Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
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Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Tumorzellen unterlaufen Chemotherapie
Die Tumorbekämpfung erfordert hochwirksame Behandlungsstrategien, denn für einen Rückfall brauchen nur wenige der teilungsfreudigen Zellen zu überleben, und diese können durch Entwicklung von Resistenzen gegen die eingesetzte Chemotherapie besonders gefährlich werden. Wissenschaftler der Universität Heidelberg erklären jetzt, wie Myelomzellen im Verlauf einer Behandlung mit Bortezomib (Velcade®) ihren Eiweißstoffwechsel derart umstellen, dass sie auch hochdosierter Chemotherapie und Bestrahlung widerstehen.Show moreOnkologie
18.09.2007, 22:00 Uhr
Warnung vor falschem Einsatz
Die Firma Cephalon hat in den USA vor dem falschen Einsatz Fentanyl-haltiger Buccaltabletten gewarnt. Schwere Nebenwirkungen und Todesfälle können die Folge sein. Das unter dem Handelsnamen Fentora® vertriebene Präparat steht in den USA zur Behandlung von Durchbruchschmerzen zur Verfügung. Fentora® ist keine generische Form der auch bei uns im Handel befindlichen Fentanyl-haltigen Lutschtablette Actiq® • Die besondere galenische Zubereitung von Fentora® erlaubt keine Substitution auf Basis der enthaltenen Wirkstoffmenge.Show moreFentanyl-haltige Buccaltablette
18.09.2007, 22:00 Uhr
6. Nachtrag zum Europäischen Arzneibuch
Am 1. September 2007 trat in Deutschland der 6. Nachtrag der 5. Ausgabe des Europäischen Arzneibuchs (Ph. Eur. 5.6) in Kraft. Er enthält 44 neue Texte (35 Monographien und neun allgemeine Methoden), 80 revidierte Texte (64 Monographien, zehn allgemeine Methoden und sechs allgemeine Texte) sowie 42 korrigierte Texte (37 Monographien und fünf allgemeine Methoden). Im Folgenden werden insbesondere die Änderungen in den revidierten Texten anhand von Beispielen vorgestellt.
Show more12.09.2007, 22:00 Uhr

Das Geheimnis der Bitterkeit
Warum schmeckt Kaffee bitter? Weil er Coffein enthält – so die bislang gängige Antwort auf die Frage. Münchner Wissenschaftler halten sie allerdings für falsch. Wie sie vor Kurzem auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society berichteten, wird der bittere Geschmack von Kaffee nur zu etwa 15 Prozent von Coffein bestimmt. Der weitaus größere Rest entfällt auf Verbindungen, die erst bei der Verarbeitung der Kaffeebohnen gebildet werden.Show moreKaffeegeschmack
12.09.2007, 22:00 Uhr
Hormonsensitives Prostatakarzinom
Zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms wird der Testosteronspiegel gesenkt. Während früher dies per chirurgischer Kastration geschah, hat sich inzwischen die medikamentöse Suppression der Testosteronproduktion mit LHRH-Analoga wie Leuprorelin durchgesetzt. Nun steht das erste Leuprorelin-Depotpräparat (Leuprone® Hexal) in fester Implantatform zur Verfügung.Show moreHormonsensitives Prostatakarzinom
12.09.2007, 22:00 Uhr
Interaktionsprüfungen für Phytopharmaka?
In den Fachkreisen wird in den letzten Jahren vermehrt über pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) diskutiert, die aufgrund ihrer langjährigen Anwendung und/oder pharmakologischen und klinischen Studien als wirksam und relativ risikoarm von Patienten, Apothekern und Ärzten akzeptiert worden sind. Solche Diskussionen und Verunsicherungen entstehen häufig dann, wenn in Literaturberichten vorschnell und unkritisch Stellung zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Phytopharmaka genommen wird. Solche Berichte schaden dem guten Ruf der Phytopharmaka, belasten die Hersteller und verunsichern Anwender, Verbraucher und Patienten.
Show more05.09.2007, 22:00 Uhr
Gut zum Fuß – gut zu Fuß
Mit seiner hohen anatomischen und funktionalen Komplexität ist der menschliche Fuß einer der robustesten und empfindlichsten Körperteile zugleich. Dennoch erfährt er bei der Pflege nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit und wird häufig erst dann beachtet, wenn Schmerzen am Fuß das Gehen zur Qual machen. Durch ein vielfältiges Sortiment an Cremes, Pflastern und Werkzeugen lässt sich typischen Beschwerden begegnen, von der Druckstelle bis zum hartnäckigen Hühnerauge.
Show more29.08.2007, 22:00 Uhr
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