Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
EMA empfiehlt Semaglutid-„Abnehmtablette“ zur Zulassung
Die EMA hat für Semaglutid (Wegovy) in oraler Darreichungsform eine Zulassungserweiterung empfohlen. Folgt die Europäische Kommission dieser Empfehlung, wäre Wegovy die erste Tablette mit einem Inkretinmimetikum zur Gewichtsregulation bei Nicht-Diabetikern.Show morearzneimittel-und-therapie
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Wegovy
22.05.2026, 14:30 Uhr
Erythropoetin in der Diskussion
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat eine Sicherheitsprüfung zum Einsatz von Epoetin alpha bei Schlaganfallpatienten eingeleitet. Anlass sind Todesfälle, die in einer in Deutschland durchgeführten randomisierten kontrollierten Studie auftraten, deren Ziel es war, die neurologischen Defizite und die Größe des Infarktareals durch Behandlung mit Erythropoetin zu vermindern.Show moreSchlaganfallstudie
08.10.2008, 22:00 Uhr
Neuer Impfstoff gegen Tuberkulose in klinischer Phase I
Seit Mitte September wird in Neuss ein neuer Impfstoff gegen Tuberkulose mit der Bezeichnung VPM1002 in der klinischen Phase I an freiwilligen Probanden auf seine Sicherheit getestet. Basis für VPM1002 ist der "klassische" Impfstoff Bacille Calmette-Guérin (BCG), der gentechnisch so weiter entwickelt wurde, dass er wesentlich wirksamer eine Infektion mit dem Tuberkulose-Erreger verhindern soll als sein vor mehr als 80 Jahren entwickelter Vorgänger.Show moreAus der Forschung
08.10.2008, 22:00 Uhr
Neue Optionen für Prävention und Therapie
Die Chancen für die Bekämpfung des Morbus Alzheimer liegen in der Vorbeugung und in einer frühestmöglichen Intervention. Denn das Zeitfenster, in dem die Erkrankung sich manifestiert, umfasst 15 bis 20 Jahre. Präventive Maßnahmen sind im Wesentlichen dieselben, die auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Fortschritte in der Therapie versprechen neue Wirkstoffe und Kombinationen. Was als nächstes die bekannten Antidementiva ergänzen könnte, diskutierten Experten auf dem diesjährigen Neurologenkongress.Show moreAlzheimer Demenz
08.10.2008, 22:00 Uhr
Übergewicht verschlechtert Brustkrebsprognose
Brustkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Italienische Forscher haben vor Kurzem in einer Studie ermittelt, dass Frauen mit Adipositas, die an Brustkrebs erkrankt sind, ein höheres Sterblichkeitsrisiko haben als Normalgewichtige. Auch andere Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder der Obst- und Gemüseverzehr beeinflussen das Sterblichkeitsrisiko bei Brustkrebspatientinnen, allerdings weniger stark als das Körpergewicht.Show moreAdipositas
08.10.2008, 22:00 Uhr
Degarelix hemmt die Testosteronproduktion
Degarelix ist ein neuer Gonadorelin-Antagonist, der für die Behandlung des metastasierten Prostatakarzinoms entwickelt wird. Die Zulassung in Europa und in den USA ist beantragt, Degarelix soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.Show moreNeuer Gonadorelin-Antagonist
08.10.2008, 22:00 Uhr
Chondroprotektivaenttäuschen erneut
Glucosamin und Chondroitinsulfat scheinen nach den Ergebnissen einer neuen Studie weder alleine noch in Kombination die Progression einer Kniegelenkarthrose aufhalten zu können. Darauf deuten Gelenkspaltmessungen hin, die sowohl unter den Chondroprotektiva als auch unter Placebo und Celecoxib ähnliche Werte ergaben.Show moreKniegelenk-Arthrose
