Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
EMA empfiehlt Semaglutid-„Abnehmtablette“ zur Zulassung
Die EMA hat für Semaglutid (Wegovy) in oraler Darreichungsform eine Zulassungserweiterung empfohlen. Folgt die Europäische Kommission dieser Empfehlung, wäre Wegovy die erste Tablette mit einem Inkretinmimetikum zur Gewichtsregulation bei Nicht-Diabetikern.Show morearzneimittel-und-therapie
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Wegovy
22.05.2026, 14:30 Uhr
Prasugrel hemmt Thrombozytenaggregation
Der Thrombozyten-Aggregationshemmer Prasugrel (vorgesehener Markenname Efient®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung erhalten. Prasugrel soll nach Angaben der Herstellerfirma Lilly Anfang des zweiten Quartals 2009 auf den Markt kommen.Show moreEU-Zulassung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Orale Glucocorticoide bei Kindern mit Giemen nicht effektiv
Im Rahmen viraler Atemwegsinfektion entwickeln viele Kleinkinder zwar asthmaähnliche Symptome mit pfeifenden Atemgeräuschen bis hin zur Atemnot, trotzdem ist eine orale Therapie mit Glucocorticoiden bei Kindern unter sechs Jahren nicht indiziert. So das Ergebnis einer aktuell publizierten Studie.Show moreVirale Atemwegsinfektionen
04.03.2009, 23:00 Uhr
Neue Fixkombination aus Aliskiren und HCT zugelassen
Seit dem 5. Februar 2009 ist in Deutschland eine neue Fixkombination aus Aliskiren und Hydrochlorothiazid (Rasilez HCT®) zur Blutdrucksenkung erhältlich. Der direkte Renininhibitor Aliskiren zeichnet sich schon in der Monotherapie durch eine Senkung der Plasma-Renin-Aktivität (PRA) aus. Aber auch in Kombination mit Hydrochlorothiazid überkompensiert Aliskiren den von dem Diuretikum induzierten PRA-Anstieg, was mit einem erhöhten Organschutzpotenzial zu korrelieren scheint.Show moreBlutdrucksenkung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Kaum eine Gefahr für Deutschland
In den USA mussten in jüngerer Zeit zahlreiche Erdnuss- und Erdnussbutter-haltige Produkte vom Markt genommen werden. Grund für eine der größten Rückrufaktionen in der Wirtschaftsgeschichte des Landes war die mögliche Verunreinigung mit Salmonellen und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren. Für Deutschland schätzen die Verbraucherschutzbehörden des Bundes und der Länder die Gefahr bislang als sehr gering ein.Show moreSalmonellen in Erdnüssen
04.03.2009, 23:00 Uhr
Gesundheitsbezogene Angaben zu NEM in der Kritik
Phytopharmaka genießen in der Öffentlichkeit großes Vertrauen, denn die Aussagen zu ihrer Wirksamkeit werden seit vielen Jahren durch etablierte staatliche Verfahren überprüft. Mit der Verordnung (EG) Nr. 1924/ 2006, die am 19. Januar 2007 in Kraft trat, sollen nun auch die gesundheitsbezogenen Angaben (Health claims) zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) behördlicherseits überprüft werden, um dem Anspruch der Verbraucher auf zutreffende, wissenschaftlich basierte Angaben zum jeweiligen Produkt Rechnung zu tragen. Entsprechend dieser Verordnung hat die europäische Lebensmittelbehörde EFSA kürzlich eine "Consolidated List of Article 13 Health claims" veröffentlicht, in der sie die Vorschläge der europäischen Firmen für gesundheitsbezogene Angaben zu NEM ungeprüft zusammengestellt hat. Uns erscheint diese Liste in mancher Hinsicht bedenklich.Show more04.03.2009, 23:00 Uhr
Mithilfe von Fett gegen Fettpolster kämpfen
Dank dem Prinzip der "doppelten Fettverbrennung" soll die neue Fertignahrung Lipidsana® Übergewichtigen zu einer raschen und nachhaltigen Gewichtsabnahme verhelfen und auch den Fettstoffwechsel von Gesunden positiv beeinflussen. Wir sprachen mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Klör, dem Entwickler des neuen Lebensmittels.Show more3 Fragen an
25.02.2009, 23:00 Uhr
Welche endokrine Therapie in der Postmenopause?
