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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Hoher Blutdruck trotz Behandlung

Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show more
pharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr

Herzschutzdiät: Gesättigte Fette durch ungesättigte oder durch Eiweiß ersetz

Die verringerte Aufnahme gesättigter Fette reduziert das kardiovaskuläre Risiko. Bislang war unklar, welcher Nährstoff stattdessen vermehrt zugeführt werden sollte. In der OmniHeart-Studie testeten Probanden mit leichter Hypertonie oder Prähypertonie drei Diäten. Stärker als eine Kohlenhydrat-betonte Ernährung senkten die Ernährungsformen mit viel Eiweiß oder ungesättigtem Fett den Blutdruck und verbesserten das Lipidprofil und das kardiovaskuläre Risiko.Show more
08.01.2006, 17:17 Uhr
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Weichmacher: Verbot von Phthalaten in der Diskussion

Gefunden werden sie in Olivenölen, in Schnorcheln, Körperpflegemitteln, Spielzeug und Textilien. Phthalate sind mittlerweile fast allgegenwärtig. Ein Großteil wird als Weichmacher in PVC eingesetzt Ų aber eben nicht nur da.Show more
08.01.2006, 17:17 Uhr

Aus der Forschung: Weder lebendig noch tot

Eine neue Generation von Impfstoffen könnte die Prävention von bakteriellen Krankheiten revolutionieren: Am Beispiel von Listeria monocytogenes, einem gefährlichen, stäbchenförmigen und sehr widerstandsfähigem Erreger, konnten Forscher aus Kalifornien zeigen, dass man ein Bakterium so verändern kann, dass es sich gleichzeitig wie ein Lebend- und Totimpfstoff verhält.Show more
08.01.2006, 17:17 Uhr
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Makuladegeneration: Gute Augen dank Obst und Gemüse

Die Makuladegeneration ist eine der häufigsten Ursachen für eine Sehbehinderung bei älteren Menschen in den Industrieländern. Eine ausreichende Versorgung an Antioxidanzien über die Ernährung kann die Augen möglicherweise vor dieser Sehstörung schützen.Show more
08.01.2006, 17:17 Uhr

Internationale Kopfschmerz-Gesellschaft: Kopfschmerzen besser verstehen

Beim diesjährigen Kongress der Internationalen Kopfschmerz-Gesellschaft vermittelten namhafte Referenten aktuelle Informationen zur Entstehung, Behandlung und Vorbeugung von Kopfschmerzen in einem Themenspektrum, das von der Pharmakogenetik bis zu aktuellen Therapieoptionen und epidemiologischen Erhebungen reichte.Show more
08.01.2006, 17:17 Uhr
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Narkolepsie: Natriumoxybat reduziert kataplektische Anfälle

Seit kurzem steht Natriumoxybat (Xyrem®), das der Betäubungsmittelverordnung unterliegt, zur Behandlung der Kataplexie bei Narkolepsie zur Verfügung. Es ist in der Lage, die Zahl von kataplektischen Anfällen deutlich zu senken. Natriumoxybat, das Natriumsalz der Gamma-Hydroxybuttersäure, ist ein hochpotentes Hypnotikum mit geringer therapeutischer Breite und einem hohen Interaktionspotenzial. Bei der Anwendung sind einige Besonderheiten zu beachten.Show more
08.01.2006, 17:17 Uhr

Brustkrebs: Trastuzumab bereits in der Primärtherapie?

Aktuelle Zwischenauswertungen mehrerer großer Studien, bei denen Trastuzumab (Herceptin®) bereits in der adjuvanten Therapie eingesetzt wurde, zeigen einen hoch signifikanten Benefit im Hinblick auf die krankheitsfreie Überlebenszeit für diejenigen Patientinnen, die bereits im frühen Krankheitsstadium mit dem monoklonalen Antikörper behandelt wurden. Die Frage, ob sich dieser Benefit auch so deutlich auf das Gesamtüberleben auswirkt, kann erst nach Abschluss der Studien beantwortet werden. Doch bereits jetzt halten einige Kommentatoren die Ergebnisse dieser Zwischenauswertungen für sehr beachtenswert.Show more
08.01.2006, 17:17 Uhr

