Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Teplizumab hält Typ-1-Diabetes auf
Der innovative Antikörper Teplizumab (Teizeild®) ist gegen das hauptsächlich auf T-Lymphozyten vorkommende Oberflächenprotein CD3 gerichtet und für Patienten mit Typ-1-Diabetes im Stadium 2 indiziert. Der Wirkstoff kann bereits bei Kindern ab acht Jahren eingesetzt werden. Durch eine insgesamt nur vierzehntägige Therapie ist es möglich, eine klinisch relevante Verzögerung der Erkrankungsprogression in das Stadium 3 zu bewirken.Show morepharmazie
Neues Arzneimittel
27.04.2026, 13:36 Uhr
Metaanalyse Kaffee schützt vor LeberkrebsDas Risiko an Leberkrebs zu erkranken, kann möglicherweise für Kaffeeliebhaber niedriger sein. Zu diesem Ergebnis kamen italienische Forscher in einer Metaanalyse. Demnach ist das Risiko für Leberkrebs bei Kaffeetrinkern um 41 % niedriger.
Metaanalyse Kaffee schützt vor LeberkrebsDas Risiko an Leberkrebs zu erkranken, kann möglicherweise für Kaffeeliebhaber niedriger sein. Zu diesem Ergebnis kamen italienische Forscher in einer Metaanalyse. Demnach ist das Risiko für Leberkrebs bei Kaffeetrinkern um 41 % niedriger.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Übergewicht Dickmacher Außer-Haus-VerzehrNeueste Ergebnisse der europäischen EPIC-Studie lassen vermuten, dass Personen, die regelmäßig außer Haus essen, nicht nur eine erhöhte Energieaufnahme aufweisen, sondern sich auch weniger bewegen.
Übergewicht Dickmacher Außer-Haus-VerzehrNeueste Ergebnisse der europäischen EPIC-Studie lassen vermuten, dass Personen, die regelmäßig außer Haus essen, nicht nur eine erhöhte Energieaufnahme aufweisen, sondern sich auch weniger bewegen.
26.09.2007, 22:00 Uhr
EPIC-Studie Glykämische Last – ein Risiko für die Gesundheit?Bislang standen meist Fette und Cholesterin im Zentrum der Diskussion, wenn es um die Wirkung der Ernährung auf die Herzgesundheit ging. Nun aber zeigte eine Zwischenauswertung der niederländischen EPIC-Studie, dass auch die glykämische Last bei Frauen mittleren Alters einen Risikofaktor für die Entstehung von Herzkrankheiten darstellt.
EPIC-Studie Glykämische Last – ein Risiko für die Gesundheit?Bislang standen meist Fette und Cholesterin im Zentrum der Diskussion, wenn es um die Wirkung der Ernährung auf die Herzgesundheit ging. Nun aber zeigte eine Zwischenauswertung der niederländischen EPIC-Studie, dass auch die glykämische Last bei Frauen mittleren Alters einen Risikofaktor für die Entstehung von Herzkrankheiten darstellt.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Infektionsquelle Krankenhaus Ruf nach dem GesetzgeberKrankenhausinfektionen werden nicht nur vom Robert Koch-Institut (RKI) als ein infektiologisches Problem höchsten Ranges angesehen. Auch die deutsche Versicherungswirtschaft fürchtet die hohen Kosten, die durch nosokomiale Infektionen entstehen. Sie drängt zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene auf eine gesamtnationale Präventionsstrategie. Die Politik solle sich endlich des Problems annehmen. Die Bundesregierung verweist dagegen auf bestehende Regelungen, mit denen das Problem zu lösen sein sollte.
Infektionsquelle Krankenhaus Ruf nach dem GesetzgeberKrankenhausinfektionen werden nicht nur vom Robert Koch-Institut (RKI) als ein infektiologisches Problem höchsten Ranges angesehen. Auch die deutsche Versicherungswirtschaft fürchtet die hohen Kosten, die durch nosokomiale Infektionen entstehen. Sie drängt zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene auf eine gesamtnationale Präventionsstrategie. Die Politik solle sich endlich des Problems annehmen. Die Bundesregierung verweist dagegen auf bestehende Regelungen, mit denen das Problem zu lösen sein sollte.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Chronischer Juckreiz: Zum aus der Haut fahren!