08.10.2008, 22:00 Uhr
Nasales Fentanyl sorgt für rasche Schmerzlinderung
Deutlich rascher als bei den bisherigen Darreichungsformen setzt die schmerzlindernde Wirkung von Fentanyl bei der intranasalen Applikation ein. Tumorpatienten mit Durchbruchschmerzen kann so innerhalb von Minuten geholfen werden.Show moreDurchbruchschmerzen bei Tumorpatienten
08.10.2008, 22:00 Uhr
Fesoterodin hilft bei überaktiver Blase
Mit Fesoterodin (Toviaz®) ist seit Mitte September ein neues Antimuscarinikum zur Behandlung der überaktiven Blase auf dem Markt. Fesoterodin ist mit Tolterodin, das ebenfalls zur Behandlung der überaktiven Blase eingesetzt wird, strukturverwandt. Beide Substanzen werden im Körper in den aktiven Metaboliten 5-Hydroxymethyltolterodin umgewandelt.Show moreNeuer Muscarinrezeptor-Antagonist
01.10.2008, 22:00 Uhr
Nutzen von Antihypertonika altersunabhängig
Heute steht eine Vielzahl von Wirkstoffen zur Behandlung des Bluthochdrucks zur Verfügung. In Abhängigkeit von individuellen Lebensumständen, Begleiterkrankungen und Alter obliegt es den Ärzten das bestmögliche Therapieregime für den Patienten auszuwählen. Nun wurden von der australischen Blood Pressure Lowering Treatment Trialists‘ Collaboration im Rahmen einer Metaanalyse verschiedene Behandlungsschemata hinsichtlich ihrer Wirksamkeit in Abhängigkeit vom Patientenalter miteinander verglichen.Show moreBluthochdruck
01.10.2008, 22:00 Uhr
Erste Zulassung für Rivaroxaban
Die kanadische Gesundheitsbehörde Health Canada hat weltweit die erste Zulassung für den neuen Gerinnungshemmer Rivaroxaban (Xarelto®) erteilt, wie Bayer HealthCare mitteilte. Der einmal täglich einzunehmende orale, direkte Faktor-Xa-Inhibitor kann damit zur Prävention von venösen Thromboembolien bei Patienten nach Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation eingesetzt werden.Show morePrävention venöser Thromboembolien
01.10.2008, 22:00 Uhr
Erlotinib: Vorsicht bei Leberfunktionsstörungen
Erlotinib (Tarceva®) kann bei Patienten mit bestehenden Leberfunktionsstörungen zu schweren hepatotoxischen Komplikationen führen. Die amerikanischen Herstellerfirmen haben in den USA an alle Ärzte eine Sicherheitswarnung herausgegeben und die Fachinformationen um entsprechende Warnhinweise ergänzt.Show moreHepatotoxizität
01.10.2008, 22:00 Uhr
Die 2. sexuelle Revolution
Als am 1. Oktober 1998 der PDE-5-Hemmer Sildenafil (Viagra®) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingeführt wurde, konnte sich kaum jemand vorstellen, dass die kleine blaue Pille die Behandlung der Erektionsstörungen derart revolutionieren würde. Die erektile Dysfunktion und die damit verbundenen Probleme in der Partnerschaft sind heute, zehn Jahre später, ein Thema geworden, über das man sprechen kann. Und unbestritten ist inzwischen auch, dass eine solche Pille nicht nur Erektions-, sondern auch Partnerschaftsprobleme zu lösen vermag. Zudem hat die Forschung rund um die PDE-5-Hemmer zu einem enormen Kenntniszuwachs auf dem Gebiet der männlichen, aber auch der weiblichen Sexualstörungen geführt.Show more10 Jahre Viagra®
01.10.2008, 22:00 Uhr
Benefit durch Dexamethason?
