
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Partikel in Risdiplam-Lösung – worauf ist zu achten?
Das Risdiplam-haltige Fertigarzneimittel Evrysdi® Pulver zur Herstellung einer Lösung wird vor der Abgabe an Patienten rekonstituiert. In einem aktuellen Rote-Hand-Brief fordert der Zulassungsinhaber Apothekenteams nun dazu auf, die fertige Lösung auf Klarheit zu prüfen.Show morepharmazie
Rote-Hand-Brief
12.06.2026, 13:00 Uhr

Neue Perspektiven beim frühen und metastasierten Mamma-Ca
Während des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) 2009, das als der bedeutendste Kongress zu Brustkrebs weltweit gilt, wurden zwar Ergebnisse präsentiert, die die tägliche Praxis beeinflussen könnten. Zur Enttäuschung der Fachwelt konnte aber kein Durchbruch der Biologicals verzeichnet werden.Show morePost San Antonio Breast Cancer Symposium
03.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Antidepressiva - Ihre Wirkungen und Nebenwirkungen
Die medikamentöse Therapie von depressiven Erkrankungen erstreckt sich über Monate oder sogar Jahre und wird daher vor allem von den Nebenwirkungen bestimmt, die sich gut von den Rezeptor-Interaktionen der Antidepressiva ableiten lassen. Alle Antidepressiva greifen in die synaptische Signalübertragung von Noradrenalin und/oder Serotonin ein. Zielstrukturen sind die Wiederaufnahme-Transporter für Noradrenalin und/oder Serotonin, α2 - und 5-HT2A -Rezeptoren sowie die Monoaminoxidase A und B (MAO-A/B). Ziel der Pharmakotherapie ist der Anstieg der Monoamine im synaptischen Spalt und die Normalisierung der veränderten Rezeptorexpressionen bzw. -sensitivität.Show morePharmako-Logisch!
03.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Pathophysiologie und neurochemische Veränderungen
Krankheiten des depressiven Formenkreises umfassen den größten Anteil der sog. affektiven Störungen. Schätzungsweise 10 bis 20% (!) aller Menschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Affektive Störungen führen zu nachweisbaren Veränderungen des Gehirnstoffwechsels. Vor allem die Funktionen von Noradrenalin, Serotonin oder Glucocorticoiden sowie der neuronalen Mikroarchitektur sind gestört. Die Einsichten in die pathologische Neurochemie bilden die Grundlage für eine rationale Pharmakotherapie, die bestrebt ist, diese funktionellen und strukturellen Defizite auszugleichen.Show more
03.02.2010, 23:00 Uhr
Diacetylmorphin erfolgreicher als Methadon
Das 2008 abgeschlossene bundesweite Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Schwerstopiatabhängiger hatte eine Überlegenheit der Behandlung mit Diacetylmorphin (Diamorphin) gegenüber einer Methadonbehandlung gezeigt. Zum gleichen Ergebnis kommt eine kanadische Studie: Injizierbares Diacetylmorphin zeigte sich wirksamer als orales Methadon. Aufgrund des Risikos von Überdosierung und Krampfanfällen sollte die Diacetylmorphin-Substitutionstherapie aber nur bei sofortiger medizinischer Interventionsmöglichkeit durchgeführt werden.Show moreSubstitutionstherapie bei Opiatabhängigkeit
03.02.2010, 23:00 Uhr
Anteilnahme statt Mitleid
Wurde früher unter einer palliativen Versorgung die Betreuung des Kranken in seiner letzten Phase vor dem Tod verstanden, so umfasst sie heute die Begleitung des Patienten und seiner Angehörigen während der kurativen und palliativen Krankheitsdauer. Damit sind auch die Aufgaben der Palliativmedizin gewachsen, die neben der Symptomkontrolle, der Kommunikation und der psychosozialen Betreuung auch die Vermittlung neuer Perspektiven für die Angehörigen umfasst.Show moreZiele und Aufgaben der Palliativmedizin
03.02.2010, 23:00 Uhr
Eisen beim Restless legs Syndrom
Das Restless legs Syndrom (RLS, "Syndrom der ruhelosen Beine") ist eine neurologische Erkrankung mit einem erhöhten Bewegungsdrang in den Beinen. Umgangssprachlich wird RLS auch als "Rastloser Schlaf" bezeichnet. In Zuständen der Ruhe (z. B. Schlaf) klagen Patienten mit RLS über Kribbeln, Wärmegefühl oder Schmerzen. Diese Missempfindungen lösen bei den Betroffenen einen unwiderstehlichen Drang aus, sich zu bewegen, die Muskulatur anzuspannen oder zu dehnen. Häufig treten auch unwillkürliche Bewegungen und Schlafstörungen auf.Show moreAktuell und Kompakt
03.02.2010, 23:00 Uhr
Mit Sauerstoff gegen den Schmerz
