Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Trockenes Auge: Wirkstoff aus Tamarindensamen imitiert Muzin
Etwa jeder dritte Patient einer augenärztlichen Praxis leidet unter den Symptomen einer Keratoconjunctivitis sicca. Aufgrund der Alltags- und Umweltbedingungen wie auch der demographischen Entwicklung wird die Inzidenz dieser Erkrankung weiter zunehmen. Neu auf dem Markt ist ein Wirkstoff aus dem Samen des Tamarindenbaumes, der eine große Ähnlichkeit zum Muzin des natürlichen Tränenfilms aufweist.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Neue Therapieoption bei M. Crohn: TNF-alpha-Hemmer Certolizumab
ck | Für Patienten mit Morbus Crohn könnte eine neue Therapieoption zur Verfügung stehen: Für den subkutan verabreichten Tumornekrosefaktor alpha(TNFα)-Inhibitor Certolizumab pegol (Cimizoia™) wurden viel versprechende Ergebnisse einer großen klinischen Studie präsentiert. Certolizumab soll im ersten Quartal 2006 in Europa und den USA zur Zulassung eingereicht werden, teilte die UCB GmbH Deutschland mit.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Kognitive Beeinträchtigungen: Begrenzter Benefit von Donepezil
Leichte kognitive Beeinträchtigungen gehen häufig innerhalb weniger Jahre in eine Alzheimer-Erkrankung über. Ob Vitamin E und Donepezil diesen Prozess verhindern können untersuchte eine amerikanische Studie. Donepezil zeigt einen gewissen, allerdings zeitlich begrenzten Nutzen, die präventive Gabe von Vitamin E erscheint nutzlos.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Arzneimittelversorgung – zwischen Beratung und Organisationsgeschick
Arzneimittelversorgung ist mehr als nur die Belieferung von Rezepten und eine die Abgabe begleitende Beratung. Wie vielschichtig Versorgungsprobleme in medizinisch-pharmazeutischer und in logistischer Hinsicht sein können und wie solche Probleme in den Apotheken gelöst werden, zeigt diese weitere Folge zur Arzneimittelsicherheit.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Phytopharmaka: Extrakt aus Cistrosen lindert Halsschmerzen
Eine Untersuchung der Charité Berlin mit 113 Patienten zeigte, dass ein Konzentrat aus Cistrosen bei den meisten Patienten mit Tonsillo-Pharyngitis die Beschwerden innerhalb von drei Tagen lindern kann. Auch zur Behandlung von Kindern mit Halsschmerzen ist es gut geeignet.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Aufguss mit heißer Milch statt Wasser – Alternative Zubereitung von Ätherisch-Öl-Drogen
Beim Aufguss Ätherisch-Öl-haltiger Teedrogen mit heißem Wasser wird nur ein Teil der ätherischen Öle extrahiert, was der hohen Lipophilie ihrer Bestandteile zuzuschreiben ist; die überwiegende Menge bleibt deshalb ungenutzt in den Teedrogen zurück. So gilt beispielsweise für Fencheltee eine Extraktionsrate von circa 30% [1]. Wählt man jedoch als Extraktionsmittel eine Emulsion, welche eine Lipidphase enthält, lässt sich eine höhere Ausbeute erzielen. Als allgemein verfügbare fetthaltige Emulsion bietet sich Milch an. Wer Ätherisch-Öl-Drogen mit heißer Milch aufgießt, erhält ein schmackhaftes Getränk, das den entsprechenden Kräutertee im Gehalt an ätherischen Ölen weit übertrifft.Show more13.11.2005, 17:13 Uhr
Thermogravimetrie – Eine Analysenmethode des Arzneibuchs
Die Thermogravimetrie ist die einzige Methode der Thermoanalyse, die Einzug in das Europäische Arzneibuch gefunden hat. Die entsprechende Monographie 2.2.34 des EuAB 4 wurde im EuAB 5 (2005) in "Thermoanalyse" umbenannt und um die Dynamische Differenzkalorimetrie erweitert. Während die klassische Gravimetrie bereits im 18. und 19. Jahrhundert bekannt war, etablierte sich die Thermogravimetrie erst nach Beginn des 20. Jahrhunderts. Walther Nernst und Ernst H. Riesenfeld (1904) sowie der Japaner Kotaro Honda (1915) verhalfen ihr mit der Konstruktion brauchbarer Thermowaagen zum Durchbruch [1].Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Aus der Forschung: Neuer Wirkstoff in Pilzen entdeckt
Wissenschaftler haben ein neues Antibiotikum entdeckt, das selbst gegen resistente Bakterienstämme wirksam ist. Das Antibiotikum "hört" auf den Namen Plectasin und stammt von einem Pilz aus den Kiefernwäldern Nordeuropas. Die Forscher hoffen, den neuen Wirkstoff bei Scharlach, Gehirnhautentzündung und Blutvergiftung einsetzen zu können.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Nahrungsergänzung im Sport – Was ist empfehlenswert?