B. Hufnagel et al.Ungesättigte Fettsäuren und Athe

Die Schädigung des Endothels ist das Schlüsselereignis in der Pathogenese der Atherosklerose, das der Bildung atherosklerotischer Plaques vorausgeht. Bis heute sind jedoch die Ursachen, die die endotheliale Dysfunktion begünstigen, nicht eindeutig geklärt. Wir konnten nun experimentell zeigen, dass freie ungesättigte Fettsäuren dabei eine entscheidende Rolle spielen: Sie aktivieren die Proteinphosphatase Typ 2C, die ihrerseits eine vermehrte Apoptose von Endothelzellen bewirkt und damit das Endothel insgesamt schädigt. Aus diesem initialen Mechanismus der Atherogenese könnten völlig neuartige Strategien der Atheroskleroseprävention entwickelt werden. Unser Konzept basiert darauf, die durch ungesättigte Fettsäuren induzierte endotheliale Apoptose zu hemmen. Da die Fettsäurebelastung der Endothelzellen in den Herzkranzgefäßen besonders hoch ist, könnte uns dieses Konzept auch im Kampf gegen den Herzinfarkt einen entscheidenden Schritt voranbringen.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Diäten unter der Lupe, Teil 19: Powerkids – Abspecken mit dem Koffer

In dieser und den nächsten Folgen unserer Reihe "Diäten unter der Lupe" werden wir Ihnen verschiedene Programme vorstellen, die übergewichtigen Kindern beim Abspecken helfen sollen. Starten wollen wir mit der Aktion Powerkids der AOK und der Stiftung Kindergesundheit.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Herpes zoster: Impfung gegen Gürtelrose

Herpes zoster wird durch Reaktivierung eines endogen im Nervensystem persistierenden Varizella-zoster-Virus (VZV) ausgelöst. Inzidenz und Schweregrad der Erkrankung steigen mit zunehmendem Lebensalter an. Mit einem VZV-Lebendimpfstoff (Zostavax&trade) kann die Häufigkeit des Auftretens der Erkrankung verringert sowie Symptome und Komplikationen drastisch gemildert werden, wie eine Studie mit über 38.500 Patienten gezeigt hat.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Orphan drug: Lenalidomid zur Behandlung der Anämie

Der Antrag auf Marktzulassung von Lenalidomid (Revlimid®) zur Behandlung des myelodysplastischen Sydroms wird jetzt von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA geprüft. Das gab die Celgene Corporation bekannt. In den USA hatte die FDA im Dezember 2005 Lenalidomid die Zulassung erteilt.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Initialtherapie der Herzinsuffizienz: Betablocker wirken Veränderungen am Herze

Die Erfolge in der Akutbehandlung des Myokardinfarktes haben ihren Preis. Die Häufigkeit der Herzinsuffizienz nimmt stetig zu. Mittlerweile gibt es 1,3 bis 1,5 Millionen Patienten mit Herzinsuffizienz in Deutschland. Dass Herzinsuffizienzpatienten von einem Therapieeinstieg mit dem Betablocker Bisoprolol genauso gut profitieren wie von dem bisher praktizierten Therapiebeginn mit einem ACE-Hemmer ergab die CIBIS-III-Studie (Cardiac Insufficiency Bisoprolol Study).Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Schizophrenie und manische Psychosen: Neuroleptika bessern die Lebensqualität

Ein zentrales Problem bei der Behandlung von Psychosen ist die Compliance. Denn die Patienten müssen langfristig Medikamente einnehmen, um das Wiederauftreten der Psychose abzuwenden. Die Compliance wird aber nur dann gut sein, wenn durch die Behandlung auch die Lebensqualität der Erkrankten wiederhergestellt wird.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Atypische Antipsychotika: Gut oder schlecht für die Kognition?

