Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wocheninsulin und fünf Weitere erhalten das Go für die Zulassung
Die Juni-Sitzung des CHMP ist vorbei: Die Experten empfehlen sechs neue Arzneimittel zur Zulassung. Darunter zu finden ist ein neuartiges Tripeptid, ein Grippeimpfstoff, ein Wocheninsulin, eine Kombination aus Levodopa und Carbidopa sowie zwei Biosimilars.Show morepharmazie
EMA-Empfehlungen im Juni
26.06.2026, 15:30 Uhr
Metastasierendes Kolonkarzinom: Erfolg durch Hemmung der Angiogenese
In der Onkologie werden neben den klassischen Zytostatika zunehmend Stoffe eingesetzt, die an tumorspezifischen Strukturen oder Abläufen angreifen. Die Kombination neoplastischer Substanzen mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab erhöht das Gesamtüberleben bei einem metastasierenden kolorektalen Karzinom um rund fünf Monate. Bei einer durchschnittlichen Überlebenszeit von rund 15 Monaten unter herkömmlichen optimalen Standardtherapien ist dies ein bedeutender Fortschritt. Show more19.09.2004, 16:02 Uhr
Zulassungserweiterung: Oxaliplatin zur adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms
ck | Für die adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms im Stadium III nach vollständiger Resektion des Primärtumors hat Oxaliplatin (Eloxatin®) im Rahmen eines gegenseitigen Anerkennungsverfahrens in Europa die Zulassungserweiterung erhalten, wie Sanofi-Aventis bekannt gab.Show more19.09.2004, 16:02 Uhr
Hirsutismus bei Frauen: Eflornithin verzögert den Haarwuchs
cl | Zur Behandlung des übermäßigen Gesichtshaarwuchses bei Frauen wird zum 1. Oktober 2004 Eflornithin (Vaniqa®) in Deutschland eingeführt, wie die Shire Deutschland GmbH mitteilte. Eflornithin-Creme ist kein Enthaarungsmittel, sondern dient der Verzögerung des Haarwuchses.Show more19.09.2004, 16:02 Uhr
Muscarinrezeptor-Antagonist: Solifenacin zur Behandlung der Reizblase
hel | Solifenacin (Vesikur®) ist ein oral wirksamer Muscarinrezeptor-(M3-)Antagonist, der zur Behandlung der so genannten Reizblase eingesetzt wird. Der Wirkstoff kann Patienten mit Blasenschwäche helfen, die sich als Dranginkontinenz und/oder Pollakisurie äußert.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Die richtige Pflege für gereizte Haut
cl | Wenn die Diagnose "Neurodermitis" feststeht, so befinden sich die Betroffenen in ärztlicher Behandlung. Daneben können Patienten aber sehr viel allein und auch einiges falsch machen – Beratung tut not. Was kann in der Apotheke im Rahmen der Selbstmedikation empfohlen werden? Wo sind die Grenzen der Selbstmedikation – wann ist es besser, den Patienten zum Arzt zu schicken?Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Prostatakarzinom: Karzinome bei niedrigem PSA-Wert
Bei mindestens jedem sechsten Mann wurde in einer Studie ein Prostatakarzinom nachgewiesen, und das trotz niedrigem PSA-Wert und unauffälligem Tastbefund. Dies hat der ohnehin kontroversen Diskussion um die Notwendigkeit von PSA-Screenings neue Nahrung gegeben. Muss der aktuelle Schwellenwert von 4 ng/ml jetzt neu definiert werden?Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Hochrisikopatienten: Zügig den Blutdruck normalisieren
In der VALIANT-Studie zeigte der Angiotensin-II-Rezeptorantagonist Valsartan den Nutzen bei Postinfarktpatienten, in der Val-HeFT-Studie bei Herzinsuffizienz. Die VALUE(Valsartan Antihypertensive Long-Term Use Evaluation)-Studie prüfte die Hypothese, ob Valsartan bei gleicher Blutdrucksenkung die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität bei hypertensiven Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko stärker reduziert als Amlodipin. Nun liegen die mit Spannung erwarteten Ergebnisse auf dem Tisch Ų und sorgen für Überraschungen.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Osteoporose: Schädigt Homocystein die Knochen?
