Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Grünes Gemüse - jetzt noch punkten!
Bis kommenden Dienstag, den 30. Juni 2026, können Sie noch die Fragen zu unserem aktuellen Lernen-und-Punkten-Beitrag beantworten und einen Fortbildungspunkt sammeln!Show morepharmazie
Interaktionen mit Gerinnungshemmern
23.06.2026, 08:00 Uhr
Dopaminagonist Rotigotin: Erstes Parkinsonpflaster zugelassen
Der Dopaminagonist Rotigotin (Neupro®) ist das erste transdermal anzuwendende Parkinsonmittel. Das Pflaster wurde im Februar 2006 von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA für die Behandlung der idiopatischen Parkinson-Erkrankung im Frühstadium ohne Levodopa als Monotherapie zugelassen.Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
Hormonabhängiger Brustkrebs: Letrozol zur postoperativen Initialtherapie
Der Aromatasehemmer Letrozol (Femara®) hat die Zulassung in Deutschland als postoperative Therapie für Frauen nach der Menopause mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs im Frühstadium erhalten, wie Novartis mitteilte. Die Zulassung für diese zusätzliche Indikation als Initialtherapie unmittelbar nach der Operation erfolgte im Rahmen des gegenseitigen europäischen Zulassungsverfahrens.Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
Therapie des Kolorektalkarzinoms: Neue Oxaliplatin-Darreichungsform
Seit dem 15. März 2006 steht das Zytostatikum Oxaliplatin (Eloxatin®) auch in Deutschland als Konzentrat zur Verfügung. Gegenüber dem bisher verfügbaren Lyophilisat bietet diese neue Formulierung eine Reihe von Vorteilen, wie die Firma sanofi-aventis mitteilte.Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
Omega-3-Fettsäuren: Kein Beweis für krebsschützende Wirkung
Eine systematische Literaturrecherche ergab weder für das Krebsrisiko im Allgemeinen noch für das Risiko einzelner Krebsarten einen Zusammenhang zur Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren. Demnach schützt viel frischer Fisch oder eine entsprechende Nahrungsergänzung wahrscheinlich nicht vor Krebs.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
HIV-Therapie: Brisante Resistenzlage
Am Erfolgsnimbus der antiretroviralen Kombinationstherapie nagen seit längerem die üblichen Plagen antiinfektiöser Therapie: Mutationen, Resistenzen, schlechte Therapietreue...Dringend benötigt werden in der antiretroviralen Pipeline Substanzen mit besserer Verträglichkeit und neuem Resistenzprofil, sagte Prof. Jürgen Rockstroh, Bonn, auf den Münchner Aids-Tagen. Ein jüngeres Beispiel ist der Proteaseinhibitor Tipranavir (Aptivus®), der bei vorbehandelten Patienten mit Mehrfachresistenzen zum Einsatz kommt.
Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Heilfasten: Herausforderung für Körper, Geist und Seele
Fasten ist eine ganz besondere Herausforderung für Körper, Geist und Seele. Die Unabhängigkeit von äußerer fester Nahrungszufuhr macht stark, man erfährt eine neue Freiheit. Auch hilft Fasten, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen, man kommt sich selbst wieder ein bisschen näher. Wir sprachen mit Dr. Burgi v. Mengershausen, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, die Fastenkuren im Sanatorium Tannerhof in Bayrischzell ärztlich begleitet.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Influenza: Wie viele Kinder sterben an Grippe?
Eine amerikanische Untersuchung befasste sich mit den letal ausgehenden Influenzaerkrankungen bei Kindern während der Grippesaison 2003/2004. Das Ergebnis Ų über 150 Todesfälle vor allem bei jüngeren Kindern Ų rückt die Diskussion um eine flächendeckende Prävention durch Impfung in den Vordergrund.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Systemische Mykosen: Welche Therapie bei einer Candidainfektion?
In einer randomisierten und offenen Studie mit nicht neutropenischen Patienten wurden zwei Therapieregime Ų Amphotericin B/Fluconazol versus Voriconazol Ų bei einer systemischen Candidainfektion miteinander verglichen. Beide Therapien erwiesen sich als gleichwertig; für Voriconazol sprechen möglicherweise dessen geringfügigeres Nebenwirkungsspektrum und die Möglichkeit einer intravenösen oder oralen Darreichung.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
CSE-Hemmer: Das „IDEALe“ Statin
Der Nutzen einer Statintherapie zur Reduktion der Morbidität und Mortalität bei Patienten mit manifester Atherosklerose und koronarer Herzkrankheit ist durch zahlreiche Studien belegt. In der IDEAL-Studie, deren Ergebnisse kürzlich publiziert wurden, waren zwei Statine Ų hoch dosiertes Atorvastatin und Simvastatin Ų bezüglich ihres Benefits für Patienten mit Herzinfarkt in der Anamnese miteinander verglichen worden.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Naturheilkunde: Zehn Tage auf Essen verzichten
Freiwilliges und bewusstes Fasten hat viele positive Auswirkungen auf den Organismus: Risikofaktoren wie erhöhte Cholesterin-, Harnsäure- und Blutfettwerte sinken und der Blutdruck kann sich normalisieren. Und kaum jemand hat wohl etwas gegen eine Gewichtsreduktion einzuwenden. Ab dem vierzigsten Lebensjahr kann eine regelmäßige Fastenkur als Prophylaxe für Gesunde empfohlen werden. Das Fasten wird aber auch therapeutisch bei zahlreichen Krankheiten eingesetzt.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Glitazone nach der Proactive-Studie: Schutz von Herz und Hirn?
