Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Brusterhaltende Therapie ist Standard
Rund 70% aller Mammakarzinome können heute brusterhaltend operiert werden, ohne das Rezidivrisiko zu erhöhen. Dies ist unter anderem verfeinerten bildgebenden Verfahren, operativen Techniken und neoadjuvanten Chemotherapien zu verdanken. Nach der brusterhaltenden Operation erfolgt in jedem Fall eine Bestrahlung, um Lokalrezidive zu verhindern.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Johanniskraut: wirksame Präparate empfehlen
Bei der Behandlung von mittelschweren Depressionen ist zunächst ein Therapieversuch mit Johanniskrautpräparaten sinnvoll, da sie in vielen Fällen genauso gut wirken und weniger Nebenwirkungen haben als chemische Antidepressiva. Diese Wirkungen sind klinisch nachweisbar. Allerdings wirkt nicht jedes Präparat, das Johanniskraut enthält. Johanniskrautpräparate mit klinischem Wirksamkeitsnachweis gibt es nur in der Apotheke.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Für starke Frauen - die Vollweib-Diät
Die Vollweib-Diät von Christine Neubauer, die wir Ihnen in dieser Folge unserer Serie "Diäten unter der Lupe" vorstellen, ist eigentlich keine Diät, sondern ein umfassendes Programm, das zum Wunschgewicht führen soll. Vor allem ist es eine Absage an Schönheitsideale und Diätenzwang – im Vordergrund steht der Einklang mit dem eigenen Körper. Das Wohlfühlgewicht ist das Ziel nach dem Motto "von XL zu M".Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Zulassung in den USA erweitert
Die Zulassung für Atorvastatin wurde von der US-Arzneimittelbehörde stark erweitert. Einerseits dient sie nun zur Primärprävention von Schlaganfällen bei Nichtdiabetikern mit mehreren kardiovaskulären Risikofaktoren, andererseits können Typ-2-Diabetiker mit kardiovaskulären Risikofaktoren die Substanz zur Primärprävention von Schlaganfällen und Herzinfarkten einnehmen.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Penciclovir
Humane Herpesviren sind weltweit vorhanden und verursachen unterschiedliche virale Infektionen bei immunkompetenten und immunsupprimierten Patienten. Als neues Antiherpetikum ist Penciclovir mit einer längeren Halbwertszeit angetreten, was möglicherweise ein pharmakologischer Vorteil sein kann.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Vom Horrormedikament zum Hoffnungsträger
Wie kein anderes Medikament verkörpert Thalidomid (Contergan®) die Janusköpfigkeit der modernen Pharmakotherapie. Ende der 50er Jahre machte die Substanz als das erste Schlafmittel Furore, das nicht zu einer Abhängigkeit führte. Entsprechend groß war der wirtschaftliche Erfolg. Bereits drei Jahren nach der Markteinführung wurden jährlich rund 15 Tonnen des Medikaments verkauft. Dann stellten deutsche und australische Ärzte nahezu gleichzeitig einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Thalidomid während der Schwangerschaft und schweren Missbildungen bei Neugeborenen fest. Über Nacht wurde der "Blockbuster" zum Synonym für ein Horrormedikament.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Erkältungen bereits im Keim ersticken
Erkältungen machen vor niemandem halt. Im Schnitt kämpfen Schulkinder und Erwachsene zwei- bis dreimal pro Jahr einige Tage mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit, Kleinkinder sogar deutlich öfter. Hochgerechnet ergibt dies alleine für Deutschland mehr als 200 Millionen Erkältungsfälle pro Jahr. Diese Zahl ist nicht nur aus Sicht der Betroffenen, sondern auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. Ein Ansatz, Erkältungen bereits im Keim zu ersticken, kann die Leidenszeit mildern und Kosten sparen helfen.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Weichmacher in bedenklichen Mengen gefunden
Unter der Überschrift "Schmutziges Gold" berichtet die Stiftung Warentest in der Oktoberausgabe ihrer Zeitschrift "test" über die Ergebnisse einer Untersuchung von Olivenöl der Güteklasse "nativ extra". Neben anderen Qualitätsmängeln fanden die Prüfer in einigen der untersuchten Produkte Weichmacher. Die nachgewiesenen Mengen sind nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bedenklich.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Erkältungswelle im Anmarsch
