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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden

Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr

Schlaganfall: Clopidogrel und ASS für Hochrisikopatienten?

Nehmen Schlaganfallpatienten mit hohem Risiko neben Clopidogrel zusätzlich Acetylsalicylsäure (ASS) ein, wirkt sich dies im Vergleich mit einer Clopidogrel-Monotherapie in einer geringfügig stärkeren Reduktion vaskulärer Ereignisse aus. Dieser Benefit wird allerdings mit einem signifikanten Anstieg gastrointestinaler und intracranialer Blutungen erkauft.Show more
07.11.2004, 17:03 Uhr
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Zulassungserweiterung: Esomeprazol zur Ulcus-Prophylaxe

Auf Basis neuer Studien ist Esomeprazol (Nexium® mups 20 mg) vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Behandlung des durch die Therapie mit nicht-steroidalen Antiphlogistika hervorgerufenen Ulcus ventriculi zugelassen worden, wie die Astra Zeneca GmbH mitteilte.Show more
07.11.2004, 17:03 Uhr

Behandlung der Psoriasis: Efalizumab hemmt die Entzündung

Der neue Antikörper Efalizumab (Raptiva®) wird zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis vulgaris vom Plaque-Typ eingesetzt, bei denen andere systemische Therapien einschließlich Ciclosporin, Methotrexat und PUVA nicht angesprochen haben, kontraindiziert sind oder nicht vertragen wurden. Efalizumab richtet sich gezielt gegen die T-Lymphozyten, die beim Krankheitsprozess der Psoriasis eine wichtige Rolle spielen.Show more
07.11.2004, 17:03 Uhr
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Migränetherapie: Triptan-Einnahme nicht verzögern

Im Verlauf einer Migräneattacke kommt es bei den meisten Patienten auch zu einer kutanen Allodynie, einer Überempfindlichkeit der Haut. Werden Triptane vor Erreichen dieses Stadiums gegeben, sind sie deutlich wirksamer als danach. Für die Beratung heißt das, darauf hinwirken, dass Migränepatienten ihr Triptan schon beim Auftreten leichter Schmerzen einnehmen. Jeder zweite Patient zögert aber die Einnahme aus verschiedenen Gründen hinaus und provoziert damit die Verschlimmerung der Attacke – bis das Medikament kaum noch wirkt.Show more
07.11.2004, 17:03 Uhr

Oxymetazolin gegen Schnupfen

Abschwellende Nasentropfen enthalten α-sympathomimetisch wirkende Imidazolinderivate und gelten als Mittel der Wahl für die Therapie des akuten Schnupfens. Ihre lokale (topische) Anwendung führt zur schnellen Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Nasenatmung. Diese therapeutischen Eigenschaften wurden in einer aktuellen Beobachtungsstudie an einem Oxymetazolinpräparat (Nasivin® sanft) überprüft: Es wurden der Wirkungseintritt nach Applikation gemessen, die Wirksamkeit mithilfe von Symptomenscores beurteilt und die Verträglichkeit dokumentiert.Show more
31.10.2004, 17:03 Uhr
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Antidepressiva bei Kindern: Achtung Suizidgefahr!

In Deutschland gibt es jedes Jahr deutlich mehr Selbstmorde als tödlich verlaufende Verkehrsunfälle. Die Ursachen sind vielfältig, die Dunkelziffer hoch. Auch Medikamente (Interferone, Mefloquin, Fluorchinolone) können das Suizidrisiko erhöhen. Wahrscheinlich gilt das auch für einige SSRI – also Wirkstoffe, mit denen man eigentlich Depressionen behandeln und damit auch Selbstmordplänen vorbeugen will. Jedenfalls zeigt dies eine Studie zur Anwendung der Wirkstoffe bei Depressionen im Kindes- und Jugendalter. Bemerkenswert ist auch, dass in diesem Fall erst die Analyse unveröffentlichter Daten das Risiko deutlich werden ließ.Show more
31.10.2004, 17:03 Uhr

Gastrointestinale Stromatumoren: Benefit durch Dosiserhöhung von Imatinib?

