Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kleine Keime mit großer Bedeutung für die Abwehr
Das intestinale Mikrobiom und seine Metabolite modulieren maßgeblich das Immunsystem sowie Entzündungsreaktionen. Von Allergie, Autoimmunerkrankungen und Infektanfälligkeit bis hin zu Diabetes und Arteriosklerose beeinflusst der Darm so zahlreiche Erkrankungen. Neben Antibiotika und ASS moduliert schätzungsweise jeder vierte Arzneistoff die Darmflora – ein Überblick.Show moreberatung-pharmazie
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Intestinales Mikrobiom
01.04.2026, 22:01 Uhr
Vildagliptin bei Typ-2-Diabetes
Vildagliptin (Galvus®) ist nach Sitagliptin (Januvia®), das im April 2007 eingeführt wurde, der zweite Vertreter einer neuen Klasse oraler Medikamente zur Therapie des Typ-2-Diabetes, der DPP-4-(Dipeptidyl-Peptidase-4-)Inhibitoren. Vildagliptin wird in Kombination mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff oder einem Thiazolidindion (Glitazon) zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle eingesetzt.Show moreDPP-4-Inhibitor
25.06.2008, 22:00 Uhr
Die lästigen Harnwegsinfektionen überwinden
Therapie der Harnwegsinfektion nach den
Leitlinien Deutscher Fachärztegesellschaften
Von Kirsten Lennecke
25.06.2008, 22:00 Uhr
Prädiktive Aussagekraft des HDL-Wertes
Die Post-hoc-Analyse einer großen amerikanischen Studie zeigt, dass HDL-Werte unter einer Statin-Therapie eine prädiktive Aussagekraft für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse aufweisen. Diese Beziehung besteht auch bei Vorliegen sehr niedriger LDL-Werte.Show moreKardiovaskuläre Komplikationen
25.06.2008, 22:00 Uhr
Grün – Gelb – Rot
Um dem Verbraucher die Unterscheidung zwischen gesunden und ungesunden Lebensmitteln zu erleichtern, benötigt er eine klar verständliche Nährwertkennzeichnung. Hieran hapert es in Deutschland nach wie vor, trotz mehrfacher Vorstöße. In den letzten Wochen wurde das Thema wieder verstärkt diskutiert. Mittlerweile deutet einiges darauf hin, dass die sogenannte Ampellösung kommen wird.Show moreLebensmittelkennzeichnung
25.06.2008, 22:00 Uhr
Baclofen bei Patienten mit Leberzirrhose
Das zentral wirksame Muskelrelaxans Baclofen wurde im Rahmen einer klinischen Studie als Therapiemöglichkeit für Alkoholabhängige mit Leberschädigungen untersucht. Innerhalb des recht kleinen Patientenkollektivs zeigten sich sehr gute Ergebnisse in Bezug auf die Abstinenzrate sowie die Linderung der Entzugssymptomatik. Auch die Sicherheit und Verträglichkeit der Behandlung wurde positiv bewertet.Show moreBehandlung der Alkoholabhängigkeit
25.06.2008, 22:00 Uhr
Abatacept unterbindet die Aktivierung von T-Zellen
Einen bislang einzigartigen Wirkansatz verfolgt der Wirkstoff Abatacept (Orencia®) bei der rheumatoiden Arthritis. Er unterbindet die für die Aktivierung von T-Zellen notwendige Kostimulation und hemmt über diesen Weg die Progression der Gelenkdestruktion, wie aktuelle Studiendaten belegen.Show moreRheumatoide Arthritis
25.06.2008, 22:00 Uhr
Ist die Diabetologie am Wendepunkt?
Selten war es so spannend auf einem Jahreskongress der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft wie in diesem Jahr. Denn präsentiert wurden gänzlich unerwartete Ergebnisse großer Endpunktstudien, die die derzeit geltenden Empfehlungen einer möglichst strengen Blutzuckerkontrolle in die Diskussion brachten: Advance und Accord zeigten, dass eine strenge Blutzuckerkontrolle das Risiko makrovaskulärer Ereignisse nicht reduziert, möglicherweise sogar die Mortalität erhöht. Besser ist es da, der Manifestation eines Diabetes vorzubeugen.Show moreTyp-2-Diabetes
25.06.2008, 22:00 Uhr
Zoledronsäure reduziert das Risiko von Krebsrezidiven
Bisherige Studien konnten zeigen, dass das Bisphosphonat Zoledronsäure den Knochenabbau während einer antitumoralen Therapie reduzieren kann. Beim Einsatz von Bisphosphonaten bei Knochenmetastasen kommt es zur Schmerzlinderung und teilweise sogar zur Resklerosierung. Während des amerikanischen Krebskongresses konnte eine Studie nun zeigen, dass Zoledronsäure auch die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls bei Brustkrebs verringert.Show moreMammakarzinom
25.06.2008, 22:00 Uhr
Erhöhtes Frakturrisiko unter Pioglitazon und Rosiglitazon
Eine neue Fallkontrollstudie untermauert den Verdacht, dass die zur Behandlung von Diabetes mellitus eingesetzten Glitazone das Frakturrisiko erhöhen können. Das Risiko soll für Pioglitazon und Rosiglitazon etwa gleich sein. Im Gegensatz zu früheren Erkenntnissen scheinen nicht nur Frauen, sondern auch Männer betroffen zu sein.Show moreDiabetes mellitus
25.06.2008, 22:00 Uhr
Doping auch in der Welt der Wissenschaft weit verbreitet?
"Gehirndoping" oder wissenschaftlicher "Neuro-Enhancement" heißt der Versuch, durch erhöhte Dopamin-Konzentrationen die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu steigern. Nebenwirkungen sind weitgehend unbekannt, ethische Fragen und gesellschaftliche Folgen umstritten. Eine online-Umfrage unter den Lesern des britischen Wissenschaftsmagazin Nature zum Gebrauch verschiedener Neurostimulanzien ergab, dass sie unter den vorwiegend im medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich aktiven Lesern offensichtlich stärker als bislang angenommen Verwendung finden.Show moreNeurostimulanzien
25.06.2008, 22:00 Uhr
Frauen sind meist unterrepräsentiert
Die Gender Medicine, das heißt die Wissenschaft geschlechtsspezifischer Unterschiede von Krankheiten und ihrer Therapie, befasst sich auch mit der Rolle von Frauen in klinischen Studien. Weibliche Probanden waren lange Zeit in Studien unterrepräsentiert, was teilweise auf die Contergan-Katastrophe zurückzuführen ist. Da aber Frauen und Männer auf Medikamente unterschiedlich reagieren können, erscheint eine geschlechtsspezifische Prüfung von Arzneistoffen sinnvoll.Show moreKlinische Studien
18.06.2008, 22:00 Uhr
Salmonellen-Infektionen durch Tomaten
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnt vor dem Verzehr bestimmter Tomatensorten: Seit Mitte April sind in mindestens 17 US-Bundesstaaten über 200 Personen an einer Salmonellose erkrankt, davon 25 so schwer, dass sie in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten [1]. Todesfälle sind bislang nicht gemeldet. Zahlreiche Supermärkte und Restaurants haben daher rohe Tomaten aus ihrem Angebot genommen.Show moreFDA-Warnung
18.06.2008, 22:00 Uhr
Ist die Cholesterinsenkung doch nicht sinnvoll?
Die Enhance-Studie sollte bestätigen, dass Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie, deren Cholesterin-Zielwert mit einer Statintherapie nicht zu erreichen ist, von der zusätzlichen Gabe des Cholesterinresorptionshemmer Ezetimib (Ezetrol®) profitieren. Doch die Ergebnisse ließen die Frage aufkommen, welchen Stellenwert die Cholesterinsenkung überhaupt hat. Wir haben Prof. Dr. Karl Lackner, Leiter des Instituts für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Klinikums der Universität Mainz, gebeten, für uns die Ergebnisse zu kommentieren.Show moreEnhance-Studie
18.06.2008, 22:00 Uhr
Lapatinib zur Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs
Der neue Tyrosinkinasehemmer Lapatinib (Tyverb®) ist jetzt in Europa zur Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms vorläufig unter Auflagen zugelassen worden und seit dem 16. Juni in Deutschland erhältlich. Wie Trastuzumab richtet sich auch Lapatinib gegen den Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2 und hemmt das Wachstum der Krebszellen.Show moreMammakarzinom
18.06.2008, 22:00 Uhr
Der Rat des Apothekers ist nach wie vor wichtig
Ende vergangenen Jahres wurden die Ergebnisse einer europaweiten Bevölkerungsumfrage zur Selbstmedikation bei alltäglichen Schmerzen ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass neben dem Hausarzt der Apotheker einen großen Einfluss auf die Wahl des Schmerzmittels und das Einnahmeverhalten der Betroffenen hat.Show moreUmfrage zur Selbstmedikation bei Schmerzen
18.06.2008, 22:00 Uhr
Erdbeeren haben jetzt Hochsaison
Wohl kaum eine andere Frucht wird jedes Jahr so sehnsüchtig erwartet wie die Erdbeere. Knallrot und aromatisch duftend, läutet sie den Sommer ein. Trotz weniger Kalorien hat es das sensible Früchtchen in sich – Vitamin C und Folsäure machen die Erdbeere zur gesunden Powerfrucht, ihre Blätter wirken lindernd bei gastrointestinalen Beschwerden. Lassen Sie sich im sechsten Teil unserer Lebensmittelkunde Obst zu allerlei Genüssen mit Erdbeeren verführen.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 6)
18.06.2008, 22:00 Uhr
Glitazone bei Typ-2-Diabetes unzureichend untersucht
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung der Glitazone vorgelegt und kommt zu der Schlussfolgerung, dass es weder Belege noch Hinweise auf einen generellen zusätzlichen Nutzen oder größeren Schaden von Rosiglitazon und Pioglitazon im Vergleich zu alternativen Therapien gibt: Bislang sei kein echter Fortschritt für Patienten mit Typ-2-Diabetes durch die Glitazone erkennbar.Show moreIQWiG-Vorbericht
18.06.2008, 22:00 Uhr
Möglicherweise Todesfälle mit dem Appetitzügler Rimonabant
