Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
„Mikronährstoffberatung in der Apotheke leicht gemacht“
(daz). Das Interesse an Gesundheit und Wellness nimmt stetig zu. Ein langes Leben und Vitalität, frei von Krankheiten und Beschwerden, steht bei vielen Menschen an erster Stelle auf ihrer persönlichen Wunschliste. Immer größer wird deshalb auch das Interesse der Verbraucher und Patienten, in die eigene Gesundheit zu investieren. Bereits 40% der deutschen Frauen und etwa 30% der deutschen Männer nehmen regelmäßig Mikronährstoffpräparate ein. Wir sprachen mit Apotheker Uwe Gröber, Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen, wie die Apotheke an diesem Trend teilhaben und die Bedürfnisse der Menschen unterstützen kann.Show moreDAZ-Interview
13.02.2008, 23:00 Uhr
„Foodditive“ sollen fette Speisen gesünder machen
Fetthaltige Speisen hemmungslos konsumieren und dabei keinen Gedanken an deren ungesunde Wirkung verschwenden müssen – der Traum aller Genießer von Sahnetorten, Schweinshaxe & Co. Vielleicht lässt sich wirklich bald ganz ungeniert schlemmen, weil der Zusatz von Polyphenolen schädliche Stoffwechselprodukte aus fettem Essen in Schach halten kann.Show moreLebensmittelzusätze
13.02.2008, 23:00 Uhr
Erbrechen und Durchbruchschmerz effektiv begegnen
"Supportivtherapie ist nicht alles, aber ohne Supportivtherapie ist alles nichts" – diese Feststellung trifft insbesondere auf das zytostatikainduzierte Erbrechen und eine inadäquate Schmerztherapie zu. Neue Wirkstoffe und spezielle galenische Formulierungen schließen Lücken in der Supportivtherapie.Show moreSupportivtherapie
13.02.2008, 23:00 Uhr
Stiripentol für seltene Epilepsieform bei Kindern
Stiripentol (Diacomit®) ist ein Antiepileptikum, das bei Kindern mit einer sehr seltenen Form der Epilepsie angewendet wird. Da es nur eine geringe Anzahl dieser Patienten gibt, wurde es als Arzneimittel für seltene Leiden ausgewiesen. Stiripentol ist indiziert, wenn die Anfälle mit Clobazam und Valproat nicht ausreichend kontrolliert werden können und wird zusätzlich zu diesen beiden Antiepileptika gegeben.Show moreOrphan drug
13.02.2008, 23:00 Uhr
Intravenöse Prävention der Übelkeit nach Chemotherapie
Die europäische Zulassungsbehörde hat Fosaprepitant-Dimeglumin (Ivemend®) als Teil einer Kombinationstherapie zur intravenösen Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen. Fosaprepitant-Dimeglumin ist ein Prodrug von oral applizierbarem Aprepitant (Emend®). Mit der Einführung von Ivemend® wird noch im ersten Quartal 2008 gerechnet, so die MSD Sharp & Dohme GmbH.Show moreEU-Zulassung
06.02.2008, 23:00 Uhr
Vitamin C – als Antioxidans unverzichtbar
Vitamin C, das wir im Rahmen unserer Serie Basiswissen Ernährung näher betrachten wollen, spielt nicht nur in der Ernährungslehre, sondern auch pharmazeutisch eine wichtige Rolle. Seine Eigenschaft als Antioxidans wird heute vielfach zur Prävention und auch in der Therapie verschiedener Erkrankungen diskutiert und genutzt. Die Bedarfsdeckung von Vitamin C stellt bei uns heute kein Problem mehr dar, allerdings gibt es trotz der vielen guten Vitamin-C-Lieferanten Risikogruppen für eine Unterversorgung, wie Sie im folgenden Artikel lesen können.Show moreBasiswissen Ernährung (Folge 22)
06.02.2008, 23:00 Uhr
8. Nachtrag zum Europäischen Arzneibuch
Aktuelle Änderungen im Überblick
Von Rainer Mohr
06.02.2008, 23:00 Uhr
Neues orales Analgetikum gegen akute Schmerzen
Bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA wurde mit Tapentadol ein neues orales, zentral wirksames Schmerzmittel zur Zulassung eingereicht, das seine Wirkung über einen µ-Opioid-Rezeptor-Agonismus und eine Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung entfaltet. In Europa durchläuft Tapentadol derzeit die klinische Phase III des Entwicklungsprogramms für starke, akute Schmerzen. Hier ist geplant, Tapentadol noch in diesem Jahr zur Zulassung einzureichen, wie die Grünenthal GmbH mitteilte.Show moreZulassungsantrag gestellt
