Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
CB1-Blockade: Selektiver Eingriff mit multipler Wirkung
Mit der Blockade der Endocannabinoid-Rezeptoren werden Schalter an verschiedenen Organen umgelegt und eine Vielzahl von Effekten entfaltet. Therapeutisch nutzbar sind die zentrale Appetitdämpfung und die günstigen metabolischen Effekte. Das macht CB1-Blocker zu einem vielversprechenden, nahezu kausalen Therapieansatz bei Adipositas und Typ-2-Diabetes. Vorausgesetzt, man wendet sie bei den "richtigen" Patienten an.Show moreAdipositas und Diabetes
27.08.2008, 22:00 Uhr
Reduktion der Morgensteifigkeit durch Retardformulierung
Gelenksteifigkeit und Schmerzen am Morgen zählen zu den Leitsymptomen der rheumatoiden Arthritis. In einer Studie wurde eine neue Prednison-Formulierung mit zeitverzögerter Wirkstoffabgabe getestet, die gerade das europäische Zulassungsverfahren durchläuft und die bei den behandelten Patienten zu einer deutlichen Reduktion dieser Beschwerden führte.Show moreRheumatoide Arthritis
27.08.2008, 22:00 Uhr
Mariner Naturstoff erfolgreich in präklinischen Studien
Aplidin, ein Zyklodepsipeptid aus der Seescheide Aplidium albicans, ist offensichtlich ein geeigneter Kandidat zur Weiterentwicklung von Therapeutika gegen das multiple Myelom. Amerikanische und spanische Wissenschaftler konnten in In-vitro- Studien nachweisen, dass der marine Naturstoff sowohl gegen primäre Tumorzellen als auch gegen zahlreiche menschliche Myelom-Zelllinien aktiv ist. Die noch vorläufigen Untersuchungen in klinischen Tests sind offenbar sehr Erfolg versprechend [1].Show moreAus der Forschung
27.08.2008, 22:00 Uhr
Imiquimod bei vulvären intraepithelialen Neoplasien
Zur Entfernung intraepithelialer Neoplasien im Schambereich kommt als Alternative zur chirurgischen Exzision möglicherweise auch eine topische Therapie in Betracht. In einer niederländischen Studie wurden mit dem Immunmodulator Imiquimod gute Ergebnisse erzielt.Show moreVulväre Neoplasie
20.08.2008, 22:00 Uhr
NEM: sinnvoll – unsinnig – gefährlich?
Der Markt für biogene Nahrungsergänzungsmittel wird immer unüberschaubarer. Von Hans Peter Hanssen, Angelika Koch und Rita RichterEtwa 128 Millionen Packungen Nahrungsergänzungsmittel (NEM) haben die deutschen Apotheken im Jahr 2006 verkauft und dabei einen Umsatz von 766 Mio. Euro erzielt. Das waren etwa 55% des Gesamtumsatzes an NEM, die restlichen 45% entfielen auf Drogerien und Verbrauchermärkte. Der Markt boomt, und bei ihrer Suche nach neuartigen Produkten werden die Hersteller in immer exotischeren Quellen fündig. Vor allem Pflanzen, die in der traditionellen Ernährung und Volksmedizin unterschiedlichster Völker eine Rolle spielen oder gespielt haben, sind in das Visier kommerziellen Interesses gerückt. Eine Beurteilung des gesundheitlichen Nutzens derartiger Produkte, aber auch der Gefährdungen, die von ihnen ausgehen können, wird immer schwieriger.