Die zusätzliche parenterale Gabe von Dexamethason zur Standardtherapie einer Migräneattacke hat zwar keinen unmittelbaren schmerzsenkenden Einfluss, kann aber das erneute Auftreten der Kopfschmerzen verhindern; so das Fazit einer kanadischen Metaanalyse.Show moreMigräneanfall
01.10.2008, 22:00 Uhr
Neuer Ansatz gegen Parkinson im Tiermodell erfolgreich
Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch eine dopaminerge Neurodegeneration. Eine zentrale Rolle bei der Zerstörung der Dopamin-produzierenden Zellen spielen intrazelluläre Aggregate (Lewy-Körperchen), deren Hauptbestandteil das Protein α-Synuclein ist. Ein in Hefe, aber nicht in vielzelligen Tieren (Metazoen) vorkommendes Eiweiß, der sogenannte protein-remodeling factor Hsp104, löst verklumpte Eiweiße auf und reaktiviert sie. In einem Ratten-Parkinson-Modell konnte jetzt gezeigt werden, dass Hsp104 die Bildung von α-Synuclein-Aggregaten und -Fibrillen hemmt [1].Show moreAus der Forschung
01.10.2008, 22:00 Uhr
Pfirsich und Aprikose – weiche Schale, harter Kern
Wenn die beiden Steinobstvertreter Pfirsich und Aprikose süß und aromatisch auf heimischen Märkten angeboten werden, ist der Sommer schon weit fortgeschritten. Frisch gepflückt, gegart oder getrocknet bestechen Aprikosen und Pfirsiche mit einer außergewöhnlich kulinarischen Vielfalt. Unter ihrer samtweichen Hülle finden sich wertvolle Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Herz stärken, die Verdauung in Schwung bringen und für eine schöne Haut sorgen sollen. Folge neun unserer Lebensmittelkunde Obst hält fest, was zwischen Stein und Schale steckt und kommt darüber hinaus zum Kern der Sache.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 9)
01.10.2008, 22:00 Uhr
Frühe Immuntherapie versus konservative Behandlung
In einer belgischen Studie wurden mit einer frühen kombinierten Immuntherapie des Morbus Crohn bessere Ergebnisse erzielt als unter der konventionellen Behandlung. Sollten diese Resultate in weiteren Untersuchungen bestätigt werden, könnte sich der Behandlungsalgorithmus bei Patienten mit Morbus Crohn ändern.Show moreMorbus Crohn
24.09.2008, 22:00 Uhr
Genetischer Fingerabdruck verbessert Therapie
Fünf bis sechs genetische Veränderungen können aus einer normalen Zelle eine Krebszelle machen. Die entscheidenden Veränderungen, die den tödlichen Prozess in Gang setzen, betreffen vor allem Onkogene und Tumorsuppressorgene. Moderne Krebstherapeutika greifen an diesen spezifischen Veränderungen an, und mit modernen Diagnostika lassen sie sich sichtbar machen.Show moreBösartige Tumoren
24.09.2008, 22:00 Uhr
Bortezomib für Primärtherapie des multiplen Myeloms
Die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMEA hat die Zulassung für Bortezomib (Velcade®) in Kombination mit Melphalan und Prednison zur Primärtherapie von Patienten mit multiplem Myelom, die nicht für eine Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation geeignet sind, erteilt.Show moreZulassungserweiterung
24.09.2008, 22:00 Uhr
IQWiG: Diuretika Mittel der ersten Wahl
Im Rahmen des Auftrags zur vergleichenden Nutzenbewertung antihypertensiver Wirkstoffgruppen als Therapie der ersten Wahl bei Patienten mit essenzieller Hypertonie hat das IQWiG am 18. September 2008 die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung in einer zweiten Version publiziert. Es stuft wie schon in der ersten Version Diuretika als Mittel der ersten Wahl in der Therapie der essenziellen Hypertonie ein.Show moreDiskussion um Nutzenbewertung von Antihypertensiva
24.09.2008, 22:00 Uhr
Fördert Paracetamol Asthma?
