Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Vogelgrippe: Pandemischer Impfstoff vor der Zulassung
Die Firma Glaxo SmithKline Biologicals strebt mit Daronrix® die europäische Zulassung einer präpandemischen Mock-up-Vakzine gegen einen noch nicht bekannten Auslöser einer Vogelgrippe-Pandemie an. Auf Basis dieser Mustervakzine sollte im Ernstfall innerhalb von zwölf Wochen ein wirksamer Impfstoff hergestellt werden können.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
Chronische Hepatitis B: Schnelle Virussuppression mit Telbivudin
Eine umfassende Virussuppression gilt als zentrales Therapieziel bei Patienten mit chronischer Hepatitis B, kann doch so das Risiko einer Krankheitsprogression minimiert werden. Telbivudin ist ein neues Nukleosid-Analogon, das sich in der Zulassung befindet, wie Novartis mitteilte. In einer Vergleichsstudie mit Lamivudin war Telbivudin nach einem Jahr antiviral wirksamer, und es gab damit weniger Resistenzen.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
Folsäurezufuhr in der Schwangerschaft
Folsäure hat in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen. In Studien konnte gezeigt werden, dass die perikonzeptionelle Folsäurezufuhr das Risiko für Neuralrohrdefekte und andere kindliche Fehlbildungen signifikant senkt. Darüber hinaus ist bekannt, dass Folsäure mit der Reduktion von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und bestimmten Krebserkrankungen in Zusammenhang steht. Eine angemessene Folsäureversorgung in der Frühschwangerschaft kann die Häufigkeit angeborener Neuralrohrdefekte um etwa 70 bis 75 Prozent senken, in etwa gleichem Maße werden auch Schwangerschaftsabbrüche aufgrund pränatal erkannter Neuralrohrdefekte vermindert. Tatsächlich erhalten aber nur wenige Frauen im gebärfähigen Alter eine wirksame perikonzeptionelle Folsäurezufuhr.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Basiswissen Ernährung (Folge 8): Vitamin K – zuständig für den richtigen Bllutfluss
Vitamin K ist neben den Vitaminen Vitamin A, D und E eines der vier fettlöslichen Vitamine. Die Verbindungen der Vitamin-K-Gruppe sind von herausragender Bedeutung für die Blutgerinnung: Sie sind beim Menschen und bei den höheren Tieren unter anderem für die Bildung von Gerinnungsfaktoren aus den Vorläuferproteinen verantwortlich. Bei einem Mangel der Vitamine der K-Gruppe kann es zu lebensgefährlichen Blut–gerinnungsstörungen kommen.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Aus der Forschung: Prostatakarzinomzellen gezielt angreifen
Derzeit zielen die Behandlungsstrategien bei bösartigen Prostatatumoren darauf ab, systemisch oder lokal in die Geschwürbildung einzugreifen. Mit einer neu entwickelten Methode sollen krebseigene Proteine dazu benutzt werden, einen Zerstörungsmechanismus der Tumorzellen in Gang zu setzen.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Diabetes mellitus: Protein weist auf Insulinresistenz hin
Kann das Diabetesrisiko frühzeitig diagnostiziert werden? In einer amerikanischen Studie wurde eine Korrelation zwischen der Konzentration des Retinol-bindenden Proteins RBP4 und dem Auftreten einer Insulinresistenz festgestellt. Erhöhte RBP4-Werte weisen bereits frühzeitig auf eine Insulinresistenz und damit assoziierte Risikofaktoren hin und sind möglicherweise zur frühen Diabetesdiagnose geeignet.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Akute Cystitis – wenn die Blase brennt
Wenn 's in den ableitenden Harnwegen brennt und drängt, treiben dort meist E. coli und Co. ihr Unwesen. Eine unkomplizierte Cystitis kann zumindest testweise mit selbstmedikamentösen Maßnahmen angegangen werden. Doch wann wird 's kompliziert und damit ein Arztbesuch notwendig? Welche OTC-Präparate kommen in Frage? Welche Abgabehinweise gehören zum kompetenten Beratungsgespräch dazu? Und mit welchen Tipps kann man Betroffenen zusätzlich helfen?Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Literaturtipps: Ratgeber, wirklich Rat geben (P. Jungmayr)
Zur Zeit sind mehr als 50 Bücher zum Thema Brustkrebs im Buchhandel. Es handelt sich dabei um Ratgeber, Fachbücher und Erfahrungsberichte, wobei der Übergang zwischen Erfahrungsbericht und Ratgeber oft fließend ist. Weitere Informationsmöglichkeiten für Patienten und Angehörige finden sich in Firmenbroschüren, Ratgebern der Fachgesellschaften und im Internet. Im Folgenden werden zwei Patientenratgeber in Buchform vorgestellt.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Schwindel: Komplexhomöopathikum für bessere Mikrozirkulation
Mikrozirkulationsstörungen spielen nach heutigem Erkenntnisstand eine wichtige Rolle bei der Pathogenese von Erkrankun–gen vor allem des höheren Lebensalters. Ergebnisse aus einer Anwendungsbeobachtung zeigen, dass das homöopathische Komplexmittel Vertigoheel® zur Verbesserung dieser Störungen beitragen kann.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Multiple Sklerose: Hoffnung auf die erste orale MS-Therapie
Die Basistherapie erster Wahl bei schubförmig verlaufender multipler Sklerose (MS) besteht in Injektionen von Interferonen oder Glatirameracetat. Sie vermindern die Häufigkeit von Schüben und können den Verlauf der Krankheit abmildern. Ähnliche Wirkungen verspricht das oral verabreichte Fingolimod, das die Aktivität Myelin-zerstörender Autoimmunzellen unterbindet. In einer Studie zur Prüfung des Wirkkonzepts verringerte Fingolimod bei MS-Patienten die Zahl entzündlicher Herde und besserte klinische Erscheinungen der Krankheit.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
I. v. MajewskiBruskrebspatientinnen in der Apotheke
Die Diagnose Brustkrebs überfällt eine Frau fast immer aus heiterem Himmel und versetzt sie in einen schockähnlichen Zustand. Plötzlich ist sie mit völlig neuen Fragen und Problemen konfrontiert und muss weit reichende Entscheidungen treffen. In dieser Lage braucht die Betroffene Ansprechpartner mit klarem Kopf. Apothekenmitarbeiter, die die nötigen medizinischen Kenntnisse besitzen und mit sonstigen Hilfsmöglichkeiten vertraut sind, können diese Rolle übernehmen.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Zulassungserweiterung: Topotecan beim fortgeschrittenen Zervixkarzinom
Topotecan (Hycamtin®) in Kombination mit Cisplatin hat die Zulassung für die Behandlung des rezidivierten Zervixkarzinoms nach Strahlentherapie und für die Behandlung von Patientinnen im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit durch die europäische Zulassungsbehörde EMEA erhalten, wie GlaxoSmithKline mitteilte.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
M. Kühnert, H. KnaufHuminsäuren zur oralen Anwendung
Huminstoffe sind Abbauprodukte von Biopolymeren und stammen vorwiegend von Pflanzen [1]. Sie zeigen sowohl im Boden als auch im Wasser eine erstaunliche chemische Reaktionsbreite und eine bemerkenswerte Vielfalt in den physikalischen Eigenschaften. Sie binden Schwermetalle, Pestizide und Herbizide und inaktivieren mikrobielle Enzyme, was im Pflanzenbau sowie in der biologischen Abwasserreinigung und Trinkwasseraufbereitung genutzt wird. Medizinisch werden Huminstoffe traditionell in der Balneologie angewandt, so bei rheumatischen Erkrankungen. Eine Zubereitung aus Huminsäuren, die ihre Wirkung überwiegend auf physikalischem Wege entfaltet und als Medizinprodukt im Verkehr ist, wird bei Verdauungsstörungen eingesetzt.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
G. Kojda Selbstmedikation in der Schwangerschaft – Mit sicheren Arzneimitt
Erkrankungen in der Schwangerschaft erfordern ein differenziertes Vorgehen. Auf der einen Seite sind die Bedürfnisse der Schwangeren nach Symptomlinderung zu beachten, auf der anderen Seite müssen schädigende Einflüsse einer Therapie auf das Ungeborene ausgeschlossen oder zumindest minimiert werden. Bei leichteren Beschwerden, die im Rahmen der Selbstmedikation zu behandeln sind, sollten nur als sicher eingestufte Arzneimittel eingesetzt werden. Dabei gilt der Grundsatz, so wenig Arzneimittel so kurz wie möglich einzusetzen.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
Komplikationen bei Diabetes mellitus: Proteinkinase-Hemmer gegen diabetische Ret
Gefäßveränderungen an der Netzhaut sind eine der gefürchtetsten Folgeschäden des Diabetes mellitus. Eine wichtige Rolle bei der Entstehung dieser Komplikation wird der Proteinkinase C-Beta (PKC-β), einem Schlüsselenzym der zellulären Signaltransduktion, zugeschrieben. Mit Ruboxistaurin befindet sich eine Substanz in der Zulassungsphase, die über eine spezifische Hemmung dieses Enzyms der Entwicklung einer diabetischen Retinopathie entgegenwirken könnte.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
Morbus Crohn: Neue Anti-TNF-Strategie mit Certolizumab pegol
Für die Therapie des schwer verlaufenden Morbus Crohn wird mit Certolizumab pegol eine neue Anti-TNF-Strategie untersucht. Nun liegen die Ergebnisse der Phase-III-Studie PRECiSE auf dem Tisch. Mit dem subkutan anzuwendenden Certolizumab wurden hohe Ansprech- und Remissionsraten erzielt. Certolizumab (Cimizoia™) ist im Frühjahr 2006 zur Zulassung bei Morbus Crohn in den USA und Europa eingereicht worden, die UCB GmbH Deutschland rechnet mit der Markteinführung ab Mitte 2007.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
Aus der Forschung: Ursache chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen gefunden?
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa haben vermutlich eine genetische Ursache. Ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam entdeckte eine Genvariante, die vermutlich vor chronischen Darmentzündungen schützt.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
Trichotillomanie: Zwanghaftes Haareausreißen teilweise genetisch bedingt
In einer Studie konnten amerikanische Forscher zumindest für einige Fälle der Trichotillomanie eine genetische Ursache feststellen. Hierbei wurde das Erbgut von betroffenen Familien untersucht und dabei zwei Genveränderungen entdeckt, die zwar bei den Trichotillomanie-Patienten auftraten, nicht jedoch bei ihren gesunden Verwandten. Die Forscher sind der Ansicht, dass diese Abweichungen in etwa 5% der Fälle den Zwang auslösen, sich immer wieder die Haare auszureißen.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
Sexuelle Funktionsstörungen: Dapoxetin hilft bei vorzeitiger Ejakulation
Eine Verzögerung der Ejakulation ist bei selektiven Serotonin-Reuptakeinhibitoren (SSRI) als Nebenwirkung bekannt. Nun könnte diese Wirkung bei Dapoxetin zur gewünschten Hauptwirkung werden und Patienten mit vorzeitigem Samenerguss (Ejaculatio praecox) helfen.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
Virale Durchfallerkrankungen: RKI warnt vor Norovirus-Gastroenteritiden
Seit Anfang Oktober 2006 hat die Norovirus-Aktivität bundesweit deutlich zugenommen. Innerhalb von drei Wochen hat sich die Zahl der Erkrankungsfälle sowie die Zahl der Ausbrüche verdreifacht, heißt es im Epidemiologischen Bulletin 48/2006, in dem das Robert Koch-Institut (RKI) vor den hoch ansteckenden Noroviren warnt und auf die Einhaltung der dringend empfohlenen Hygienemaßnahmen drängt.Show more03.12.2006, 17:22 Uhr
Hintergrund: Spezifische Immuntherapie mit Allergentabletten
Neue Entwicklungen zur Therapie allergischer Atemwegserkrankungen betreffen die Applikation von Allergenpräparaten zur sublingualen Immuntherapie (SLIT). Bisher standen ausschließlich Produkte in flüssiger Form zur Verfügung.Show more26.11.2006, 17:22 Uhr
Tee und seine Sorten (Folge 10): Ingwer- und Ayurveda-Tees für winterliches Woh
Passend zur kalten Jahreszeit beenden wir unsere Teeserie vorerst mit einer weiteren Folge über Kräutertees: Wir stellen Ihnen zwei erwärmende Tees aus Ingwer und nach ayurvedischem Vorbild vor, die beruhigend und stressabbauend für Ihr Wohlbefinden sorgen.Show more26.11.2006, 17:22 Uhr
Hysterektomie: Testosteronpflaster für die Frau belebt die Lust
Das Pflaster ist Ų gemäß Zulassung Ų kein "Viagra für die Frau". Es soll physiologische Testosteronwerte von Frauen wieder herstellen, denen Gebärmutter und Eierstöcke entfernt wurden. Denn die chirurgische Menopause ist ein Eingriff, der die Wechseljahre der Frau auf "Wechseltage" verkürzt. Im Zeitraffer können sich die körperlichen und seelischen Folgen einstellen, zu denen auch sexuelle Lustlosigkeit zählt. Zu deren Therapie wurde im Juli 2006 das erste Testosteronpflaster für die Frau (Intrinsa®) zugelassen, es soll Anfang 2007 eingeführt werden.Show more26.11.2006, 17:21 Uhr
Insomnie: Neues Schlafmittel Gaboxadol in der Entwicklung
Gaboxadol wirkt zwar am gleichen Rezeptor wie Benzodiazepine, ist aber ein direkter Agonist an den GABA-Rezeptoren und zeigt Affinität zu einer bestimmten Untergruppe von Rezeptoren. Die neue Substanz soll daher nicht die bekannten Nebenwirkungen wie schnelle Gewöhnung und Minderung der Schlafqualität haben. Derzeit laufen Phase-III-Studien mit Gaboxadol.Show more26.11.2006, 17:21 Uhr
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