Show more
20.08.2008, 22:00 Uhr
Tumormarker bei Brustkrebs
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben 2004 in Deutschland 17.590 Frauen an Brustkrebs. Dies entspricht 4% aller Todesfälle bei Frauen und 17% der durch Krebs verursachten Todesfälle bei der weiblichen Bevölkerung. Seit 1985 ist die absolute Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs von 16.300 Fällen um 8% gestiegen. Dieser Anstieg ist auch durch den wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung zu erklären. Wegen dieses häufigen Vorkommens von Brustkrebs suchen Patienten und Ärzte in aller Welt nach so viel Informationen über Tumore wie möglich für eine individuelle Therapie sowie nach Möglichkeiten der Prävention.Show moreOnkologie
20.08.2008, 22:00 Uhr
Drospirenon und niedrig dosiertes Ethinylestradiol
24vier: Das ist der Verhütungsrhythmus eines neuen niedrig dosierten Kontrazeptivums, das ab 1. September 2008 zur Verfügung steht: Yaz® enthält 3 mg Drospirenon in Kombination mit 20 µg Ethinylestradiol. Die Anwenderinnen beginnen die Einnahme mit 24 hormonhaltigen Tabletten und beenden den 28-tägigen Zyklus mit vier hormonfreien Tabletten. Dieser neue Verhütungsrhythmus soll die antimineralocorticoide und antiandrogene Wirkung von Drospirenon bis in das verkürzte hormonfreie Intervall verlängern und Hormonschwankungen verringern.Show moreOrales Kontrazeptivum
20.08.2008, 22:00 Uhr
Neues Antihistaminikum Rupatadin
Das neue langwirkende Antihistaminikum Rupatadin (Rupafin®) ist zur symptomatischen Behandlung einer allergischen Rhinitis und chronischen idiopathischen Urtikaria bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren indiziert.Show moreAllergische Rhinitis und Urtikaria
20.08.2008, 22:00 Uhr
Nutzen von Memantin bei Alzheimer-Demenz ungeklärt
In seinem Vorbericht kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu der Schlussfolgerung, dass wegen unvollständiger Daten es nach wie vor ungeklärt ist, ob Patienten mit Alzheimer-Demenz vom N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptor-Antagonisten Memantin profitieren. Hinweise auf einen möglichen Nutzen können nur unter Vorbehalt gelten, weil die bislang für die Bewertung verfügbaren Daten lückenhaft sind.Show moreIQWiG-Vorbericht
20.08.2008, 22:00 Uhr
Pflanzliche Stoffe in Nahrungsergänzungsmitteln
Übliche Anwendungen und kritische BewertungVon Andreas Hensel
Immer mehr werden pflanzliche Drogen und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe als aktive Bestandteile in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) eingesetzt. In vielen Fällen sind dies dem Pharmazeuten gut bekannte Drogen, die auch Bestandteile gängiger zugelassener Phytopharmaka sind; in vielen anderen Fällen verbergen sich hinter den deklarierten Inhaltsstoffen exotische, in Europa wenig bekannte Pflanzen und Pflanzeninhaltsstoffe. Gerade bei solchen NEM ist es häufig nicht ganz einfach, aktuelle wissenschaftliche Informationen zu ihrer Bewertung zu erhalten.
Show more20.08.2008, 22:00 Uhr
Eine „beerenstarke“ Saison
Was wäre Rote Grütze ohne Himbeeren und Johannisbeeren oder wie fade ein Hefekloß ohne Heidelbeerkompott? An heißen Sommertagen sorgen Beerenfrüchte für den ultimativen Frischekick, liefern ordentliche Portionen Vitamine und bereiten mit nur wenigen Kalorien ein hocharomatisches Vergnügen. Die empfindlichen Früchte sind wahre Tausendsassas, wenn es um ihre kulinarische und gesundheitliche Bandbreite geht. Folge 8 unserer Lebensmittelkunde Obst nimmt Sie mit zu einer kunterbunten Beeren(aus)lese.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 8)
20.08.2008, 22:00 Uhr
Comeback von hochdosiertem Vitamin C?