Cluster-Kopfschmerz ist ein quälendes primäres Kopfschmerz-Syndrom, das durch extrem starke periodisch wiederkehrende Schmerzattacken geprägt ist. Aktuell sind die Serotonin-Antagonisten Sumatriptan und Zolmitriptan für die Behandlung akuter Cluster-Schmerzattacken zugelassen. Es gibt schon seit Langem Hinweise darauf, dass die Inhalation von hochkonzentriertem medizinischem Sauerstoff die Schmerzattacken effektiv bekämpft. Eine Studie bestätigte jetzt diese Hinweise und leistet so einen Beitrag zur Etablierung einer wirksamen und nebenwirkungsarmen Alternative zur Triptan-Therapie.Show moreCluster-Kopfschmerzen
03.02.2010, 23:00 Uhr
Kombination aus molekularer und morphologischer Bildgebung
Durch eine Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) werden optimale Auflösung und eine hohe Empfindlichkeit miteinander verknüpft, so dass kleinste Tumore nachgewiesen werden können. Das bildgebende Verfahren kann neben der Diagnostik auch zur frühzeitigen Verlaufskontrolle und Optimierung der Therapie eingesetzt werden.Show morePET/CT-Diagnostik
03.02.2010, 23:00 Uhr
Genomanalyse zeigt globale und lokale MRSA-Ausbreitung
Gegen Antibiotika resistente Staphylococcus-aureus-Stämme (MRSA) sind mittlerweile weltweit als Erreger nosokomialer Infektionen gefürchtet. Wissenschaftler vom Wellcome Trust Sanger Institute in Cambridge haben jetzt mit modernen Techniken das gesamte Genom von 42 MRSA-Isolaten verglichen, die zwischen 1982 und 2003 an verschiedenen Orten der Erde gesammelt wurden, und so einen genetischen "Stammbaum" der Bakterien entwickelt. Aber auch die Verbreitung des Keimes innerhalb des Klinikbetriebs kann auf diese Weise genau nachvollzogen werden.Show moreInfektionskrankheiten
03.02.2010, 23:00 Uhr
Blutplättchen vermehren sich selbst ohne Zellkern
Thrombozyten oder Blutplättchen sind essenziell für Blutgerinnung und Blutstillung. Ihre Aufgabe ist es, Wunden zu verschließen und somit einen Blutverlust und das Eindringen von potenziellen Krankheitserregern zu verhindern. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern entdeckte jetzt, dass sie sich vermehren können, obwohl sie keinen Zellkern mit Erbsubstanz besitzen.Show moreAus der Forschung
03.02.2010, 23:00 Uhr
Erster therapeutischer Krebsimpfstoff für Hunde zugelassen
Das amerikanische US-Ministerium für Landwirtschaft (USDA) hat den ersten therapeutischen Krebsimpfstoff für Hunde zugelassen. Das Mittel gegen Melanome wurde unter dem Markennamen Oncept™ von dem amerikanischen Unternehmen Merial entwickelt, einer Tochterfirma von Sanofi-Aventis. Die Technologie für dieses Produkt stammt vom kalifornischen Impfstoffspezialisten Vical, der in einer klinischen Phase-III-Studie einen ähnlichen Impfstoff für Menschen gegen metastasierenden Hautkrebs testet. Die Ergebnisse dieser Studie sollen noch in diesem Jahr vorgelegt werden.Show moreOnkologie
27.01.2010, 23:00 Uhr
Sibutramin-Vermarktung wird europaweit ausgesetzt
Ende November 2009 hatte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA vorläufige Ergebnisse einer Sibutramin-Studie zum Anlass genommen, auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter diesem Appetitzügler hinzuweisen. Inzwischen hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA die Datenlage bewertet und das Ruhen der Zulassung für die europäischen Mitgliedstaaten empfohlen. Als Konsequenz daraus werden nun europaweit alle Sibutramin-haltigen Arzneimittel vom Markt genommen.Show moreNeue Risikobeurteilung
27.01.2010, 23:00 Uhr
Ballaststoffe ohne Wirkung auf das Wachstum
Die Zufuhrempfehlungen für Ballaststoffe werden in der Kinderernährung kontrovers diskutiert: Es liegen Hinweise vor, dass Ballaststoffe die Energieaufnahme und somit auch das Wachstum negativ beeinflussen. Finnische Wissenschaftler kommen in einer Studie zu einem anderen Ergebnis.Show moreKinderernährung
27.01.2010, 23:00 Uhr
Fingolimod vermindert Schübe bei multipler Sklerose
In zwei klinischen Studien der Phase III mit Patienten mit schubförmiger multipler Sklerose verringerte sich durch die Therapie mit Fingolimod die Schubhäufigkeit um 54 bis 60% im Vergleich zu Placebo und um 38 bis 52% im Vergleich zu einer Interferontherapie. In Europa und den USA wurden bereits Zulassungsanträge für das neue Immunsuppressivum gestellt.Show moreNeues Immunsuppressivum
27.01.2010, 23:00 Uhr
