Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Neues Tetracyclin-Analogon Tigecyclin: neuer Ansatz gegen resistente Keime
Tigecyclin (Tygacil®) ist der erste Vertreter einer Gruppe von Tetracyclin-Analoga, den Glycylcyclinen. Es ist als Monotherapeutikum für schwere Haut- und Weichgewebeinfektionen sowie komplizierte intraabdominelle Infektionen zugelassen.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Supportivtherapie bei Krebserkrankungen: Training für die Abwehrkräfte
Eine Krebserkrankung ist heute meistens kein Todesurteil mehr. So können etwa 50% aller Patienten auf eine Heilung hoffen, abhängig von der Krebsart. Das bedeutet für viele Erkrankte, dass sie sich mit ihrer Krankheit arrangieren und lernen müssen, mit dem Krebs so gut wie möglich zu leben. Sport und eine gesunde Ernährung können dabei helfen.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Herpes zoster: Impfstoff zur Prävention der Gürtelrose –zugelassen
Für den Lebendimpfstoff Zostavax® wurde am 19. Mai 2006 die Zulassung durch die Europäischen Behörden zur Prävention von Gürtelrose und damit verbundener postherpetischer Neuralgie erteilt, wie die Sanofi Pasteur MSD GmbH mitteilte. Mit der Produkteinführung in Deutschland wird Anfang 2007 gerechnet.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Studiendaten zur Salzrestriktion: Salzarme Kost – ein kardiovaskulärer Ri
Bedeutung einer kochsalzarmen Ernährung wird offenbar falsch eingeschätzt. So wird immer wieder eine Salzrestriktion propagiert, um bei Hypertonikern den Blutdruck zu senken und bei Normotonikern der Hypertonie vorzubeugen. Solche Empfehlungen entbehren nicht nur jeder wissenschaftlichen Grundlage, sondern sind möglicherweise sogar gesundheitlich problematisch: Denn eine neue Studie dokumentiert eine deutlich erhöhte Sterblichkeit bei salzarmer Ernährung.Show more28.05.2006, 16:18 Uhr
Rezidivprophylaxe der Schizophrenie: Atypika vermeiden sekundäre Negativ-Sympto
Die meisten Patienten mit einer Schizophrenie benötigen langfristig eine medikamentöse Rezidivprophylaxe. Typische Neuroleptika können durch komplette Blockade der Dopaminwirkung eine Negativ-Symptomatik induzieren, nicht dagegen Atypika: Sie zeigen besonders in der Rezidivprophylaxe ein günstiges Wirkprofil.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Restless-Legs-Syndrom: Pramipexol gegen unruhige Beine
Der non-ergoline Dopaminagonist Pramipexol, der bereits für die Therapie des idiopathischen Morbus Parkinson zugelassen ist, steht nun europaweit auch für die Behandlung des mittelgradigen bis schweren Restless-Legs-Syndrom zur Verfügung. Das Krankheitsbild, unter dem bis zu 10% der deutschen Bevölkerung leiden, betrifft überwiegend Frauen. Venenerkrankungen sind die häufigste Fehldiagnose.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
CLA-Supplemente zum Abnehmen sind umstritten
Konjugierten Linolsäuren (CLA; conjugated linoeic acids) wird nicht nur eine antikanzerogene und antiatherogene, sondern auch eine gewichtsreduzierende Wirkung zugesprochen. In Apotheken, Drogerien und im Internetvertrieb werden daher CLA-Supplemente angeboten, um Personen mit Übergewicht bei der Gewichtsreduktion bzw. Sportlern beim Muskelaufbau zu helfen; doch bisher fehlen evidenzbasierte Humanstudien, die die Wirksamkeit bestätigen können.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Keks-Klänge: Nur echt mit 32 Zähnen
Bei Keksen isst nicht nur das Auge, sondern auch der Tastsinn mit: Nach den Ergebnissen britischer Wissenschaftler erzeugt der kräftige Biss in das Backwerk starke Ultraschallstöße, die über Tastsensoren im Mund registriert und ausgewertet werden. Die dabei erhaltene Information über die Konsistenz des Gebäcks trägt maßgeblich zum Geschmacksempfinden bei.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Arteriosklerose: Blutdruck individuell einstellen
Mit einer Blutdruckerhöhung von 20 mmHg verdoppelt sich das Risiko für einen Schlaganfall, und auch das Risiko für einen Herzinfarkt steigt. Besonders gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck für Diabetiker. Ihnen drohen Endorganschäden wie eine Arteriosklerose der Karotiden, eine Mikroalbuminurie durch Schäden an den Blutgefäßen der Nieren sowie eine Linksherzhypertrophie. Mit einer Kombinationstherapie lässt sich ein Bluthochdruck meistens gut behandeln.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
ADHS: Auffälligen Kindern mit Homöopathie helfen
Wenn Kinder an einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, muss nicht immer direkt zu einer einschneidenden medikamentösen Therapie gegriffen werden. Sehr oft lassen sich die Konzentrationsstörungen wie auch die Hyperaktivität durch eine vermehrte körperliche Aktivität und durch eine homöopathische Behandlung lindern, wobei sich die Gabe eines homöopathischen Komplexmittels anbietet.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Neues Antibiotikum: Daptomycin gegen grampositive Infektionen
Daptomycin (Cubicin®) ist ein neues Antibiotikum zur Behandlung von schweren grampositiven Infektionen der Haut und der Weichgewebe. Es zeichnet sich durch eine bakterizide Wirkung auch gegen multiresistente Keime sowie das Fehlen von Kreuzresistenzen zu anderen Antibiotika aus. Es wird einmal täglich intravenös infundiert.Show more21.05.2006, 16:18 Uhr
Tee und seine Sorten (Folge 2): Rotbuschtee – koffeinfreier Genuss aus Sü
Im ersten Teil unserer Teeserie (DAZ Nr. 17/2006, S. 59f) haben wir uns mit dem Grüntee, einem Produkt der Teepflanze Camellia sinensis beschäftigt. In dieser Folge wollen wir den Rotbuschtee unter die Lupe nehmen, der botanisch ganz andere Wurzeln hat, sich in den letzten Jahren aber ebenfalls zunehmender Beliebtheit erfreut. Rotbuschtee und seine Spezialitäten gelten als erfrischendes, gesundes Getränk zur Förderung des Wohlbefindens und werden auch zur Gewichtsnormalisierung sowie zur Unterstützung der Verdauung und des Fettstoffwechsels eingesetzt.Show more14.05.2006, 16:18 Uhr
Aus der Forschung: Tumoren brauchen Makrophagen
Tumorwachstum und Metastasenbildung sind auf Faktoren des umgebenden Milieus angewiesen, wie die Angiogenese und die von Makrophagen kontrollierte Umgestaltung des Bindegewebes. Die Steuerung dieser Prozesse spezifisch zu hemmen und so maligne Tumoren medikamentös zu bekämpfen, ist das Ziel der aktuellen angewandten Forschung.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
"Pille danach": Unbefriedigende Versorgungslage
Seit Jahren wird die problematische Versorgung mit Levonorgestrelhaltigen Notfallkontrazeptiva in Deutschland angeprangert. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern ist die "Pille danach" in Deutschland nach wie vor nur gegen Rezept zu erhalten. Der zuständige Sachverständigenausschuss des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat sich schon 2003 für eine Entlassung von Levonorgestrel-haltigen Präparaten zur Notfallkontrazeption aus der Verschreibungspflicht ausgesprochen.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Altersabhängige Makuladegeneration: Pegaptanib erhält das Sehvermögen
Pegaptanib (Macugen®) ist ein Oligonukleotid, das mit hoher –Affinität an die Isoform 165 des extrazellulären vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF) bindet und dessen Wirkung hemmt. Es wird zur Behandlung der feuchten Form der –altersabhängigen Makuladegeneration eingesetzt.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Onkologie: Beurteilung von Mistelpräparaten
Mistelpräparate werden seit vielen Jahren ergänzend zur onkologischen Basisbehandlung eingesetzt und sind ein wichtiger Bestandteil der Komplementärmedizin. Von schulmedizinischer Seite aus wird ihr Nutzen teilweise in Frage gestellt. Nach welchen Kriterien ist der Einsatz von Mistelpräparaten nun zu beurteilen? Reichen die Bewertungsmaßstäbe einer Evidenz-basierten Medizin aus, um die Vielschichtigkeit komplementärmedizinischer Maßnahmen zu beurteilen?Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Stellungnahme pro familia: Für eine rezeptfreie Zulassung der „Pille danach“
Pro familia setzt sich seit den 70er Jahren dafür ein, dass Frauen und Mädchen Zugang zu Nachverhütungsmethoden haben. Die hormonelle Nachverhütung durch die "Pille danach" stellt derzeit neben der Einlage einer Spirale die einzige Möglichkeit dar, auf relativ sichere und nebenwirkungsarme Art nach ungeschütztem bzw. unzureichend geschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Erstes inhalatives Insulin: Ein Atemzug Insulin vor dem Essen
Die stehende Insulinwolke zum Einatmen anstelle der Spritze Ų seit 15. Mai 2006 kann die neue Option Diabetikern mit Spritzenangst den Einstieg in die Insulintherapie erleichtern. Das inhalative Insulin (Exubera®) wirkt etwas schneller als subkutanes Normalinsulin und erzielt eine vergleichbare Blutzuckerkontrolle. Der Hauptvorteil ist für eine begrenzte Anzahl Patienten der höhere Behandlungskomfort. Diabetiker, die inhalieren wollen, müssen die richtige Inhalationstechnik ebenso wie das Spritzen üben Ų eine Aufgabe auch für die Apotheke.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Asthma und COPD: Patientenfreundliches Pulver-Inhalationssystem
Einfach zu handhabende Applikationssysteme können die Compliance bei Asthma- und COPD-Patienten verbessern und damit die Effizienz der Behandlung erhöhen. Ein neues Pulver-Inhalationssystem mit dem Wirkstoff Budesonid (Pulmax®), das auf der so genannten X-ACTTM-Technologie basiert, wurde kürzlich eingeführt.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Mittelmeerdiät: Essen gegen das Vergessen
Bei der Mittelmeerdiät handelt es sich weniger um den Verzicht auf Gaumenfreuden als vielmehr um eine gesunde Ernährungsweise mit viel Gemüse, Olivenöl und frischem Fisch. Sie ist erwiesenermaßen gut für Herz und Kreislauf. Dass die mediterrane Kost auch das Risiko von Demenzerkrankungen verringert, schließen amerikanische Wissenschaftler aus den Ergebnissen einer umfangreichen Studie.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Obstipation: Laxanzien nur bei klarer Indikation
Änderungen des Lebensstils helfen nicht bei allen Formen der Obstipation. Bei klarer Indikation kann die Einnahme von Laxanzien auch über einen längeren Zeitraum hinweg angezeigt sein.Zuverlässige Daten liegen hauptsächlich für Senna, Bisacodyl und Polyethelenglygole vor.
Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Hepatitis B: Tenofovir als therapeutische Alternative
Der nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmstoff Tenofovir (Viread®) könnte eine therapeutische Alternative für Patienten mit Hepatitis B sein, die auf die herkömmliche Therapie nicht ansprechen. Bisher wurde Adefovir (Hepsera®) gegen Hepatitis B eingesetzt. Jedoch reichen schon minimale Mutationen aus, um das Hepatitis-B-Virus gegen Adefovir resistent zu machen.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Algen: Gemüse der Zukunft?
Was in Südostasien zum täglichen Speiseplan gehört, ist vielen Europäern noch fremd: Algen als Gemüse. Um dies zu ändern und neue Nahrungsressourcen zu erschließen, untersuchten nun Wissenschaftler auf Sylt die Nahrungstauglichkeit und möglichen Anbauformen von Nordseealgen.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Anästhesie und Notfallmedizin: Im Notfall den Blutdruck schnell erhöhen
Mit Akrinor®, der Kombination aus Theodrenalin und Cafedrin, steht bei hypotonem Kreislaufversagen und intraoperativen Blutdruckabfällen in vielen Bereichen der Anästhesie und Intensivmedizin sowie in der Notfallmedizin ein intravenös applizierbares Arzneimittel zur Verfügung, das zu einem zuverlässigen und lang anhaltenden Blutdruckanstieg bei praktisch unverändertem peripherem Widerstand und mäßig reduzierter Herzfrequenz führt.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Cannabinoid-Rezeptor-Antagonist: Rimonabant senkt kardiometabolisches Risiko
Der Endocannabinoid-Rezeptoren-Blocker Rimonabant, erster Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, kann zur Normalisierung von kardiovaskulären und metabolischen Stoffwechselparametern beitragen. Das dokumentieren die Ergebnisse zweier Studien, in denen Typ-2-Diabetiker bzw. adipöse Dyslipidämie-Patienten mit Rimonabant behandelt wurden.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Tumordiagnostik: Fluoreszenz verrät Krebs in der Mundhöhle
Eine kanadische Pilotstudie brachte es ans Licht: Tiefblaues Licht hilft Zahnärzten, drohenden Mundhöhlenkrebs zu erkennen. Potenziell gefährliche Veränderungen werden durch das kurzwellige Licht zum Leuchten angeregt und fallen durch eine anormale Fluoreszenz auf.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Migränekopfschmerzen: Das spricht für ASS
Schon 109 Jahre alt und immer noch Gegenstand intensiver klinischer und pharmakologischer Forschung: Acetylsalicylsäure (ASS) schneidet nicht nur bezüglich Wirksamkeit und Kosteneffektivität günstig ab; sie zeigt auch hinsichtlich der Magenverträglichkeit Vorteile. Eine Erklärung dafür liefern neue Erkenntnisse über die ASS-induzierte Bildung von zytoprotektivem NO.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
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