Bei der seltenen Erbkrankheit Homocystinurie geht ein stark erhöhter Blutplasmaspiegel des Homocysteins mit einem frühen Beginn einer generalisierten Osteoporose einher. Aber auch ein gering erhöhter Homocystein-Spiegel scheint den Knochen zu schaden. In zwei Langzeitstudien wurde der Zusammenhang zwischen hohen Homocystein-Plasmaspiegeln und der Wahrscheinlichkeit osteoporotischer Knochenbrüche untersucht: Patienten mit sehr hohen Homocystein-Werten erlitten fast doppelt so häufig Frakturen wie die Vergleichsgruppe.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Diätetische Lebensmittel: Gefäßschutz mit Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl sind angesichts ihrer gefäßschützenden Effekte in aller Munde. Sie bessern die atherogene Dyslipidämie, wirken gegen Entzündung, Thromboembolie- und Arrhythmieneigung. Menschen, die weder Fisch noch Fischölkapseln mögen, soll nun mit pflanzlichen Omega-3-Produkten geholfen werden. Alpha-Linolensäure ist Vorläufer der langkettigen Fisch-Fettsäuren, entwickelt aber auch eigenständige Effekte. Ein neues diätetisches Lebensmittel (TUIM® arteria) kombiniert sie mit antioxidativen Polyphenolen aus roten Trauben.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Kürbissamen bei Störungen der Blasenfunktion
Von Matthias Strobl, Brigitte Patz und Franz Bracher | Eine "Blasenschwäche" macht sich durch häufigen Harndrang mit gesteigerter Miktionsfrequenz bis hin zum unfreiwilligen Harnabgang (Harninkontinenz) bemerkbar. Generell nimmt die Blasenkapazität mit zunehmendem Alter ab, was bei Männern oft durch eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) beschleunigt wird. Bei Frauen tritt die Blasenschwäche in Form einer Reizblase schon ab dem jungen Erwachsenenalter auf; meistens ist die Schwäche der Beckenbodenmuskulatur die Ursache für eine Belastungsinkontinenz. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen hat sich Kürbissamen in der Behandlung verschiedener Formen der Blasenschwäche bewährt. Die positiven praktischen Erfahrungen werden durch die Ergebnisse klinischer und pharmakologischer Studien untermauert. Wichtiges Qualitätsmerkmal für Kürbissamen und seine Zubereitungen ist das spezifische Phytosterolmuster.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Neue Kennzeichnung für cholesterinsenkende Lebensmittel
aid | Verbraucher, die auf ihren Cholesterinspiegel achten, haben seit einiger Zeit noch mehr Auswahl: Neben Diätmargarine tummeln sich im Kühlregal auch Milchgetränke, Joghurts und Joghurtdrinks, die damit werben, dass sie den Cholesterinspiegel senken. Ab dem 21. Oktober 2004 müssen diese Lebensmittel nach einer EU-Verordnung ausführlich gekennzeichnet werden.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Interview: Von Vitamin-Tabletten abraten?
(ebe). Die Hoffnungen waren groß. Vitamine sollten gegen Herzerkrankungen helfen. Doch viele der plazebokontrollierten Studien, die in den letzten Jahren publiziert wurden, haben zu enttäuschenden Ergebnissen geführt. Wir sprachen mit Priv.-Doz. Dr. med. Stephen Schröder von der kardiologischen Abteilung der Universität Tübingen, was man aufgrund der aktuellen Datenlage raten kann und warum zukünftige Studien vielleicht doch noch einen Nutzen antioxidativer Vitamine belegen werden.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Migräne und Kopfschmerz: Evidenzbasierte Empfehlungen für die Selbstmedikation
ck | Die Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hat für ihre aktuellen Empfehlungen arzneiliche Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen für die Selbstmedikation nach Evidenz-basierten Kriterien beurteilt sowie eine Bewertung der klinisch relevanten Studien vorgenommen: Acetylsalicylsäure und Ibuprofen sind 1. Wahl bei der Behandlung von Kopfschmerzen vom Spannungstyp, Paracetamol wurde als Medikament der 2. Wahl neu in die Empfehlungen aufgenommen.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Melanoidine: Brotkruste – besser als ihr Ruf
ral | Eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale für frisches Brot ist neben dem Aroma und der Krumentextur die braune Farbe der Kruste. An der Krustenbräunung sind hochmolekulare Röstprodukte, so genannte Melanoidine, beteiligt. Über ihre physiologischen Wirkungen existieren bislang kaum Daten, obwohl der tägliche Verzehr von Brot in Deutschland mit ca. 180 g pro Tag im Vergleich zu anderen Lebensmitteln hoch ist. Eine Arbeitsgruppe um Veronika Somoza von der TU München hat nun festgestellt: Die Röstprodukte sind von gesundheitspräventivem Nutzen.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Adipositas: Nebenher futtern macht dick
aid | Der Trend, Essen nicht mehr im Rahmen fester Mahlzeiten sondern "nebenher" zu sich zu nehmen, hat sich in den letzten Jahren fortgesetzt – und er macht dick. Darauf hat die österreichische Zeitschrift "Ernährung" unter Verweis auf ernährungspsychologische Studien hingewiesen.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Kardiovaskuläre Erkrankungen: Keine Empfehlung für Vitamin-Präparate
In einer aktuellen Stellungnahme spricht sich die American Heart Association deutlich gegen eine Empfehlung von Extra-Vitaminen bei kardiovaskulären Erkrankungen aus. Dabei verweist die Organisation nicht nur auf mangelnde Beweise, sondern auch auf Studien, in denen über potenzielle Nebenwirkungen berichtet wurde.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Duloxetin: Hilfe bei weiblicher Belastungsinkontinenz
Mit Duloxetin (Yentreve®) steht jetzt das erste speziell bei weiblicher Belastungsinkontinenz zugelassene Medikament zur Verfügung. Die Substanz wirkt als Noradrenalin-Serotonin-Wiederaufnahmehemmer im Sakralmark, ein in dieser Indikation neuer Wirkmechanismus. Duloxetin reduzierte in klinischen Studien signifikant die Häufigkeit von Inkontinenz-Episoden und besserte die Lebensqualität der Patientinnen.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Lokale Schmerztherapie: Topika gegen Schmerzen – besser als ihr Ruf
Schmerzstillende Salben und Cremes werden in der Apotheke häufig verlangt, z. B. nach Sportverletzungen oder bei rheumatischen Beschwerden. Viele Ärzte sind jedoch nicht davon überzeugt, dass die topische Anwendung schmerzlindernder Substanzen tatsächlich effektiv ist. Ein Grund dafür könnte sein, dass auf diesem Gebiet bisher nur wenige relevante Studien veröffentlicht wurden und die vorhandenen nach Expertenmeinung größtenteils von geringer Qualität oder Validität sind. Ein erfreulicher Fortschritt auf diesem Gebiet ist daher die Veröffentlichung zweier systematischer Reviews in einer britischen Fachzeitschrift.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Der richtige Dreh gegen den Schwindel
Von Christiane Weber | Abnorme Bewegungsempfindungen, Gleichgewichtsstörungen, Blickfeldveränderungen und das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren – Schwindel hat viele Gesichter. Genauso vielfältig sind auch die Ursachen, die sich hinter Schwindelattacken verbergen können. Da eine kausale Therapie oft nicht möglich ist, besitzen symptomatische Behandlungsoptionen nach wie vor einen hohen Stellenwert. Für das homöopathische Komplexmittel Vertigoheel® liegen inzwischen mehrere Wirksamkeitsnachweise vor, auch im direkten Vergleich mit etablierten Allopathika und Ginkgo-biloba-Extrakt.Show more29.08.2004, 16:02 Uhr
Schutzimpfung gegen Varizellen: Die Infektion, der (fast) keiner entgeht
Ungeschützt erkrankt nahezu jeder Mensch im Laufe seines Lebens an Windpocken (Varizellen), für Deutschland bedeutet dies eine Inzidenz von jährlich etwa 750 000 Fällen. Neun von zehn Patienten sind jünger als zwölf Jahre. Windpocken gelten daher als unangenehme, aber harmlose Kinderkrankheit. Sie kann jedoch auch mit schweren Komplikationen verbunden sein Ų einer der Hauptgründe für die STIKO, die Windpocken-Impfung jetzt für alle Kinder ab dem vollendeten 11. Lebensmonat zu empfehlen.Show more29.08.2004, 16:02 Uhr
