Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Ob schnell oder langsam entscheiden die Gene
Ob und wie stark ein Arzneistoff bei einem Patienten wirkt, hängt unter anderem von seinem individuellen Metabolisierungsstatus ab. Die genetische Ausstattung bestimmt, ob man Poor, Normal oder Rapid Metabolizer ist. Allerdings können auch Interaktionen sowie veränderte Leber- oder Nierenfunktion Einfluss nehmen, bis hin zu einer Phänokonversion. Diese Zusammenhänge werden im Fachgebiet der Pharmakogenetik untersucht. Welche Arzneistoffe sind betroffen und wann ist eine pharmakogenetische Testung sinnvoll? Eine Implementierung in der Medizin ist herausfordernd und stößt auf Hürden.Show morepharmazie
Den Metabolisierungsstatus bestimmen
26.06.2026, 10:00 Uhr
Nichtraucherprogramme: Kostenlose Nicotinpflaster in New York
Schätzungsweise 70% der Raucher in den USA möchten gerne mit dem Rauchen aufhören; ohne verhaltenstherapeutische oder medizinische Betreuung liegt die langfristige Erfolgsquote allerdings nur bei 7%. Wie in einer in New York durchgeführten Studie gezeigt werden konnte, kann durch die kostenlose Abgabe von Nicotinpflastern der Anteil an Ex-Rauchern deutlich erhöht werden.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Herner-Arthrose-Studie: Versorgung von Arthrosepatienten liegt im Argen
ks | Nach bisherigen Schätzungen sind etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland von Arthrose betroffen. Möglicherweise sind es noch viel mehr. Dies legt die Herner-Arthrose-Studie nahe, für die 3360 Herner Bürger Auskunft darüber gaben, ob sie unter Gelenkschmerzen leiden und was diese für sie bedeuten. Mit der Studie, die am 12. Oktober in Berlin vorgestellt wurde, will die "Initiative gegen den Schmerz" die in Deutschland bescheidene Datenlage zur Arthrose aufbessern.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Neue Retardformulierung: Tamsulosin verbessert die Schlafqualität
Mehrmaliges nächtliches Aufwachen infolge von Harndrang (Nykturie) führt zu Schlafstörungen und kann damit die Lebensqualität erheblich vermindern. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie gezeigt hat, ist der Alpha-1-Rezeptorantagonist Tamsulosin in der Lage, dieses Symptom zu mildern, was zu einer signifikanten Erhöhung der Lebensqualität führte.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Multiple Sklerose: Ein Todesfall unter Alemtuzumab-Therapie
hel | Der monoklonale Antikörper Alemtuzumab (MabCampath®) wird in einer klinischen Phase-II-Studie zur Behandlung der Multiplen Sklerose erprobt. Dabei kam es zu gravierenden unerwünschten Wirkungen: Bis jetzt erkrankten drei Patienten an schwerer idiopathischer thrombozytopenischer Purpura, einer davon starb.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Prostatakarzinom: Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium
Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium kann nicht mehr geheilt, wohl aber palliativ behandelt werden. Im Rahmen der palliativen Chemotherapie ist das Taxan Docetaxel den bislang eingesetzten Zytostatika überlegen und führt zu einer Verlängerung des Überlebens.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Beinwell: heilende Wirkung seit der Antike
Beinwell ist seit der Antike als Heilpflanze bekannt. Wie schon der Name zeigt, wurde die Pflanze zur Heilungsförderung eingesetzt. Auch in der modernen Medizin hat das Phytopharmakon seinen Platz: Nach den Ergebnissen einer neuen Studie kann eine Beinwell-Salbe (Kytta- Salbe®) die Schmerzen bei Sportverletzungen genauso gut lindern wie ein Gel, das Diclofenac enthält.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Off-label-use bei Kindern
Eine überregionale Verordnungsanalyse bei Kindern und Jugendlichen ergab: Überwiegend werden in der Pädiatrie für diese Altersklassen geeignete Arzneimittel verordnet. In den großen Indikationsgebieten ist ein Off-label-use selten. In kleineren Indikationsgebieten, wie gastrointestinalen Krankheiten, spielt er jedoch eine erhebliche Rolle. Die Fachinformation erschreckend vieler Arzneimittel enthält überhaupt keine Angabe zur Anwendbarkeit bei Kindern. Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Exemestan für die Adjuvanz zugelassen