Vitamin C (Ascorbinsäure) kann zumindest bei Mäusen Wachstum und Gewicht von Tumoren um rund 50% reduzieren. Das ist das Ergebnis einer soeben veröffentlichten Untersuchung. Voraussetzung ist allerdings, dass Vitamin C in hoher Dosierung parenteral verabreicht wird. Die wachstumshemmenden Effekte werden auf prooxidative Eigenschaften des Vitamins zurückgeführt. In hoher Konzentration soll es die Bildung von zytotoxischem Wasserstoffperoxid induzieren, das in der Lage ist, Tumorzellen abzutöten.Show moreAus der Forschung
20.08.2008, 22:00 Uhr
Fälle von Japanischer Enzephalitis in Nordindien aufgetreten
Wie in jedem Jahr grassiert auch in diesem im nördlichen Indien die Japanische Enzephalitis. Die Übertragungszeit für die schwere Virusinfektion beginnt zumeist im Mai und endet im Oktober mit einem Schwerpunkt im August und September. Es sollen bislang mindestens 449 Menschen erkrankt und 95 verstorben sein. Betroffen sind insbesondere die Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar [1]. Ist eine Impfung für Reisende, die das Taj Mahal besuchen möchten, unbedingt empfehlenswert?Show moreInfektionskrankheiten
13.08.2008, 22:00 Uhr
Antibiotikabehandlung meist nicht gerechtfertigt
Bei einer akuter Rhinosinusitis im Erwachsenenalter reicht es meist aus, abzuwarten und die Symptome zu lindern, auch wenn die Erkrankung länger als sieben bis zehn Tage andauert. Antibiotika bringen kaum einen Nutzen, so das Resümee einer jüngsten Metaanalyse.Show moreRhinosinusitis
13.08.2008, 22:00 Uhr
Hormonpflaster bessertSchizophrenie-Symptomatik
Eine transdermale Estradiol-Therapie kann bei Schizophrenie-Patientinnen die antipsychotische Behandlung ergänzen. Ergebnissen einer randomisierten Doppelblindstudie zufolge besserte das Hormonpflaster die Positivsymptomatik, die Patientinnen litten weniger unter Wahnvorstellungen und Halluzinationen.Show moreTransdermales Estradiol
13.08.2008, 22:00 Uhr
Weniger Immunsuppressiva für Transplantat-Empfänger?
Transplantat-Patienten können hoffen. Forscher der Universität von Schleswig-Holstein in Kiel haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Abstoßungsreaktionen unterdrückt werden können. Das zeigen vorläufige Ergebnisse nach Anwendung bei Nierentransplantation. Die Patienten benötigen wohl dank der so erworbenen Transplantattoleranz weniger Immunsuppressiva, ein Patient soll sogar vollständig darauf verzichten können.Show moreNierentransplantation
13.08.2008, 22:00 Uhr
Cetuximab zur First-line-Therapie des kolorektalen Karzinoms
Der monoklonale IgG1-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) hat von den europäischen Behörden die Zulassungserweiterung für die Erst-Linien-Therapie in der Behandlung von Patienten mit EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor)-exprimierendem, metastasiertem kolorektalen KRAS-Wildtyp-Karzinom in Kombination mit Chemotherapie erhalten, wie die Merck KGaA mitteilte.Show moreZulassungserweiterung
13.08.2008, 22:00 Uhr
Rhabdomyolyse-Gefahrwird zu oft ignoriert
Wird der Lipidsenker Simvastatin mit dem Antiarrhythmikum Amiodaron kombiniert, dann steigt bei Simvastatin-Dosierungen über 20 mg pro Tag das Rhabdomyolyse-Risiko. Obwohl in den Produktinformationen von Simvastatin und Amiodaron auf die potenziell lebensbedrohliche Interaktion seit 2002 aufmerksam gemacht wird, werden der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA weiterhin entsprechende Fälle gemeldet. Sie warnt daher erneut vor dieser dosisabhängigen Wechselwirkung.Show moreSimvastatin und Amiodaron
13.08.2008, 22:00 Uhr
Eine gute Wahl – die Vollwert-Ernährung