Vier Erkältungsepisoden macht ein Erwachsener im Schnitt pro Jahr durch. Bei Kindern gilt eine Frequenz von sechs- bis achtmal pro Jahr als normal. Vor allem Kleinkinder zeigen nach dem Verlust des "Nestschutzes" meist im zweiten Lebenshalbjahr eine hohe Infekthäufigkeit. Mit vielen Erregern setzt sich das noch unreife Immunsystem in dieser Zeit nämlich zum ersten Mal auseinander. Die Erregerexposition ist zudem oft durch enge Kontakte mit anderen Kindern hoch, und aufgrund der altersbedingten Enge der Atemwege führt bereits eine geringe Sekretvermehrung meist zu ausgeprägten Symptomen.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Thalidomid-Analogon bei Myelodysplasie
Die Wirkung von Lenalidomid (Revlimid®), einem Analogon von Thalidomid, wurde bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom untersucht. Ein Beraterkomitee riet der US-Arzneibehörde FDA zur Zulassung des Medikamentes, obwohl weder die optimale Dosis bekannt ist, noch Daten aus kontrollierten Studien vorliegen und viele Fragen zur Sicherheit offen sind.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Cholinesterasehemmer in der Diskussion
Die Cholinesteraseinhibitoren Donepezil (Aricept®), Rivastigmin (Exelon®) und Galantamin (Reminyl®) sind in Deutschland zur Behandlung der leichten und mittelschweren Alzheimer-Demenz zugelassen. Sie besitzen einen Anteil von 10% - bezogen auf definierte Tagesdosen - am Verordnungsvolumen aller Antidementiva. Die Empfehlungen zur Behandlung mit diesen Wirkstoffen basieren auf randomisierten kontrollierten Studien. In einem kürzlich veröffentlichten Review wurden einige dieser Studien im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Evidenz kritisch beleuchtet.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Verunsicherte Verbraucher
71 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen in Deutschland sind - fälschlicherweise - der Meinung, dass Lebensmittel im Vergleich zu früher unsicherer geworden sind. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Heinz-Lohmann-Stiftung. Verantwortlich für die Verunsicherung der Verbraucher wird mangelndes Ernährungswissen gemacht.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Mit Homöopathie gegen den „Zappelphilipp“
In der Apotheke äußern Eltern von Kindern mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) oft Vorbehalte gegenüber einer Therapie mit Methylphenidat oder Atomoxetin. Sie befürchten einen negativen Einfluss auf die psychische und körperliche Entwicklung ihrer Kinder bei Langzeitanwendung dieser Wirkstoffe. In einer prospektiven Kohortenstudie wurde kürzlich untersucht, ob auch mit einem homöopathischen Komplexmittel bei leichter oder mittelschwerer Ausprägung der Störung ein Behandlungserfolg erzielt werden kann.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Drug-Targeting von ätherischem Pfefferminzöl – Topische Behandlung des R
Etwa 10 bis 20 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet am Reizdarmsyndrom. Es handelt sich um eine organisch unauffällige, nicht-entzündliche funktionelle Erkrankung des Darms, die mit Bauchschmerzen einhergeht. Die Symptomatik lässt sich durch Pfefferminzöl bessern, doch ist eine spezielle Formulierung erforderlich, damit das Pfefferminzöl an den Wirkort im distalen Dünndarm und Dickdarm gelangt.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Richtige Anwendung von Durogesic® SMAT Pflaster
In der modernen Schmerztherapie kann durch die transdermale Applikation von Opioiden eine Umgehung des in der Leber stattfindenden First-pass-Effektes erreicht werden. Angewandt wird dieser Mechanismus zum Beispiel im Durogesic® SMAT Pflaster. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker untersuchte aufgrund von Patientenbeanstandungen die Haftfähigkeit dieses Transdermalen Therapeutischen Systems (TTS): oft ist nur die Anwendung fehlerhaft.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Modafinil macht schläfrige Nachtarbeiter wacher
Modafinil (Vigil®) senkte in einer Studie an Patienten mit Schichtarbeiter-Syndrom die exzessive Schläfrigkeit im Nachtdienst. Es wurde in einer Dosierung von 200 mg 30 bis 60 Minuten vor Dienstantritt eingenommen. Aufgrund dieser Daten wurde die Zulassung erweitert. Modafinil galt bisher in der Behandlung der Narkolepsie als Mittel der Wahl.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Warnhinweis auf suizidales Verhalten angeordnet
Nach Beratung mit den Arzneimittelbehörden der EU wird die Zulassung von Atomoxetin (Strattera®) mit sofortiger Wirkung geändert. In den Produktinformationen von Strattera® muss darauf hingewiesen werden, dass durch dieses Arzneimittel suizidales Verhalten (z. B. Suizid-Gedanken, Suizid-Versuche) und aggressives oder feindseliges Verhalten in seltenen Fällen begünstigt oder ausgelöst werden kann.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Erlotinib bei fortgeschrittenem Lungenkre
Erlotinib (Tarceva®) verlängerte in einer Phase-III-Studie das Gesamtüberleben vorbehandelter Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom im Vergleich zu Placebo. Diese Ergebnisse führten zur Zulassung von Erlotinib für diese Indikation.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Probiotika und probiotische Lebensmittel
Zunehmend enthalten auch im Handel erhältliche Lebensmittel wie Joghurt lebende Mikroorganismen. Über solche probiotischen Lebensmittel sprachen wir mit Prof. Dr. Jürgen Schrezenmeir von der Bundesanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Kiel.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Probiotischer Kulturenkomplex reduziert Symptome
Probiotischen Mikroorganismen werden positive gesundheitliche Wirkungen zugesprochen. Der wissenschaftliche Nachweis ist allerdings schwierig. Erstmalig wurde nun kürzlich gezeigt, dass Dauer und Ausprägung viraler Erkältungskrankheiten signifikant durch den Einsatz eines speziellen probiotischen Kulturenkomplexes gesenkt werden können.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Ein wenig länger leben
Kein anderer solider Tumor hat so geringe Heilungschancen wie der Lungenkrebs. Ein neues Krebsmittel, Erlotinib (Tarceva®), kann im späten Krankheitsstadium dem Tod wenige Monate abringen und die Symptomatik lindern.Bei einzelnen Patienten gelingen spektakuläre Remissionen. Der Tyrosinkinase-Inhibitor wurde am 21. September zur Zweit- und Dritt-Linien-Therapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom in Europa zugelassen.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Bessere Freigabekontrolle von Tamsulosin
Der Alpha1-Rezeptorantagonist Tamsulosin ist zur Behandlung von Symptomen des unteren Harntrakts bei der benignen Prostatahyperplasie zugelassen. Zurzeit sind zwei Darreichungsformen mit verzögerter Wirkstofffreisetzung auf dem Markt. Bisherige Untersuchungen ergaben für die neue Darreichungsform auf Basis der OCAS®-Technologie ein günstigeres pharmakokinetisches Profil als bei den herkömmlichen Retardkapseln, was zu einer besseren Wirksamkeit und Verträglichkeit von Tamsulosin führen könnte.Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
Erheblicher Beratungsbedarf für Frauen mit Epilepsi
"Out of the shadows" heißt eine weltweite Kampagne, die von der International League Against Epilepsie, dem International Bureau for Epilepsy und der WHO mit dem Ziel initiiert wurde, das Wissen über die Epilepsie weltweit zu verbessern. Ein speziell für Frauen konzipierter Teil der Kampagne unter dem Titel "Guide your journey" oder "Selbstbewusst durchs Leben" will auf die besonderen Bedürfnisse von Epilepsiepatientinnen aufmerksam machen und den Frauen selbst Strategien für die Lebensplanung an die Hand geben. Eine dringend notwendige Aktion!Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
Sicher diagnostizieren und operieren
Die Magnetenzephalographie (MEG) ist eine präzise und besonders patientenschonende Lokalisationsdiagnostik im Gehirn, die bei Epilepsie und präoperativer Diagnostik zum Einsatz kommt. Dies schafft die Grundlage für eine sichere Operation von bestimmten Epilepsie-Formen.Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
PDE-4-Hemmer – Ausweg aus der Corticoidresistenz?
Die Atemnot bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) kann symptomatisch mit Bronchodilatatoren gebessert werden. Aber gegen das Fortschreiten der irreversiblen Lungenzerstörung ist bis heute kein Kraut gewachsen, mit Ausnahme von Rauchstopp. Die COPD-typische Entzündung ist durch inhalative Corticosteroide nur unbefriedigend zu beeinflussen. Hoffnung machen in der COPD-Behandlung Substanzen mit anderen entzündungshemmenden Mechanismen, wie der selektiven Hemmung der Phosphodiesterase 4.Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
Mukoviszidose: Neue Herausforderungen durch längere Lebensdauer
Die Prognose der Kinder mit Mukoviszidose hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich verbessert, die Mehrzahl der Kinder erreicht inzwischen das Erwachsenenalter. Damit aber wird die medizinische Versorgung, die früher fast ausschließlich in den Händen der Pädiater lag, zunehmend zu einer Herausforderung für die Erwachsenenmedizin.Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
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