Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Therapie der Schizophrenie: Sertindol ist wieder verfügbar
Im Jahre 1998 wurde das erst zwei Jahre zuvor zugelassene atypische Neuroleptikum Sertindol (Serdolect®) vom Markt genommen, da es zu Bedenken hinsichtlich der kardialen Sicherheit gekommen war. Nachdem sich in der Analyse neuerer Studienergebnisse kein erhöhtes Mortalitätsrisiko gezeigt hatte, steht der Wirkstoff jetzt wieder für die normale Verordnung zur Verfügung.Show more11.06.2006, 16:18 Uhr
Tee und seine Sorten (Folge 3): Mate – das grüne Gold der Indio
Unsere Teeserie wird in dieser Folge fortgesetzt mit dem Mate-Tee, einem althergebrachten Getränk aus Südamerika. Dort steht er Ų und nicht etwa der Kaffee Ų ganz oben auf der Getränkeliste, und zwar schon mit einer langen Tradition. Heut–zutage wird Mate oft mit "Gaucho-Tradition" in Verbindung gebracht, tatsächlich aber ist er schon vor der Kolonisierung von den Ureinwohnern Südamerikas getrunken worden. Im Umfeld der traditionellen Anbaugebiete hat Mate regelrechten Kult–charakter.Show more04.06.2006, 16:18 Uhr
Depressionen: Alternativen bei Therapieversagen
Welcher Weg ist Erfolg versprechend nach einem Versagen der Erst-Linien-Therapie: Der Wechsel des Medikaments oder eine Kombination verschiedener Wirkstoffe? Mit dieser Frage befassten sich zwei Studien zur Therapie der Major Depression. Mit einer Kombination erzielt einer von drei Patienten eine Remission, von einem Wechsel profitiert ein Patient von vier. So das Fazit der zwei Untersuchungen.Show more04.06.2006, 16:18 Uhr
Aus der Forschung: Neues Antibiotikum aus südafrikanischer Erde
In einer südafrikanischen Bodenprobe entdeckten Forscher der Firma Merck & Co. das neue Antibiotikum Platensimycin. Es wird auf natürliche Weise vom Bakterium Streptomyces platensis gebildet und weist einen bisher unbekannten Wirkungsmechanismus auf: Es hemmt die Fettsäuresynthese von Bakterien.Show more04.06.2006, 16:18 Uhr
Glykogenose Typ II: Enzymersatztherapie für Morbus Pompe
Patienten mit der seltenen lysosomalen Speicherkrankheit Glykogenose Typ II (Morbus Pompe) konnten bisher nur symptomatisch behandelt werden. Seit März dieses Jahres steht mit dem Orphan Drug Myozyme® erstmalig eine spezifische Enzymersatztherapie zur Verfügung.Morbus Pompe wurde erstmals im Jahre 1932 vom niederländischen Arzt Dr. Johann Casanius Pompe beschrieben. Es handelt sich um eine autosomal rezessiv vererbte Erkrankung, bei der ein Gendefekt zum Fehlen oder zu einem Mangel an saurer alpha-1,4-Glukosidase führt. Dieses Enzym ist in den Lysosomen verschiedenster Gewebe für den Glykogen-Abbau zuständig. Bei fehlender oder mangelnder Aktivität kommt es zur exzessiven Anhäufung von Glykogen und dadurch zur Störung der normalen Zellfunktion und zum Zelluntergang. Herzmuskelzellen und periphere Muskelzellen sind dabei in der Regel am schwersten betroffen.
Show more04.06.2006, 16:18 Uhr
Asthma bronchiale: Einen Therapieerfolg messbar machen
Wie gut ist mein Asthma kontrolliert? Mit dem Fragebogen ACTTM können Asthmatiker diese Frage nun schnell beantworten. Für den Arzt ist das Ergebnis des kurzen Fragebogens ein wichtiger Hinweis auf die Befindlichkeit des Patienten und den Erfolg der bisherigen Therapie.Show more04.06.2006, 16:18 Uhr
Osteoporose: Langkettiges Parathormon-Analogon zugelassen
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat am 24. April 2006 unter dem Handelsnamen Preotact® ein naturidentisches, langkettiges rekombinantes humanes Parathormon (PTH 1-84) für postmenopausale Osteoporose-Patientinnen mit hohem Frakturrisiko zugelassen, wie die Nycomed Pharma GmbH mitteilte. Die Einführung in Deutschland ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Preotact® wird von den Patientinnen selbst als einfach anzuwendende tägliche subkutane Injektion mit einem Pen verabreicht.Show more04.06.2006, 16:18 Uhr
Zulassungserweiterung: Nebivolol jetzt auch bei chronischer Herzinsuffizienz
Bisher war Nebivolol (Nebilet®) zur Behandlung der essenziellen Hypertonie zugelassen. Nebivolol hat seine Wirksamkeit auch bei älteren Patienten unter Beweis gestellt und steht ab 6. Juni 2006 für die Behandlung der Herzinsuffizienz zur Verfügung, wie die Berlin-Chemie AG mitteilte.Show more04.06.2006, 16:18 Uhr
Asthma: Bei Therapieresistenz erhöhten TNF-alpha senken?