Nahrungsergänzungsmittel und andere Supplemente haben inzwischen für viele Menschen einen wichtigen Stellenwert. Dies zeigt sich nicht zuletzt auch im steigenden Apothekenumsatz solcher Produkte. Zunehmend werden Präparate angeboten, die sich an spezielle Personengruppen richten. Eine der klassischen Zielgruppen, bei denen auch eine hohe Bereitschaft zum Konsum besteht, sind sportlich aktive Menschen. Sie verwenden Ergänzungspräparate vor allem in der Erwartung, hierdurch die Leistung steigern, die Regeneration verbessern und die Immunfunktion stärken zu können. Bei nüchterner Betrachtung der Datenlage wird allerdings deutlich, dass zwischen diesem Wunsch und der Wirklichkeit oft eine Diskrepanz besteht, sodass eine differenzierte Betrachtung dringend notwendig erscheint. Kompetente Beratung kann und sollte dabei auch der Apotheker leisten, da viele Sportler ihre Produkte – entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil – in der Apotheke erwerben.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Sulfonylharnstoffe: Glimepirid als early-entry auf dem Markt
Glimepirid, wohl der Klassenbeste der lang wirkenden Sulfonylharnstoffe, gibt es seit Oktober als Generikum. Glimepirid ist ähnlich blutzuckerwirksam wie Glibenclamid, weist jedoch Vorteile auf, wie die einmal tägliche Anwendung, ein günstigeres Wirkprofil und eine geringere Gefahr von Unterzuckerungen. Zusätzlich zu den bekannten Formulierungen wird ratiopharm zum 1. Dezember auch eine zum Teilen gedachte "Überdosis" von 6 mg auf den Markt bringen.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Stabile Angina pectoris: Ivabradin blockiert Funny-Ionenkanal
Innovative Wirkprinzipien sind im Bereich der medikamentösen Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen seit längerem Mangelware. Mit Ivabradin kommt nun voraussichtlich im nächsten Jahr ein Wirkstoff auf den Markt, der als bislang einziger den If-Kanal blockiert. Servier hat von der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA in London am 25. Oktober die Zulassung für Ivabradin (Procoralan®) erhalten.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Alzheimer-Demenz: Memantine auch für frühe Krankheitsstadien
hel | Memantine (Axura®, Ebixa®) wird jetzt auch zur Behandlung der moderaten Alzheimer-Demenz zugelassen. Dies hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA angekündigt, wie Merz Pharma mitteilte.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Bronchialkarzinom: Weg von der Chemotherapie hin zur „targeted therapy“
Mit Erlotinib (Tarceva®) wurde vor kurzem ein Tyrosinkinase-Inhibitor zur Therapie des lokal fortgeschrittenen und metastasierten nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) in Europa zugelassen. Erlotinib soll im Vergleich zu Placebo die Überlebenszeit der Patienten um durchschnittlich zwei Monate verlängern. Für Gefitinib, einen weiteren in den USA bei NSCLC eingesetzten Tyrosinkinase-Inhibitor, hat die FDA im vergangenen Jahr die Zulassung stark eingeschränkt, nachdem eine Studie keinen Überlebensvorteil erkennen ließ.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Multimorbide Diabetiker: Mehrdimensionale Zucker-Therapie
Ältere Diabetiker leiden oft an mehreren Krankheiten gleichzeitig. Welche Antidiabetika eignen sich bei Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen, wo bestehen Gegenanzeigen? Und umgekehrt: Welche Antihypertonika und Lipidsenker sind bei der Zuckerkrankheit angezeigt?Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Schnupfenbehandlung bei Babys und Kleinkindern