In Großbritannien sind fünf Todesfälle bekannt geworden, die mit der Einnahme des Appetitzüglers Rimonabant (Acomplia®) in Zusammenhang stehen könnten. Die britische Aufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) veröffentlichte auf ihrer Homepage ein Dokument, in dem 720 Spontanmeldungen mit 2123 unerwünschten Arzneimittelreaktionen aufgeführt werden. Eine Bewertung steht noch aus: Ob die Todesfälle mit der Einnahme des Medikaments in Verbindung stehen, ist noch offen.Show moreUnerwünschte Arzneimittelreaktionen
11.06.2008, 22:00 Uhr
Die Bruker-Kost – Hauptsache naturbelassen
Der Arzt Dr. Max Otto Bruker (1909 - 2001) entwickelte eine Ernährungsform, die den Wert einer Nahrung nicht nach Kalorien und Nährstoffen misst, sondern nach ihrer "Lebendigkeit und Natürlichkeit". Das Motto: Hauptsache naturbelassen und pflanzlich - dann sind Lebensmittel auch gesund. Von dieser Maxime geht die Vollwertkost nach Dr. Bruker aus. Ihren Ursprung hat sie in Lehren, die schon der Hippokrates vertrat.Show moreAlternative Ernährungsformen (Folge 3)
11.06.2008, 22:00 Uhr
Tafluprost senkt den Augeninnendruck
Seit Anfang Juni ist mit Tafluprost (Taflotan®) ein weiteres Prostaglandinanalogon zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks auf dem Markt. Prostaglandine sind heute die wichtigsten Wirkstoffe, die lokal zur Glaukombehandlung eingesetzt werden. Bei einmal täglicher Anwendung verbessern sie den trabekulären und den uveoskleralen Abfluss des Kammerwassers und senken den erhöhten Augeninnendruck um rund 30 bis 45%.Show moreProstaglandinanalogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom Das Prostaglandin-E-Analogon Lubiproston (vorgesehener Handelsname: Amitizia®) hat Ende April von der US-amerikanischen FDA die Zulassung zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Obstipation bei erwachsenen Frauen erhalten.Show moreProstaglandin-Analogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
TNF-Inhibitoren unterKrebsverdacht
Die Behandlung mit Tumornekrose-Faktor-Inhibitoren (TNF-Inhibitoren) steht unter Verdacht, die Entstehung von Lymphomen und anderen Krebsformen zu fördern. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA untersucht zurzeit 30 entsprechende Berichte, die Kinder und junge Erwachsene betreffen. Sie hatte schon früher Kenntnis von einem möglichen Zusammenhang zwischen einer TNF-Inhibitor-Therapie und Krebsentstehung erhalten, sieht aber nach wie vor ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis.Show moreFDA-Bericht
11.06.2008, 22:00 Uhr
Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei längerer Substitution
"Hormontherapie und Brustkrebs – keine Entwarnung" so oder ähnlich titelten viele Publikationen ihre Berichte zu den Ergebnissen der bevölkerungsbasierten deutschen Fall-Kontrollstudie MARIE, nach der auch in Deutschland eine Hormonsubstitution über mehr als fünf Jahre das Brustkrebsrisiko erhöht. Wir haben Prof. Dr. med. Peyman Hadji, den Leiter des Schwerpunktes gynäkologische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin und Osteologie der Philipps-Universität Marburg gebeten, diese Studie näher zu beleuchten und Konsequenzen für die Praxis aufzuzeigen.Show moreNeue Studie mit deutschen Frauen
11.06.2008, 22:00 Uhr
Rotigotinpflaster im Kühlschrank lagern
Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hat neue Empfehlungen zur Lagerung der transdermalen Darreichungsform des nicht-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin (Neupro®) herausgegeben. Demnach muss das Pflaster künftig bei einer Temperatur zwischen zwei und acht Grad im Kühlschrank aufbewahrt werden.Show moreMorbus Parkinson
11.06.2008, 22:00 Uhr
Mit Unterstützung leichter abnehmen
Die amerikanische Food and Drug Administration hat Orlistat (Xenical®) in der Dosierung 60 mg pro Kapsel die Zulassung als OTC-Produkt erteilt. Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde (EMEA) prüft derzeit einen entsprechenden Antrag, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Dabei reichen Arzneistoffe allein nicht zum erfolgreichen Abnehmen: Eine Gewichtsreduktion ist besonders erfolgreich, wenn sie mit einer motivierenden Beratung einhergeht. Bei der Beratung kann der Apotheker eine wichtige Rolle spielen, so das Resümee einer Expertenkonferenz in Genf zum Thema Übergewicht.Show moreAdipositas
11.06.2008, 22:00 Uhr
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