Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
EMA empfiehlt Semaglutid-„Abnehmtablette“ zur Zulassung
Die EMA hat für Semaglutid (Wegovy) in oraler Darreichungsform eine Zulassungserweiterung empfohlen. Folgt die Europäische Kommission dieser Empfehlung, wäre Wegovy die erste Tablette mit einem Inkretinmimetikum zur Gewichtsregulation bei Nicht-Diabetikern.Show morearzneimittel-und-therapie
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Wegovy
22.05.2026, 14:30 Uhr
Antibiotikawahl am Risikoprofil des Patienten orientieren
Neue breit antibiotisch wirksame Substanzen sind Mangelware. Daran wird sich in naher Zukunft wohl auch nichts ändern. Umso wichtiger ist der differenzierte Einsatz der verfügbaren Wirkstoffe. Diese sollten nur bei klarer Indikationsstellung gegeben werden, dann aber frühzeitig und effizient, um der Resistenzbildung entgegenzuwirken.Show moreTiefe Atemwegsinfektion
14.01.2009, 23:00 Uhr
Desmopressin gegen Nykturie bei nächtlicher Polyurie
Übermäßiger nächtlicher Harndrang ist eine der Hauptursachen für Schlafstörungen. Bereits zwei Toilettenbesuche pro Nacht werden als Nykturie bezeichnet. Folgen dieses Schlafmangels sind unter anderem Tagesmüdigkeit, Depressionen und eingeschränkte Lebensqualität. Jetzt steht ein Desmopressin-Präparat (Nocturin®) zur Verfügung, das zur Behandlung der Nykturie in Zusammenhang mit nächtlicher Polyurie zugelassen ist. Der Vorteil: Die erste Schlafperiode wird signifikant verlängert, wodurch die Lebensqualität deutlich verbessert wird.Show moreNächtlicher Harndrang
14.01.2009, 23:00 Uhr
Die Top-Five bei Erkältungskrankheiten und grippalem Infekt
Jetzt ist sie wieder da, die typische Jahreszeit mit dem gehäuften Auftreten von fieberhaften Infekten und Erkältungskrankheiten. Einmal mehr sollte man daran denken, dass bei Säuglingen und (Klein)-Kindern bis zu 90% dieser Infekte viraler Genese sind, im Erwachsenenalter bis zu 80%. Homöopathische Arzneimittel sind bei dieser Indikation bewährt ("Immunstimulanzien"); sie können ohne Gefahr einer Interaktion auch mit chemisch-synthetischen Grippemitteln kombiniert werden.Show moreHomöopathie
14.01.2009, 23:00 Uhr
Trifunktionale Antikörper aktivieren die Immunabwehr
Trifunktionale Antikörper besitzen Bindungsstellen für drei unterschiedliche Zelltypen: Tumorzellen, T-Zellen und akzessorische Zellen, wie Makrophagen, natürliche Killerzellen und dendritische Zellen. Damit können sie T-Zellen und akzessorische Zellen direkt am Tumorherd mit Tumorzellen zusammenbringen und eine komplexe, gegen den Tumor gerichtete Immunantwort auslösen. Diese Antikörper könnten zukünftig eine weitere Option in der Tumortherapie bieten.Show moreNeuer Ansatz gegen Krebs
14.01.2009, 23:00 Uhr
Galantamin bessert Kognition auch bei schwerer Demenz
Der Acetylcholinesterasehemmer Galantamin ist zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Demenz zugelassen. Die Serad-Studie zeigt nun, dass der Wirkstoff auch bei schwerer Demenz gut verträglich und sicher ist: Galantamin führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verbesserung der Kognition, nicht jedoch der Alltagsfähigkeiten.Show moreAlzheimer Demenz