In einer prospektiven, strukturierten, multizentrischen Beobachtungsstudie wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit des Nasivin® sanft Dosiertropfers für Babys (0,01% Oxymetazolin ohne Konservierungsstoff) an 638 Babys und Kleinkindern (mittl. Alter: 6 Monate) mit Rhinitis, Tubenkatarrh und Otitis media untersucht. Die durchschnittliche Anwendungsdauer erstreckte sich bei überwiegend dreimaliger Anwendung pro Tag über 6,1 Tage. Eine spürbare Wirkung trat im Mittel nach 10 Minuten (Median) ein. Die Besserungsrate der Schnupfensymptomatik betrug 92,3%, die der Nasenatmung 96,9% und die der Schleimhautbeschaffenheit 80,5%. Deutlich verbesserten sich auch die Symptome Trinkbeschwerden (90,6%) und Unruhe/Schlafstörungen (90,4%). Die globale Wirksamkeit des Nasivin sanft Dosiertropfers für Babys (Arzturteil) wurde zu 48,9% als sehr gut und zu 43,9% als gut bewertet. Bei keinem der behandelten Patienten wurden Nebenwirkungen (UAW) registriert. Entsprechend positiv wurde auch die Verträglichkeit beurteilt: bei 63,4% der Babys und Kleinkinder mit sehr gut und bei 36,1% mit gut.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Diäten unter der Lupe (Teil 15): Die KFZ-Diät und Lagerfelds 3D-Diät
In dieser Folge unserer Serie "Diäten unter der Lupe" nehmen wir zwei weitere aktuell auf dem Markt befindliche Diätprogramme etwas näher unter die Lupe, einfach um noch einmal die Vielfalt der Angebote zu demonstrieren. Eines gleich vorweg: Nicht jede Diät, die einen "großen" Namen trägt, ist auch wirklich "großartig" ...Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Diabetes mellitus: Inhalatives Insulin kurz vor der Zulassung
hel | Das neue inhalative Insulin (vorgesehener Handelsname: Exubera®) ist gut verträglich und weist bei Patienten mit Typ-1-Diabetes eine mit kurz wirksamen, subkutan applizierten Insulinanaloga vergleichbare Wirksamkeit auf. In den USA wurde das neue Insulin zur Zulassung empfohlen, auch die europäische Zulassung wird in Kürze erwartet.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Multiple Sklerose: Betaferon kann Ausbruch verzögern
hel | Eine frühzeitige Behandlung mit Interferon-beta-1b (Betaferon®) nach einem ersten klinischen auf multiple Sklerose (MS) hinweisenden Ereignis kann das Risiko für eine klinisch gesicherte MS um 50 Prozent verringern. Das zeigen die Ergebnisse der BENEFIT-Studie (Betaferon®/Betaseron® in Newly Emerging MS For Initial Treatment), welche die Schering AG jetzt bekannt gab.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Humanes Papillomavirus: Impfstoff schützt vor Zervixkarzinom
hel | GardasilTM ist ein Impfstoff gegen humane Papillomaviren (HPV) der Typen 6, 11, 16 und 18, der sich derzeit in der klinischen Prüfung befindet. Nach den Ergebnissen einer neuen Phase-III-Studie kann der Impfstoff Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und Frühformen des Zervixkarzinoms, die mit humanen Papillomaviren (HPV) der Typen 16 und 18 assoziiert sind, vollständig verhindern. Der Impfstoff wird von Sanofi Pasteur MSD/Merck & Co. entwickelt.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Zulassungserweiterung: Adalimumab für Morbus Bechterew
hel | Abbott hat bei der European Medicines Agency (EMEA) und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung von Adalimumab (Humira®) zur Behandlung des Morbus Bechterew beantragt. Bei einer positiven Entscheidung wäre diese entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule die dritte Indikation, bei welcher der TNF-α-Inhibitor eingesetzt werden kann.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Adjuvierter Impfstoff: Alte Menschen vor Influenza schützen