Bei der Vollwert-Ernährung handelt es sich um ein ganzheitliches Ernährungskonzept, das in seinen Grundzügen auf Erkenntnissen und Erfahrungen des Mediziners und Ernährungsforschers Werner Kollath (1892 –1970) basiert. Seine Grundregel lautet: "Lasst unsere Nahrung so natürlich wie möglich." Die Gießener Ernährungswissenschaftler Leitzmann, von Koerber und Männle ergänz(t)en sie seit 1981 durch neuere ernährungswissenschaftliche Forschungsergebnisse.Show moreAlternative Ernährungsformen (Folge 5)
13.08.2008, 22:00 Uhr
Neues Carbapenem zur Therapie schwerer Infektionen
Mit dem neuen parenteralen Antibiotikum Doripenem (Doribax®) erweitern sich derzeit die Therapiemöglichkeiten bei schweren Infektionen. Das neue Carbapenem ist zugelassen zur Behandlung nosokomialer Pneumonien einschließlich der Beatmungspneumonie sowie zur Therapie komplizierter intraabdomineller Infektionen und komplizierter Harnwegsinfektionen.Show moreAntibiotikatherapie
13.08.2008, 22:00 Uhr
Folsäure – von Anfang an wichtig
In der letzten Folge unserer Serie "Basiswissen Ernährung" dreht sich alles um ein Vitamin, das bereits vor der Geburt für uns immens wichtig ist: die Folsäure. Ein Mangel kann beim ungeborenen Kind zum gefürchteten Neuralrohrdefekt führen. Um ihn zu vermeiden, sollten Frauen eigentlich bereits vor der Empfängnis Folsäure supplementieren – denn eine ausreichende Zufuhr über die Ernährung ist meist nicht gewährleistet und bei einem Mehrbedarf auch kaum möglich, wie Sie auf den folgenden Seiten lesen werden.Show moreBasiswissen Ernährung (Folge 28)
06.08.2008, 22:00 Uhr
Droperidol gegen Übelkeit und Erbrechen
Das Neuroleptikum Droperidol ist seit Juni 2008 wieder in Deutschland auf dem Markt. Unter dem Markennamen Xomolix® ist es als intravenöse Injektion zur Prophylaxe und Therapie von postoperativer Übelkeit und Erbrechen zugelassen.Show moreWieder auf dem Markt
06.08.2008, 22:00 Uhr
Insulinglulisin jetzt auch für Kinder ab dem 6. Lebensjahr
Die EMEA hat das schnell wirksame Insulin-Analogon Insulinglulisin (Apidra ®) zur Behandlung von insulinpflichtigen Kindern ab dem 6. Lebensjahr zugelassen. Das kurzwirksame Insulinanalogon wird entweder kurz vor oder kurz nach einer Mahlzeit verabreicht und soll die Therapie für Kinder und Eltern erleichtern.Show moreZulassungserweiterung
06.08.2008, 22:00 Uhr
„Hinweise, dass Pioglitazon einen Vorteil haben könnte“
Der Vorbericht des IQWiG zur Nutzenbewertung der Glitazone bei Typ-2-Diabetes liegt auf dem Tisch. Er bemängelt die ungenügende Datenlage zum Langzeitnutzen, bestätigt aber, dass Pioglitazon einen Vorteil im Hinblick auf das kardiovaskuläre Risiko haben könnte. Namhafte Diabetologen diskutierten den Vorbericht. Und kritisierten vor allem die Auswahl der Studien.Show moreVorbericht des IQWiG zu den Glitazonen
06.08.2008, 22:00 Uhr
Fibrat-Hersteller legen Widerspruch ein
Die Lipidsenker Fenofibrat, Bezafibrat und Gemfibrozil werden zur unterstützenden Behandlung im Rahmen verschiedener Lipidstoffwechselstörungen eingesetzt. Im Rahmen eines Stufenplanverfahrens soll ihre Anwendung zum 1. Oktober 2008 stark eingeschränkt werden. Viele Fibrat-Hersteller haben Widerspruch eingelegt und können damit zunächst ihre Produkte mit den alten Indikationsangaben weiter in Verkehr bringen.Show moreZulassungseinschränkung
06.08.2008, 22:00 Uhr
Beeindruckender Erfolg bei Alzheimer-Demenz
Die kognitiven Leistungen von zwölf Alzheimer-Patienten ließen sich in einer Studie durch perispinale Injektion des TNF-alfa-Inhibitors Etanercept (Enbrel®) signifikant steigern. Darüber hinaus zeigten zwei Patienten innerhalb von Minuten nach der Injektion deutlich verbesserte sprachliche Fähigkeiten.Show moreEtanercept
06.08.2008, 22:00 Uhr
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung