Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Augenerkrankungen: Schützt Vitamin E vor Makuladegeneration?
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente können bei vielen Erkrankungen erwiesenermaßen eine Schutzfunktion ausüben. Ob dies auch auf eine Vitamin-E-Supplementierung bei der altersbedingten Makuladegeneration zutrifft, wurde in einer australischen Studie untersucht.Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
Akuttherapie der Migräne: Viele überstehen die Attacke ohne große Schmerzen
Mit Eletriptan (Relpax®) stieß Mitte Februar das siebte Mitglied zur Triptan-Familie. Bei der besonders lipophilen Substanz tritt die zentrale Wirkkomponente gegenüber der peripheren in den Vordergrund. Eletriptan verbindet so eine schnelle und starke mit einer lang anhaltenden Wirkung. Die Filmtabletten sind zugelassen zur Akutbehandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura.Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
Leichtes Asthma bronchiale: Weniger Notfälle unter inhalativem Budesonid
Patienten mit neu aufgetretenem persistierendem leichtem Asthma bronchiale inhalierten in einer randomisierten Doppelblindstudie einmal täglich entweder niedrig dosiertes Budesonid oder ein Plazebo. Schwere Asthma-Exazerbationen traten unter dem Glucocorticoid später und seltener auf als unter Plazebo. Die Asthmasymptome waren besser unter Kontrolle und der zusätzliche Glucocorticoid-Bedarf war verringert. Auch Lungenfunktionsparameter wurden verbessert.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
Modegetränk Absinth: Überschreitungen der Thujon-Höchstwerte
Absinth, zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Getränk unter Künstlern und Schriftstellern, ist wieder zu einem Modegetränk geworden. "Trendy" ist die mit dem Kosenamen "Grüne Fee" (frz. la fee verte) bezeichnete Spirituose vor allem deshalb, weil den grünschimmernden Bittergetränken durch ihren Gehalt an Thujon die Erzeugung besonderer Rauschzustände zugeschrieben werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat mit Unterstützung der amtlichen Lebensmittelüberwachung der Bundesländer die Thujongehalte von 30 in Deutschland im Handel befindlichen Absinthgetränken ermittelt.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
Therapie des Bluthochdrucks: Viele Hypertoniker profitieren von Calciumantagonis
Bei der Hypertoniebehandlung scheinen derzeit die Diuretika an Boden zu gewinnen, zumal es sich hierbei um recht preisgünstige Medikamente handelt. In Deutschland aber wird es wohl bei den derzeitigen Therapiekonzepten bleiben, wobei neben den Diuretika die Calciumantagonisten, die Betablocker sowie die ACE-Hemmer und die modernen AT1-Rezeptorantagonisten Mittel der Wahl bei der Hypertoniebehandlung sind.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
Hypertonie: Zeitbombe Morgenhochdruck
Trotz Therapie treten in den frühen Morgenstunden bei vielen Patienten gefährliche Blutdruckspitzen auf, die zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen können. Moderne Arzneimittel wie der AT1-Blocker Telmisartan (Micardis®) treten diesem Risiko entgegen.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
Brustkrebs: Taxane in der Therapie des frühen Mammakarzinoms
Für die Frauen der westlichen Industrieländer stellt das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung dar. Allein in Deutschland sind jedes Jahr rund 47 000 Neuerkrankungen und 19 000 Todesfälle aufgrund von Brustkrebs zu verzeichnen. Nachdem die Taxane bei der Behandlung von metastasiertem Mammakarzinom bereits einen Stellenwert erreicht haben, beschäftigt sich die Forschung mittlerweile intensiv mit dem Einsatz von Taxanen vor allem in der adjuvanten aber auch in der neoadjuvanten Therapie des frühen Brustkrebses.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
Hormonrefraktärer Prostatakrebs: Neue Substanzen induzieren verstärkt den Zell
Bei der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO) in Chicago wurden klinische Daten einer Phase-II-Studie mit Oblimersen (Genasense™) in Kombination mit Docetaxel (Taxotere®) beim fortgeschrittenen hormonrefraktären Prostatakrebs vorgestellt, wie Aventis und Genta Incorporated mitteilten. Oblimersen ist ein Antisense-Oligonucleotid-Zytostatikum, das Ende 2003 zur Zulassung eingereicht werden soll.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
Krebsmedizin im 21. Jahrhundert: Die Entdeckung des Patienten
Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Klinik für Tumorbiologie Freiburg fand am 27. Juni 2003 in Freiburg ein interdisziplinäres Symposium "Krebsmedizin im 21. Jahrhundert: Die Entdeckung des Patienten" statt. Dabei standen die Rolle des Patienten, seine Auffassung von Krankheit und Gesundheit, seine Ressourcen und Bedürfnisse, sein Verhältnis zu Arzt und Gesellschaft sowie seine zukünftige Stellung im Mittelpunkt.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
Antiretrovirale Therapie: Once daily zur Behandlung von HIV
Während der Zeitraum von 1980 bis 1996 durch die Frage gekennzeichnet war, was man überhaupt gegen AIDS tun kann und man 1996 bis 2000 erfreut war, dass es Medikamente gibt, die wirken, hat sich die medikamentöse Behandlung inzwischen von einer einfachen Monotherapie zur sehr komplexen hochwirksamen antiretroviralen Therapie entwickelt.Show more29.06.2003, 15:52 Uhr
Therapie von Wechseljahresbeschwerden: Studien mit Cimicifuga-Extrakten
Präklinische Studien des Phytopharmaunternehmens Schaper & Brümmer, die Sicherheitsaspekte in der Behandlung klimakterischer Beschwerden mit pflanzlichen Zubereitungen in den Vordergrund stellen, haben ergeben, dass ein isopropanolischer Extrakt aus Cimicifuga racemosa (Remifemin®) sowie der Cimicifuga-Extrakt in Kombination mit Johanniskraut (Remifemin® plus) in höheren Konzentrationen die Proliferation von humanen Brustkrebszellen hemmen. Außerdem beeinflusst der isopropanolische Cimicifuga-Extrakt auch die postmenopausal gesteigerte Knochenresorption auf Ebene der Zytokinregulation.Show more29.06.2003, 15:52 Uhr
Therapie junger Epilepsiepatienten: Optimierte Lebensqualität ist wichtiger als
Im Kleinkindalter ein Schock für die Eltern, in der Pubertät ein Stigma für den Teenager: Das Auftreten einer Epilepsie ist auch heute noch eine böse Zäsur. Dabei können viele epilepsiekranke Kinder und Jugendliche wie ihre Altersgefährten Kindergärten und geeignete Schulen besuchen, Partner finden und ihren Lebensweg gehen. Das setzt aber optimale Umstände der Diagnose, medikamentösen Therapie und psychosozialen Betreuung voraus. Und Expertenwissen: Denn auch bei epileptischen Erkrankungen gilt: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.Show more29.06.2003, 15:52 Uhr
Adipositas: Zonisamid – vom Antiepileptikum zum Appetitzügler
In einer amerikanischen Studie mit übergewichtigen Patienten konnte die beobachtete antiadipöse Wirkung des Antiepileptikums Zonisamid bestätigt werden. Die Kombination des Antikonvulsivums mit einer hypokalorischen Diät führte zu signifikant höheren Gewichtsverlusten als eine kalorienreduzierte Kost alleine.Show more29.06.2003, 15:52 Uhr
Nebenschilddrüsen minimalinvasiv operiert: Neues Verfahren schont den Stimmband
Die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen noch schonender zu operieren Ų das ist das Ziel eines neuen videoassistierten, minimalinvasiven Verfahrens, das am 22. Mai 2003 erstmals in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eingesetzt wurde. Ein Team um Prof. Dr. Georg F. W. Scheumann und Priv.-Doz. Dr. Hueseyin Bektas aus der Abteilung Viszeral- und Transplantationschirurgie nahm die Operation erfolgreich vor. Aufgrund des notwendigen Fachwissens können bislang nur sehr wenige Kliniken in Deutschland dieses Verfahren einsetzen.Show more29.06.2003, 15:52 Uhr
Onkologie: Alternative Methoden unter evidenz-basierten Gesichtspunkten
