Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Muttermilch nicht länger als zwei Tage lagern
Muttermilch sollte nach dem Abpumpen möglichst bei Kühlschranktemperatur und nicht länger als zwei Tage gelagert werden. Denn im Laufe der Zeit gehen der Milch gesundheitsfördernde, antioxidativ wirkende Substanzen verloren. Auch das Einfrieren verringert die Zahl an Inhaltsstoffen, die den Säugling vor schädlichen, freien Radikalen schützen.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Teff: Kleines Korn – großes Potenzial
Mit Teff, einer traditionell von äthiopischen Bauern angebauten Getreidesorte könnte sich auch für hiesige Landwirte eine Alternative zu Weizen oder Roggen ergeben. Interessant ist Teff vor allem für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit, denn es enthält kein Gluten.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Lieber Huhn als Rindfleisch essen
Ein Zusammenhang zwischen übermäßigem Genuss von rotem Fleisch und der Entstehung von Krebs wird schon seit langer Zeit diskutiert. Amerikanische Wissenschaftler haben nun in einer zehnjährigen Studie mit rund 150.000 Teilnehmern Belege dafür gefunden, dass es einen derartigen Zusammenhang tatsächlich gibt.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Nitrat in Lebensmitteln: Rucola bitte nur in Maßen
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät in einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme dazu, Rucola nur in Maßen zu genießen. Hintergrund für die Meldung sind neue Untersuchungsergebnisse, denen zufolge Rucola, ähnlich wie Spinat oder Blattsalate, zu den Gemüsesorten mit hohem Nitratgehalt zählt.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Bindehautreizung – Selbstbehandlung
Augentropfen gegen Bindehautreizung gehören fast in jede Hausapotheke. Dabei ist die Selbstbehandlung am Auge keine Bagatelle. Erstens müssen die Grenzen der Selbstmedikation jedes Mal neu bestimmt werden, zweitens muss jedes Mal die Indikation hinterfragt werden und drittens ist die Anwendung von Augentropfen mit einigen Tücken behaftet.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Levocetirizin für Kinder ab zwei Jahren zugelassen
Den allergischen Marsch zum Asthma bronchiale zu stoppen ist das Primärziel zahlreicher medizinischer Anstrengungen. Besonders kleine Allergiker profitieren von einer frühzeitigen Behandlung mit modernen Antihistaminika. Levocetirizin (Xusal®) ist jetzt in Tropfenform auch für Kinder ab zwei Jahren zur Behandlung der allergischen Rhinitis und der chronischen idiopathischen Urticaria zugelassen, wie die UCB Pharma mitteilte.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Liposomales Doxorubicin
In Deutschland erkranken schätzungsweise pro Jahr rund 48.000 Frauen neu an Brustkrebs. Rund zwei Drittel von ihnen können geheilt werden, ein Drittel nicht. Aber auch diese Patientinnen können dank neuer und individueller Therapieregime relativ lange mit ihrer Erkrankung leben. Liposomales Doxorubicin (Caelyx®) erweitert das Spektrum wirksamer Zytostatika, die in der chronischen Phase eingesetzt werden.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Kombinationstherapie mit Peginterferon
Die europäische Kommission hat die Kombination von Peginterferon alfa-2a (Pegasys®) und Ribavirin (Copegus®) für die Behandlung der chronischen Hepatitis C (HCV-Infektion) bei klinisch stabilen Patienten mit gleichzeitiger HIV-Infektion zugelassen, wie Roche mitteilte.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Moderne Antidementiva rechtzeitig einsetzen
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat neue Therapieempfehlungen vorgestellt, in denen sie hervorhebt, dass moderne Antidementiva – wie Acetylcholinesterasehemmer – den Krankheitsverlauf bei einer Alzheimer-Demenz im Schnitt um ein Jahr verzögern. Daher sollten sie den Betroffenen nicht vorenthalten werden.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Galantamin vereinfacht die Therapie
Das Antidementivum Galantamin steht seit 1. Februar 2005 auch für die tägliche Einmalgabe zur Verfügung. Das neue Retardpräparat Reminyl® 1xtäglich verspricht gegenüber der herkömmlichen Formulierung Reminyl® nicht nur eine verbesserte Patientencompliance, sondern zeigt auch eine bessere Verträglichkeit in der Aufdosierungsphase.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Impfung gegen onkogene Viren
