Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Krebserkrankungen und Sexualität: darüber sprechen hilft
Die Krebserkrankung selbst als auch deren Behandlung können das Sexualleben enorm beeinträchtigen und verändern. Viele Betroffene leiden langfristig unter den Folgen. Dennoch ist das Thema Krebs und Sexualität weiterhin ein Tabu. In der Praxis bekommt es oft nicht die notwendige Aufmerksamkeit. Auch wenn es zunächst zweitrangig erscheint, sollte den Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, über das sensible Thema offen sprechen zu können und mögliche Behandlungsansätze aufgezeigt werden. Denn auch ein erfülltes Sexualleben hat Einfluss auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen. Show moreberatung-pharmazie
pharmazie
Ein sensibles Thema
07.04.2026, 15:30 Uhr
T. WegenerBrennnesselwurzelextrakt bei gutartiger Pr
Mit zunehmendem Alter kommt es bei vielen Männern zu einer rektal-palpatorisch ertastbaren gutartigen, knotigen Vergrößerung der Prostata (BPH; benigne Prostatahyperplasie). Betroffen sind 25% der 40- bis 50-Jährigen und 80% der über 70-Jährigen. Fast jeder zweite ist bzw. wird in seinem Leben von einer BPH betroffen. Die Hyperplasie der Prostata ist bei 75 bis 100% aller Männer über 65 Jahren nachweisbar, führt jedoch nur bei einem Teil (ca. 30 Ų 40%) zu Beschwerden der Blasenfunktion [2, 7, 8, 18, 19]. Von allen Betroffenen entscheiden sich etwa 20% für eine operative Therapie und 50 bis 65% für die medikamentöse Therapie; die Übrigen verbleiben ohne Therapie [16, 19].Show more04.04.2004, 15:59 Uhr
Pharmakotherapie der Adipositas: Orlistat kann das Risiko für Typ-2-Diabetes s
Eine Europäische Kommission hat einer Erweiterung des therapeutischen Anwendungsgebietes von Orlistat (Xenical®) zugestimmt, wie Roche bekannt gab. Die Fachinformation wird mit neuen Angaben darüber ergänzt, dass Orlistat das Risiko für die Entstehung von Typ-2-Diabetes verringern kann.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Neues Antikoagulans: Ximelagatran schützt bei Vorhofflimmern vor Schlaganfall
In der randomisierten, offenen SPORTIF-III-Studie schützte der orale Thrombin-Hemmer Ximelagatran (Exanta®) Risikopatienten mit Vorhofflimmern mindestens ebenso wirksam vor Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen wie eine Warfarin-Standardtherapie. Ximelagatran erfordert zwar keine Gerinnungskontrollen, in den ersten Behandlungsmonaten aber häufige Bestimmungen der Leberenzyme.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Zulassungserweiterung: Alendronat bei Glucocorticoid-induzierter Osteoporose
Glucocorticoide sind ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Therapie verschiedener Autoimmunkrankheiten und entzündlicher Erkrankungen. Bedenklich ist, dass auch schon unter der Gabe niedriger Glucocorticoiddosen ein schleichender Knochendichteverlust beobachtet werden kann. Umso erfreulicher ist, dass das Bisphosphonat Alendronat (Fosamax® 10 mg) nun auch in Deutschland zur Therapie der Glucocorticoid induzierten Osteoporose zugelassen ist, wie aus einer Pressemitteilung der MSD Sharp & Dohme GmbH hervorgeht.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Wachstumshormon-Rezeptorantagonist: Pegvisomant zur Behandlung der Akromegalie
Pegvisomant (Somavert®) ist ein Analogon des menschlichen Wachstumshormons und wurde gentechnologisch zu einem Wachstumshormon-Rezeptorantagonisten verändert. Es wird zur Behandlung der Akromegalie bei Patienten eingesetzt, bei denen Operation und/oder Strahlentherapie nicht den gewünschten Behandlungserfolg erzielten und bei denen eine adäquate medikamentöse Behandlung mit Somatostatin-Analoga die IGF-I-Konzentration nicht normalisierte bzw. nicht vertragen wurde.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Verhaltensauffälligkeiten bei der Demenz: Den Schlaf-Wach-Rhythmus stabilisiere