Bis vor kurzem hatten Patienten mit einem gastrointestinalen Stromatumor eine denkbar schlechte Prognose, da sie nicht effektiv behandelt werden konnten. Mit der Einführung von Imatinib vor rund vier Jahren steht eine wirksame Therapie zur Verfügung. Aufgrund der erst kurzen Erfahrung mit dieser Substanz gibt es noch Fragen zu der optimalen Behandlungsdauer und zu der optimalen Dosis. Eine umfangreiche Studie untersucht, ob mit einer Dosisverdoppelung eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens erzielt werden kann.Show more
31.10.2004, 17:03 Uhr

DPhG-Expertenmeinung: Rofecoxib und die anderen Coxibe

Am 30. September 2004 wurde der selektive Cyclooxygenase (COX)-2-Hemmer Rofecoxib (Vioxx®) vom Markt genommen. Das Präparat wurde in Deutschland von der MSD Sharp & Dohme GmbH vermarktet und erzielte weltweit einen jährlichen Umsatz von zwei Milliarden Euro. Der Grund der Rücknahme war die Zunahme kardiovaskulärer Erkrankungen in der APPROVe-Studie nach 18-monatiger Behandlung mit Rofecoxib mit einer täglichen Dosis von 25 mg. Fraglich ist, ob die kardiovaskulären Nebenwirkungen ein generelles Problem der COX-2-Inhibitoren darstellen.Show more
31.10.2004, 17:03 Uhr

Aus der Forschung: Bei Imatinib-resistentem GIST wirkt SU11248

Die Wirksamkeit des oralen Tyrosinkinaseinhibitors SU11248 bei Imatinib-resistenen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) zeigte eine Studie vom Dana-Farber Cancer Institute, Boston. GIST sind mesenchymale Neoplasmen mit dem Proto-Onkogen c-KIT.Show more
31.10.2004, 17:03 Uhr

Regulation der Energiebilanz: Blockade von Cannabinoidrezeptoren

Übergewicht und Rauchen sind klassische kardiovaskuläre Risikofaktoren und sie sorgen für reichlich Frust bei Ärzten und Patienten. Nur die wenigsten Fettleibigen schaffen es trotz intensiver ärztlicher Betreuung durch diätetische Maßnahmen die notwendigen Pfunde purzeln zu lassen. Der konsequente Verzicht auf die Zigarette fällt fast noch schwerer. Der selektive CB1-Blocker Rimonabant (vorgesehener Handelsname Acomplia®), könnte helfen: er greift regulierend in das Endocannabinoidsystem ein, dessen Überaktivierung Gewichtszunahme und Nicotinabhängigkeit fördert.Show more
31.10.2004, 17:03 Uhr

DPhG-Statement: Zum Vermarktungsverzicht von Rofecoxib

Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft bittet um Veröffentlichung des nachfolgenden Statements:Show more
31.10.2004, 17:03 Uhr

Wespengiftallergie durch Weingenuss

Sie hatten bislang keine Wespengiftallergie, trinken aber gerne jungen Wein oder frisch gepressten Traubenmost? Dann sollten Sie Ihr Allergierisiko einmal überprüfen lassen. Laut spanischen Wissenschaftlern kann sich eine Wespengiftallergie als Folge des Trinkgenusses entwickeln.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Braunhirse: Nichts für Magen- und Darmempfindliche

Immer häufiger ist von den gesundheitlichen Vorzügen der so genannten "Braunhirse" zu lesen. Die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) warnt jedoch vor einem übermäßigen Verzehr, da "Braunhirse" möglicherweise Stoffe enthält, die die Gesundheit beeinträchtigen können.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Paracetamol-Infusion: Schnelle Analgesie für Kinder

Für die Kurzzeitbehandlung von Schmerzen, besonders nach operativen Eingriffen, ist eine Paracetamol-Fertiginfusion (Perfalgan®) nun auch für Kinder ab zehn Kilogramm Körpergewicht zugelassen. Die intravenöse Gabe wirkt schneller und stärker als Zäpfchen oder Tabletten und umgeht zudem das Problem der stark schwankenden Bioverfügbarkeit von Paracetamol bei rektaler Darreichung.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Akupunkturstudie: Nadeln wirksamer als Standardtherapie

