Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Postpartale Depression: Zuranolon bald in Deutschland verfügbar
Postpartale Depressionen können junge Mütter nach der Geburt stark belasten. Mit dem Neurosteroid Zuranolon (Zurzuvae) steht bald eine neue verschreibungspflichtige Therapieoption zur Verfügung. Das Arzneimittel soll depressive Symptome bei einer Einnahmedauer von nur 14 Tagen lindern. Doch wie ist der Arzneistoff anzuwenden und wie wirkt er?Show morepharmazie
Markteintritt Mitte Juli
30.06.2026, 09:15 Uhr

Hypertonie
Der erhöhte arterielle Blutdruck, systolisch wie diastolisch, ist weltweit die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung und mit einer Reihe von schweren Spätschäden verbunden. Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Blutdrucks und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko und damit auch zu den zwei der häufigsten und schwersten Volkskrankheiten, der Herzinsuffizienz und dem Schlaganfall. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow morePharmako-logisch!
25.03.2009, 23:00 Uhr
Keine eindeutigen Vorteile, aber auch keine Nachteile
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seinen Abschlussbericht zum Einsatz langwirksamer Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes veröffentlicht. Das Fazit: Es gibt keine Belege für einen Vorteil langwirksamer Insulinanaloga im Vergleich zu herkömmlichem Humaninsulin bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes. Auch wenn inzwischen zum Insulin Glargin die Ergebnisse einer Fünf-Jahres-Studie vorliegen, so sind der mögliche langfristige Nutzen und Schaden dieser Substanzgruppe noch immer nicht ausreichend untersucht.Show moreLangwirksame Insulinanaloga
25.03.2009, 23:00 Uhr
Kein Benefit durch Omega-3-Fettsäuren
Die Suche nach einem wirksamen, gut verträglichen Mittel zur Stabilisierung der Remissionsphase eines Morbus Crohn geht weiter. Ein potenzieller Kandidat – Omega-3-Fettsäuren – schnitt in zwei großen Studien nicht besser ab als Placebo. Die Hoffnung, Fischölpräparate mit Omega-3-Fettsäuren könnten den Verlauf eines Morbus Crohn günstig beeinflussen, konnten nicht gestärkt werden.Show moreMorbus Crohn
25.03.2009, 23:00 Uhr
Besonderheiten bei der Pharmakotherapie
Aufgrund einer vaskulären oder diabetischen Nephropathie unterziehen sich in Deutschland rund 65.000 bis 70.000 Patienten einer regelmäßigen Dialyse. Neben der terminalen Niereninsuffizienz liegen meist weitere Komorbiditäten vor, so dass eine komplexe Pharmakotherapie erforderlich ist. Besonderes Augenmerk gilt hier der renalen Anämie und den Störungen des Calcium- und Knochenstoffwechsels.Show moreHämodialyse
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Wichtige Neben- und Wechselwirkungen
In der Hypertoniebehandlung müssen verschiedene grundsätzliche Nebenwirkungen beachtet werden. Dazu zählen ein plötzlicher zu starker Blutdruckabfall ebenso wie eine Kardiodepression, Ödembildung oder Elektrolytverlust. Sie bestimmen in hohem Maße auch das Interaktionspotenzial.Show more25.03.2009, 23:00 Uhr
Bösartigkeit von schwarzem Hautkrebs einschätzen
Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ist der Nachweis gelungen, dass die Konzentration eines löslichen Wachstumsfaktors, des Angiopoietins 2 (Ang-2), der im Blut von Melanompatienten zirkuliert, ein präziser Marker für das Fortschreiten und das Stadium des malignen Melanoms ist [1]. Die Forscher erhoffen nicht nur eine bessere Verlaufskontrolle der Erkrankung; der Wachstumsfaktor könnte auch Zielstruktur für therapeutische Maßnahmen sein.Show moreAus der Forschung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Die Pathophysiologie
Meistens lässt sich die Ursache für einen erhöhten Blutdruck nicht ermitteln, man spricht von primärer oder essenzieller Hypertonie (Abb. 1). Sie erfordert immer eine lebenslange Behandlung! Sind die Störungen bekannt (z. B. eine Nierenarterienstenose), handelt es sich um eine sekundäre arterielle Hypertonie. Die Beseitigung der Ursache normalisiert dann auch den Blutdruck.Show more
25.03.2009, 23:00 Uhr
Aktuelle Leitlinie empfiehlt Einmalbehandlung mit Terbinafin