Bei Patienten, deren Asthma auf hohe Dosen Glucocorticoide nicht anspricht, sind Marker der Tumornekrosefaktor(TNF)-α-Aktivität erhöht. In einer Pilotstudie mit zehn therapieresistenten Asthmatikern verbesserte Etanercept (Enbrel®) die bronchiale Hyperreagibilität und die Asthma-bezogene Lebensqualität parallel zum Rückgang eines TNF-α-Markers.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Kohlenhydrate – je komplexer, desto besser
In der ersten Folge unserer Serie "Basiswissen Ernährung" (DAZ Nr. 18/2006, S. 57f) haben wir die Nahrungsenergie näher unter die Lupe genommen. In dieser Folge dreht sich nun alles um die Kohlenhydrate - also einen Nahrungsbestandteil, dessen Hauptfunktion die Bereitstellung der bereits beschriebenen Nahrungsenergie ist. Mehr als die Hälfte der empfohlenen täglichen Kalorienzufuhr sollen wir über Kohlenhydrate zu uns nehmen. Allerdings ist nicht jedes Kohlenhydrat gleich "wertvoll", weshalb man hier eine sorgfältige Auswahl treffen muss.Show moreBasiswissen Ernährung (Folge 2)
28.05.2006, 16:18 Uhr
Neues Tetracyclin-Analogon Tigecyclin: neuer Ansatz gegen resistente Keime
Tigecyclin (Tygacil®) ist der erste Vertreter einer Gruppe von Tetracyclin-Analoga, den Glycylcyclinen. Es ist als Monotherapeutikum für schwere Haut- und Weichgewebeinfektionen sowie komplizierte intraabdominelle Infektionen zugelassen.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Supportivtherapie bei Krebserkrankungen: Training für die Abwehrkräfte
Eine Krebserkrankung ist heute meistens kein Todesurteil mehr. So können etwa 50% aller Patienten auf eine Heilung hoffen, abhängig von der Krebsart. Das bedeutet für viele Erkrankte, dass sie sich mit ihrer Krankheit arrangieren und lernen müssen, mit dem Krebs so gut wie möglich zu leben. Sport und eine gesunde Ernährung können dabei helfen.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Herpes zoster: Impfstoff zur Prävention der Gürtelrose –zugelassen
Für den Lebendimpfstoff Zostavax® wurde am 19. Mai 2006 die Zulassung durch die Europäischen Behörden zur Prävention von Gürtelrose und damit verbundener postherpetischer Neuralgie erteilt, wie die Sanofi Pasteur MSD GmbH mitteilte. Mit der Produkteinführung in Deutschland wird Anfang 2007 gerechnet.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Studiendaten zur Salzrestriktion: Salzarme Kost – ein kardiovaskulärer Ri
Bedeutung einer kochsalzarmen Ernährung wird offenbar falsch eingeschätzt. So wird immer wieder eine Salzrestriktion propagiert, um bei Hypertonikern den Blutdruck zu senken und bei Normotonikern der Hypertonie vorzubeugen. Solche Empfehlungen entbehren nicht nur jeder wissenschaftlichen Grundlage, sondern sind möglicherweise sogar gesundheitlich problematisch: Denn eine neue Studie dokumentiert eine deutlich erhöhte Sterblichkeit bei salzarmer Ernährung.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Rezidivprophylaxe der Schizophrenie: Atypika vermeiden sekundäre Negativ-Sympto
Die meisten Patienten mit einer Schizophrenie benötigen langfristig eine medikamentöse Rezidivprophylaxe. Typische Neuroleptika können durch komplette Blockade der Dopaminwirkung eine Negativ-Symptomatik induzieren, nicht dagegen Atypika: Sie zeigen besonders in der Rezidivprophylaxe ein günstiges Wirkprofil.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Restless-Legs-Syndrom: Pramipexol gegen unruhige Beine
Der non-ergoline Dopaminagonist Pramipexol, der bereits für die Therapie des idiopathischen Morbus Parkinson zugelassen ist, steht nun europaweit auch für die Behandlung des mittelgradigen bis schweren Restless-Legs-Syndrom zur Verfügung. Das Krankheitsbild, unter dem bis zu 10% der deutschen Bevölkerung leiden, betrifft überwiegend Frauen. Venenerkrankungen sind die häufigste Fehldiagnose.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
CLA-Supplemente zum Abnehmen sind umstritten
Konjugierten Linolsäuren (CLA; conjugated linoeic acids) wird nicht nur eine antikanzerogene und antiatherogene, sondern auch eine gewichtsreduzierende Wirkung zugesprochen. In Apotheken, Drogerien und im Internetvertrieb werden daher CLA-Supplemente angeboten, um Personen mit Übergewicht bei der Gewichtsreduktion bzw. Sportlern beim Muskelaufbau zu helfen; doch bisher fehlen evidenzbasierte Humanstudien, die die Wirksamkeit bestätigen können.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Keks-Klänge: Nur echt mit 32 Zähnen
Bei Keksen isst nicht nur das Auge, sondern auch der Tastsinn mit: Nach den Ergebnissen britischer Wissenschaftler erzeugt der kräftige Biss in das Backwerk starke Ultraschallstöße, die über Tastsensoren im Mund registriert und ausgewertet werden. Die dabei erhaltene Information über die Konsistenz des Gebäcks trägt maßgeblich zum Geschmacksempfinden bei.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Arteriosklerose: Blutdruck individuell einstellen