Eine soeben publizierte Querschnittsstudie lässt den Verdacht aufkommen, dass Paracetamol mitverantwortlich für die steigende Zahl von Asthmaerkrankungen bei Kindern ist. Sollten die ermittelten Daten die Wirklichkeit widerspiegeln, ließe sich etwa ein Drittel aller Asthmaerkrankungen im Kindesalter auf den Paracetamol-Gebrauch im ersten Lebensjahr zurückführen.Show moreKleinkinder
24.09.2008, 22:00 Uhr
Keine Evidenz für Beschwerden durch Zahnamalgam
Amalgam schadet im Allgemeinen nicht – außer denen, die darunter leiden. Das ist zugespitzt das Ergebnis des international größten Amalgamforschungsprojektes. Zwar haben Amalgamträger mehr Quecksilber im Blut, das – zumindest in Laborversuchen – auch viele Zellfunktionen hemmt. Doch gelang es in klinischen Studien nicht, einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Zahl der Füllungen oder dem Quecksilberblutspiegel und den subjektiven Beschwerden von "amalgamgeschädigten" Menschen nachzuweisen. Konkrete Hinweise gab es zur Diagnostik und zur Therapie eines "Amalgamschadens".Show moreZahnwerkstoff Amalgam
24.09.2008, 22:00 Uhr
Neue Studien zur Frühtherapie
Welche Behandlungsmethoden das Fortschreiten einer multiplen Sklerose gleich zu Beginn aufhalten können, wird seit vielen Jahren intensiv untersucht. Zugelassen zur Frühtherapie sind bisher nur Betaferon® (Interferon beta-1b) und Avonex® (Interferon beta-1a). Jetzt werden auch Rebif® (Interferon beta-1a) und Cladribin, eine neue orale Behandlungsform in der Entwicklung, beim frühzeitigen Einsatz getestet.Show moreMultiple Sklerose
24.09.2008, 22:00 Uhr
Alitretinoin soll chronische Handekzeme kurieren
Das chronische Handekzem ist ein Sorgenkind der Dermatologie. Es stigmatisiert 300.000 Menschen. Die Behandlung gilt als schwierig, weil das Ekzem häufig chronisch und therapieresistent wird, selbst gegen topische Corticoide. Abhilfe verspricht eine natürlich vorkommende Isoform der Vitamin-A-Säure: Orales Alitretinoin (Toctino®) hat sich in einer großen klinischen Studie beim Handekzem bewährt. In Großbritannien wurde die Zulassung für diese Indikation schon erteilt, in Deutschland steht sie kurz bevor.Show moreChronisches Handekzem
17.09.2008, 22:00 Uhr
Die Schrothkur setzt auf Trink und Trockentage
Eine seit mehr als 170 Jahren praktizierte Diät ist die Schrothkur, die wir hier im Rahmen unserer Serie "alternative Ernährungsformen" vorstellen möchten. Die Schrothkur ist im Prinzip eine Fastenkur, bei der sich so genannte Trockentage mit geringer Flüssigkeitszufuhr und Trinktage abwechseln. Das Ziel ist eine "Entschlackung", Stoffwechselanregung, Entwässerung und heutzutage meist auch eine Gewichtsreduktion. Als Naturheilverfahren erfreut sich die Schrothkur vor allem in Kurorten im Allgäu großer Beliebtheit, obwohl Schulmedizin und Ernährungswissenschaft ihren langfristigen Nutzen anzweifeln.Show moreAlternative Ernährungsformen (Folge 6)
17.09.2008, 22:00 Uhr
Neue Erkenntnisse zum molekularen Mechanismus
Im Tierversuch konnte nachgewiesen werden, dass der Ginkgo-biloba-Extrakt EGb761® (Tebonin®) zu einem Dopaminanstieg im präfrontalen Kortex führt und Lernleistung sowie Lerngeschwindigkeit fördert. Möglicherweise können so auch die klinisch beobachteten verbesserten kognitiven Leistungen unter einer Therapie mit Ginkgo biloba erklärt werden.Show moreGinkgo biloba
17.09.2008, 22:00 Uhr
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