06.02.2008, 23:00 Uhr
Blutdrucksenkung auch bei normalem Blutdruck entscheidend
Bei Typ-2-Diabetikern, deren Blutdruck erhöht ist, muss der Blutdruck runter, um Folgeschäden zu vermeiden – das steht außer Frage. Einer neuen Studie mit mehr als 11.000 Patienten zufolge profitieren in der Sekundärprävention aber auch Diabetiker ohne Hypertonie von einer Blutdrucksenkung.Show moreFolgeschäden bei Typ-2-Diabetikern
06.02.2008, 23:00 Uhr
Optimierte Darreichungsform für hochdosiertes Mesalazin
Mit Mezavant® wurde eine besonders hochdosierte Formulierung von Mesalazin in die Therapie der Colitis ulcerosa eingeführt. Das patentierte Multi Matrix System (= MMX®) soll den Wirkstoff gezielt und gleichmäßig am Ort des entzündlichen Geschehens, im Dickdarm, freisetzen. Einmal tägliche Gabe ist möglich, sie kann entscheidend die Adhärenz und damit den Therapieerfolg verbessern. Das mit dem H. G. Creutzfeld-Innovationspreis ausgezeichnete Medikament ist seit 1. Februar 2008 verfügbar.Show moreColitis ulcerosa
06.02.2008, 23:00 Uhr
Klinische Relevanz einer Aspirinresistenz
Acetylsalicylsäure senkt nur bei einem Teil der behandelten Patienten das kardiovaskuläre Risiko und Non-Responder weisen im Vergleich zu Respondern ein rund vierfach erhöhtes Risiko auf. Diese Ergebnisse einer jüngst publizierten Metaanalyse könnten sich auf Diagnostik, Therapie und Bewertung alter Studien auswirken. Zum jetzigen Zeitpunkt empfehlen die Verfasser der Studie, dass alle Patienten mit kardiovaskulärem Risiko unbedingt ihre Therapie mit Acetylsalicylsäure weiterführen sollten. Sie sollten aber über ein mögliches Nichtansprechen informiert werden.Show moreKardiovaskuläre Morbidität
06.02.2008, 23:00 Uhr
Eculizumab: Antikörper gegen ein Komplementprotein
Eculizumab (Soliris®) ist ein neuer monoklonaler Antikörper. Er richtet sich gegen eine Komponente des Komplementsystems und wird zur Behandlung der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH) eingesetzt. Bei dieser sehr seltenen Blutkrankheit werden die Erythrozyten vom Immunsystem zerstört. Durch die chronische Hämolyse wird Hämoglobin mit dem Urin ausgeschieden, der Morgenurin der Patienten ist typischerweise dunkel gefärbt.Show moreParoxysmale nächtliche Hämoglobinurie
06.02.2008, 23:00 Uhr
Orale Kontrazeptiva können vor Ovarialkarzinom schützen
Dass zwischen der Einnahme oraler Kontrazeptiva und einem reduzierten Ovarialkrebs-Risiko ein Zusammenhang besteht, ist schon länger bekannt. Da Ovarialkrebs bei jungen Frauen nur selten auftritt und die Häufigkeit mit dem Alter zunimmt, hängt die positive Wirkung auf die Häufigkeit von Ovarialkarzinomen davon ab, ob das reduzierte Risiko noch Jahrzehnte nach der Anwendung der hormonellen Verhütungsmitteln anhält. In einer großen Metaanalyse konnte gezeigt werden, dass orale Kontrazeptiva einen deutlichen Langzeitschutz bieten: Je länger sie angewendet werden, desto stärker reduzieren sie das Krebsrisiko.Show moreMetaanalyse
06.02.2008, 23:00 Uhr
Suizidrisiko unterAntiepileptika verdoppelt
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat an Hand von placebokontrollierten klinischen Studien die Auswirkungen von elf verschiedenen Antiepileptika auf Suizidalität hin analysiert. Den Ergebnissen zufolge haben die Patienten schon zu Beginn der Therapie häufiger als unter Placebo Selbstmordgedanken und unternehmen Selbstmordversuche. Laut FDA ist das Suizidrisiko unter Antiepileptika doppelt so hoch wie unter Placebo.Show moreFDA-Analyse
06.02.2008, 23:00 Uhr
Neue AWMF-Leitlinien zur Rhinosinusitis
Was leisten die verschiedenen mukoaktiven Substanzen?
Von Hans Behrbohm
30.01.2008, 23:00 Uhr
Erster voll humaner EGFR-Antikörper eingeführt
Auserkorenes Ziel der Onkologen ist es, Medikamente nur noch bei den Patienten einzusetzen, die davon wirklich profitieren. Allen anderen werden so Nebenwirkungen erspart. Doch Non-Responder im Vorfeld herauszufiltern, ist oft schwierig. Für die EGF-Rezeptor-Antikörpertherapie beim metastasierten kolorektalen Karzinom wurde nun ein prädiktiver Biomarker gefunden: das K-Ras-Gen. Der erste vollhumane EGF-R-Antikörper Panitumumab (Vectibix®) zur Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms wird deshalb sehr gezielt eingesetzt, nämlich nur bei nicht-mutiertem K-Ras-Gen.Show moreMetastasiertes Kolorektalkarzinom
30.01.2008, 23:00 Uhr
Metaanalyse konkretisiert psychische Störungen
Seit der Einführung von Rimonabant (Acomplia®) mehren sich die Hinweise, dass unter der Therapie mit Rimonabant vermehrt psychische Störungen auftreten. In einer Metaanalyse einer Arbeitsgruppe der Universität von Kopenhagen wurde dieses Risiko genauer untersucht.Show moreNebenwirkungen von Rimonabant
30.01.2008, 23:00 Uhr
Thalidomid von der EMEA zugelassen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA bewertet den Nutzen von Thalidomid bei der Behandlung des multiplen Myelom höher als das Risiko, das von dem teratogenen Wirkstoff ausgeht und erteilte eine Zulassung zur Behandlung dieser seltenen Tumoren des Knochenmarks. Die Zulassung gilt für die Kombination mit Melphalan und Prednison und ausschließlich für Patienten über 65 Jahre sowie für Patienten, die nicht mit einer Hoch-Dosis-Chemotherapie behandelt werden können.Show moreMultiples Myelom
30.01.2008, 23:00 Uhr
„Die Dosis macht das Gift!“
Wird eine Anämie im Rahmen einer onkologischen Erkrankung mit Erythropoetin behandelt, besteht die Gefahr, dass sich die Prognose der Krebspatienten verschlechtert. Verantwortlich dafür könnte eine eigenständige tumorinduzierende Wirkung des physiologisch als Wachstumsfaktor für die Erythrozytenbildung fungierenden Hormons sein. Um das Risiko einzuschränken, sollten Erythropoetine entsprechend der Zulassung im Rahmen von Tumorerkrankungen nur bei chemotherapieinduzierter Anämie eingesetzt werden. Hämoglobinwerte von 10 bis 12 g/dl sollten nicht überschritten werden.Show moreDiskussion um Erythropoetin
30.01.2008, 23:00 Uhr
Thromboembolierisiko unter Verhütungspflaster erhöht
"Es ist nicht auszuschließen, dass das Risiko für venöse Thromboembolien unter dem Norelgestromin-/Ethinylestradiol-haltigen Verhütungspflaster Evra® höher ist als bei Anwendung von oralen Kontrazeptiva." Diesen Hinweis findet man in der deutschen Fachinformation von Evra® • Vor dem Hintergrund einer neuen epidemiologischen Studie, die dieses erhöhte Risiko bestätigt, informiert die FDA jetzt über eine entsprechende Anpassung der Produktinformation für das in den USA unter dem Namen Ortho Evra® vertriebene transdermale Kontrazeptivum.Show moreBestätigt
30.01.2008, 23:00 Uhr
Husten- und Erkältungsmittel nicht für unter Zweijährige
In den USA hat die Diskussion um Todesfälle von Kindern nach Überdosierung von rezeptfreien Husten- und Erkältungsmitteln schon im Oktober 2007 zu einem Rückruf von 14 führenden Erkältungsmitteln für Kinder unter zwei Jahren durch die pharmazeutische Industrie geführt. Jetzt rät die FDA offiziell von rezeptfreien Husten- und Erkältungsmitteln bei Kindern unter zwei Jahren ab.Show moreFDA-Empfehlung
30.01.2008, 23:00 Uhr
Avocado – nicht nur als Guacamole ein Genuss
Ein wichtiger Aspekt der Ernährungswissenschaft ist die Lebensmittelkunde. Ihr wollen wir in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit widmen und uns ein wenig genauer anschauen, was so täglich alles auf unseren Tisch kommt. Als erste große Lebensmittelgruppe nehmen wir das Obst unter die Lupe. Jeden Monat werden wir Ihnen eine neue Obstsorte vorstellen. Den Anfang macht die Avocado.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 1)
30.01.2008, 23:00 Uhr
Welche Behandlung bei akutem Erkältungshusten?
Sprichwörtlich dauert eine "Erkältung" sieben Tage, mit Behandlung eine Woche. Wahrer Kern der Ironie: Der viral bedingte grippale Infekt klingt per definitionem spontan ab. Doch wo liegt die Grenze, wie unterscheidet man "leichte" von "schweren" Fällen, die doch besser zum Arzt geschickt werden? Und gibt es rezeptfreie Medikamente, die den Verlauf sowohl lindern als auch abkürzen? Was bei akutem Erkältungshusten zu tun und zu lassen ist, erläuterte der Pneumologe Dr. Peter Kardos aus Frankfurt.Show moreAkute Bronchitis
30.01.2008, 23:00 Uhr
Rosiglitazon nach Herzinfarkt kontraindiziert
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat aus der Diskussion um mögliche kardiotoxische Eigenschaften von Rosiglitazon Konsequenzen gezogen: In Zukunft soll Rosiglitazon (Avandia® , Avandamet® , Avaglim®) nicht mehr bei Patienten mit instabiler Angina pectoris und nach einem Herzinfarkt eingesetzt werden.Show moreEMEA-Empfehlung
30.01.2008, 23:00 Uhr
Komplexe Steuerung der angeborenen Immunantwort
Das angeborene Immunsystem reagiert auf Bakterien, Parasiten oder Pilze mit der Freisetzung von antimikrobiellen Peptiden, die die Eindringlinge unschädlich machen. Jetzt wurde ein neues Glied in der Signalkette entdeckt, die die Auslösung dieser angeborenen Immunantwort steuert.Show moreAus der Forschung
30.01.2008, 23:00 Uhr
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