In der Postmenopause werden mit Aromatase-Hemmern bessere Ergebnisse erzielt als mit der alleinigen Tamoxifentherapie. Unklar ist aber nach wie vor, welchem Behandlungsregime der Vorzug zu geben ist. Das derzeitige Vorgehen wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie diskutiert.Show moreMammakarzinom
25.02.2009, 23:00 Uhr
Wie die MS-Therapie verbessert werden soll
Die Behandlungsmöglichkeiten der multiplen Sklerose sind nicht zufriedenstellend. So sind die Patienten bislang auf Arzneistoffe angewiesen, die nur zu injizieren sind. Oral zu verabreichende Arzneistoffe könnten die Therapie für die Betroffenen wesentlich erleichtern. Zudem wird intensiv nach Substanzen gesucht, die einen chronisch progredienten Verlauf aufhalten können sowie neuroprotektiv oder neuroregenerativ wirken.Show moreOrale Arzneistoffe, Antikörper, Zelltherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Gegen Migräneattacken gezielt und rechtzeitig vorgehen
"Migräne ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern eine eigenständige Erkrankung mit leidvollen Symptomen." Von dieser Erkrankung sind in Deutschland etwa zehn Millionen Menschen betroffen, schätzungsweise treten täglich 320.000 Migräneattacken auf. Dabei gibt es wirkungsvolle Therapeutika, die eingesetzt werden können und Linderung verschaffen. Um psychischen Druck und eine Chronifizierung des Kopfschmerzes zu vermeiden, ist es sinnvoll, eine Migräneattacke frühzeitig wirksam zu behandeln.Show moreMigränetherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Efalizumab: Marktzulassung aussetzen
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA der Europäischen Kommission hat die Aussetzung der Marktzulassung für den therapeutischen monoklonalen Antikörper Efalizumab (Raptiva®) empfohlen, weil unter der Therapie schwerwiegende Infektionen aufgetreten sind. In Deutschland wird Raptiva® von der Merck-Sparte Serono vertrieben.Show moreEuropäische Arzneimittelbehörde
25.02.2009, 23:00 Uhr
Serotonin im Duodenum kontrolliert Knochenwachstum
Abnehmende Knochenmasse, Abbau der Knochensubstanz und Veränderungen der Struktur sind Kennzeichen der Osteoporose. Die gegenwärtige Therapie zielt auf eine Verhinderung des weiteren Knochenabbaus. Eine neue Strategie könnten die Ergebnisse einer jetzt vorgelegten Studie aufzeigen: Serotonin im Darm kontrolliert im Mausmodell offensichtlich das Knochenwachstum, und eine Verhinderung der Bildung oder der Freisetzung des Gewebshormons könnte demgegenüber zur Neubildung von Knochenmasse führen.Show moreAus der Forschung
25.02.2009, 23:00 Uhr
„Duale Lipidoxidation“ soll Fett schneller verbrennen
Seit Längerem preisen Publikumsmedien mittelkettige Triglyceride (MCT) als Fett an, das nicht dick macht. In Form von Riegeln, Margarine, Öl oder Brotaufstrich soll es gar das Abnehmen erleichtern. Eine neue Fertignahrung, die MCT mit Omega-3-Fettsäuren kombiniert, kommt nun in die Apotheken.Show moreFettstoffwechsel
25.02.2009, 23:00 Uhr
Analgetikahaltige Arzneiformen bedarfsgerecht auswählen
In der Therapie schwerer Schmerzen sollte nach dem WHO-Stufenschema vorgegangen werden, das eine rechtzeitige Umstellung auf starke Opioide und die Bevorzugung der oralen und transdermalen Applikationsform empfiehlt. Transdermale therapeutische Systeme sind dabei fester Bestandteil zur individuell angemessenen Schmerzlinderung und Minimierung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen geworden, haben aber einen hohen Beratungsbedarf. Zusätzlich werden neue Darreichungsformen vor allem bei Durchbruchsschmerzen entwickelt.Show moreSchmerztherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Ernährungsumstellung und Diät mit Aminosäuren