Bisher wurde in den Leitlinien der Fachgesellschaften eine einmal tägliche Anwendung einer fungizid wirkenden Terbinafincreme über eine Woche als einfachste topische Therapie in der Behandlung des Fußpilzes empfohlen. In die aktualisierte Leitlinie wurde nun auch die Einmalanwendung einer 1%igen filmbildende Terbinafinlösung aufgenommen. Durch diese einmalige Anwendung soll die Compliance in der Fußpilzbehandlung erhöht werden. Denn die Non-Compliance der Patienten gilt als einer der häufigsten Gründe für ein Wiederauftreten der Infektion.Show moreFusspilzbehandlung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Neues estradiolbasiertes orales Kontrazeptivum
Ein neues orales Kontrazeptivum, das Estradiolvalerat mit dem Gestagen Dienogest kombiniert enthält (Qlaira® , gesprochen "Klära"), hat die Zulassung erhalten. Da bereits während der gastrointestinalen Resorption im Organismus der Valeratrest abgespalten wird, sollen alle estrogenbedingten Wirkungen ausschließlich durch "natürliches" Estradiol vermittelt werden. Bislang konnte das im Menschen wirkende Estradiol nicht direkt in oralen Kontrazeptiva eingesetzt werden, da der Zyklus nur unzureichend kontrolliert werden konnte.Show moreEmpfängnisverhütung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Die schleichende Gefahr aus den Blutgefäßen
Der erhöhte arterielle Blutdruck, systolisch wie diastolisch, ist weltweit die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung und mit einer Reihe von schweren Spätschäden verbunden. Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Blutdrucks und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko und damit auch zu den zwei der häufigsten und schwersten Volkskrankheiten, der Herzinsuffizienz und dem Schlaganfall. Abgesehen von sehr hohen Blutdruckwerten ist die Hypertonie klinisch stumm, so dass die Patienten immer wieder von der Notwendigkeit einer Pharmakotherapie überzeugt werden müssen. Da 60 bis 70% der Patienten mit dem ersten Therapieversuch und 20 bis 30% selbst unter zwei Antihypertensiva den Zielblutdruck nicht erreichen, erfordert die Hochdrucktherapie einen häufigen Wechsel der Medikamente. Die große Auswahl an Antihypertonika und ihre vielfältigen Kombinationen sowie die hohe Komorbidität metabolischer und kardiovaskulärer Erkrankungen machen die Hochdrucktherapie zu einer pharmakotherapeutischen Herausforderung.Show more25.03.2009, 23:00 Uhr
Therapiemöglichkeiten bei Belastungsund Dranginkontinenz
Trotz sechs bis acht Millionen Betroffener ist das Thema Harninkontinenz in Deutschland ein Tabu. Dies zu Unrecht, denn mit Aufklärung, adäquaten krankengymnastischen und medikamentösen Maßnahmen kann die Inkontinenz in vielen Fällen behoben oder zumindest gelindert werden. Ein erster Schritt ist die aktive Auseinandersetzung mit der Blasenschwäche und die Inanspruchnahme unterstützender Hilfen.Show moreHarninkontinenz
25.03.2009, 23:00 Uhr
Längere Erektionsdauer mit Vardenafil
PDE-5-Inhibitoren werden zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt, um eine ausreichend harte und lange Erektion hervorzurufen. Mit der Dyslipidämie- und der Endurance-Studie liegen jetzt die ersten beiden placebokontrollierten Studien vor, die den Einfluss der Therapie mit dem PDE-5-Inhibitor Vardenafil (Levitra®) auf die Erektionsdauer untersucht haben. Sie konnten eine deutliche Steigerung der Dauer der Versteifung des Penis belegen. Daten der Restore- und der Reinvent-Studie zeigen zudem, dass eine tägliche Dauereinnahme keinen therapeutischen Vorteil bringt.Show moreErektile Dysfunktion
25.03.2009, 23:00 Uhr
Austausch teils unkritisch, teils problematisch
Seit Ende letzten Jahres steht im Markt eine große Zahl von Venlafaxin-haltigen Generika zur Verfügung. Nur halb so teuer wie das Original versprechen sie den Krankenkassen hohe Einsparungen. Da es sich bei dem Antidepressivum Venlafaxin um eine sehr gut wasserlösliche und unter Bioverfügbarkeitsaspekten unproblematische Substanz handelt, steht einer Substitution zumindest von dieser Seite nichts im Wege. Argumente gegen einen Austausch (auch unter den Generika) liefern allerdings die zu behandelnden psychischen Erkrankungen und die damit verbundene Complianceproblematik.Show moreVenlafaxin-haltige Antidepressiva
18.03.2009, 23:00 Uhr
Auch bei einem Kurztrip lauert die FSME-Gefahr
