Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
EMA empfiehlt Semaglutid-„Abnehmtablette“ zur Zulassung
Die EMA hat für Semaglutid (Wegovy) in oraler Darreichungsform eine Zulassungserweiterung empfohlen. Folgt die Europäische Kommission dieser Empfehlung, wäre Wegovy die erste Tablette mit einem Inkretinmimetikum zur Gewichtsregulation bei Nicht-Diabetikern.Show morearzneimittel-und-therapie
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Wegovy
22.05.2026, 14:30 Uhr
„PCa-Screeningstudien sind nicht aussagekräftig!“
In der aktuellen März-Ausgabe von Lancet Oncology hatte Priv.-Doz. Dr. Hans-Hermann Dubben vom Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums in Hamburg-Eppendorf den laufenden Prostatakarzinom(PCa)- Screeningstudien jeglichen Nutzen abgesprochen. Wir haben mit ihm über die widersprüchlichen Zwischenergebnisse der amerikanischen PLCO-Studie und der europäischen ERSPC-Studie gesprochen und ihn um seine Einschätzung gebeten.Show moreInterview
01.04.2009, 22:00 Uhr
Längere osteoanabole Therapie mit Teriparatid möglich
Das Parathormon-Fragment rhPTH (1-34) (Teriparatid, Forsteo®) hat von der Europäischen Zulassungsbehörde die Zulassung für die Verlängerung der Behandlungsdauer von maximal 18 auf 24 Monate erhalten. Vor allem Patienten mit hohem Frakturrisiko sollen von dieser verlängerten osteoanabolen Therapie profitieren.Show moreSchwere Osteoporose
01.04.2009, 22:00 Uhr
Studie zur Gewichtszunahme unter Kontrazeptiva
Innerhalb von drei Jahren liegt die durchschnittliche Gewichtszunahme bei Anwendung einer Drei-Monatsdepotspritze von Medroxyprogesteron bei 5,1 kg. Bei Anwendung oraler Kontrazeptiva wurde keine Gewichtzunahme im Vergleich zu nicht-hormonellen Verhütungsmethoden beobachtet, wohl aber ein Anstieg des Körperfettanteils. So das Ergebnis einer prospektiven Studie mit über 700 Frauen.Show moreVerhütung
01.04.2009, 22:00 Uhr
Kaffee – ein Getränk im Trend
In den vergangenen Jahren haben sich die Trinkgewohnheiten und das Image von Kaffee wesentlich verändert. Das Getränk ist gerade für junge Menschen attraktiv geworden. Grund dafür sind die zahlreichen Coffeeshops und die damit einhergehenden Produktinnovationen.Show moreLebensmitteltechnologie
01.04.2009, 22:00 Uhr
Moxifloxacin bei Infektionen des oberen Genitaltraktes
Für das Fluorchinolon Moxifloxacin wurde die Zulassung für die Behandlung von leichten bis mäßig schweren entzündlichen Erkrankungen des Beckens erweitert. Damit können Infektionen des oberen weiblichen Genitaltraktes einschließlich Salpingitis und Endometritis nun auch mit einer Monotherapie mit Moxifloxacin statt wie bisher mit einer Antibiotika-Dreifachkombination behandelt werden, sofern Moxifloxacin-resistente Gonokokken ausgeschlossen werden können.Show moreZulassungserweiterung
01.04.2009, 22:00 Uhr
Homöopathika verbal und visuell verständlich darstellen
Der neue Band des Homöopathie-Loseblattwerkes ist erschienen. In "Arzneimittelbilder in Cartoons" werden die Besonderheiten der wichtigsten Homöopathika verbal und visuell auf den Punkt gebracht: einer Textseite mit charakteristischem Leitsatz und Informationen über Auslöser, Lokalisation der Symptome, Leitsymptomen und bewährten Anwendungsgebieten steht eine Bildseite mit anschaulichen und unterhaltsamen Cartoons gegenüber, die die typischen Symptome oder Menschentypen darstellt. Wir sprachen mit dem Autor Dr. Markus Wiesenauer.Show moreHomöopathie-Loseblattwerk
01.04.2009, 22:00 Uhr
Zweifel am Nutzen des PSA-Screenings bleiben
Ob ein PSA-Test Männer davor bewahren kann, an einem Prostatakarzinom zu sterben, ist umstritten. Aufschluss über den Nutzen sollen u. a. zwei zurzeit in Europa und den USA laufende randomisierte Studien geben. Soeben veröffentlichte Zwischenergebnisse der amerikanischen Studie untermauern den Verdacht, dass zwar durch den PSA-Test mehr Prostatakarzinome diagnostiziert werden und die Krebsbehandlungen zunehmen, aber nicht die Überlebenschancen. Zwischenergebnisse der europäischen Studie sehen auf den ersten Blick günstiger aus.Show moreProstatakarzinom
01.04.2009, 22:00 Uhr

Hypertonie
Der erhöhte arterielle Blutdruck, systolisch wie diastolisch, ist weltweit die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung und mit einer Reihe von schweren Spätschäden verbunden. Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Blutdrucks und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko und damit auch zu den zwei der häufigsten und schwersten Volkskrankheiten, der Herzinsuffizienz und dem Schlaganfall. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow morePharmako-logisch!