Mark Warnecke ist einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer aller Zeiten. So hat er 2005 in Montreal mit 35 Jahren als bislang ältester Schwimmer WM-Gold geholt. Warnecke ist aber auch Arzt mit dem Schwerpunkt Ernährungsmedizin und hat ein eigenes Diät-Konzept entwickelt. Uwe Gröber fragte ihn, welche Rolle seiner Meinung nach die Ernährung und die Supplementation von Aminosäuren für die sportliche Leistungsfähigkeit und die Prävention von Zivilisationskrankheiten spielen.*Show moreProphylaxe von Zivilisationskrankheiten
25.02.2009, 23:00 Uhr
Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab zugelassen
Für die Therapie der rheumatoiden Arthritis steht seit Januar ein neues Biologikum mit einem innovativen Wirkprinzip zur Verfügung: Der Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoActemra®), ein monoklonaler Antikörper, der in einem umfangreichen Studienprogramm auf den Prüfstand gestellt wurde, ist eine Option für Patienten, bei denen klassische DMARDs oder TNF-Inhibitoren unzureichend wirken oder nicht verträglich waren.Show moreRheumatoide Arthritis
25.02.2009, 23:00 Uhr
Wie die Parkinson-Progression verzögert werden kann
Morbus Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Unter anderem kommt es zu Einschränkungen und Kontrollverlust von Bewegungen, mit Rigor, Ruhetremor, Standunsicherheit, Sprachstörungen, Hypo- und Akinese. Im Volksmund wird dieses Krankheitsbild daher auch als Schüttellähmung bezeichnet. Eine frühzeitige sachgerechte Therapie kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber die Progression um mehrere Jahre hinausschieben.Show moreFrühzeitige Behandlung
25.02.2009, 23:00 Uhr
Leitliniengerechter Einsatz von Schmerzmitteln
Kombinationspräparate zur Behandlung von Kopfschmerzen wurden lange Zeit sehr kritisch betrachtet. Nach neueren Auffassungen werden zur Selbstmedikation bei Migräne und Spannungskopfschmerzen die Kombination von Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein empfohlen. Mehrere Studien haben die therapeutische Wirksamkeit gezeigt, jedoch fehlen noch Langzeitdaten zum Abhängigkeitspotenzial. Prinzipiell sollte die Auswahl eines Wirkstoffes immer unter Berücksichtigung der Begleiterkrankungen und Begleitmedikation erfolgen.Show moreAnalgetika
18.02.2009, 23:00 Uhr
Statine und Coenzym Q10
Die dominierende Arzneigruppe unter den Lipidsenkern bilden die Statine (CSE-Hemmer), die mittlerweile über 90% der Verordnungen von allen lipidsenkenden Pharmaka erreicht haben. Als Hemmstoffe der HMG-CoA-Reduktase besitzen Statine ein hohes Interaktionspotenzial mit der körpereigenen Synthese von Coenzym Q10 (Ubichinon/Ubichinol).Show moreFolge 3
18.02.2009, 23:00 Uhr
Zöliakie und Diabetes haben genetische Gemeinsamkeiten
Etwa 5 bis 10% der Menschen mit einem Typ-1-Diabetes leiden ebenfalls an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Ein möglicher Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen war daher verschiedentlich vermutet worden. Jetzt konnte von einer internationalen Forschergruppe gezeigt werden, dass bestimmte Risikogene sowohl bei Zöliakie-Patienten als auch bei Typ-1-Diabetikern nachzuweisen sind [1]. Die Wissenschaftler erhoffen sich Ansätze für neue medikamentöse Therapien.Show moreAus der Forschung
18.02.2009, 23:00 Uhr
1. Nachtrag zum Europäischen Arzneibuch