In Deutschland leiden mehr als 8% aller Erwachsenen, vor allem Menschen über 60 Jahre, an chronischem Juckreiz. Da dieser im Schlepptau zahlreicher dermatologischer und systemischer Erkrankungen auftritt, ist eine sorgfältige Diagnose unabdingbar. Die Behandlung richtet sich nach dem Hautzustand sowie den zugrunde liegenden Erkrankungen und umfasst neben topischen und systemischen Therapien allgemeine Maßnahmen sowie die Schulung im Umgang mit der Erkrankung.
Show more26.09.2007, 22:00 Uhr
Sodbrennen Natriumalginat verhindert Rückfluss von MageninhaltSaures Aufstoßen und Brennen im Hals – das sind die typischen Symptome der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Wenn der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht optimal funktioniert und saurer Mageninhalt zurückfließt, können Refluxsuppressiva wie Natriumalginat helfen. Sie bilden eine physikalische Barriere gegen den aggressiven Mageninhalt.
Sodbrennen Natriumalginat verhindert Rückfluss von MageninhaltSaures Aufstoßen und Brennen im Hals – das sind die typischen Symptome der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Wenn der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht optimal funktioniert und saurer Mageninhalt zurückfließt, können Refluxsuppressiva wie Natriumalginat helfen. Sie bilden eine physikalische Barriere gegen den aggressiven Mageninhalt.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Thromboembolien
Rege Forschungsaktivität herrscht auf dem umkämpften Gebiet der postoperativen Prophylaxe venöser Thromboembolien. Denn seit einem halben Jahrhundert harren die komplikationsträchtigen Kumarine ihrer Ablösung durch ein wirksames, aber besser steuerbares orales Antikoagulans. Der in der Entwicklung befindliche orale, direkte Thrombinhemmer Dabigatran (vorgesehener Handelsname Rendix®) hat sich nun in Phase-III-Studien als ebenso sicher und wirksam erwiesen wie der Therapiestandard, subkutan zu spritzende niedermolekulare Heparine.Show moreThromboembolien Hoffnung auf ein neues orales AntikoagulansRege Forschungsaktivität herrscht auf dem umkämpften Gebiet der postoperativen Prophylaxe venöser Thromboembolien. Denn seit einem halben Jahrhundert harren die komplikationsträchtigen Kumarine ihrer Ablösung durch ein wirksames, aber besser steuerbares orales Antikoagulans. Der in der Entwicklung befindliche orale, direkte Thrombinhemmer Dabigatran (vorgesehener Handelsname Rendix®) hat sich nun in Phase-III-Studien als ebenso sicher und wirksam erwiesen wie der Therapiestandard, subkutan zu spritzende niedermolekulare Heparine.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Selektiver Estrogenrezeptor-Modulator Raloxifen in den USA zur Brustkrebsprävention zugelassenDie amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung für den selektiven Estrogenrezeptor-Modulator Raloxifen (Evista®) erweitert, wie Eli Lilly mitteilte: Raloxifen ist in den USA nun indiziert bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko sowie bei postmenopausalen Frauen mit einer Osteoporose. In Deutschland ist Raloxifen bisher zur Prävention und zur Behandlung der Osteoporose zugelassen.
Selektiver Estrogenrezeptor-Modulator Raloxifen in den USA zur Brustkrebsprävention zugelassenDie amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung für den selektiven Estrogenrezeptor-Modulator Raloxifen (Evista®) erweitert, wie Eli Lilly mitteilte: Raloxifen ist in den USA nun indiziert bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko sowie bei postmenopausalen Frauen mit einer Osteoporose. In Deutschland ist Raloxifen bisher zur Prävention und zur Behandlung der Osteoporose zugelassen.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Kinderernährung Ernährungs-Richtlinie für Babys mit KuhmilchallergieEine neue Richtlinie soll die Ernährung von Säuglingen mit einer Kuhmilchallergie, der häufigsten Nahrungsmittelallergie bei Kindern, verbessern. Gemäß der Richtlinie sollen betroffene Säuglinge ausschließlich mit extensiv hydrolysierter H.A.-Nahrung (eHF – extensively hydrolysed formula) und aminosäurenbasierter Nahrung (AAF – acid-based formula) gefüttert werden.