Vor vier Jahren wurden die deutschen Akupunktur-Studien gerac (german acupuncture trials) ins Leben gerufen. Das Ziel war, die Wirksamkeit der Akupunktur im Vergleich zur Standardtherapie bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen sowie bei weiteren chronischen Schmerzzuständen zu untersuchen. Die ersten Ergebnisse dieser weltgrößten Studien wurden auf einem Symposium beim Deutschen Orthopädenkongress in Berlin und vorab auf einer Pressekonferenz am 21. Oktober vorgestellt.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Malariaimpfstoff: Sicher und wirksam bei Kindern

ck | Die Resultate einer umfangreichen Phase-II-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit eines Malariaimpfstoffes in Afrika sind ermutigend: Der Malariaimpfstoff RTS.S/AS02A schützte einen signifikanten Anteil von Kindern im Alter von ein bis vier Jahren vor komplizierter Malaria für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Schutz bestand vor der Infektion selbst und vor schwerwiegenderen Formen der Erkrankung.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Zulassungserweiterung: Behandlung der Psoriasis vulgaris mit Etanercept

ck | Die Europäische Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) hat Etanercept (Enbrel®) die Zulassung für die Behandlung der Plaque-Psoriasis erteilt. Etanercept ist ein Fusionsprotein, das kompetitiv die Bindung von Tumornekrosefaktor alpha an seine Zelloberflächen-Rezeptoren inhibiert und dadurch die biologische Aktivität von TNF hemmt.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Neuer Proteasehemmer: Fosamprenavir zur Behandlung der HIV-Infektion

hel | Fosamprenavir (Telzir®) ist ein weiterer Proteasehemmer zur Behandlung der HIV-Infektion. Er ist in Kombination mit Ritonavir und weiteren antiretroviralen Medikamenten zur Behandlung von HIV-1-Infektionen bei erwachsenen Patienten zugelassen. Die Zulassung gilt sowohl für therapienaive als auch für vorbehandelte erwachsene Patienten.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Onkologie: Cetuximab bei metastasiertem Dickdarmkrebs

Der monoklonale Antikörper Cetuximab (Erbitux™) richtet sich gegen den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR), der eine wichtige Rolle für das Wachstum solider epithelialer Tumoren spielt. In einer Studie an Patienten mit metastasiertem, EGFR-positivem, Irinotecan-refraktärem Kolorektalkarzinom zeigte Cetuximab allein oder in Kombination mit Irinotecan klinisch signifikante Wirkung.Show more
24.10.2004, 16:03 Uhr

Rofecoxib-Rückruf: Bei Coxiben sorgfältig Nutzen und Risiko abwägen

ck | Nach der Marktrücknahme Rofecoxib-haltiger Arzneimittel wegen eines erhöhten Risikos für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Komplikationen bei Langzeitanwendung hat eine erneut aktuelle Bewertung von Sicherheitsdaten für die anderen zugelassenen Coxibe (Celecoxib, Etoricoxib, Valdecoxib und Parecoxib) auf europäischer Ebene begonnen. Eine Stellungnahme wird derzeit in den Fachgremien bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) in London erarbeitet und in Kürze vorgestellt.Show more
17.10.2004, 16:03 Uhr

Oberflächliches Basalzellkarzinom: Mit Imiquimod gegen den hellen Hautkrebs

Bei Patienten mit Basalzellkrebs musste der Tumor bislang operativ entfernt werden. Nun ist auch eine medikamentöse Alternative verfügbar. Denn der Wirkstoff Imiquimod (Aldara®), der bereits zur Behandlung von Feigwarzen eingesetzt wird, erhielt auch eine Zulassungserweiterung für die Therapie des oberflächlichen Basalzellkarzinoms.Show more
17.10.2004, 16:03 Uhr