14.01.2009, 23:00 Uhr
Intradermale Applikation verbessert Impfstoffansprechen
Ein neuer Grippeimpfstoff, der intradermal appliziert wird, soll das Ansprechen älterer Menschen auf die Influenzaimpfung verbessern. Ein entsprechender Impfstoff ist vom wissenschaftlichen Gremium der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA positiv beurteilt worden. Sanofi Pasteur MSD plant nach der Zulassung den Impfstoff mit dem vorgesehenen Handelsnamen Intanza zur intradermalen Anwendung auf den Markt zu bringen.Show moreGrippeimpfung
07.01.2009, 23:00 Uhr
Depotformulierung von Olanzapin zugelassen
Die europäischen Behörden haben die Zulassung für eine injizierbare Depotformulierung des atypischen Neuroleptikums Olanzapin (ZypAdhera) für die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit Schizophrenie, die während einer akuten Behandlung hinreichend mit oralem Olanzapin stabilisiert wurden, erteilt. Voraussichtlich ab Ende Februar 2009 soll das Präparat zur Verfügung stehen.Show moreTherapie der Schizophrenie
07.01.2009, 23:00 Uhr
Überlebenszeit von mehr als einem Jahr möglich
Die Second-line-Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms mit Bevacizumab (Avastin) und Erlotinib (Tarceva) kann bei vielen Patienten zu einer Krankheitsstabilisierung von mehr als zwölf Monaten führen, wie aktuelle Studiendaten einer großen retrospektiven Analyse zu Erlotinib zeigen.Show moreLungenkrebs
07.01.2009, 23:00 Uhr
Zeitgerechte Behandlung der Morgensteifigkeit
Bei der Therapie der rheumatoiden Arthritis versucht man, neue Erkenntnisse über zirkadiane Schwankungen pro- und antiinflammatorischer Hormone stärker als bisher zur Therapieoptimierung zu nutzen. So wurde eine orale Prednison-Formulierung entwickelt, aus der der Wirkstoff nach abendlicher Gabe erst in den frühen Morgenstunden freigesetzt wird. Damit lässt sich die Dauer der Morgensteifigkeit – ein Leitsymptom der rheumatoiden Arthritis – deutlich reduzieren. Lodotra hat soeben die Zulassungsempfehlung der europäischen Arzneimittelbehörden erhalten.Show moreRheumatoide Arthritis
07.01.2009, 23:00 Uhr
Impfung verhindert multiple Sklerose
Bei der multiplen Sklerose attackiert und zerstört das Immunsystem gesundes Nervengewebe. Jetzt ist es Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg gelungen, Mäuse mit speziell präparierten, körpereigenen Immunzellen zu impfen und die Erkrankung an einer der multiplen Sklerose ähnlichen Nervenentzündung zu verhindern.Show moreAus der Forschung
07.01.2009, 23:00 Uhr
Wenn der „social jetlag“ Kopfschmerzen bereitet
Mit dem Begriff Jetlag verbindet man gemeinhin Schlafprobleme, die bei Fernreisen durch die Zeitverschiebung entstehen. Was uns viel mehr und vor allem dauerhaft quälen kann, ist der "social jetlag", der entsteht, wenn unsere innere Uhr mit unserem sozialen Leben nicht übereinstimmt. Leben wir dauerhaft gegen unsere innere Uhr, bedeutet das Stress pur für unseren Organismus. Er wird anfälliger für Krankheiten, auch Spannungskopfschmerzen nehmen zu.Show moreSpannungskopfschmerz
07.01.2009, 23:00 Uhr
Wie wirksam ist Umckaloabo?
