Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Neue Therapieregime erhöhen das Überleben
Die Prognose eines fortgeschrittenen Magenkarzinoms ist ungünstig, besonders wenn der Tumor inoperabel oder bereits metastasiert ist. Neue Therapieregime können Ansprechraten und Überleben erhöhen, ohne die Lebensqualität herabzusetzen.Show moreMagenkarzinom
28.05.2008, 22:00 Uhr
Bosentan verringert Anzahl digitaler Ulzerationen
Der orale duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan (Tracleer®) kann die Anzahl neuer digitaler Ulzerationen bei Sklerodermiepatienten, die an den schmerzhaften und kaum therapierbaren Fingergeschwüren leiden, reduzieren. Aufgrund der Ergebnisse der Rapids-1- und -2-Studien erteilte die europäische Zulassungsbehörde EMEA die erweiterte Zulassung für Bosentan, wie Actelion mitteilte. Bosentan war bisher für die Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
28.05.2008, 22:00 Uhr
Körpereigene Opioide begrenzen Morphintoleranz
Die schmerzlindernde Wirkung von Morphinen kann nach wiederholter Applikation nachlassen. Dieser Gewöhnungseffekt wird durch körpereigene Opioide (Endorphine) begrenzt, die von Immunzellen ausgeschüttet werden. Deshalb ist bei Langzeitapplikation peripher wirkender Morphinagonisten im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen die Gewöhnungsgefahr gering.Show moreAus der Forschung
28.05.2008, 22:00 Uhr
Micafungin zur Behandlung systemischer Pilzinfektionen
Mit Micafungin (Mycamine®) hat die Europäische Arzneimittelagentur ein neues Antimykotikum aus der Gruppe der Echinocandine zur Behandlung systemischer Pilzinfektionen in Europa zugelassen. Micafungin beeinflusst spezifisch die Pilzzellwand-Biosynthese durch selektive Hemmung der (1,3)-Beta-D-Glucansynthase. In klinischen Studien hat es sich als vergleichbar effektiv wie liposomales Amphotericin B erwiesen, war jedoch besser verträglich.Show moreNeues Antimykotikum
28.05.2008, 22:00 Uhr
Kennen Sie Ihre Blutfettwerte?
Am 27. Juni 2008 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. bereits zum sechsten Mal den bundesweiten Tag des Cholesterins. Das Ziel: Jeder Erwachsene sollte seine Cholesterinwerte kennen. Ein zu hoher Cholesterinspiegel und eine zu hohe Triglyceridkonzentration zählen neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Show moreTag des Cholesterins
28.05.2008, 22:00 Uhr
Stillen kann die Mutter vor Rheuma schützen
Muttermilch ist nicht nur die optimale Säuglingsernährung, auch die Mutter kann vom Stillen gesundheitlich profitieren, wie eine kürzlich veröffentlichte schwedische Studie gezeigt hat. Bei Frauen, die länger als ein Jahr gestillt hatten, war das Risiko für eine rheumatoide Arthritis signifikant verringert.Show morePrävention
28.05.2008, 22:00 Uhr
Risikolosen oder harmlosen Alkoholkonsum gibt es nicht!