Malignes Pleuramesotheliom: Antimetabolit gegen Asbesttumor zugelassen

ck | Die europäischen Behörden haben für das Folsäureanalogon Pemetrexed (Alimta®) die Zulassung zur Behandlung des malignen Pleuramesothelioms und zur Rezidivtherapie des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses erteilt, wie Eli Lilly mitteilte. Pemetrexed ist ein Multi-Target-Enzym-Inhibitor. Es hemmt gleichzeitig drei Schlüsselenzyme des Folatstoffwechsels und beeinträchtigt so die DNA- und RNA-Synthese der Zelle. Die Markteinführung wird im November 2004 erwartet.Show more
17.10.2004, 16:03 Uhr

Grippeviren: Bei Kindern häufig Oseltamivir-Resistenz

Nach Einnahme des Neuraminidasehemmers Oseltamivir wegen Grippe wiesen neun von 50 Kindern Viren mit Mutationen im Neuraminidase-Gen auf, die eine Oseltamivir-Resistenz vermitteln. Einige Kinder schütteten noch nach fünf Behandlungstagen Viren – mutiert oder unmutiert – aus.Show more
17.10.2004, 16:03 Uhr

Neues Antiepileptikum: Pregabalin wirkt auch bei neuropathischen Schmerzen

hel | Das neue Antiepileptikum Pregabalin (Lyrica®) ist für zwei Indikationen zugelassen: für die Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen und als Zusatztherapie bei fokalen epileptischen Anfällen. Es wirkt antikonvulsiv, analgetisch und anxiolytisch.Show more
17.10.2004, 16:03 Uhr

Vitamin E – mehr als ein Antioxidans

Von Christiane Weber | Vitamin E hat sich bisher in erster Linie als lipophiles Antioxidans einen Namen gemacht. Darauf beruht sein Einsatz bei oxidativ-entzündlichen Krankheitsprozessen wie z. B. degenerativen Gelenkentzündungen oder atherogenen Gefäßveränderungen. Doch damit ist das Potenzial dieses essenziellen Vitamins keineswegs erschöpft: Wie zahlreiche Untersuchungen gezeigt haben, besitzt α-Tocopherol auch differenzierte, Antioxidans-unabhängige Funktionen.Show more
17.10.2004, 16:03 Uhr

Bei Diabetes und nach Myokardinfarkt: Welches Statin für kardiale Risikopatient

Statine sind Standardtherapie für kardiale Risikopatienten. Doch die sind in der Regel multimorbid und benötigen eine Vielzahl weiterer Medikamente. Über die Wahl des Statins entscheidet daher auch die Frage, welche Parameter des Lipidprofils im Detail wie beeinflusst werden. Viele Punkte sprechen hier für Fluvastatin.Show more
17.10.2004, 16:03 Uhr

Beliebt: Kalorienarme Getränke

Die Deutschen trinken immer kalorienbewusster. Bereits über die Hälfte der heute konsumierten alkoholfreien Getränke sind kalorienfrei oder -arm. Das berichtet die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e. V.Show more
10.10.2004, 16:03 Uhr

Säuglingsernährung: Norwegerinnen stillen länger

Muttermilch ist die beste Nahrung für das Neugeborene. Stillen sollte für Mütter deshalb eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber nicht, wie ein Blick auf aktuelle Statistiken zeigt. Zwar werden in Deutschland über 90 Prozent der in Krankenhäusern entbundenen Säuglinge an die Mutterbrust gelegt. Im Alter von sechs Monaten kommen aber nur noch 48 Prozent der Säuglinge in den Genuss von Muttermilch. Zu wenig, meint das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und verweist auf Norwegen als Vorbild.Show more
10.10.2004, 16:03 Uhr

Testosteronmangelzustände: Drei-Monatsspritze zur Langzeittherapie

ck | Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Zulassung für die erste Testosteron-Drei-Monatsspritze (Nebido®) erteilt, wie Jenapharm mitteilte. Mit der neuen Applikationsform zur Testosteronsubstitution, die ab November 2004 zur Verfügung stehen soll, kann der Testosteronspiegel über zwölf Wochen im Normbereich gehalten werden, wodurch nur noch vier Mal pro Jahr eine Injektion erforderlich wird.Show more
10.10.2004, 16:03 Uhr
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