25.03.2009, 23:00 Uhr
Keine eindeutigen Vorteile, aber auch keine Nachteile
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seinen Abschlussbericht zum Einsatz langwirksamer Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes veröffentlicht. Das Fazit: Es gibt keine Belege für einen Vorteil langwirksamer Insulinanaloga im Vergleich zu herkömmlichem Humaninsulin bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes. Auch wenn inzwischen zum Insulin Glargin die Ergebnisse einer Fünf-Jahres-Studie vorliegen, so sind der mögliche langfristige Nutzen und Schaden dieser Substanzgruppe noch immer nicht ausreichend untersucht.Show moreLangwirksame Insulinanaloga
25.03.2009, 23:00 Uhr
Kein Benefit durch Omega-3-Fettsäuren
Die Suche nach einem wirksamen, gut verträglichen Mittel zur Stabilisierung der Remissionsphase eines Morbus Crohn geht weiter. Ein potenzieller Kandidat – Omega-3-Fettsäuren – schnitt in zwei großen Studien nicht besser ab als Placebo. Die Hoffnung, Fischölpräparate mit Omega-3-Fettsäuren könnten den Verlauf eines Morbus Crohn günstig beeinflussen, konnten nicht gestärkt werden.Show moreMorbus Crohn
25.03.2009, 23:00 Uhr
Besonderheiten bei der Pharmakotherapie
Aufgrund einer vaskulären oder diabetischen Nephropathie unterziehen sich in Deutschland rund 65.000 bis 70.000 Patienten einer regelmäßigen Dialyse. Neben der terminalen Niereninsuffizienz liegen meist weitere Komorbiditäten vor, so dass eine komplexe Pharmakotherapie erforderlich ist. Besonderes Augenmerk gilt hier der renalen Anämie und den Störungen des Calcium- und Knochenstoffwechsels.Show moreHämodialyse
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Wichtige Neben- und Wechselwirkungen
In der Hypertoniebehandlung müssen verschiedene grundsätzliche Nebenwirkungen beachtet werden. Dazu zählen ein plötzlicher zu starker Blutdruckabfall ebenso wie eine Kardiodepression, Ödembildung oder Elektrolytverlust. Sie bestimmen in hohem Maße auch das Interaktionspotenzial.Show more25.03.2009, 23:00 Uhr
Bösartigkeit von schwarzem Hautkrebs einschätzen
Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ist der Nachweis gelungen, dass die Konzentration eines löslichen Wachstumsfaktors, des Angiopoietins 2 (Ang-2), der im Blut von Melanompatienten zirkuliert, ein präziser Marker für das Fortschreiten und das Stadium des malignen Melanoms ist [1]. Die Forscher erhoffen nicht nur eine bessere Verlaufskontrolle der Erkrankung; der Wachstumsfaktor könnte auch Zielstruktur für therapeutische Maßnahmen sein.Show moreAus der Forschung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Die Pathophysiologie
Meistens lässt sich die Ursache für einen erhöhten Blutdruck nicht ermitteln, man spricht von primärer oder essenzieller Hypertonie (Abb. 1). Sie erfordert immer eine lebenslange Behandlung! Sind die Störungen bekannt (z. B. eine Nierenarterienstenose), handelt es sich um eine sekundäre arterielle Hypertonie. Die Beseitigung der Ursache normalisiert dann auch den Blutdruck.Show more
25.03.2009, 23:00 Uhr
Aktuelle Leitlinie empfiehlt Einmalbehandlung mit Terbinafin
Bisher wurde in den Leitlinien der Fachgesellschaften eine einmal tägliche Anwendung einer fungizid wirkenden Terbinafincreme über eine Woche als einfachste topische Therapie in der Behandlung des Fußpilzes empfohlen. In die aktualisierte Leitlinie wurde nun auch die Einmalanwendung einer 1%igen filmbildende Terbinafinlösung aufgenommen. Durch diese einmalige Anwendung soll die Compliance in der Fußpilzbehandlung erhöht werden. Denn die Non-Compliance der Patienten gilt als einer der häufigsten Gründe für ein Wiederauftreten der Infektion.Show moreFusspilzbehandlung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Neues estradiolbasiertes orales Kontrazeptivum