Herzinfarkt: Stammzelltransfer verbessert Herzfunktion
Die Herzchirurgie verfolgt einen neuen Therapieansatz: Infarktgeschädigte Herzmuskelzellen sollen mit Hilfe autologer Stammzellen regeneriert werden. Ergebnisse einer randomisierten Studie lassen vermuten, dass adulte Stammzellen die Herzfunktion nach einem Myokardinfarkt verbessern könnten.Show more29.08.2004, 16:02 Uhr
Hormonersatztherapie: Effektive Besserung klimakterischer Symptome
Seit 1. September 2004 steht ein neues niedrig dosiertes kontinuierlich kombiniertes Präparat zur Hormonersatztherapie (HRT) zur Verfügung. Angeliq® enthält 1 mg 17b-Estradiol und 2 mg Drospirenon und ist zugelassen zur Hormonsubstitutionstherapie bei Estrogenmangelsymptomen bei postmenopausalen Frauen, deren Menopause mehr als ein Jahr zurückliegt, wie Schering mitteilte.Show more29.08.2004, 16:02 Uhr
COX-2-Inhibitor: Weniger Ulcuskomplikationen mit Lumiracoxib
ck | Die TARGET-Studire (Therapeutic Arthritis Research and Gastrointestinal Event Trial) untersuchte die gastrointestinale und kardiovaskuläre Sicherheit des COX-2-Inhibitors Lumiracoxib (Prexige®) im Vergleich mit den nicht-steroidalen Antirheumatika Naproxen und Ibuprofen. Lumiracoxib scheint gastrointestinale Sicherheitsvorteile zu bieten: es zeigte sich eine Reduktion der Ulcuskomplikationen im oberen Gastrointestinaltrakt, ohne dass die kardiovaskuläre Sicherheit verschlechtert wurde.Show more29.08.2004, 16:02 Uhr
Johanniskrautextrakt: Mögliche Wechselwirkungen beachten
Seit einigen Jahren ist bekannt, dass der vor allem zur Behandlung leichter bis mittelschwerer Depressionen angewendete Johanniskrautextrakt die Bioverfügbarkeit anderer Arzneistoffe beeinträchtigen kann. Ein im British Medical Journal veröffentlichter Review hat Studien zu dieser Thematik systematisch ausgewertet. Show more29.08.2004, 16:02 Uhr
Postoperatives Erbrechen: Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen
Unbehandelt leiden nach operativen Eingriffen etwa ein Drittel der Patienten an Übelkeit und Erbrechen. Obwohl zahlreiche Studien zu antiemetischen Prophylaxemaßnahmen existieren, ist noch nicht endgültig geklärt, wie groß ihr relativer Nutzen ist und ob sie allein oder kombiniert angewendet werden sollten. Eine groß angelegte multizentrische europäische Studie hat sich daher erneut mit dieser Fragestellung beschäftigt: kombinierte Maßnahmen werden nur bei Hochriksikopatienten empfohlen.Show more29.08.2004, 16:02 Uhr
Wechseljahresbeschwerden: Therapeutische Lücken mit der Traubensilberkerze schließen
Die neue Risikobewertung der Hormonersatztherapie als Folge der WHI-Studie hat eine Lücke in der Behandlung klimakterischer Beschwerden entstehen lassen. Phytopharmaka können ein gangbarer Weg aus dem Dilemma sein, wie klinische Daten und Praxiserfahrungen für den Wurzelstockextrakt aus Cimicifuga racemosa zeigen.Show more22.08.2004, 16:02 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Zweifacher Nutzen durch Statine?
Die rheumatoide Arthritis geht mit einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher. Ziel der Therapie ist daher die Prävention kardiovaskulärer Schäden und eine Unterdrückung entzündlicher Prozesse. Aufgrund ihrer pharmakologischen Eigenschaften könnten Statine diesen Anforderungen gerecht werden. Erste Ergebnisse mit Atorvastatin sind ermutigend. Show more22.08.2004, 16:02 Uhr
Neuer Grippeimpfstoff: Immunisieren mit Virosomen
Im Herbst dieses Jahres soll ein neuer Grippeimpfstoff der Firma Solvay in der Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien erhältlich sein. Invivac® basiert auf der neuartigen Virosom-Technologie: Aufgrund der viralen Proteine in ihrer Hülle werden Virosomen durch Endozytose in das Cytosol einer Zelle aufgenommen und lösen so eine Immunantwort aus.Show more22.08.2004, 16:02 Uhr
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