Eine nordamerikanische Arbeitsgruppe untersuchte die häufigsten alternativen Heilmethoden unter evidenz-basierten Gesichtspunkten und beurteilte Nutzen und Risiken des komplementären Therapieansatzes in der Onkologie. Sinnvoll erscheinen eine Reduktion des Fettkonsums, die Supplementierung von Vitamin E sowie Akupunktur, Massagen und körperliche Bewegung. Abzulehnen sind restriktive Diäten, hochdosiertes Vitamin A und C sowie Phytoestrogene bei bestimmten Krankheitsbildern.Show more29.06.2003, 15:52 Uhr
Neuer Proteasehemmer: Atazanavir zur einmal täglichen Einnahme
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat den azapeptidischen Proteasehemmer Atazanavir (Reyataz®) zur Kombinationstherapie mit anderen antiretroviralen Medikamenten zur HIV-Behandlung zugelassen, wie Bristol-Myers Squibb bekannt gab. Atazanavir ist der erste Proteasehemmer, der einmal täglich eingenommen werden kann.Show more29.06.2003, 15:52 Uhr
SARS: Zur aktuellen Situation
Am 19. Juni sind 100 Tage vergangen, seit die WHO wegen des schweren akuten Atemwegssyndroms SARS eine weltweite Warnung ausgesprochen hat. Im Rahmen dieses Ausbruchs wurden bis zum 18. Juni 2003 insgesamt 8465 Erkrankungen aus 30 Ländern gemeldet. 801 Betroffene starben an SARS.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Interview: Fragen rund um die Insulinpumpen-Therapie
(sw). Insulinpumpen werden zwar nicht über Apotheken vertrieben, trotzdem kommen Insulinpumpen-Patienten mit ihren Anliegen oft in die Apotheke, denn sie beziehen beispielsweise Insulin, Katheter, Blutzucker-Teststreifen und Batterien über die Apotheke. Wir sprachen mit Dr. Meike Femerling, Oberärztin am Diabetes-Behandlungszentrum des Kreiskrankenhauses Eckernförde, darüber, worauf bei Insulinpumpen geachtet werden sollte.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Osteoporosetherapie: Teriparatid (Forsteo) erhält europäische Zulassung
Die europäische Zulassungsbehörde (EMEA) hat am 16. Juni 2003 dem Parathormonfragment Teriparatid (PTH 1-34) die Zulassung zur Behandlung der manifesten Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren erteilt. Die Lilly Deutschland GmbH plant, Teriparatid unter dem Namen Forsteo® noch in der zweiten Jahreshälfte 2003 auf dem deutschen Markt einzuführen.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Insulinpflichtiger Diabetes: Insulin pumpen statt spritzen
Die kontinuierliche Insulinversorgung über eine Pumpe ist nichts Neues. Die Geräte sind jedoch in den letzten Jahren technisch ausgereifter und zum Teil sehr klein geworden ("wie ein Kartenspiel", "nur 80 g Gewicht"). Sie werden am Gürtel, in Hemd- oder Hosentasche getragen. Ein Katheter mit einer feinen Nadel stellt die Verbindung zum Körper her. Er wird meist in der Bauchregion platziert und alle ein bis zwei Tage gewechselt. Die Insulinpumpe wird mit einer Ampulle Normal- oder Analoginsulin gefüllt. Die Voraussetzungen für eine Pumpentherapie sowie ihre Vor- und Nachteile gegenüber der intensivierten konventionellen Insulintherapie waren Thema eines Symposiums bei der 38. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Acrylamid: Wissenschaftler warnen erneut
Deutsche Wissenschaftler warnen erneut vor Acrylamid, das zum Teil in hohen Konzentrationen in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffelchips, Knäckebrot, Frühstückscerealien und Pommes frites nachgewiesen wurde. Wie aus einer Pressemitteilung der Universität Köln hervorgeht, ist das Problem Acrylamid noch lange nicht "vom Tisch".Show more22.06.2003, 15:51 Uhr
Sexuelle Störungen: Sildenafil bei erektilen Dysfunktionen unter Antidepressiva
Eine antidepressive Therapie geht häufig mit sexuellen Störungen einher. Diese unerwünschte Wirkung der Antidepressiva beeinträchtigt wiederum die Compliance und somit den Therapieerfolg. In einer Studie wurde untersucht, ob mit Hilfe von Sildenafil therapieinduzierte sexuelle Dysfunktionen verbessert werden können.Show more22.06.2003, 15:51 Uhr
COPD frühzeitig diagnostizieren: Kennen Sie ihren FEV1-Wert?