Ein neues orales Kontrazeptivum, das Estradiolvalerat mit dem Gestagen Dienogest kombiniert enthält (Qlaira® , gesprochen "Klära"), hat die Zulassung erhalten. Da bereits während der gastrointestinalen Resorption im Organismus der Valeratrest abgespalten wird, sollen alle estrogenbedingten Wirkungen ausschließlich durch "natürliches" Estradiol vermittelt werden. Bislang konnte das im Menschen wirkende Estradiol nicht direkt in oralen Kontrazeptiva eingesetzt werden, da der Zyklus nur unzureichend kontrolliert werden konnte.Show moreEmpfängnisverhütung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Hypertonie – Die schleichende Gefahr aus den Blutgefäßen
Der erhöhte arterielle Blutdruck, systolisch wie diastolisch, ist weltweit die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung und mit einer Reihe von schweren Spätschäden verbunden. Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Blutdrucks und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko und damit auch zu den zwei der häufigsten und schwersten Volkskrankheiten, der Herzinsuffizienz und dem Schlaganfall. Abgesehen von sehr hohen Blutdruckwerten ist die Hypertonie klinisch stumm, so dass die Patienten immer wieder von der Notwendigkeit einer Pharmakotherapie überzeugt werden müssen. Da 60 bis 70% der Patienten mit dem ersten Therapieversuch und 20 bis 30% selbst unter zwei Antihypertensiva den Zielblutdruck nicht erreichen, erfordert die Hochdrucktherapie einen häufigen Wechsel der Medikamente. Die große Auswahl an Antihypertonika und ihre vielfältigen Kombinationen sowie die hohe Komorbidität metabolischer und kardiovaskulärer Erkrankungen machen die Hochdrucktherapie zu einer pharmakotherapeutischen Herausforderung.Show more25.03.2009, 23:00 Uhr
Therapiemöglichkeiten bei Belastungsund Dranginkontinenz
Trotz sechs bis acht Millionen Betroffener ist das Thema Harninkontinenz in Deutschland ein Tabu. Dies zu Unrecht, denn mit Aufklärung, adäquaten krankengymnastischen und medikamentösen Maßnahmen kann die Inkontinenz in vielen Fällen behoben oder zumindest gelindert werden. Ein erster Schritt ist die aktive Auseinandersetzung mit der Blasenschwäche und die Inanspruchnahme unterstützender Hilfen.Show moreHarninkontinenz
25.03.2009, 23:00 Uhr
Längere Erektionsdauer mit Vardenafil
PDE-5-Inhibitoren werden zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt, um eine ausreichend harte und lange Erektion hervorzurufen. Mit der Dyslipidämie- und der Endurance-Studie liegen jetzt die ersten beiden placebokontrollierten Studien vor, die den Einfluss der Therapie mit dem PDE-5-Inhibitor Vardenafil (Levitra®) auf die Erektionsdauer untersucht haben. Sie konnten eine deutliche Steigerung der Dauer der Versteifung des Penis belegen. Daten der Restore- und der Reinvent-Studie zeigen zudem, dass eine tägliche Dauereinnahme keinen therapeutischen Vorteil bringt.Show moreErektile Dysfunktion
25.03.2009, 23:00 Uhr
Austausch teils unkritisch, teils problematisch
Seit Ende letzten Jahres steht im Markt eine große Zahl von Venlafaxin-haltigen Generika zur Verfügung. Nur halb so teuer wie das Original versprechen sie den Krankenkassen hohe Einsparungen. Da es sich bei dem Antidepressivum Venlafaxin um eine sehr gut wasserlösliche und unter Bioverfügbarkeitsaspekten unproblematische Substanz handelt, steht einer Substitution zumindest von dieser Seite nichts im Wege. Argumente gegen einen Austausch (auch unter den Generika) liefern allerdings die zu behandelnden psychischen Erkrankungen und die damit verbundene Complianceproblematik.Show moreVenlafaxin-haltige Antidepressiva
18.03.2009, 23:00 Uhr
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