Patienten mit unterschiedlichen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen werden mit Antipsychotika und in zunehmendem Maße mit den modernen atypischen Antipsychotika behandelt. Auch bei Demenzpatienten kommen die Wirkstoffe zum Einsatz, wenn die Erkrankten starke Verhaltensstörungen aufweisen und unter Wahn und Halluzinationen leiden oder zu Aggressionen und feindseligem Verhalten neigen.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Rauchfrei 2006: Weniger rauchen reduziert das Lungenkrebsrisiko

Aufhören ist schwer Ų obwohl die schädigenden Wirkungen des Tabakkonsums gut bekannt sind. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Eine dänische Forschergruppe hat kürzlich errechnet, dass das Lungenkrebsrisiko bereits signifikant sinkt, wenn der Zigarettenkonsum um die Hälfte reduziert wird.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Asthmatherapie: Monotherapie mit inhalativen Steroiden bevorzugen

Das Gros der Asthmapatienten hat leichtes und mittelschweres Asthma. Dies lässt sich oftmals gut mit einer antientzündlichen Monotherapie mit inhalativen Steroiden (ICS) behandeln. Denn die Inflammation ist der pathogenetische Kern des Asthmas. Während ICS am Anfang der Therapie stehen, sollten lang wirkende Betaagonisten die Corticoide in späteren Krankheitsstadien flexibel ergänzen. Bei fixen Kombinationen aus ICS und lang wirkenden Betaagonisten wird eine genaue Nutzen-Risiko-Abwägung empfohlen.Show more
01.01.2006, 17:16 Uhr

Phytoöstrogene aus Rotklee

Frauen, die an menopausalen Befindlichkeitsstörungen wie Hitzewallungen leiden, suchen zunehmend eine Alternative zur konventionellen Hormonersatztherapie (HET). Sie vertragen entweder die klassische Hormontherapie nicht oder lehnen diese - etwa aus Furcht vor einem erhöhten Brustkrebsrisiko - ab. Ihnen stehen Phytoöstrogene als pflanzliche Alternative zur Verfügung. Deren östrogenartige wie auch androgen- und progesteronähnliche Wirkungen gleichen die durch Hormonmangel bedingten Beschwerden aus.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Herzgesundheit: Mit Grünzeug gegen oxidativen Stress

Der reichliche Verzehr von Gemüse und Obst schützt den Körper vor den Auswirkungen des oxidativen Stresses und damit unter anderem vor Herzinfarkt und Krebs. Das hat aktuell eine amerikanische Studie bestätigt, die in der Fachzeitschrift "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht wurde.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Adipositas: Warum das Jo-Jo nach oben rollt

Wir kennen es - sind die Pfunde dank Sport und Diät endlich abtrainiert, bleibt das Gewicht meist nur kurze Zeit im Sollbereich, um danach wieder einem steten Aufwärtstrend zu folgen. Die Schuld daran geben amerikanische Forscher einem körpereigenen Regelmechanismus, der einen Mangel des Hormons Leptin auszugleichen sucht.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Argus-Stiftung: Gegen den Wirkverlust von Antibiotika

Eine beängstigende Bestandsaufnahme hinsichtlich der aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten, bakterielle Infektionskrankheiten abwehren zu können, wurde anlässlich der Gründung und Vorstellung der ARGUS-Stiftung gemacht. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, alle Maßnahmen zu ergreifen, die den Erhalt und die Entwicklung von Infektionstherapeutika unterstützen.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Primäre Hypertonie: Erfüllen Betablocker alle Erwartungen?

In einer Metaanalyse schnitten Betablocker bei der Behandlung der primären Hypertonie schlecht ab: Sie verringerten das Schlaganfallrisiko im Vergleich zu Placebo/Nicht-Behandlung nur um 19% und erhöhten es im Vergleich zu anderen Antihypertensiva um 16%.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Lues venerea: Azithromycin versus Penicillin bei Syphilis

Mittel der Wahl zur Behandlung der Syphilis ist seit etwa 60 Jahren hoch dosiertes Penicillin. In einer randomisierten Studie wurde geprüft, ob das Makrolid-Antibiotikum Azithromycin eine Alternative zu Penicillin darstellen könnte, da es in Pilotstudien ähnlich wirksam war und darüber hinaus oral verabreicht werden kann.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Hypertoniebehandlung: Betablocker in der Diskussion