Die Pädiater werden bereits zehn Tage früher als andere Mediziner mit der Influenzagrippe konfrontiert, denn als erste Bevölkerungsgruppe erkranken Kinder. Weit größer ist das Problem allerdings bei Älteren und chronisch Kranken, bei denen weitreichende Komplikationen auftreten können. Ein adjuvierter Impfstoff schützt alte Menschen besser.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Nahrungsergänzungsmittel: Rotklee gegen Wechseljahresbeschwerden
Obwohl die Wechseljahre keine Krankheit, sondern ein natürlicher Lebensabschnitt sind, fühlen sich viele Frauen in dieser Zeit durch Symptome wie Müdigkeit, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen oder Herzjagen stark belastet. Als Alternative zur Hormon- ersatztherapie werden in jüngster Zeit zunehmend Pflanzenextrakte mit einem hohen Gehalt an Phytoöstrogenen empfohlen, da sich bei ihrer Anwendung teilweise eine positive Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden gezeigt hat.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Ginkgo-Produkte aus dem Internethandel?
In Deutschland sind zahlreiche Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Ginkgo-biloba-Extrakt als Antidementiva zugelassen. Weitere Indikationen sind vor allem Vertigo und Tinnitus vaskulärer Genese, ebenso Claudicatio intermittens. Außerhalb des Arzneimittelbereichs werden speziell über das Internet "Ginkgo-Produkte" als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) hat vor diesem Hintergrund "Ginkgo" enthaltende Nahrungsergänzungsmittel über den Internethandel bezogen und stichprobenweise drei Präparate analysiert.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Proteinkinase-C-Hemmer: Gegen hyperglykämische Gefäßschäden
Nicht nur makrovaskuläre Ereignisse, sondern auch mikrovaskuläre Komplikationen wie die Retinopathie, die Neuropathie und die Nephropathie gefährden den Diabetiker. Sie sind für Erblindungen, Amputationen und Dialysenotwendigkeit verantwortlich. Mit dem Proteinkinase-C-Hemmer Ruboxistaurin könnte bald ein Wirkstoff zur Verfügung stehen, der diese Gefahren abwendet.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
LDL, HDL, TG: Welches Statin gegen die atherogene Triade?
In der Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit, insbesondere bei Diabetikern, spielen Cholesterinsynthese-Inhibitoren eine Hauptrolle. LDL-Cholesterin ist jedoch nur ein Baustein der atherogenen Triade, die sich besonders eindrucksvoll beim Diabetiker manifestiert. Sein typischer, atherogener Lipoprotein-Phänotyp (ALP) wird markiert durch erhöhte Small-dense-LDL, erhöhte Triglyceride und erniedrigtes HDL. Das Zielprofil einzelner Statine ist hier durchaus unterschiedlich.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Frauen mit Kinderwunsch brauchen Folsäurepräparate
Die Versorgung mit Folsäure ist in Deutschland unzureichend: 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung nehmen weit weniger von dem Vitamin auf als empfohlen. Die obligatorische Anreicherung von Mehl mit Folsäure könnte dies ändern, wäre aber kein Ersatz für eine Nahrungsergänzung bei Frauen mit Kinderwunsch, schreibt das Bundesinstitut für Risikobewertung in einer Pressemitteilung.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Phytotherapie: Probleme mit der Prostata
Oft trifft es die Männer schon in den besten Jahren: Sie bekommen Probleme mit der Prostata. Doch kaum einer spricht darüber. Die Angst vor Potenzstörungen lässt die meisten Männer zudem vor synthetischen Medikamenten oder gar einer Operation zurückschrecken.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
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