"Angesichts des unangemessenen Einsatzes von Antibiotika und weltweit steigender Resistenz-Raten besteht ein dringender Bedarf für ein wirksames, alternatives Arzneimittel gegen Infektionen der oberen Atemwege" befand eine Forschergruppe des deutschen Cochrane Instituts. Fazit ihrer Metaanalyse: Der standardisierte Pelargonienwurzel-Extrakt (Umckaloabo®) kann die Symptome einer akuten Bronchitis bei Erwachsenen und Kindern wirksam lindern.Show moreAkute Bronchitis
07.01.2009, 23:00 Uhr
Mehr Obst und Gemüse für die Kleinen
Kleinkinder in Deutschland essen zu wenig Obst, Gemüse und kohlenhydratreiche pflanzliche Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kartoffeln und Brot, dafür zu viele Süßigkeiten, Salz und proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Käse. Das ist eines der Ergebnisse des Ernährungsberichts 2008, den die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) am 17. Dezember 2008 vorgestellt hat.Show moreDGE-Ernährungsbericht 2008
07.01.2009, 23:00 Uhr
Neue Melatoninagonisten vor der Einführung
Das körpereigene Hormon Melatonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus und ist in einer retardierten Form (Circadin) zur Behandlung von Schlafstörungen auf dem Markt. Außerdem befinden sich mehrere Melatoninagonisten in der Entwicklung. Jetzt wurden neue Studiendaten für den Melatoninagonisten Tasimelteon zur Behandlung des Jetlag veröffentlicht. Ein weiterer Melatoninagonist in der Entwicklung ist Agomelatin, das zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden soll.Show moreArzneimittel in der Entwicklung
07.01.2009, 23:00 Uhr
Impfstoffe gegen Morbus Alzheimer in der Entwicklung
Die zurzeit verfügbaren Arzneimittel zur Behandlung von Morbus Alzheimer können den Krankheitsverlauf zwar verzögern aber nicht davor schützen, dass die Patienten letztendlich ihre geistigen Fähigkeiten und viele körperliche Funktionen vollständig verlieren. Dagegen wäre eine Impfung, die zielgerichtet an den Amyloid-ß-Plaques angreift, ein kausaler Behandlungsansatz, mit dessen Hilfe diese zurzeit noch unheilbare Erkrankung eines Tages vielleicht erfolgreich behandelt werden könnte.Show moreAus der Forschung
17.12.2008, 23:00 Uhr
Helfen Probiotika bei Morbus Crohn?
Patienten mit Morbus Crohn leiden unter einer schmerzhaften chronischen Entzündung vor allem des unteren Dünndarmbereiches, die zu Durchfall und Gewichtsverlust führt. Französische Wissenschaftler haben jetzt nachgewiesen, dass der Darmflora dieser Patienten bestimmte Bakterien fehlen, die entzündungshemmende Substanzen ausscheiden. Es wird vermutet, dass dadurch die Erkrankung gefördert wird. In Studien soll jetzt überprüft werden, ob entsprechende Probiotika, die die Bakterien enthalten, einen positiven Effekt haben.Show moreChronisch-entzündliche Darmerkrankungen
17.12.2008, 23:00 Uhr
Leitfaden zur Verordnung und Abgabe von Benzodiazepinen
Die Landesärztekammer und Landesapothekerkammer Baden-Württemberg haben einen gemeinsamen Leitfaden zur Verordnung und zur Abgabe von Benzodiazepinen und deren Analoga erarbeitet. Neben Hinweisen zur Therapie der Medikamentenabhängigkeit und Informationen über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Benzodiazepinen enthält der gemeinsame Leitfaden Hinweise zur Verschreibung, zum Erkennen von abhängigen Patienten und zur Abgabe in Apotheken. Der Leitfaden wird Ende Dezember von der LAK Baden-Württemberg veröffentlicht.Show moreBenzodiazepinabhängigkeit
17.12.2008, 23:00 Uhr
Pegyliertes Interferon auch für vorbehandelte Patienten
Peginterferon alfa-2a (Pegasys®) hat in Kombination mit Ribavirin (Copegus®) die Zulassung für eine Behandlungsdauer von bis zu 72 Wochen für die Wiederbehandlung von Hepatitis-C-Patienten erhalten, bei denen eine vorherige Therapie mit Interferon alfa (pegyliert oder nicht-pegyliert) als Monotherapie oder in Kombination mit Ribavirin nicht erfolgreich war.Show moreZulassungserweiterung
17.12.2008, 23:00 Uhr
Nicotininhalator: Hand-zu-Mund-Ritual wird nachgeahmt