"Großer Denkfehler ... Betablocker sind schlechter als ihr Ruf", so titelte der Spiegel vor wenigen Wochen und bezog sich auf die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse (siehe S. 34), nach denen Betablocker in der Hypertoniebehandlung anderen Medikamenten unterlegen waren. Unter ihnen kam es häufiger zu Schlaganfällen als unter anderen Antihypertonika. Das arznei-telegramm warnt vor voreiligen Schlüssen und sieht keine Vorteile neuerer Antihypertensiva gegenüber der Gesamtgruppe der Betablocker. Wir haben den stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Hochdruckliga, Prof. Dr. Rainer Düsing, um eine Bewertung gebeten.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Erhöhter Blutdruck: Ab welchen Werten den Notarzt rufen?

Wenn sich beim Blutdruckmessen massiv erhöhte Werte von beispielsweise 220 zu 120 mmHg finden, lautet die erste Frage, ob ein Notfall vorliegt und der Kunde aus der Apotheke sofort in die Klinik muss. Entscheidend ist immer, ob die hohen Blutdruckwerte alleine oder zusammen mit Beschwerden auftreten.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Chronische Hepatitis B: Limitierter Benefit durch Adefovir

Hepatitis B geht in rund 5% aller Fälle in eine chronische Verlaufsform mit schlechter Prognose über. Die Langzeittherapie mit dem Nukleotid-Analogon Adefovir zeigt bei geringer Resistenzentwicklung einen deutlichen Benefit. Dieser geht allerdings nach Therapieabbruch verloren, so dass möglicherweise eine Dauertherapie erforderlich ist.Show more
18.12.2005, 17:14 Uhr

Übergewicht – auch bei Kindern ein Problem

Jedes sechste Kind in Deutschland ist übergewichtig. Damit hat sich seit 1985 der Anteil übergewichtiger Kinder mehr als verdoppelt. Zum Abschluss unserer Serie "Diäten unter der Lupe" wollen wir Ihnen daher einige Programme zur Gewichtsreduktion im Kindesalter vorstellen. Zur Einführung werfen wir im folgenden Artikel einen Blick auf Ursachen und Auswirkungen von zuviel kindlichen Speckröllchen und betrachten einige grundsätzliche Aspekte.Show more
Diäten unter der Lupe (Teil 18)
11.12.2005, 17:14 Uhr

Neuer Wirkungsmechanismus bei Krebs: Sorafenib hemmt mehrere Signalwege

hel | Sorafenib ist ein neues Krebsmittel, das gezielt an verschiedenen Stellen in die molekulare Steuerung von Krebszellen eingreift. Sorafenib wirkt über eine Hemmung mehrerer Kinasen in mehreren Signalwegen. Die neue Substanz wird zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms unter der Bezeichnung Nexavar® entwickelt. Nach Genehmigung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA könnte das Präparat in der ersten Jahreshälfte 2006 für diese Indikation auf den Markt kommen. Derzeit wird es auch für die Anwendung bei Haut- und Leberkrebs in Studien der Phase III untersucht.Show more
11.12.2005, 17:13 Uhr

Überaktive Blase: Mehr Therapiesicherheit durch Darifenacin

Die überaktive Blase und Inkontinenz gehören nach wie vor zu den unterdiagnostizierten und unterbehandelten Erkrankungen. Das liegt nicht nur an der allgemeinen Tabuisierung aller Gesundheitsstörungen, die etwas mit menschlichen Exkrementen und den Sexualorganen zu tun haben. Oft sinkt auch die Compliance mit zunehmender Therapiedauer, da die medikamentöse Therapie mit den herkömmlichen Anticholinergika auch ihre Schattenseiten hat.Show more
11.12.2005, 17:13 Uhr

Maserninfektion: Lebensgefährliche Komplikation verhindern

Bisher wurde angenommen, dass die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) als tödlich verlaufende Spätfolge einer Maserninfektion selten auftritt. Dass dem nicht so ist belegen Studienergebnisse aus den USA. Auch in Deutschland sterben immer wieder Kinder an dieser speziellen Gehirnentzündung.Show more
11.12.2005, 17:13 Uhr
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