Deutschland nimmt beim Pro-Kopf-Verbrauch an Alkohol im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Etwa 22% der 18- bis 59-Jährigen trinken Alkohol in einem Ausmaß, in dem auf Dauer physische, psychische und soziale Schäden zu erwarten sind. Auch der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das geht aus der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes hervor.Show moreGesundheitsberichterstattung des Bundes
28.05.2008, 22:00 Uhr
Hand-Fuß-Mund-Krankheit in China und Südostasien
Von einer neuen Ausbruchswelle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird jetzt aus China und mehreren südostasiatischen Ländern berichtet: Die Zahl der registrierten Fälle erhöhte sich nach ersten Berichten im Februar bis zum Mai 2008 allein in China auf etwa 28.000; inzwischen sind auch mindestens 34 infizierte Kinder gestorben.Show moreInfektionskrankheiten
21.05.2008, 22:00 Uhr
Erster Prä-Pandemie-Impfstoff zugelassen
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat den prä-pandemischen Grippeimpfstoff PrepandrixTM jetzt in der EU zugelassen, nachdem im Februar dieses Jahres eine positive Empfehlung ausgesprochen worden war. Der Impfstoff kann bereits vor dem Ausbruch einer Pandemie eingesetzt werden. Er enthält ein neues Adjuvanssystem und ist gegen verschiedene Varianten des H5N1-Vogelgrippevirus wirksam, wie GlaxoSmithKline mitteilte.Show moreGrippeimpfstoff
21.05.2008, 22:00 Uhr
Laropiprant zur Zulassung empfohlen
Die Kombination von Nicotinsäure und Laropiprant (1000 mg/20 mg Tabletten, vorgesehener Handelsname Tredaptive®) zur verzögerten Freisetzung für die Behandlung von kombinierter Dyslipidämie oder primärer Hypercholesterinämie wurde jetzt vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) zur europäischen Zulassung vorgeschlagen, wie die Herstellerfirma Merck, Sharp & Dohme bekannt gab.Show moreFettstoffwechselstörungen
21.05.2008, 22:00 Uhr
„Rutschbahn“ für das Baby
Viele Schwangere wünschen sich eine schmerzarme und rasche natürliche Geburt. Mit dem Dianatal® Geburtsgel ist seit Februar 2008 in Deutschland ein Medizinprodukt verfügbar, das die vaginale Entbindung durch eine Verminderung der Reibungskräfte im Geburtskanal erleichtern soll.Show moreGleitgel für die vaginale Entbindung
21.05.2008, 22:00 Uhr
Der Heparin-Skandal
Wie es dazu kommen konnte und die Lehren daraus
Von Monika Tawab und Manfred Schubert-Zsilavecz
21.05.2008, 22:00 Uhr
Oral oder topisch behandeln?
Zur Therapie von Knieschmerzen aufgrund einer Osteoarthritis werden häufig nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAID) eingesetzt. Welche Applikationsform – oral oder topisch – führt langfristig zu besseren Ergebnissen und welche Anwendung bevorzugt der Patient? Mit diesen Fragen befassten sich drei in England durchgeführte Untersuchungen. Danach wurde die Wirksamkeit topischer NSAIDs ähnlich eingeschätzt wie nach oraler Gabe. Die topischen Mittel wurden eher wegen Unwirksamkeit, die oralen Mittel eher wegen unerwünschter Wirkungen abgesetzt.Show moreOstheoarthritis
21.05.2008, 22:00 Uhr
Docosanol beschleunigt Abheilung
Seit Mitte April 2008 steht in Deutschland der Wirkstoff Docosanol (Erazaban® 100 mg/g) zur Behandlung der frühen Stadien des Lippenherpes zur Verfügung. Docosanol hemmt das Eindringen des Virus in die Zelle. In den USA ist Docosanol-Creme unter dem Namen AbrevaTM schon seit einigen Jahren im Handel.Show moreNeuer Wirkstoff gegen Lippenherpes
21.05.2008, 22:00 Uhr
Rhabarber – saurer Muntermacher im Frühling
Eines gleich vorweg – botanisch gesehen ist der Rhabarber ein Gemüse. Doch weil die rot-grünen Stangen als erste die fruchtige Kuchensaison einläuten und ihr säuerlicher Geschmack für viele Desserts unverzichtbar ist, nehmen wir im fünften Teil der Lebensmittelkunde Obst die "Wurzel der Barbaren" genauer unter die Lupe. Der gesundheitliche Benefit des Rhabarbers ist dabei ebenso interessant wie seine Inhaltsstoffe.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 5)
21.05.2008, 22:00 Uhr
Methylnaltrexon zur Therapie der Opioid-induzierten Obstipation
Das CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) der europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde EMEA hat jetzt eine Zulassungsempfehlung für den Opioid-Rezeptor-Antagonisten Methylnaltrexon (vorgesehener Handelsname Relistor®) ausgesprochen. In den USA hat die amerikanische Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA bereits Methylnaltrexonbromid zur subkutanen Injektion als Behandlungsform für Opioid-induzierte Obstipationen bei Patienten in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium zugelassen, die palliativ versorgt werden und nicht zufriedenstellend auf eine Behandlung mit Laxanzien angesprochen haben.Show moreZulassungsempfehlung
21.05.2008, 22:00 Uhr
Aripiprazol zur Behandlung und Prävention von manischen Episoden
Die Europäische Kommission hat das atypische Antipsychotikum Aripiprazol (Abilify®) zur Behandlung von mäßigen bis schweren manischen Episoden der Bipolar-I-Störung zugelassen sowie für die Prävention einer neuen manischen Episode bei Patienten, die überwiegend manische Episoden hatten und deren manische Episoden auf Aripiprazol ansprachen.Show moreAtypisches Antipsychotikum
14.05.2008, 22:00 Uhr
Antioxidanzien für gesunde Beine
Krankhafte Veränderungen der Beinvenen sind weit verbreitet: In Deutschland sind rund 50% der Bevölkerung betroffen. Diese Erkrankungen sind zwar in den allerwenigsten Fällen lebensbedrohlich, doch sie verursachen Beschwerden und beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen. Neben viel Bewegung können auch pflanzliche Venenmittel Problemen mit den Beinvenen vorbeugen.Show moreVenenerkrankungen
14.05.2008, 22:00 Uhr
Gamma-Sekretase-Inhibitor in Phase III
Der Gamma-Sekretase-Inhibitor LY450139 wird jetzt in einer Phase-III-Studie auf die Fähigkeit geprüft, den Krankheitsverlauf bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz zu verlangsamen. Den Start der Studie hat das Pharmaunternehmen Eli Lilly angekündigt. In Deutschland sind sieben Studienzentren an der Durchführung der Studie beteiligt.Show moreAlzheimer-Demenz
14.05.2008, 22:00 Uhr
Rohkosternährung –bitte keine Hitze
Eine Ernährungsform, die sich meist vom Vegetarismus ableitet, ist die Rohkosternährung, die uns in dieser Folge unserer Miniserie "Alternative Ernährungsformen" beschäftigen wird. Für die Rohkosternährung gibt es verschiedene Konzepte und Philosophien. Allen gemein ist, dass Lebensmittel nicht erhitzt werden sollen, um ihre Inhaltsstoffe nicht zu verändern. Das ist gut gemeint – auf Dauer aber nicht gut geeignet für den Körper.Show moreAlternative Ernährungsformen (Folge 2)
14.05.2008, 22:00 Uhr
Thalidomid zur Erstlinientherapie zugelassen
In Deutschland leiden zurzeit etwa 12.000 Menschen an einem multiplen Myelom, wobei jährlich ca. 3500 Menschen neu erkranken. Rund zwei Drittel der Patienten sind bei Diagnosestellung 60 Jahre und älter. Sie kommen daher für eine intensive Chemotherapie und Stammzelltransplantation meist nicht in Frage.Show moreMultiples Myelom
14.05.2008, 22:00 Uhr
Das Ende der Thrombosespritze?
Nach einer Operation ist sie heute Routine – die Thrombosespritze unter die Haut. Jetzt gibt es zwei neue Arzneimittel, die den lästigen Pieks ersparen und so die Thromboseprophylaxe vereinfachen sollen: die oralen Antithrombotika Dabigatran (Pradaxa®), das Mitte April eingeführt wurde, und Rivaroxaban (vorgesehener Handelsname Xarelto®), für das die Zulassung in der EU bereits beantragt ist.Show moreOrale Antithrombotika
14.05.2008, 22:00 Uhr
Karzinome der Lunge und des Kopf-Hals-Bereichs
Können fortgeschrittene Tumore der Lunge und des Kopf-Hals-Bereichs nicht mehr kurativ behandelt werden, bieten sich Erhaltungs- und Induktionstherapien an, die zu einer Verlängerung des Überlebens und zu einer verbesserten Lebensqualität beitragen.Show moreOnkologie
14.05.2008, 22:00 Uhr
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