In diesen Tagen wird in Deutschland ein neues Produkt zur Rauchentwöhnung auf den Markt kommen: der Nicorette® Inhaler. Wie die anderen bereits verfügbaren Entwöhnungsmittel ist auch er ein OTC-Produkt, rezeptfrei und nur in Apotheken erhältlich. Auf die neuartige Darreichungsform aufmerksam zu machen, erfordert die kompetente Beratung des Apothekers. In Österreich ist das Produkt schon seit 1998 erfolgreich auf dem Markt. Über die dort gemachten Erfahrungen sprachen wir mit Magister Wolfgang Fischill, Inhaber der Germania Apotheke in Wien.Show moreNicotinersatztherapie
17.12.2008, 23:00 Uhr
PDE-5-Hemmer Sildenafil wirkt auch bei Frauen
Häufige Begleiterscheinungen einer Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern sind sexuelle Dysfunktionen. Diese können mithilfe von Sildenafil (Viagra®) auch bei Frauen gelindert werden, so das Ergebnis einer kleineren Studie. Bei knapp drei Viertel der Frauen führte die Einnahme von Sildenafil zu einer Verbesserung des Sexuallebens.Show moreSexuelle Dysfunktionen unter Antidepressiva
17.12.2008, 23:00 Uhr
FDA-Experten fordern Verbot von Monotherapeutika
Ein Expertengremium der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA fordert, Salmeterol und Formoterol als Monotherapeutika bei Asthma bronchiale zu verbieten. Beide lang wirkenden BetaAgonisten sollten nur noch in fixer Kombination mit einem Steroid zur Asthmatherapie zur Verfügung stehen.Show moreLang wirkende Beta-Agonisten
17.12.2008, 23:00 Uhr
Orangen und Mandarinen versüßen den Advent
Auch wenn Zitrusfrüchte das ganze Jahr über angeboten werden, runden Orangen und Mandarinen vor allem in den Wintermonaten das Stimmungsbild von Kerzenschimmer und Behaglichkeit ab. Für uns sind sie nun der runde Abschluss unserer Serie "Lebensmittelkunde Obst". Unsere letzte Folge geht dem verführerischen Duft von Orangen und Mandarinen nach und zeigt, welche gesunden Substanzen unter ihrer Schale stecken.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 12)
17.12.2008, 23:00 Uhr
Mit Omalizumab mehr Luft zum Atemholen
Schweres allergisches Asthma macht das Leben von Betroffenen oft zur Qual. Trotz leitlinienkonformer Behandlung mit oralen oder inhalativen Corticoiden und Beta-2-Sympathomimetika leiden die Patienten immer wieder unter schweren Anfällen. Seit drei Jahren ist in Deutschland der injizierbare Wirkstoff Omalizumab (Xolair®) zugelassen – ein monoklonaler Antikörper, der in die Abwehrkaskade des Körpers eingreift, bevor typische Symptome auftreten. Eine Studie belegt, dass die adjuvante Therapie mit Omalizumab die Zahl der Asthmaanfälle verringert.Show moreAllergisches Asthma
17.12.2008, 23:00 Uhr
Gefährden Cyclooxygenasehemmer auch Gesunde?
Ein Meinungsbeitrag von Kay Brune und Bertold RennerDie Diskussion über die kardiovaskulären Risiken der Cyclooxygenasehemmer reißt nicht ab. Nachdem die Langzeitstudien mit Celecoxib, Rofecoxib und Valdecoxib ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei chronischer Anwendung dieser Wirkstoffe gezeigt haben [4, 14], stellte sich heraus, dass auch die nicht-selektiven, traditionellen Cyclooxygenasehemmer, wie Diclofenac und Ibuprofen, das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen erhöhen können [1, 8, 11]. Nunmehr verängstigt eine dänische Untersuchung [7] den gesunden Verbraucher, der gelegentlich zur Schmerztablette greift: Auch er soll durch die Anwendung von Cyclooxygenasehemmern sein kardiovaskuläres Risiko erhöhen.Show more
17.12.2008, 23:00 Uhr
Auch EMEA sieht Risiken
Atypische Neuroleptika wie Aripiprazol, Olanzapin und Risperidon können bei alten dementen Patienten die Sterberate erhöhen. Davor wird seit Jahren gewarnt. Neuere Studien haben gezeigt, dass dieses Risiko auch unter konventionellen Neuroleptika wie Haloperidol besteht. Im Juni 2008 hatte die FDA daher eine entsprechende Black-box-Warnung für die konventionellen Antipsychotika verfügt. Jetzt fordert auch die EMEA einen Hinweis auf das erhöhte Mortalitätsrisiko in den Produktinformationen konventioneller Neuroleptika.Show moreKonventionelle Neuroleptika
10.12.2008, 23:00 Uhr
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