Levetiracetam auch als Zusatztherapie für Kleinkinder
Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Levetiracetam (Keppra®) für die Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit und ohne sekundärer Generalisierung bei Säuglingen mit Epilepsie ab einem Alter von einem Monat bis zum vollendeten dritten Lebensjahr erweitert, zusätzlich zur bisherigen Indikation für Kinder ab vier Jahren und Erwachsene.Show moreZulassungserweiterung
27.01.2010, 23:00 Uhr
Für die Lebensqualität: Ein zweifaches Tabu behandeln
Liebe und Sexualität spielen im Alter eine größere Rolle als gemeinhin angenommen. Als Hemmschuh wirken soziale, aber auch körperliche Faktoren: Schon eine überaktive Blase kann Libido und sexuelle Aktivität vor allem bei Frauen lahm legen. Erst recht eine Inkontinenz. Darüber sprechen ältere Menschen von sich aus kaum. Fachleute müssen sie auf die Tabuthemen ansprechen. Für urologische wie für sexuelle Störungen gibt es (geschlechts-)spezifische Therapien; allerdings beeinträchtigen zahlreiche Medikamente ausgerechnet Libido und Potenz.Show moreHarninkontinenz und Sexualität
27.01.2010, 23:00 Uhr
Zu häufig verordnet: Antibiotika bei Atemwegsinfekten
Apotheker wissen es, Ärzte auch: Bei Atemwegsinfekten wird oft viel zu häufig zu einem Antibiotikum gegriffen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch die Zahl der Antibiotikaverordnungen lässt sich senken. Und zwar dann, wenn Ärzte und Patienten besser miteinander kommunizieren, denn eine verbesserte Arzt-Patienten-Kommunikation verändert das Verordnungsverhalten.Show moreInfekte der Atemwege
27.01.2010, 23:00 Uhr
Telomerasehemmer Imetelstat bei Hirntumoren wirksam?
Imetelstat wird bereits in klinischen Studien als Wirkstoff gegen Brust- und Lungenkrebs untersucht. Er könnte aber auch gegen Hirntumore wirksam sein. Die Substanz hemmt die Aktivität der Telomerase. Dieses Enzym gilt als ein möglicher Schlüsselfaktor bei der Krebsentstehung. Im Tierversuch konnten US-Wissenschaftler jetzt zeigen, dass Imetelstat im Gegensatz zu anderen potenziellen Wirkstoffen die Blut-Hirn-Schranke überwindet und somit auch zur Therapie von Glioblastomen und anderen bösartigen Hirntumoren eingesetzt werden könnte [1].Show moreOnkologie
27.01.2010, 23:00 Uhr
Die Rolle von Fleisch, Fisch, Huhn und Eiern
Neben einigen anderen Faktoren spielt auch das Ernährungsverhalten bei einem Prostatakarzinom eine Rolle. Amerikanische Wissenschaftler gingen nun der Frage nach, wie sich Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier auf ein bestehendes Prostatakarzinom auswirken. Sie fanden klare Unterschiede.Show moreProstatakrebs
27.01.2010, 23:00 Uhr
Toxoplasmose – die unterschätzte Gefahr
Infizieren sich Frauen erstmalig während der Schwangerschaft mit Toxoplasmen, kann das ungeborene Kind schwer geschädigt werden oder sogar sterben. Über den Schutz vor Infektionen mit diesen Parasiten informiert jetzt ein neues Merkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).Show moreErnährung in der Schwangerschaft
27.01.2010, 23:00 Uhr
Neue gezielte Strategie gegen Grippeviren
Gegen zahlreiche Virustatika sind Viren – und ganz besonders Influenzaviren – mittlerweile resistent. Wegen der hohen Wandlungsfähigkeit der Viren müssen auch Impfstoffe immer wieder an den aktuellen Stamm angepasst werden. Die "Schweinegrippe", die sich im letzten Jahr innerhalb weniger Wochen weltweit ausbreitete, hat die Dringlichkeit neuer Bekämpfungsstrategien aufgezeigt. Jetzt haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie nachgewiesen, wie die sogenannte RNA-Interferenz-Technologie neue Angriffsmöglichkeiten eröffnen könnte.Show moreAus der Forschung
27.01.2010, 23:00 Uhr
Bei Dosierung von Antibiotika das Gewicht berücksichtigen
Die beobachtete Zunahme von Resistenzen gegen Antibiotika nehmen griechische Wissenschaftler zum Anlass, damit zusammenhängenden Aspekte in einem aktuellen Viewpoint-Artikel im Lancet zu diskutieren. Ihre Forderung: Um die Wirkung zu optimieren, sollten Antibiotika und antimikrobiell wirksame Arzneistoffe nicht nach einem festen Schema dosiert werden, sondern individuell zugeschnitten auf das Körpergewicht. Dabei reiche es nicht, nur den Body-mass-Index zugrunde zu legen.Show moreResistenzentwicklung
20.01.2010, 23:00 Uhr
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