Eine Impfung gegen die onkogenen Papillomaviren vom Typ 16 und 18 könnte weltweit mehr als 70% aller Zervixkarzinome verhindern. In einer Studie konnten Wirksamkeit und Sicherheit eines bivalenten Impfstoffs bestätigt werden. Werden diese Ergebnisse durch weitere Untersuchungen belegt, wird bald der erste Impfstoff gegen eine sexuell übertragbare Krankheit auf dem Markt sein.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Antivirale Eigenschaften von Oxymetazolin
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die therapeutische Wirkung von Nasivin® (Wirkstoff Oxymetazolin) über den bekannten abschwellenden Effekt hinausgeht. Diese neuen Befunde belegen antivirale Wirkeigenschaften des Schnupfensprays, das somit über die symptomatischen Effekte hinaus als kausales Therapeutikum gelten kann.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Antiallergikum: Allergiekarriere von Kindesbeinen an behindern
Die Entwicklung von Allergien beginnt häufig schon im frühen Kindesalter. Die Allergiekarriere sollte daher möglichst frühzeitig unterbrochen werden. Mehr als die Hälfte aller Arzneimittel in der Kinderheilkunde werden aber außerhalb des Zulassungsbereiches, also off label, eingesetzt, da keine Studien vorliegen. Jetzt können Kinder bereits nach Vollendung des ersten Lebensjahres mit dem Antihistaminikum Desloratadin behandelt werden: Aufgrund der Datenlage wurde die Zulassung des nicht-sedierenden, langwirksamen Histaminantagonisten erweitert.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Salzarme Ernährung um jeden Preis?
Sich salzarm zu ernähren, ist beim Bluthochdruck eine gängige Empfehlung. Zwar sind Beweise, dass man damit tatsächlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern kann, Mangelware. Dennoch wird die salzarme Kost von Befürwortern als wichtige Maßnahme bei der Therapie des Bluthochdrucks eingestuft. Nicht überall wird diese Meinung allerdings geteilt. Und manch ein Experte warnt sogar davor, die salzarme Kost zu übertreiben.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Umfassende Wirknachweise für Rachen- und Halstherapeutikum
Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass die antiseptischen Wirkstoffe des Rachen- und Halstherapeutikums neo-angin® allein und in Kombination sowohl allen In-vivo-Anforderungen an ein modernes, wirksames Mundhöhlentherapeutikum genügen als auch eine herausragende In-vivo-Effizienz der Wirkstoffkombination haben.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Anagrelid vermindert Thrombozyten
Anfang Januar wurde Anagrelid (Xagrid®) zur Behandlung der essenziellen Thrombozythämie in Deutschland eingeführt. In den USA ist die Substanz bereits seit sieben Jahren zugelassen. Seit 2000 hat Anagrelid den Orphan Drug Status und wird seither auch in Europa auf Basis des § 73.3 AMG in diesem Indikationsgebiet eingesetzt.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Behandlung postoperativer Augenentzündungen
Seit 1. Januar 2005 steht mit Loteprednoletabonat (Lotemax®) eine Steroid-haltige Augentropfensuspension zur Behandlung postoperativer Entzündungen nach chirurgischen Eingriffen am Auge zur Verfügung, wie Dr. Mann Pharma mitteilte. Loteprednoletabonat ist ein Corticosteroid mit starker entzündungshemmender Wirkung, das entwickelt wurde, um die antientzündliche Wirkung nur direkt am Applikationsort zu entfalten.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Effektive Behandlung der rezidivierenden Candidose sc
Symptome wie Juckreiz oder Brennen im Vaginalbereich gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Frauen den Gynäkologen aufsuchen. Werden diese Symptome durch eine akute Infektion mit Candida albicans verursacht, ist in vielen Fällen eine rasche Heilung mit einer lokalen oder oralen antimykotischen Therapie möglich. In etwa fünf bis acht Prozent aller Fälle verläuft eine vulvovaginale Candidose jedoch chronisch, das heißt es kommt mindestens viermal im Jahr zu einem Rezidiv.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Entlassungen aus der Verschreibungspflicht
Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht tagte am 25. Januar 2005 beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Er ist gemäß § 48 AMG regelmäßig anzuhören, wenn Anträge zur Umstufung in der Verschreibungspflicht von Arzneimitteln anstehen.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Bifonazol – in der Praxis bewährt
Fußmykosen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen. Nach neueren Erkenntnissen weist heute etwa ein Drittel aller Erwachsenen eine Pilzerkrankung des Fußes (Tinea pedis) auf. Allerdings ist dies vielen Betroffenen gar nicht bewusst oder wird aus Schamgefühl verschwiegen. Dies hat zur Folge, dass nur etwa jeder dritte Fußpilz-Patient behandelt wird. Hier besteht ein enormer Beratungsbedarf, an dem sich die Apotheken beteiligen sollten – nicht zuletzt deshalb, weil Fußmykosen mit modernen Arzneimitteln wie z.B. Bifonazol effektiv und unproblematisch behandelbar und somit ein ideales Ziel für die apothekergestützte Selbstmedikation sind.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Interventionsmaßnahmen im häuslichen Bereich helfen
In der US-amerikanischen Inner-City-Asthma-Studie wurde bei Innenstadt-Kindern mit atopischem Asthma ausgehend vom individuellen Allergie- und Risikoprofil eine häusliche Interventions-Strategie gegen Innenraum-Belastungen durchgeführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Intervention sank insbesondere die Belastung der Kinderzimmer mit Hausstaubmilben- und Schaben-Allergenen. Gleichzeitig hatten die Kinder an weniger Tagen Asthma-Symptome.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Was tun gegen die Resistenzentwicklung bei Antibiotika?
In DAZ 2004, Nr. 42 wurde ein Statement der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) mit dem Titel "Werden wir in zehn Jahren wieder an einfachen Infektionen sterben?" veröffentlicht. Aus diesem Anlass sprach die DAZ mit Frau Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Präsidentin der DPhG und Mitautorin dieses Statements, unter anderem darüber, welchen Beitrag die Beratung in der Apotheke zur Verhinderung von Resistenzen leisten kann.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Schluckimpfung gegen Reisediarrhöen
In Deutschland ist nach drei Jahren zum ersten Mal wieder ein Cholera-Impfstoff auf dem Markt: Dukoral ® ist eine orale Vakzine zur aktiven Immunisierung gegen Vibrio-cholerae-Bakterien. Sie reduziert gleichzeitig das Risiko für Durchfallerkrankungen, die durch ETEC-Bakterien hervorgerufen werden.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Personalisierte Medizin: Genchip individualisiert die Therapie
Die Medizin der Zukunft muss Diagnose und Therapie stärker auf das Individuum abstimmen. Ein Verbesserungsbedarf zeigt sich in der "gender-Medizin" und bei polymorphen Enzymen, die gravierende Unterschiede der Metabolisierungskapazitäten bedingen – zwischen einzelnen Menschen, aber auch zwischen den Geschlechtern und Ethnien. Daraus können Fehldosierungen, Nebenwirkungen und Therapieversager resultieren. Gendiagnostik-Chips, die das individuelle Enzymprofil bestimmen, finden derzeit Eingang in die Diagnostik.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Darifenacin zur Behandlung der überaktiven Bl
Darifenacin (Emselex ®) ist wie Solifenacin (Vesikur ®) ein oral wirksamer Muscarin(M3)-Rezeptorantagonist, der die Symptome von Patienten mit Blasenschwäche (Dranginkontinenz oder Urge-Inkontinenz) mildert. Er ist für die symptomatische Behandlung von Dranginkontinenz und/oder häufigem Wasserlassen und verstärktem Harndrang, wie es bei Patienten mit einem Syndrom der überaktiven Blase auftreten kann, zugelassen. Anticholinerge Nebenwirkungen sind häufig.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Forschung mit Pflanzenextrakten: Natürliche antimikrobielle Peptide statt teure
Trotz Besiedelung der menschlichen Haut- und Schleimhautoberfläche mit potenziell pathogenen Mikroorganismen treten dort relativ selten Infektionen auf. Dies ist unter anderem der körpereigenen Produktion antimikrobieller Peptide zu verdanken Ų Eiweißstoffen, die Teil der spezifischen, den zellulären Abwehrmechanismen vorgeschalteten Immunabwehr sind. Produziert werden sie nicht nur im menschlichen Organismus, sondern auch von Pflanzen und Insekten.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
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