Bei der Demenz ist das kognitive Defizit nur ein Aspekt. Die meisten Patienten entwickeln zusätzlich Verhaltensauffälligkeiten. Sie reagieren aggressiv, sind krankhaft misstrauisch, ziehen sich sozial zurück und werden von Wahnvorstellungen geplagt. Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus mit nächtlichen Unruhezustände werden für die Angehörigen zur zusätzlichen Belastung. Mit Risperidon lassen sich die Verhaltensstörungen behandeln und auch der Schlaf-Wach-Rhythmus kann durch das atypische Neuroleptikum stabilisiert werden.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Allergische Rhinitis: Desloratadin hat die Nase vorn
Orale Antihistaminika stellen zweifellos eine wesentliche Säule in der Behandlung der allergischen Rhinitis dar. Die heute auf dem Markt befindlichen Substanzen lassen sich nicht nur nach Generationen unterscheiden; auch untereinander zeigen gerade die modernen Antihistaminika praxisrelevante Unterschiede.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Nierenzellkarzinom: Monoklonaler Antikörper in der Phase II
Der monoklonale Antikörper WX-G250 (Rencarex®) konnte bei 36 Patienten mit metastasiertem Nierenzellkrebs in der Nachbeobachtung eine positive Wirkung zeigen. Die entsprechenden Daten wurden nach einer Information der Herstellerfirma, der Wilex AG aus München, Anfang März auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin präsentiert.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Fortgeschrittenes Mammakarzinom: Erstes reines Antiestrogen Fulvestrant zugelass
Fulvestrant (Faslodex®), der erste reine Estrogen-Rezeptorantagonist ohne agonistische Wirkung, ist jetzt EU-weit zugelassen worden, wie AstraZeneca mitteilte. Damit steht ab sofort auch in Deutschland ein auf einem neuen Wirkkonzept beruhender Therapieschritt in der endokrinen Behandlung des Mammakarzinoms zur Verfügung. Bei vielen Betroffenen kann so eine mögliche oder notwendige Chemotherapie hinausgezögert und eine zusätzliche progressionsfreie Zeit bei Erhaltung einer möglichst guten Lebensqualität erreicht werden.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Herz- und Nierentransplantation: Die Organabstoßung verhindern
Nachdem Everolimus (Certican®) im Februar die Zulassung zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach einer Herz- oder Nierentransplantation erhalten hat, steht es seit 15. März als Tablette zum Einnehmen und als dispersible Tablette zur Verfügung, wie die Novartis Pharma GmbH meldet. Der Proliferations-Signalhemmer mit immunsuppressiven Eigenschaften greift an den primären Ursachen der Allotransplantat-Dysfunktion, der chronischen Abstoßung eines transplantierten Organs, an; er sollte in Kombination mit niedrig dosiertem Ciclosporin und Corticosteroiden eingesetzt werden. Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Schizophrenie: Ziprasidon steigert Aktivität und Aufmerksamkeit
Seit knapp zwei Jahren ist das atypische Neuroleptikum Ziprasidon (Zeldox®) für die Therapie der Schizophrenie zugelassen. Zeit, Bilanz zu ziehen und zu prüfen, wie sich der Wirkstoff unter Praxisbedingungen bewährt. ZEISIG und ZEPKO, eine offene Studie und eine Anwendungsbeobachtung, bestätigen die Ergebnisse der Zulassungsstudien: Ziprasidon wirkt gegen die Negativ- und Positivsymptomatik mit einem nur geringen Risiko für extrapyramidale Störungen. Und: Übergewicht ist nicht zu befürchten.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Cytarabin bei neoplastischer Meningitis: Injektion nur noch alle zwei Wochen