Am 1. Februar 2009 trat in Deutschland der 1. Nachtrag der 6. Ausgabe des Europäischen Arzneibuchs (Ph. Eur. 6.1) in Kraft. Er enthält 22 neue Texte, 58 revidierte Texte (56 Monographien und 2 allgemeine Texte) und 31 korrigierte Monographien sowie das Gesamtregister (Seiten 4743 bis 4808), das angibt, wo die jeweils aktuelle, das heißt gültige Fassung eines Textes der Ph. Eur. zu finden ist.Show more18.02.2009, 23:00 Uhr
Epigenetischer Therapieansatz mit Azacitidin
Das myelodysplastische Syndrom (MDS) ist mit einer Inzidenz von 8000 bis 10.000 jährlichen Neuerkrankungen die häufigste maligne Bluterkrankung in Deutschland. Ein neuer Therapieansatz beruht auf der epigenetischen Modulation eines zugrunde liegenden pathogenen Mechanismus. Der Erfolg dieses Vorgehens wurde in der AZA-001-Studie gezeigt, bei der eine Therapie mit dem Nukleosid-Analogon Azacitidin (Vidaza®) zu einem deutlich verbesserten Gesamtüberleben führte.Show moreMyelodysplastische Syndrome
18.02.2009, 23:00 Uhr
Wann Medikamente gegen Angst helfen können
Angststörungen reichen von Phobien über Panikstörungen bis hin zur generalisierten Angsterkrankung. Eine Pharmakotherapie verspricht in erster Linie bei Panikstörungen, sozialer Phobie und der generalisierten Angsterkrankung Erfolg.Show morePrimäre Angststörungen
18.02.2009, 23:00 Uhr
„Wir brauchen wesentlich mehr Datentransparenz!“
"Mit meiner Therapie spielt man nicht" – so warnt Wyeth, der Venlafaxin-Hersteller von Trevilor® retard vor der generischen Substitution und verweist unter anderem auf die Leitlinie der DPhG zur Guten Substitutionspraxis. Danach ist die Substitution von Antidepressiva ebenso wie die der Retardpräparate kritisch zu sehen. Wir haben mit Prof. Dr. Hans-Peter Volz, dem ärztlichen Direktor des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck, über die Problematik gesprochen.Show moreSubstitution von Antidepressiva
18.02.2009, 23:00 Uhr
Antidepressiva haben hohes Wechselwirkungspotenzial
Die Therapie einer Depression ist in der Regel eine Langzeitmedikation. Und sehr oft treten Depressionen zusätzlich in Begleitung von schweren Erkrankungen auf: Etwa 20% aller Patienten nach einem Herzinfarkt entwickeln eine Depression, nach einer Niereninsuffizienz 17% eine schwere Depression. Antidepressiva haben ein hohes Wechselwirkungspotenzial mit einer Vielzahl von Arzneistoffen aus anderen Indikationsgebieten, einer Gefahr, der man nur durch genaue Kenntnis der Eigenschaften der eingesetzten Arzneistoffe begegnen kann.Show moreInteraktionen
18.02.2009, 23:00 Uhr
Wie viel Eiweiß ist gesund?
Wie viel Eiweiß sollte man täglich zu sich nehmen? Die Antwort auf diese Frage wurde bislang stets auf der Basis der sogenannten Stickstoffbilanz gezogen. Seit einiger Zeit gibt es jedoch Überlegungen, stattdessen die Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates als Bewertungskriterium in den Vordergrund zu stellen. Das führt zu höheren Zufuhrempfehlungen, die insbesondere für Senioren von Bedeutung sein können.Show moreNeues zu Eiweiß
18.02.2009, 23:00 Uhr
Elektrolytlösung hilft Tumorpatienten bei oraler Mukositis
Zur Mundpflege von Tumorpatienten zur Prophylaxe und Therapie einer oralen Mukositis unter Strahlenoder Hochdosischemotherapie steht mit Caphosol® Mundspüllösung eine übersättigte Elektrolytlösung zur Verfügung, die die Schleimhäute befeuchtet und gleitfähig macht. Das Medizinprodukt kann auch bei Trockenheit in Mund und Rachen (Hyposalivation, Xerostomie) jeglicher Ursache angewendet werden.Show moreMedizinprodukt
18.02.2009, 23:00 Uhr
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