Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Damit die Fettleber nicht zum Leberkarzinom wird
38% der Erwachsenen und bis zu 14% der Kinder und Jugendlichen weltweit leiden an einer Fettleber. Die nicht durch Alkohol bedingte Form MASLD betrifft häufig Typ-2-Diabetiker. Dabei ist die Lebererkrankung über lange Zeit reversibel, der Schlüssel sind Lebensstiländerungen und Pharmakotherapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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MASLD behandeln
09.06.2026, 12:00 Uhr
Burnout-Syndrom: Von der Höchstleistung zum Zusammenbruch
Der Begriff "Burnout" ist in aller Munde. Er umschreibt einen Zustand des "Ausgebranntseins", der vollständigen Erschöpfung und inneren Leere. Burnout steht am Ende einer Entwicklung, die durch tägliche Überforderung und sozialen Rückzug gekennzeichnet ist. Die Auswirkungen auf Familie und Arbeitsumfeld sind fatal.Show more01.02.2004, 17:05 Uhr
Morbus Crohn: Anti-TNF-Antikörperfragment bei schwerem Krankheitsverlauf
Die meisten Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen lassen sich mit den derzeit verfügbaren Regimes zufriedenstellend behandeln. Diese versagen jedoch bei sehr schweren Krankheitsverläufen. Für Morbus-Crohn-Patienten haben die Wissenschaftler nun unter anderem Anti-TNF-alpha-Strategien im Visier. Derzeit auf dem Prüfstand: ein Anti-TNF-Antikörperfragment.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Adipositas: Hilfe durch Peptid YY?
In den komplexen physiologischen Abläufen, die im Körper ein Sättigungsgefühl erzeugen, spielt das Peptiddarmhormon YY3-36 eine zentrale Rolle. Die exogene Zufuhr des Peptiddarmhormons YY führt bei schlanken und bei übergewichtigen Personen zu verminderter Nahrungsaufnahme und reduziertem Appetit. Somit könnten sich mit der Substitution von Neuropeptid PYY oder durch seine verstärkte endogene Bildung interessante therapeutische Optionen zur Therapie der Adipositas ergeben.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Trockenes Auge: Wenn der Sandmann am helllichten Tag kommt
Der Tränenfilm schützt das Auge, wirkt als "Schmierstoff" zwischen Augapfel und Lid und versorgt die gefäßlose Hornhaut mit Sauerstoff. Sind Aufbau oder Zusammensetzung des Tränenfilms gestört, kommt es zu Benetzungsstörungen und zum Beschwerdebild des trockenen Auges, auch als Dry Eye oder Sicca-Syndrom bezeichnet. Die Folgen: juckende, brennende Augen.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Radioimmuntherapeutikum: Mittels Antikörper gezielt Lymphomzellen bestrahlen
Die Europäische Zulassungsbehörde hat für Ibritumomab Tiuxetan (Zevalin®) die Zulassung für die Behandlung erwachsener Patienten mit CD20-positivem follikulären B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) erteilt, die auf eine Rituximab-Behandlung nicht ansprechen oder nach einer solchen Behandlung einen Rückfall erleiden, wie die Schering AG bekannt gab. Ibritumomab Tiuxetan ist ein Radioimmuntherapeutikum, das die zielgenaue Bindungsfähigkeit eines monoklonalen anti-CD20-Antikörpers mit der zytotoxischen Wirkung des Betastrahlers Yttrium-90 (Ytracis®) verbindet. Auf diese Weise können die strahlensensitiven Lymphomzellen wirksam bekämpft werden.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Dualer Mechanismus: Duloxetin bei Depression und Inkontinenz indiziert
Nicht allein der Wirkmechanismus bestimmt das Potenzial einer Substanz. Aus der lokalen Rezeptorverteilung im Organismus ergeben sich verschiedene Wirkungen. Im ZNS geht eine Hemmung der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme mit stimmungsaufhellenden Effekten einher. In Nervenzentren des sakralen Rückenmarks wirkt derselbe Mechanismus auf die Blaseninnervation und steigert den Sphinkterverschluss. So wirkt der "Zwitter" Duloxetin einerseits antidepressiv, andererseits gegen Belastungsinkontinenz.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Tollwutimpfung für Reisende: Die Rechnung nicht ohne den Hund machen
"Machen Sie um streunende Hunde einen großen Bogen" - so lauten bislang die eher realitätsfernen Tipps für Fernreisende, die es in Tollwutregionen zieht. Tatsache ist, dass das Risiko, sich zu infizieren und an Tollwut zu erkranken, sehr gering ist. Tatsache ist aber auch, dass im Ernstfall die notwendige Versorgung vor Ort oft unzureichend ist, eine Tollwutinfektion immer tödlich endet und die Inkubationszeiten, und damit die Ungewissheit, sehr lang sein können. Ein aktuelles Konsensuspapier, an dem unter anderem Vertreter von STIKO, deutschen Tropeninstituten und dem Auswärtigem Amt mitarbeiteten, plädiert dafür, Reisende zumindest über das Risiko aufzuklären. Auch sollte die Impfung, die hierzulande längst hochwirksam und sicher ist, angeboten werden.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Studie: Kardiovaskuläres Risiko nach Nierentransplantation
2500 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr eine "neue" Niere. Die meisten fürchten die direkten Folgen der Organtransplantation wie beispielsweise Abstoßungsreaktionen. Das größte Risiko aber sind kardiovaskuläre Erkrankungen. Die ALERT-Studie untersuchte, was Fluvastatin bei dieser Hochrisikogruppe leisten kann.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Kaffeetrinker erkranken seltener an Diabetes
Wer täglich mehr als sechs Tassen Kaffee trinkt, hat ein um fünfzig Prozent geringeres Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes. Das ist das Ergebnis einer Studie amerikanischer Wissenschaftler mit mehr als 120 000 Probanden.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
GCRN: Qualitätsstandards für diätetische Lebensmittel
Deutschland soll Ų wie in den USA und Großbritannien bereits realisiert Ų wissenschaftlich basierte Qualitätsstandards für Nahrungsergänzungsmittel und diätetische Lebensmittel erhalten. Im Oktober vergangenen Jahres wurde hierzu das German Council for Responsible Nutrition e.V. (GCRN) gegründet.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
A. Riebeling, M. UnkaufRhino-Studie: Schnupfenbehand
In einer Apotheken gestützten Anwendungsbeobachtung mit insgesamt 196 Teilnehmern hat das Unternehmen Novartis Consumer Health die Wirksamkeit und Verträglichkeit der variablen Kombination von Xylometazolin (Otriven® gegen Schnupfen 0,1 % Dosierspray ohne Konservierungsstoffe) mit Dexpanthenol (Otriven® Pflege mit Dexpanthenol) bei Schnupfen untersucht. Das Behandlungskonzept der variablen Anwendung ermöglicht im Gegensatz zu einer fixen Kombination, dass beide Präparate nach Bedarf und flexibel, also gemeinsam oder getrennt eingesetzt werden können. Der Großteil der Anwender war sehr zufrieden und würde beide Produkte zusammen wieder verwenden.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Gemüseklassiker: Comeback in der modernen Küche
Karotten, Blumenkohl und Spinat kennt jedes Kind. Alte Kulturpflanzen wie Mangold, Kürbis, Bärlauch oder Pastinaken führten in der modernen Küche dagegen lange ein Schattendasein. Mittlerweile erleben diese Gemüsesorten ein Comeback Ų zum Glück, stellen sie doch nicht nur eine leckere Bereicherung des Speiseplans dar, sondern besitzen auch eine Menge gesunder Inhaltsstoffe. Einen kleinen Überblick über die neuen alten Gemüsesorten bietet der folgende Artikel.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
PDT: Neuer Kombinationsimpfstoff zugelassen
Das Bundesamt für Sera und Impfstoffe (Paul-Ehrlich-Institut) hat die Zulassung für einen Kombinationsimpfstoff zur Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis und Polio (Boostrix® Polio) erteilt, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Der neue Kombinationsimpfstoff ist für Personen ab dem vollendeten 4. Lebensjahr zugelassen.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
NHL: Antikörper Rituximab zur Erstbehandlung
Roche hat bei den europäischen Gesundheitsbehörden das Zulassungsgesuch für Rituximab (MabThera®) in Kombination mit einer herkömmlichen Chemotherapie zur Erstbehandlung des weniger bösartigen Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) eingereicht, wie aus einer Pressemiteilung hervorgeht. Das Gesuch stützt sich auf Daten einer Phase-III-Studie, bei der die Kombination von Rituximab mit den Chemotherapeutika Cyclophosphamid, Vincristin und Prednisolon (CVP) wesentlich besser wirkte als die CVP-Chemotherapie allein.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Rosazea: Metronidazol-haltige Externa helfen
Obwohl die Krankheit Rosazea hierzulande namentlich kaum bekannt ist, gilt sie trotzdem als Volkskrankheit. Aber nur zehn Prozent aller Patienten konsultieren den Arzt. Metronidazol, das zur Behandlung der Rosazea zugelassen ist, hemmt die Stoffwechselwege, die zu den charakteristischen Schädigungen des dermalen Elastins und Collagens führen. Metronidazol steht jetzt neben dem Gel (Metrogel®) auch als Creme zur Verfügung (Metrocreme®).Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Interview: Das wirksamste Arzneimittel bei erektiler Dysfunktion
(hel). Seit fünf Jahren ist Sildenafil (Viagra®) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion auf dem Markt. Im vergangenen Jahr wurden mit Tadalafil (Cialis®) und Vardenafil (Levitra®) zwei weitere Arzneimittel dieser Wirkstoffklasse eingeführt. Prof. Dr. Hartmut Porst, Urologe aus Hamburg, hat in seiner Praxis alle drei Phosphodiesterase-5(PDE-5)-Inhibitoren eingesetzt und vergleicht sie nun in einer derzeit noch laufenden, offenen, firmenunabhängigen und praxisnahen Vergleichsstudie direkt miteinander.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Ovarialkarzinom: Deutsche Studiengruppe setzt weltweiten Therapiestandard
Durch ihre Arbeit hat die Studiengruppe Ovarialkarzinom der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Behandlung des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms geleistet. Durch die deutsche Studiengruppe wurde der neue weltweite Therapiestandard festgelegt: Carboplatin + Paclitaxel.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Azelainsäure jetzt auch zur Rosazea-Behandlung
Seit Juni 2003 ist Azelainsäure (Skinoren® 15% Gel) zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Akne im Gesicht auf dem Markt. Jetzt wurde die Zulassung des Hydrogels auch zur Behandlung der papulo-pustulösen Rosazea erweitert, wie die Schering AG mitteilte.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Neues Antihistaminikum: Olopatadin gegen die allergische Konjunktivitis
Im Januar 2004 wurde Olopatadin (Opatanol® Augentropfen) zur Behandlung der allergischen Konjunktivitis in den Markt eingeführt, wie Alcon Pharma mitteilte. Olopatadin ist ein Mastzell-stabilisierendes Antihistaminikum mit einer hohen Bindungsaffinität zu H1-Rezeptoren. Zugelassen sind die verschreibungspflichtigen 0,1%igen Augentropfen zur Behandlung okulärer Anzeichen und Symptome der saisonalen allergischen Konjunktivitis.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
DAZ-Interview: ASS weiterhin einnehmen
(ck). Durch die Medien geisterte in den vergangenen Tagen die Meldung, dass Acetylsalicylsäure Pankreaskarzinom verursachen soll. Grundlage für diese Schlagzeilen ist ein im Journal of the National Cancer Institute erschienener Artikel, in dem die Vermutung geäußert wird, die Langzeiteinnahme von Acetylsalicylsäure könne mit einem erhöhten Risiko eines Pankreaskarzinoms einhergehen. Wir sprachen mit Prof. Dr. Henning Schröder vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Fachbereiches Pharmazie der Universität Halle über mögliche Risiken einer längerfristigen und regelmäßigen ASS-EinnahmeShow more11.01.2004, 17:01 Uhr
Neue Strategien beim Zervixkarzinom-Screening
Englische Forscher schlagen eine neue Screening-Methode auf Gebärmutterhalskrebs vor. Der erste Schritt ist nicht mehr wie bislang eine zytologische Untersuchung, sondern die Suche nach dem humanen Papillomvirus, das eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Zervixkarzinoms spielt. Erst bei positivem Virusbefund werden zytologische Untersuchungen durchgeführt.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Außenansicht: Aspirin bleibt Aspirin
In der am 7. Januar 2004 im amerikanischen Journal of the National Cancer Institute veröffentlichten Nurses' Health Study wurden Daten von mehr als 88000 Frauen ausgewertet, bei denen unter der Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS), dem Wirkstoff von Aspirin, innerhalb von 18 Jahren 161 Fälle von Pankreaskarzinom (weniger als 0,2%) aufgetreten waren. In der Studie zeigte sich, dass Frauen, die nach eigenen Angaben länger als 20 Jahre zwei oder mehr ASS-Tabletten pro Woche nahmen, ein um 58% höheres Risiko für Pankreaskarzinom haben als Frauen, die diese Mittel nicht nahmen. Bei 14 oder mehr Tabletten pro Woche stieg das Risiko schon nach wenigen Jahren um 86%. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ASS bei Frauen das Risiko, an einem Pankreaskarzinom zu erkranken, bei regelmäßiger Einnahme über längere Zeiträume zu erhöhen scheint.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Angiotensin-II-Rezeptorantagonist: Candesartan hilft bei Herzinsuffizienz
Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten werden in der Therapie der Herzinsuffizienz zur Verbesserung der Symptomatik insbesondere dann eingesetzt, wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden. In einem sehr umfangreichen Studienprogramm zeigte sich, dass mit Cande-sartan eine Möglichkeit zur Verfügung steht, Mortalität und Morbidität herzinsuffizienter Patienten zu reduzieren.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Gesundheitsreform: Rezeptpflichtiges Medizinprodukt statt Arzneimittel?
Seit bekannt ist, dass rezeptfreie Arzneimittel ab Januar 2004 nur noch in Ausnahmefällen von den Kassen erstattet werden, suchen die Arzneimittelhersteller nach Möglichkeiten, ihre bisher gut eingeführten, verträglichen und nebenwirkungsarmen Ų und daher rezeptfreien Ų Arzneimittel wieder der Rezeptpflicht zu unterstellen oder rezeptpflichtige Ų und damit erstattungsfähige Ų Alternativen anzubieten. Die Hersteller solcher Arzneimittel beantragen seit einigen Monaten die Neuzulassung oder bringen ihre Arzneimittel als Medizinprodukt auf den Markt, wenn dies möglich ist.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Pankreaskarzinom: Erhöht ASS das Krebsrisiko?
Die Langzeiteinnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) könnte bei manchen Frauen unter Umständen mit einem erhöhten Risiko eines Pankreaskarzinoms einhergehen. Diese Vermutung wird in einem aktuellen Artikel geäußert, der im Journal of the National Cancer Institute (JNCI) erschienen ist.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Antiallergikum: Cetirizin auch als Schmelztablette
Der in der Behandlung von Heuschnupfen, allergischem Asthma und Nesselausschlag eingesetzte Antagonist von peripheren H1-Rezeptoren Cetirizin steht jetzt auch als Schmelztablette (Zyrtec® Zaptabs™) mit Zitronengeschmack seit dem 1. Dezember zur Verfügung, wie die UCB Pharma mitteilte. Die Zulassung umfasst neben der symptomatischen Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis auch die perenniale allergische Rhinitis, chronische Urticaria, Juckreiz bei atopischer Dermatitis sowie als unterstützende Maßnahme bei asthmoiden Zustände allergischer Herkunft.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Bösartiges Prostata-Karzinom: Strahlende Mini-Implantate zerstören Tumorzellen
Im Frühstadium erkannt, gilt ein auf die Prostata begrenztes Karzinom heute als heilbar. Der Patient hat die Wahl zwischen drei Therapieformen mit vergleichbaren Erfolgsaussichten, aber unterschiedlichen Neben- und Spätwirkungen: die radikale Prostatektomie, die Strahlentherapie von außen sowie die "innere" Bestrahlung mit kleinen radioaktiven Implantaten. Im Frühstadium erzielen sie Erfolgsraten von etwa 85%. Schwere Komplikationen der Totaloperation wie Harninkontinenz und Potenzverlust treten bei der organerhaltenden Strahlentherapie seltener auf. Die innere Bestrahlung mit radioaktiven "Seeds" hat zudem den Vorteil, dass sie in einmaliger ambulanter Sitzung und minimal-invasiv durchgeführt wird.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Koronare Herzkrankheit: ASS nach Bypass-Operation – vom Tabu zum Therapies
Acetylsalicylsäure gehört zu den First-line-Therapeutika in der primären und sekundären Infarktprophylaxe. Vor koronaren Bypass-Operationen und in der ersten Zeit danach wurde sie bisher aus Angst vor Blutungskomplikationen abgesetzt. Dass diese Vorsichtsmaßnahme eher kontraproduktiv ist, konnte eine Studie jetzt aufzeigen: die Gabe von Acetylsalicylsäure (ASS) innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Operation reduzierte die Sterblichkeitsrate um 68% und senkte außerdem das Risiko für weitere Komplikationen.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
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