Mit der europäischen Markteinführung einer langzeitwirkenden injizierbaren Form von Cytarabin (DepoCyteTM), die nur noch alle zwei Wochen injiziert werden muss, soll die Therapie der Meningeosis lymphomatosa einfacher werden, wie aus einer Pressemitteilung von Mundipharma hervorgeht.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Neue Züchtung: Tomaten mit Mehrwert
Tomaten sind an und für sich bereits lecker und gesund. Eine von amerikanischen Wissenschaftlern gezüchtete Tomatensorte kann laut einer Veröffentlichung im "Journal of Heredity" jedoch noch mehr als die "Durchschnitts-Tomate". Die Züchtung soll Krebs und Herzinfarkt vorbeugen.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Zulassung beantragt: Inhalatives Insulin: tief einatmen statt spritzen
Die Firmen Pfizer und Aventis haben jetzt bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) einen Zulassungsantrag für das erste inhalative Insulin (vorgesehenes Warenzeichen: Exubera®) zur Behandlung von Typ-I- und Typ-II-Diabetikern eingereicht.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Lycopin: Tomatensauce für das Herz
Die rote Farbe in Tomaten ist zwar ein völlig anderer Stoff als die rote Farbe des Blutes. Doch wer eine genügend große Menge Tomatenfarbe, bzw. den Farbstoff Lycopin, im Blut hat, hat ein deutlich kleineres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, als Menschen mit niedrigen Lycopinspiegeln.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Kardiovaskuläre Erkrankungen: Nützen Fisch und Fischöl-Kapseln?
Eine fischreiche Ernährung senkt das Risiko, an koronarer Herzkrankheit zu sterben. Herzinfarktpatienten profitieren mehreren Interventionstudien zufolge vermutlich von der Omega-3-Fettsäure-Zufuhr in Form von Fisch oder Fischöl-Kapseln. Nicht endgültig geklärt sind die Mechanismen der kardioprotektiven Wirkung.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Kardiovaskuläres Risikomanagement: Mit Rimonabant gegen Übergewicht und Rauche
Als das neue Wundermittel gegen Süchte aller Art ist der Cannabinoid-Rezeptorenblocker Rimonabant (SR141716, vorgesehener Handelsname Acomplia®) derzeit im Gespräch. Jetzt wurden auf dem Kongress des American College of Cardiology die Ergebnisse von zwei Phase-III-Studien vorgestellt, die Ų so Sanofi-Synthelabo Ų den Wirkstoff als neuen Ansatz für die Behandlung kardiovaskulärer Risikofaktoren bei übergewichtigen Patienten und Rauchern bestätigen. Zudem sei Rimonabant wirksam bei der Raucherentwöhnung, ohne zu einer Gewichtszunahme zu führen.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Neuer Proteaseinhibitor: Atazanavir zur HIV-Behandlung eingeführt
Atazanavir ist noch ein neuer Proteaseinhibitor, der in Kombination mit Ritonavir (Norvir®) und weiteren antiretroviralen Wirkstoffen bei der Therapie behandlungserfahrener HIV-Patienten eingesetzt wird. Es ist der erste in Europa zugelassene Proteaseinhibitor zur einmal täglichen Gabe.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Angiogenese-Inhibitoren: Dem Tumor die Blutzufuhr abschneiden
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab es im Jahre 2000 weltweit etwa 500 000 Fälle von kolorektalem Karzinom. In den USA ist nur noch der Lungenkrebs für zahlenmäßig mehr krebsbedingte Todesfälle verantwortlich. Neue Hoffnung für Patienten mit metastasiertem Dickdarmkrebs bietet die Substanz PTK787/ZK 222584, die von den Firmen Schering und Novartis gemeinsam entwickelt wurde und sich seit etwa einem Jahr in der Phase-III-Prüfung befindet.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Neue Wirkstoffklasse: FDA-Zulassung für das Calcimimetikum Cinacalcet
Das Calcimimetikum Cinacalcet (Sensipar™ ) wurde jetzt als erster Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse von der amerikanischen FDA zur Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus, einer möglichen Folgeerkrankung der chronischen Niereninsuffizienz, zugelassen. Cinacalcet ist außerdem zur Behandlung der Hypercalcämie bei Patienten mit Nebenschilddrüsenkarzinom zugelassen.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Keine Allergiegefahr durch Wein
Zur Filtration von Wein werden unter anderem Klärungsmittel auf der Basis tierischer Eiweiße aus Hühnereiern und Milch eingesetzt. In diesem Zusammenhang wurde immer wieder über ein allergenes Risiko von Wein diskutiert. Laut einer aktuellen Studie besteht ein derartiges Risiko jedoch nicht.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Methotrexat zur subkutanen Injektion zugelassen
Von der juvenilen rheumatoiden Arthritis sind in Deutschland ca. 3000 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren betroffen. Um ohne weit reichende Gelenkdestruktionen und Mobilitätseinbußen das Erwachsenenalter zu erlangen, müssen diese jungen Patienten bereits frühzeitig effizient behandelt werden. Methotrexat stellt auch bei Kindern eine wirksame und gut verträgliche Therapieoption dar, die bisher jedoch meist für onkologische Indikationen zugelassen war und in der Indikation rheumatoide Arthritis "off-label" angewendet wurde. Seit Ende Januar ist Methotrexat nunmehr für die Applikation bei Kindern zugelassen, wie Wyeth mitteilte.Show more07.03.2004, 16:58 Uhr
Demenz-Prophylaxe: Ginkgo-Spezialextrakt bei Hirnleistungsstörungen
Mehrere Antidementiva, darunter auch der Spezialextrakt EGb 761® aus Ginkgo-biloba-Blättern, haben sich bei manifester Demenz als wirksam erwiesen. Es gibt auch Hinweise auf eine prophylaktische Wirksamkeit. Ein wichtiger Angriffspunkt des Extraktes bei der Behandlung alters- oder demenzbedingter Hirnleistungsstörungen scheinen die Mitochondrien in den Nervenzellen zu sein.Show more07.03.2004, 16:58 Uhr
Anstrengungsasthma: Bei Asthma nicht auf Sport verzichten
Bronchialasthma gilt bei uns als eine der am weitesten verbreiteten chronischen Erkrankungen, bei Kindern sogar als die häufigste. Eine wirkungsvolle, dem Krankheits-Schweregrad angepasste Behandlung ist daher unerlässlich. Das gilt auch für das Anstrengungsasthma. Auf sportliche Betätigung sollten Asthmatiker keinesfalls verzichten, sie ist vielmehr integraler Bestandteil eines modernen Asthmamanagements.Show more07.03.2004, 16:58 Uhr
Keine Impfschäden: Studie revidiert: kein Risiko durch MMR-Impfstoff
Ein 1998 im britischen Medizinjournal Lancet erschienener Artikel, in dem angedeutet worden war, dass bei Kindern eine Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) zu Autismus führen kann, wurde jetzt revidiert. 10 der 13 Autoren der Studie korrigieren sich in einer Stellungnahme in der aktuellen Ausgabe des Lancet: Es wurde kein kausaler Zusammenhang zwischen dem MMR-Impfstoff und Autismus hergestellt, weil die Daten nicht ausreichend waren. Außerdem wird betont, dass keine einzige seriöse Studie seither dieses Risiko hat zeigen können.Show more07.03.2004, 16:58 Uhr
Androgenetische Alopezie: Minoxidil jetzt auch für Frauen zugelassen
Seit September 2000 ist Minoxidil (Regaine®) in Deutschland als fünfprozentige Lösung zur Behandlung der androgenetischen Alopezie bei Männern zugelassen. Mit der Einführung einer zweiprozentigen Minoxidil-Lösung für Frauen (Regaine® Frauen) hat Pfizer Consumer Healthcare zum 1. März nun eine Behandlungslücke geschlossen. Denn Haarausfall ist nicht nur Männersache. Bis zu 30 Prozent aller Frauen sind ebenfalls davon betroffen Ų und haben einen weitaus größeren Leidensdruck als die Männer.Show more07.03.2004, 16:58 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung