin-
Aripiprazol ist ein partieller Dopamin- und Serotoninagonist zur Behandlung schizophrener Erkrankungen. Er blockiert Dopamin- und Serotoninrezeptoren nicht undifferenziert, sondern stabilisiert die Neurotransmitterfreisetzung auf physiologischem Niveau. In den USA ist Aripiprazol (Abilify) von der Food and Drug Administration (FDA) jetzt zur Therapie von Patienten mit Schizophrenie zugelassen. Mit der europaweiten Einführung rechnen Bristol-Myers Squibb und Otsuka Pharmaceutical, die Aripiprazol gemeinsam entwickeln und vermarkten, im kommenden Jahr.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Malaria: Auch für Kinder ist Prophylaxe möglich
Zur Malariaprophylaxe bei Kindern mit einem Körpergewicht von 11 bis 40 kg hat die Wirkstoffkombination Atovaquon/Proguanil 62,5/25 mg eine Zulassung erhalten, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Die Tabletten werden als Malarone Junior® Filmtabletten voraussichtlich rechtzeitig zu Beginn der Sommerreisezeit ab Mai/Juni 2003 in Deutschland erhältlich sein.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
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