Mit einer Blutdruckerhöhung von 20 mmHg verdoppelt sich das Risiko für einen Schlaganfall, und auch das Risiko für einen Herzinfarkt steigt. Besonders gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck für Diabetiker. Ihnen drohen Endorganschäden wie eine Arteriosklerose der Karotiden, eine Mikroalbuminurie durch Schäden an den Blutgefäßen der Nieren sowie eine Linksherzhypertrophie. Mit einer Kombinationstherapie lässt sich ein Bluthochdruck meistens gut behandeln.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
ADHS: Auffälligen Kindern mit Homöopathie helfen
Wenn Kinder an einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, muss nicht immer direkt zu einer einschneidenden medikamentösen Therapie gegriffen werden. Sehr oft lassen sich die Konzentrationsstörungen wie auch die Hyperaktivität durch eine vermehrte körperliche Aktivität und durch eine homöopathische Behandlung lindern, wobei sich die Gabe eines homöopathischen Komplexmittels anbietet.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Neues Antibiotikum: Daptomycin gegen grampositive Infektionen
Daptomycin (Cubicin®) ist ein neues Antibiotikum zur Behandlung von schweren grampositiven Infektionen der Haut und der Weichgewebe. Es zeichnet sich durch eine bakterizide Wirkung auch gegen multiresistente Keime sowie das Fehlen von Kreuzresistenzen zu anderen Antibiotika aus. Es wird einmal täglich intravenös infundiert.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Tee und seine Sorten (Folge 2): Rotbuschtee – koffeinfreier Genuss aus Sü
Im ersten Teil unserer Teeserie (DAZ Nr. 17/2006, S. 59f) haben wir uns mit dem Grüntee, einem Produkt der Teepflanze Camellia sinensis beschäftigt. In dieser Folge wollen wir den Rotbuschtee unter die Lupe nehmen, der botanisch ganz andere Wurzeln hat, sich in den letzten Jahren aber ebenfalls zunehmender Beliebtheit erfreut. Rotbuschtee und seine Spezialitäten gelten als erfrischendes, gesundes Getränk zur Förderung des Wohlbefindens und werden auch zur Gewichtsnormalisierung sowie zur Unterstützung der Verdauung und des Fettstoffwechsels eingesetzt.Show more14.05.2006, 16:18 Uhr
Aus der Forschung: Tumoren brauchen Makrophagen
Tumorwachstum und Metastasenbildung sind auf Faktoren des umgebenden Milieus angewiesen, wie die Angiogenese und die von Makrophagen kontrollierte Umgestaltung des Bindegewebes. Die Steuerung dieser Prozesse spezifisch zu hemmen und so maligne Tumoren medikamentös zu bekämpfen, ist das Ziel der aktuellen angewandten Forschung.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
"Pille danach": Unbefriedigende Versorgungslage
Seit Jahren wird die problematische Versorgung mit Levonorgestrelhaltigen Notfallkontrazeptiva in Deutschland angeprangert. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern ist die "Pille danach" in Deutschland nach wie vor nur gegen Rezept zu erhalten. Der zuständige Sachverständigenausschuss des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat sich schon 2003 für eine Entlassung von Levonorgestrel-haltigen Präparaten zur Notfallkontrazeption aus der Verschreibungspflicht ausgesprochen.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Altersabhängige Makuladegeneration: Pegaptanib erhält das Sehvermögen
Pegaptanib (Macugen®) ist ein Oligonukleotid, das mit hoher –Affinität an die Isoform 165 des extrazellulären vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF) bindet und dessen Wirkung hemmt. Es wird zur Behandlung der feuchten Form der –altersabhängigen Makuladegeneration eingesetzt.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Onkologie: Beurteilung von Mistelpräparaten
Mistelpräparate werden seit vielen Jahren ergänzend zur onkologischen Basisbehandlung eingesetzt und sind ein wichtiger Bestandteil der Komplementärmedizin. Von schulmedizinischer Seite aus wird ihr Nutzen teilweise in Frage gestellt. Nach welchen Kriterien ist der Einsatz von Mistelpräparaten nun zu beurteilen? Reichen die Bewertungsmaßstäbe einer Evidenz-basierten Medizin aus, um die Vielschichtigkeit komplementärmedizinischer Maßnahmen zu beurteilen?Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Stellungnahme pro familia: Für eine rezeptfreie Zulassung der „Pille danach“
Pro familia setzt sich seit den 70er Jahren dafür ein, dass Frauen und Mädchen Zugang zu Nachverhütungsmethoden haben. Die hormonelle Nachverhütung durch die "Pille danach" stellt derzeit neben der Einlage einer Spirale die einzige Möglichkeit dar, auf relativ sichere und nebenwirkungsarme Art nach ungeschütztem bzw. unzureichend geschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
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