Der Aromatasehemmer Exemestan (Aromasin®) hat jetzt auch in Deutschland die Zulassungserweiterung für die frühe adjuvante Sequenz-Therapie erhalten, wie die Pfizer Pharma GmbH mitteilte. {te)Bei der als FAST (frühe adjuvante Sequenz-Therapie) bezeichneten Therapieform werden die Patientinnen mit Brustkrebs im Anschluss an eine zwei- bis dreijährige Gabe von Tamoxifen auf einen Aromatasehemmer umgestellt.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Benefit durch Docetaxel
Das Taxan Docetaxel (Taxotere®) scheint die adjuvante Chemotherapie bei Brustkrebs zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Interims-Analyse der Breast Cancer International Research Group (BCIRG). Der zusätzliche Benefit wird allerdings mit mehr Nebenwirkungen erkauft.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Brusterhaltende Therapie ist Standard
Rund 70% aller Mammakarzinome können heute brusterhaltend operiert werden, ohne das Rezidivrisiko zu erhöhen. Dies ist unter anderem verfeinerten bildgebenden Verfahren, operativen Techniken und neoadjuvanten Chemotherapien zu verdanken. Nach der brusterhaltenden Operation erfolgt in jedem Fall eine Bestrahlung, um Lokalrezidive zu verhindern.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Johanniskraut: wirksame Präparate empfehlen
Bei der Behandlung von mittelschweren Depressionen ist zunächst ein Therapieversuch mit Johanniskrautpräparaten sinnvoll, da sie in vielen Fällen genauso gut wirken und weniger Nebenwirkungen haben als chemische Antidepressiva. Diese Wirkungen sind klinisch nachweisbar. Allerdings wirkt nicht jedes Präparat, das Johanniskraut enthält. Johanniskrautpräparate mit klinischem Wirksamkeitsnachweis gibt es nur in der Apotheke.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Für starke Frauen - die Vollweib-Diät
Die Vollweib-Diät von Christine Neubauer, die wir Ihnen in dieser Folge unserer Serie "Diäten unter der Lupe" vorstellen, ist eigentlich keine Diät, sondern ein umfassendes Programm, das zum Wunschgewicht führen soll. Vor allem ist es eine Absage an Schönheitsideale und Diätenzwang – im Vordergrund steht der Einklang mit dem eigenen Körper. Das Wohlfühlgewicht ist das Ziel nach dem Motto "von XL zu M".Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Zulassung in den USA erweitert
Die Zulassung für Atorvastatin wurde von der US-Arzneimittelbehörde stark erweitert. Einerseits dient sie nun zur Primärprävention von Schlaganfällen bei Nichtdiabetikern mit mehreren kardiovaskulären Risikofaktoren, andererseits können Typ-2-Diabetiker mit kardiovaskulären Risikofaktoren die Substanz zur Primärprävention von Schlaganfällen und Herzinfarkten einnehmen.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Penciclovir
Humane Herpesviren sind weltweit vorhanden und verursachen unterschiedliche virale Infektionen bei immunkompetenten und immunsupprimierten Patienten. Als neues Antiherpetikum ist Penciclovir mit einer längeren Halbwertszeit angetreten, was möglicherweise ein pharmakologischer Vorteil sein kann.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Vom Horrormedikament zum Hoffnungsträger
Wie kein anderes Medikament verkörpert Thalidomid (Contergan®) die Janusköpfigkeit der modernen Pharmakotherapie. Ende der 50er Jahre machte die Substanz als das erste Schlafmittel Furore, das nicht zu einer Abhängigkeit führte. Entsprechend groß war der wirtschaftliche Erfolg. Bereits drei Jahren nach der Markteinführung wurden jährlich rund 15 Tonnen des Medikaments verkauft. Dann stellten deutsche und australische Ärzte nahezu gleichzeitig einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Thalidomid während der Schwangerschaft und schweren Missbildungen bei Neugeborenen fest. Über Nacht wurde der "Blockbuster" zum Synonym für ein Horrormedikament.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Erkältungen bereits im Keim ersticken
Erkältungen machen vor niemandem halt. Im Schnitt kämpfen Schulkinder und Erwachsene zwei- bis dreimal pro Jahr einige Tage mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit, Kleinkinder sogar deutlich öfter. Hochgerechnet ergibt dies alleine für Deutschland mehr als 200 Millionen Erkältungsfälle pro Jahr. Diese Zahl ist nicht nur aus Sicht der Betroffenen, sondern auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. Ein Ansatz, Erkältungen bereits im Keim zu ersticken, kann die Leidenszeit mildern und Kosten sparen helfen.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Weichmacher in bedenklichen Mengen gefunden