Das Risiko von Infektionskrankheiten auf Reisen lauert nicht nur im Urlaub in fernen Gefilden. Eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann man sich schon bei einem Kurztrip nach Österreich oder an den Balaton holen. Auch ein Spaziergang insbesondere in Endemiegebieten in Süddeutschland kann die Gefahr von durch Zecken übertragenen Krankheiten deutlich steigern.Show moreFrühsommer-Meningoenzephalitis
18.03.2009, 23:00 Uhr
Arzneimitteltherapie bei Niereninsuffizienz
Rund 15% aller Arzneimittel werden durch die Nieren ausgeschieden. Diese Wirkstoffe müssen bei Vorliegen einer Niereninsuffizienz individuell dosiert werden, um Über- oder Unterdosierungen sowie gravierende Nebenwirkungen zu verhindern. Zur Ermittlung der korrekten Dosis wird auf die Kreatinin-Clearance und auf die individuelle Ausscheidungskapazität zurückgegriffen. Mithilfe verschiedener Datenbanken können die individuell erforderlichen Dosen ermittelt werden.Show moreDosisfindung
18.03.2009, 23:00 Uhr
Feucht heilt schneller als trocken
Vielleicht war es die Beobachtung, dass Tiere ihre Wunden lecken, die 1962 einen englischen Arzt zu einem Experiment animierte: Er zeigte an Schweinehaut, dass Wunden schneller heilen, wenn man sie unter einer Folie feucht hält. In Krankenhäusern wird das Prinzip der feuchten Wundheilung heute als Standard praktiziert. Derzeit hält sie Einzug in die Versorgung von Alltagswunden: Mit hydroaktiven Wundauflagen, Hydrokolloidpflastern oder Hydrogelen, die ohne Wirkstoffe die Wundheilung unterstützen. Neu ist ein rein physikalisch wirkendes Hydrokolloid (Fenistil® Wundheilgel), das seit Februar als Medizinprodukt in Apotheken zur Verfügung steht.Show moreWundheilung
18.03.2009, 23:00 Uhr
Bei Johanniskrautpräparaten die Indikation beachten
Zum 1. April 2009 werden durch Änderungen der Verschreibungsverordnung zwei Klassiker der Selbstmedikation in bestimmten Fällen verschreibungspflichtig: Johanniskrautextrakte für die Indikationen mittelschwere Depression und Paracetamol, wenn in einer Packung mehr als 10 g Paracetamol enthalten sind. Zudem hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte neue Gewichts- und Altersgrenzen und damit Dosierungen für die verschiedenen Darreichungsformen von Paracetamol-haltigen Fertigarzneimitteln festgelegt.Show moreÄnderungen der Verschreibungsverordnung
18.03.2009, 23:00 Uhr
Lässt sich kindlicher Typ-1-Diabetes verhindern?
Die schwedische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte hat eine Studie zur Prüfung eines Impfstoffs bei Kindern mit einem hohen Erkrankungsrisiko für Typ-1-Diabetes genehmigt. In die randomisierte und placebokontrollierte Studie werden bis zu 50 Kinder ab vier Jahren aufgenommen, von denen man weiß, dass sie ein hohes Risiko haben, einen Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Mittels eines auf Glutaminsäuredecarboxylase basierenden Impfstoffs (Diamyd®) soll versucht werden, die Entwicklung eines Diabetes zu verhindern.Show moreAus der Forschung
18.03.2009, 23:00 Uhr
Bagatelle oder Katastrophe?
Im Erwachsenenalter sind etwa 80% aller Harnwegsinfekte Bagatellerkrankungen, die keiner oder lediglich einer unterstützenden Behandlung bedürfen. Bei den anderen 20% kann eine falsch oder nicht behandelte Infektion zum Nierenversagen oder zur lebensbedrohlichen Urosepsis führen. Im Vorfeld gibt es keine sicheren Kriterien zur Einordnung der Krankheitsschwere, jedoch ermöglichen anamnestische Schlüsselinformationen, Basiswissen und Erfahrung in vielen Fällen die richtige Weichenstellung zum weiteren Vorgehen.Show moreHarnwegsinfektion
18.03.2009, 23:00 Uhr
Mit Romiplostim die Thrombozytenzahlen dauerhaft erhöhen
Wer unter einer seltenen Krankheit leidet, hat oft Pech. Denn der Anreiz zur Entwicklung innovativer Medikamente ist gering. Umso bemerkenswerter ist es, dass nun erstmals speziell für die seltene chronische Immunthrombozytopenie, an der in Deutschland etwa 8000 Erwachsene leiden, ein Medikament entwickelt wurde. Romiplostim (Nplate®) stimuliert den (Thrombopoetin-(TPO)-Rezeptor und damit die Thrombopoese. Seit Anfang Februar ist das Arzneimittel für die 2nd-line-Therapie dieser schweren Autoimmunkrankheit europaweit zugelassen.Show moreImmunthrombozytopenie
18.03.2009, 23:00 Uhr
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