Kinderernährung Ernährungs-Richtlinie für Babys mit KuhmilchallergieEine neue Richtlinie soll die Ernährung von Säuglingen mit einer Kuhmilchallergie, der häufigsten Nahrungsmittelallergie bei Kindern, verbessern. Gemäß der Richtlinie sollen betroffene Säuglinge ausschließlich mit extensiv hydrolysierter H.A.-Nahrung (eHF – extensively hydrolysed formula) und aminosäurenbasierter Nahrung (AAF – acid-based formula) gefüttert werden.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Haloperidol FDA warnt vor schwerenkardialen KomplikationenAnders als in Deutschland darf Haloperidol in den USA nicht intravenös, sondern nur intramuskulär injiziert werden. Jetzt warnt die FDA vor schweren kardialen Komplikationen mit zum Teil tödlichem Ausgang, die insbesondere nach intravenösem Off-label-Einsatz und Dosierungsüberschreitungen von Haloperidol aufgetreten sind. In den Fachund Gebrauchsinformationen deutscher Präparate sind entsprechende Hinweise schon enthalten.
Haloperidol FDA warnt vor schwerenkardialen KomplikationenAnders als in Deutschland darf Haloperidol in den USA nicht intravenös, sondern nur intramuskulär injiziert werden. Jetzt warnt die FDA vor schweren kardialen Komplikationen mit zum Teil tödlichem Ausgang, die insbesondere nach intravenösem Off-label-Einsatz und Dosierungsüberschreitungen von Haloperidol aufgetreten sind. In den Fachund Gebrauchsinformationen deutscher Präparate sind entsprechende Hinweise schon enthalten.
26.09.2007, 22:00 Uhr
Restless-Legs-Syndrom: Wenn die Beine keine Ruhe halten
Schlafprobleme, eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit, Antriebsschwäche, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und eine nachlassende Leistungsfähigkeit – bei solchen Beschwerden wird oft nicht an die Möglichkeit einer neurologischen Erkrankung gedacht. Das Restless-Legs-Syndrom, das genau solche Symptome hervorrufen kann, wird daher oft nicht erkannt oder fehldiagnostiziert. Das "Syndrom der unruhigen Beine" ist eine weit verbreitete Störung und dennoch in der Öffentlichkeit wenig bekannt.Show moreRestless-Legs-Syndrom
26.09.2007, 22:00 Uhr
IQWiG: Exenatide ist wirksam, aber Insulin nicht überlegen
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat einen Rapid Report zur Bewertung des therapeutischen Nutzens von Exenatide (Byetta®) zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 vorgelegt. Das Fazit: Exenatide senkt zwar nachweislich den Blutzucker, ist dabei aber Insulin nicht überlegen. Zudem, so das IQWiG, würden Belege fehlen, dass die verbesserte Blutzuckerkontrolle dazu beiträgt, Folgekomplikationen des Diabetes zu verhindern. Außerdem seien Nutzen und Schaden in der Langzeitanwendung noch gänzlich unklar.Show moreNutzenbewertung
18.09.2007, 22:00 Uhr
Verbesserte Pharmakotherapie bei Schlafapnoe
Wenn Patienten sich trotz ausreichender Schlafzeit nicht durch den Schlaf erholt fühlen, liegt meistens ein Schlafapnoe-Syndrom vor. Dabei treten periodisch wiederkehrende Atemstillstände auf, die häufig die Ursache für erhöhte Tagesmüdigkeit mit Einschlafneigung sind [1]. Ein Teil der Patienten kann mit Theophyllin erfolgreich behandelt werden. Um die unerwünschten Begleiterscheinungen dieser Therapie zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Theophyllinpräparat mit einem klinisch geprüften Baldrian-Hopfen-Extrakt-Präparat zu kombinieren.