Fast jeder kennt seine Blutdruckwerte, ältere Menschen meist auch ihren Cholesterinwert. Doch wer weiß schon über seine Lungenfunktionsparameter Bescheid? Ein Fehler. Denn sie geben Aufschluss über eine drohende COPD.Show more22.06.2003, 15:51 Uhr
Kardiovaskuläre Prävention: Verapamil so wirksam wie Atenolol oder Hydrochloro
In der randomisierten Doppelblindstudie CONVINCE wurde untersucht, ob ein Verapamil-Präparat Hypertoniker mit mindestens einem weiteren Risikofaktor ebenso wirksam vor dem Erstauftreten von Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herztod schützt wie Atenolol bzw. Hydrochlorothiazid. Die Studie wurde aus wirtschaftlichen Erwägungen vorzeitig abgebrochen und konnte eine Äquivalenz zwischen der Initialtherapie mit dem Calciumantagonisten und dem Betablocker bzw. Diuretikum nicht belegen.Show more22.06.2003, 15:51 Uhr
Sekundärprävention nach akutem Herzinfarkt: ACE-Hemmer oder Sartane – od
Die Blockierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit ACE-Hemmern hat die Behandlungserfolge bei Patienten nach akutem Herzinfarkt deutlich erhöht. Nachweislich senken ACE-Hemmer Morbidität und Mortalität bei Postinfarkt-Patienten mit Herzinsuffizienz oder linksventrikulärer Dysfunktion. Ob dies auch für die besser verträglichen AT1-Blocker gilt, ist noch unklar. Eine Wende in dieser Frage erwarten viele Experten von der VALIANT-Studie, die Valsartan und Captopril bei Postmyokardinfarkt-Patienten vergleicht. Zwischenergebnisse liegen vor.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Phytotherapie: Baldrian-Hopfen-Kombination gegen Schlafstörungen
Die Insomnie (Ein- und Durchschlafstörungen) ist mit einer Prävalenz von 6% die häufigste behandlungsbedürftige Schlafstörung. Meistens genügen Maßnahmen der Schlafhygiene und Verhaltenstherapie, um sie zu beheben; eine Arzneitherapie ist indiziert, wenn vorübergehende psychische Belastungen als Ursache ausgeschlossen werden können. In diesen Fällen empfehlen sich nebenwirkungsfreie Phytotherapeutika, die das natürliche Schlafprofil nicht beeinträchtigen.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
M. Adler et al.Homöopathie und Selbstmedikation &nd
Homöopathische Arzneimittel, die auf eine mehr als 150-jährige Tradition zurückblicken können, liegen im Trend der Zeit [1]. Wird auch heute noch immer der überwiegende Teil ärztlich verordnet, so fällt gerade in jüngster Zeit ihre zunehmende Bedeutung im Rahmen der Selbstmedikation auf. Im Fokus stehen hier vor allem die in ihrer Handhabung praktischen homöopathischen Komplexmittel. Für die öffentliche Apotheke bedeutet die zunehmende Beliebtheit der Homöopathie eine gute Möglichkeit, sich durch fundierte Beratung einmal mehr zu profilieren. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie, insbesondere im Hinblick auf die Selbstmedikation mit Komplexmitteln.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
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