
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Freitextverordnungen: Abgabefehler „vorprogrammiert“
Das E-Rezept stärkt grundsätzlich die Arzneimitteltherapiesicherheit, da durchgängig digitale Prozesse die Häufigkeit von Abgabefehlern in der Apotheke reduzieren können. In der praktischen Anwendung entstehen jedoch auch neue Risiken: Freitextverordnungen auf E-Rezepten stellen eine potenzielle Fehlerquelle dar, denn manuelle oder teilautomatische Übertragungen sind fehleranfällig. Show morepharmazie
CIRS-Fall: E-Rezepte
17.03.2026, 04:55 Uhr


Parkinson – wann kann inhalatives Levodopa empfohlen werden?
Eine neue Leitlinie zur Parkinson-Krankheit ist erschienen, in der alle Therapieempfehlungen überarbeitet wurden. Beispielsweise gibt es jetzt erstmals auch Empfehlungen zur Anwendung des neuen inhalativen Levodopa-Präparates Inbrija.Show moreNeue Leitlinie
10.11.2023, 16:50 Uhr

Pilotprojekt zeigt: Viele Antibiotika-Hersteller befeuern Resistenzen
Im Rahmen von Antibiotika-Ausschreibungen lässt die AOK seit zwei Jahren kontrollieren, welche Wirkstoffmengen sich in den Abwässern und der Umwelt finden. Herstellern, die sauber arbeiten, steht ein Bonus zu. Aus dem Projekt entstand eine Pilotstudie, die die AOK Baden-Württemberg am heutigen Freitag vorstellte. Die Autoren der Studie fordern politisches Handeln auf EU-Ebene, um Antibiotikaresistenzen und Engpässen vorzubeugen.Show moreUmweltstandards in AOK-Rabattverträgen
10.11.2023, 15:40 Uhr

Allergische Pilzsinusitis
Eine akute Sinusitis wird meist durch Viren oder seltener durch Bakterien hervorgerufen. Durch eine Entzündungsreaktion kommt es zum Anschwellen der Schleimhäute, die Patienten klagen neben einer verstopften Nase auch über einen Druckschmerz im Gesicht. Doch eine solche Nebenhöhlenentzündung kann auch durch eine allergische Reaktion auf Pilze entstehen. Was genau passiert bei der allergischen Pilzsinusitis? Und wie wird diese behandelt?Show moreWissenswertes zu Entstehung, Symptomen und Therapie
10.11.2023, 11:15 Uhr

FDA lässt Tirzepatid-Präparat zum Gewichtsmanagement zu
In den USA ist mit Zepbound ein zweites Tirzepatid-haltiges Arzneimittel zugelassen worden. Die Indikation: Gewichtsmanagement bei adipösen sowie übergewichtigen Personen mit weiteren gewichtsbedingten Erkrankungen. In Deutschland steht unterdessen die Markteinführung von Mounjaro bevor, einem Tirzepatid-Präparat, das bei unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes zugelassen ist.Show moreZepbound folgt auf Mounjaro
09.11.2023, 14:15 Uhr

Kann man Ozempic überdosieren?
Aktuelle Berichte aus Australien beschäftigen sich derzeit nicht nur mit den Gefahren, die von gefälschtem Ozempic ausgehen, sondern auch mit dem Risiko von Fehlanwendungen des Arzneimittels. Offenbar mussten bereits mehrere Australier nach einer Semaglutid-Überdosis in die Notaufnahme. Was sollte man also über eine mögliche Überdosierung mit Ozempic wissen?Show moreSemaglutid
09.11.2023, 13:00 Uhr

Insulin ist weniger temperaturempfindlich als angenommen
Bekannt ist: Insuline sind im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C zu lagern und sollten nach erstmaligem Gebrauch nicht bei Temperaturen über 30 °C aufbewahrt werden. Neu hingegen ist die Erkenntnis aus einem aktuellen Cochrane-Review. Demnach kann Insulin monatelang bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, ohne an Wirksamkeit zu verlieren.Show moreAktueller Cochrane-Review
09.11.2023, 09:45 Uhr
Hormonfreies Intervall infrage gestellt
Eine monatliche Einnahmepause führt bei Anwenderinnen von kombinierten oralen Kontrazeptiva zu einer Abbruchblutung, die den natürlichen Menstruationszyklus der Frau imitieren soll. Dass sich dieses kurzzeitige, hormonfreie Intervall negativ auf die mentale Gesundheit der Anwenderinnen auswirken kann, genauso wie die natürliche Menstruation, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen österreichischen Studie.Show moreArzneimittel und Therapie
08.11.2023, 23:00 Uhr
Weitere orale Antidiabetika für jugendliche Typ-2-Diabetiker getestet
Anlässlich des Welt-Diabetestages am 14. November lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Diabetesforschung. Auf der Suche nach neuen, oral anzuwendenden Antidiabetika für Kinder und Jugendliche wurde kürzlich eine internationale Studiengruppe fündig: Im Vergleich zu Placebo führte Dapagliflozin zu einer signifikanten Verbesserung der HbA1c-Werte. Für einen zweiten Kandidaten, Saxagliptin, traf dies nicht zu.Show moreArzneimittel und Therapie
08.11.2023, 23:00 Uhr