Unter der Überschrift "Schmutziges Gold" berichtet die Stiftung Warentest in der Oktoberausgabe ihrer Zeitschrift "test" über die Ergebnisse einer Untersuchung von Olivenöl der Güteklasse "nativ extra". Neben anderen Qualitätsmängeln fanden die Prüfer in einigen der untersuchten Produkte Weichmacher. Die nachgewiesenen Mengen sind nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bedenklich.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Erkältungswelle im Anmarsch
Vier Erkältungsepisoden macht ein Erwachsener im Schnitt pro Jahr durch. Bei Kindern gilt eine Frequenz von sechs- bis achtmal pro Jahr als normal. Vor allem Kleinkinder zeigen nach dem Verlust des "Nestschutzes" meist im zweiten Lebenshalbjahr eine hohe Infekthäufigkeit. Mit vielen Erregern setzt sich das noch unreife Immunsystem in dieser Zeit nämlich zum ersten Mal auseinander. Die Erregerexposition ist zudem oft durch enge Kontakte mit anderen Kindern hoch, und aufgrund der altersbedingten Enge der Atemwege führt bereits eine geringe Sekretvermehrung meist zu ausgeprägten Symptomen.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Thalidomid-Analogon bei Myelodysplasie
Die Wirkung von Lenalidomid (Revlimid®), einem Analogon von Thalidomid, wurde bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom untersucht. Ein Beraterkomitee riet der US-Arzneibehörde FDA zur Zulassung des Medikamentes, obwohl weder die optimale Dosis bekannt ist, noch Daten aus kontrollierten Studien vorliegen und viele Fragen zur Sicherheit offen sind.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Cholinesterasehemmer in der Diskussion
Die Cholinesteraseinhibitoren Donepezil (Aricept®), Rivastigmin (Exelon®) und Galantamin (Reminyl®) sind in Deutschland zur Behandlung der leichten und mittelschweren Alzheimer-Demenz zugelassen. Sie besitzen einen Anteil von 10% - bezogen auf definierte Tagesdosen - am Verordnungsvolumen aller Antidementiva. Die Empfehlungen zur Behandlung mit diesen Wirkstoffen basieren auf randomisierten kontrollierten Studien. In einem kürzlich veröffentlichten Review wurden einige dieser Studien im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Evidenz kritisch beleuchtet.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Verunsicherte Verbraucher
71 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen in Deutschland sind - fälschlicherweise - der Meinung, dass Lebensmittel im Vergleich zu früher unsicherer geworden sind. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Heinz-Lohmann-Stiftung. Verantwortlich für die Verunsicherung der Verbraucher wird mangelndes Ernährungswissen gemacht.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Mit Homöopathie gegen den „Zappelphilipp“
In der Apotheke äußern Eltern von Kindern mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) oft Vorbehalte gegenüber einer Therapie mit Methylphenidat oder Atomoxetin. Sie befürchten einen negativen Einfluss auf die psychische und körperliche Entwicklung ihrer Kinder bei Langzeitanwendung dieser Wirkstoffe. In einer prospektiven Kohortenstudie wurde kürzlich untersucht, ob auch mit einem homöopathischen Komplexmittel bei leichter oder mittelschwerer Ausprägung der Störung ein Behandlungserfolg erzielt werden kann.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Drug-Targeting von ätherischem Pfefferminzöl – Topische Behandlung des R
Etwa 10 bis 20 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet am Reizdarmsyndrom. Es handelt sich um eine organisch unauffällige, nicht-entzündliche funktionelle Erkrankung des Darms, die mit Bauchschmerzen einhergeht. Die Symptomatik lässt sich durch Pfefferminzöl bessern, doch ist eine spezielle Formulierung erforderlich, damit das Pfefferminzöl an den Wirkort im distalen Dünndarm und Dickdarm gelangt.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Richtige Anwendung von Durogesic® SMAT Pflaster
In der modernen Schmerztherapie kann durch die transdermale Applikation von Opioiden eine Umgehung des in der Leber stattfindenden First-pass-Effektes erreicht werden. Angewandt wird dieser Mechanismus zum Beispiel im Durogesic® SMAT Pflaster. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker untersuchte aufgrund von Patientenbeanstandungen die Haftfähigkeit dieses Transdermalen Therapeutischen Systems (TTS): oft ist nur die Anwendung fehlerhaft.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
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