Show more18.09.2007, 22:00 Uhr
Vierfache Wirksamkeit von Myrtol bei Rhinosinusitiden
Der nächste Schnupfen kommt bestimmt! Denn Entzündungen der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen gehören mit steigender Inzidenz zu den häufigsten Erkrankungen. Da bei Rhinosinusitiden eine erhöhte Sekretviskosität vorliegt gehören pflanzliche Sekretolytika wie Myrtol standardisiert (Gelomyrtol® forte) zur gängigen Therapie. Dieser Wirkstoff hat aber nicht nur mukosekretolytische Eigenschaften. Er greift auch in Entzündungsprozesse ein und weist antimikrobielle Wirkungen auf.Show morePhytopharmaka
18.09.2007, 22:00 Uhr
Bieten orale Kontrazeptiva Schutz vor Krebs?
Erhöht die Pille das Krebsrisiko oder nicht? Folgt man den Schlagzeilen der letzten Wochen, so scheinen orale Kontrazeptiva sogar vor Krebs zu schützen. Doch die Studie, auf die sich die Veröffentlichungen berufen, wurde schon 1968 begonnen. Die Ergebnisse erlauben daher nur Rückschlüsse auf Kontrazeptiva der ersten Generation.Show morePille und Krebsrisiko
18.09.2007, 22:00 Uhr
Senkung der Mortalität durch medikamentöse Maßnahmen?
Eine umfassende Langzeitstudie hat ihr Ziel, den Nachweis einer statistisch signifikanten Reduktion der Mortalität durch eine Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung mit Salmeterol und Fluticason, knapp verfehlt. Bei sekundären Parametern konnte ein deutlicher Benefit für die Kombinationstherapie aufgezeigt werden.Show moreChronisch obstruktive Lungenerkrankung
18.09.2007, 22:00 Uhr
Frühtherapie ist heute Standard
Beta-Interferone (Avonex® , Betaferon® , Rebif®) und Glatirameracetat (Copaxone®) sind seit rund zehn Jahren in der Basistherapie der multiplen Sklerose etabliert. Sie senken die Schubrate um etwa 30%, bei längerer Anwendung sogar noch stärker. Werden sie möglichst früh eingesetzt, können sie den Verlauf der Erkrankung wirkungsvoll hemmen, wie auf dem diesjährigen Neurologenkongress deutlich wurde, der vom 12. bis zum 15. September in Berlin stattfand.Show moreMultiple Sklerose
18.09.2007, 22:00 Uhr
Tumorzellen unterlaufen Chemotherapie
Die Tumorbekämpfung erfordert hochwirksame Behandlungsstrategien, denn für einen Rückfall brauchen nur wenige der teilungsfreudigen Zellen zu überleben, und diese können durch Entwicklung von Resistenzen gegen die eingesetzte Chemotherapie besonders gefährlich werden. Wissenschaftler der Universität Heidelberg erklären jetzt, wie Myelomzellen im Verlauf einer Behandlung mit Bortezomib (Velcade®) ihren Eiweißstoffwechsel derart umstellen, dass sie auch hochdosierter Chemotherapie und Bestrahlung widerstehen.Show moreOnkologie
18.09.2007, 22:00 Uhr
Warnung vor falschem Einsatz
Die Firma Cephalon hat in den USA vor dem falschen Einsatz Fentanyl-haltiger Buccaltabletten gewarnt. Schwere Nebenwirkungen und Todesfälle können die Folge sein. Das unter dem Handelsnamen Fentora® vertriebene Präparat steht in den USA zur Behandlung von Durchbruchschmerzen zur Verfügung. Fentora® ist keine generische Form der auch bei uns im Handel befindlichen Fentanyl-haltigen Lutschtablette Actiq® • Die besondere galenische Zubereitung von Fentora® erlaubt keine Substitution auf Basis der enthaltenen Wirkstoffmenge.Show moreFentanyl-haltige Buccaltablette
18.09.2007, 22:00 Uhr
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