Leiden mit vielen Gesichtern
Aufgetriebener Bauch, quälende Blähungen, Schmerzen, Durchfall und Obstipation: Das Krankheitsbild des Reizdarmsyndroms hat viele Gesichter. „Ohne Befund“ verkennt immer noch zu oft die körperliche Erkrankung. Heute weiß man, dass eine Vielzahl an pathologischen Veränderungen hinter den vielfältigen Ausprägungen des Reizdarmsyndroms stecken können. Eine Behandlung muss daher individuell und in enger Arzt-Patienten-Interaktion geschehen. | Von Judith Esch Show moreBeratung
08.11.2023, 23:00 Uhr

Allergische Pilzsinusitis
Eine akute Sinusitis wird meist durch Viren oder seltener durch Bakterien hervorgerufen. Durch eine Entzündungsreaktion kommt es zum Anschwellen der Schleimhäute, die Patienten klagen neben einer verstopften Nase auch über einen Druckschmerz im Gesicht. Doch eine solche Nebenhöhlenentzündung kann auch durch eine allergische Reaktion auf Pilze entstehen. Was genau passiert bei der allergischen Pilzsinusitis? Und wie wird diese behandelt? | Von Sabine Fischer Show moreBeratung
08.11.2023, 23:00 Uhr
„Futter“ für das Immunsystem
rei | Eine gesunde Ernährung ist essenziell für das Immunsystem. Vor allem Kinder und ältere Menschen, deren Abwehrsystem noch nicht oder schon weniger effektiv ist, benötigen immunrelevante Mikronährstoffe. Doch die ausreichende Zufuhr über die Nahrung lässt bei beiden Gruppen zu wünschen übrig. In diesem Fall ist die Supplementation mit der Nährstoffkombination in Orthomol Immun® sinnvoll. Show moreApotheke und Markt
08.11.2023, 23:00 Uhr
Wärmestabilität von Insulin untersucht
Bisher wird empfohlen, Insulin im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C zu lagern, nach erstmaligem Gebrauch sollte es nicht über 30 °C aufbewahrt werden. Ein aktueller Cochrane-Review wertete 17 Studien (22 Publikationen) sowie zusätzliche Informationen von pharmazeutischen Herstellern aus und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Insulin kann monatelang bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, ohne an Wirksamkeit zu verlieren. Show moreArzneimittel und Therapie
08.11.2023, 23:00 Uhr
Teils hoch potent und gefährlich: Nitazene
„Untergrundchemiker“ liefern sich seit Jahren ein Katz-und-Maus-Spiel mit Strafverfolgern. Sie synthetisieren neue psychoaktive Substanzen (NPS), indem sie die Moleküle bekannter Drogen abwandeln oder Wirkstoffkandidaten aus der Forschung umfunktionieren, und umgehen damit eine Zeit lang Kontrollen. So treibt auch die Opioid-Krise immer neue Blüten. Seit einigen Jahren taucht in Opioiden auf dem Schwarzmarkt, aber auch in biologischen Proben von Drogentoten eine Substanzklasse auf, die bereits in den 1950er-Jahren als Schmerzmittel entwickelt wurde: die Nitazene.Show moreArzneimittel und Therapie
08.11.2023, 23:00 Uhr

Betablocker bei Bluthochdruck keine erste Wahl – oder?
Manche erinnern sich vielleicht noch: Bereits im Jahr 2006 wurde intensiv diskutiert, ob Betablocker in der Therapie des Bluthochdrucks als Arzneimittel der ersten Wahl zum Einsatz kommen sollten. Seitdem sind einige Jahre vergangen – doch völlige Klarheit herrscht bei der Fragestellung offenbar noch immer nicht.Show moreKritik an europäischer Hypertonie-Leitlinie
08.11.2023, 09:45 Uhr

Dreimal RSV-Abwehr
In den letzten Monaten sind drei Präparate zur Immunisierung gegen das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) auf dem deutschen Markt eingeführt worden. Die Zubereitungen sollen bei gefährdeten Menschen wie Frühgeborenen, Säuglingen, Kleinkindern oder Älteren schwere Erkrankungen der unteren Atemwege verhindern. Allen gemeinsam ist, dass die Wirkung über das virale Fusionsprotein vermittelt wird, mit dessen Hilfe das Virus in die Körperzellen eindringt.Show moreRespiratorisches Synzytial-Virus
07.11.2023, 15:45 Uhr

UAW-Verdachtsfälle melden – Arzneimittelsicherheit erhöhen
Wenn Sie in den kommenden Tagen oder Wochen vermehrt auf Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) angesprochen werden, liegt dies an einer internationalen Social Media Kampagne. Vom 6. bis 12. November möchten BfArM, PEI und andere Behörden mehr Bewusstsein für UAW von Arzneimitteln und Impfstoffen schaffen und erklären Patient:innen, wie sie diese melden können – nämlich unter anderem in ihrer Apotheke.Show more#MedSafetyWeek 2023
06.11.2023, 12:45 Uhr
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