Eine große Langzeitinterventionsstudie mit Pioglitazon (Actos®) sollte den Beweis antreten, dass sich mit Glitazonen makrovaskuläre Komplikationen bei Diabetikern verhindern lassen. Nachdem der definierte primäre Endpunkt keinen signifikanten Vorteil von Pioglitazon gegenüber Placebo erkennen ließ, wurde nachträglich ein sekundärer Endpunkt festgelegt, dessen Auswertung dem erhofften Ergebnis näher kam. Danach verhindert Pioglitazon Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Kritik an diesem Vorgehen blieb nicht aus.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Hintergrund: Kardiovaskuläre Mortalität unter Sulfonylharnstoffen
In einer kanadischen Kohortenstudie wurden retrospektiv die Mortalitätsraten und Dosis-Wirkungsbeziehungen von drei verschiedenen in Monotherapie eingesetzten Substanzen zur oralen Diabetestherapie untersucht (s. a. DAZ 2006 Nr. 4, S. 30 Ų 33). Hierbei handelte es sich entweder um Sulfonylharnstoffe der ersten Generation (Tolbutamid oder Chlorpropamid), der zweiten Generation (Glibenclamid) oder um Metformin.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Dibutylphthalat: Arzneimittel-Hilfsstoff in der Kritik
Dibutylphthalat (DBP) ist ein zugelassener Hilfsstoff in Arzneimitteln, der als Weichmacher besonders bei der magensaftresistenten Verkapselung von Arzneistoffen eingesetzt wird. Die Zeitschrift "Öko-Test" und das ARD-Magazin "plusminus" kritisieren diesen Einsatz und weisen auf mögliche reproduktionstoxikologische Effekte hin, das BfArM sieht zurzeit keinen akuten Handlungsbedarf.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Thrombolytika: Alfimeprase löst Blutgerinnsel auf
Alfimeprase ist ein neuartiges Präparat zur Auflösung von Blutgerinnseln. Es wird derzeit zur Behandlung bei zentralvenösem Katheterverschluss in zwei Phase-III-Studien getestet, wie die Firmen Bayer HealthCare (BHC) und Nuvelo Inc. mitteilten.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Empfehlungen zur Ernährung bei Diabetes
Ziel jeder Diabetestherapie ist die weitgehende Normalisierung des gestörten Stoffwechsels. Die Expertengruppe "Diabetes und Ernährung" (DNSG) der Europäischen Diabetes-Gesellschaft (EASD) hat deshalb Ende 2004 evidenzbasierte Ernährungsempfehlungen zur Behandlung und Prävention des Diabetes mellitus herausgegeben. Aus Platzgründen werden hier nur die eigentlichen Empfehlungen wiedergegeben, Interessierte können die Kommentare und Begründungen nachlesen unter www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Kinder und Diabetes: Dianino startet das Pilotprojekt Diabetes-Nanni
Erkranken Kinder und Jugendliche an Diabetes, werden sie zunächst stationär rundum betreut. Damit sie und ihre Familienangehörigen auch nach dem Klinikaufenthalt nicht mit der neuen Situation allein gelassen werden, startete die Dianino-Stiftung im Februar das Projekt Diabetes-Nanni.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Diabetische Fußinfektion: Ertapenem so wirksam wie Piperacillin plus Tazobactam
Das Carbapenem Ertapenem war bei mittelschweren bis schweren diabetischen Fußinfektionen in einer randomisierten Doppelblindstudie ebenso wirksam und sicher wie die Kombination aus Piperacillin und Tazobactam. Beide Antibiotikaregime wurden parenteral verabreicht. Ertapenem hat den Vorteil der einmal täglichen Gabe.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Vogelgrippe: Gefahr durch Eier und Geflügel?
Zwar ist die Vogelgrippe eine Tierkrankheit, der Subtyp H5N1 kann jedoch auch beim Menschen zur Erkrankung führen. Über eine Virus-Übertragung durch den Verzehr von rohen Geflügelfleischprodukten infizierter Tiere ist zwar bisher wenig bekannt, dennoch sind viele Verbraucher verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einige Vorsichtsmaßen, die beim Verzehr von Geflügelprodukten beachtet werden sollten.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
ADHS: „Kinderkrankheit“ auch bei Erwachsenen behandeln
In manchen Diskussionen wird die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) in die Nähe einer "Modediagnose" gerückt. Experten mit ihren detaillierten Diagnosekriterien werden aber bei dem Syndrom vielfach fündig: Für Deutschland geben sie die Prävalenz der ADHS bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr mit 3 bis 5% an. Etwa jeder zweite Patient nimmt die Krankheit ins Erwachsenenleben mit. Die vielgesichtigen Symptome lassen sich mit psychotherapeutischen, sozialen und/oder medikamentösen Therapien bessern. Die Pharmakotherapie dominieren die nicht unumstrittenen Psychostimulanzien. Eine Alternative bietet der Noradrenalin-Reuptake-Hemmer Atomoxetin.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Rotavirus-Infektionen: Impfstoff für Säuglinge und Kleinkinder zugelassen
Die EMEA hat die Zulassung für Rotarix® in allen EU-Staaten erteilt. Für Säuglinge ab dem Alter von sechs Wochen soll damit ab Mai 2006 eine aktive Immunisierung gegen die hoch ansteckende Infektion mit Rotaviren zur Verfügung stehen, so GlaxoSmithKline.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Lebensmitteltechnologie: Gibt es bald probiotische Schokolade?
Hier eine Extraportion Milch, dort gesunde Vitamine zum Naschen - durch ein paar Zusätze werden Süßigkeiten gern als gesunde Snacks verkauft. Mit der Einarbeitung von probiotischen Keimen soll jetzt auch das gesundheitliche Image von Schokolade aufgewertet werden.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
T. Wegener, M. TschaikinPflanzliche Sedativakombinat
Eine Kombination der Trockenextrakte aus Baldrianwurzel, Hopfenzapfen und Passionsblumenkraut (Kytta-Sedativum® Dragees) wird seit vielen Jahren bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen eingesetzt. Auch bei Kindern wird diese Kombination häufig von Eltern in der Selbstmedikation angewandt und von Ärzten empfohlen, ohne jedoch dass hierzu systematische Untersuchungen vorlagen, auf die zurückgegriffen werden konnte. In einer kürzlich abgeschlossenen multizentrischen Anwendungsbeobachtung (AWB) wurde die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Kytta-Sedativum Dragees erstmalig bei Kindern zwischen 3 und 12 Jahren systematisch untersucht.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Nutrition Day: Wie steht es um die Ernährung in Krankenhäusern?
Mangelernährung ist ein Problem, das häufig in Krankenhäusern auftritt. Im November 2003 verabschiedete der Europarat die "Resolution ResAP (2003)" über die Verpflegung und Ernährungsversorgung in Krankenhäusern mit dem Ziel einer optimalen Ernährung der Patienten in europäischen Krankenhäusern. Am 19. Januar wurde nun das Projekt "NutritionDay in European Hospitals" gestartet, das die Ziele der Resolution praktisch umsetzen wird.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Herzgesundheit: Rote Grapefruit senkt Blutfettwerte
Einem erhöhten Cholesterinspiegel kann generell mit einer Ernährung, die reichhaltig an Obst und Gemüse ist, entgegengewirkt werden. In einer israelischen Studie haben Forscher nun herausgefunden, dass vor allem rote Grapefruits stark erhöhte Blutfettwerte günstig beeinflussen können.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Diabetes mellitus: Wirkung von Inkretin verstärken
Sitagliptin (vorgesehener Handelsname Januvia®) ist der erste Vertreter einer neuen Klasse von Arzneimitteln zur Therapie des Typ-2-Diabetes, der DPP-4 (Dipeptidyl-Peptidase-4)-Inhibitoren. Er wird einmal täglich oral eingenommen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat das Diabetesmedikament jetzt zum Zulassungsverfahren angenommen, die nächste Entscheidung der FDA wird bis Mitte Oktober erwartet.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Europäische Kommission: Verbot für Quecksilber geplant
Die Europäische Kommission hat jetzt eine umfassende Strategie zur Reduktion der Quecksilberbelastung vorgeschlagen. Quecksilber und seine Verbindungen können hoch dosiert tödlich sein und auch schon in relativ kleinen Mengen das Nervensystem ernsthaft schädigen. In einigen Gebieten der EU werden die international akzeptierten Sicherheitswerte, etwa bei Fischen, immer noch überschritten.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
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