Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Malaria-Impfungen senken Kindersterblichkeit um 13%
Vorbeugende Impfungen können viele Leben retten - das zeigten Wissenschaftler in einer Analyse nun für Malaria bei Kindern. Forscher sehen sogar noch mehr Potenzial.Show morearzneimittel-und-therapie
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Analyse in afrikanischen Ländern
08.05.2026, 13:00 Uhr
Standardisiertes Lavendelöl gegen Unruhe bei Angst
Mit dem neuen Phyto-Anxiolytikum Silexan (Lasea®), einem hochkonzentrierten, standardisierten Lavendelölextrakt, steht ab 1. Februar 2010 ein innovatives Präparat auch für die Selbstmedikation zu Verfügung, das Angst löst und gleichzeitig gut verträglich ist. Vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ist das Phytopharmakon zugelassen für die Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung im Erwachsenenalter.Show moreNeues Phyto-Anxiolytikum
13.01.2010, 23:00 Uhr
Zusätzlicher Infektionsschutz für Säuglinge und Kleinkinder
Durch die Einführung eines neuen 13-valenten Pneumokokken-Konjugat-Impfstoffs wird der Infektionsschutz bei Säuglingen und Kleinkindern optimiert. Mit dem Vakzin, das sechs zusätzliche Serotypen umfasst und damit die breiteste Serotypenabdeckung bietet, können Kinder zwischen sechs Wochen und fünf Jahren geimpft werden, wobei die Umstellung auf den neuen Impfstoff jederzeit möglich ist.Show more13-valenter Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff
06.01.2010, 23:00 Uhr
Suizid verhindern: Was können Antidepressiva?
Der Schweregrad einer Depression korreliert mit dem Selbstmordrisiko. Wie erkennt man Suizidalität? Gibt es spezielle "antisuizidale" Antidepressiva? Initial werden derzeit vier von fünf ambulanten depressiven Patienten mit einem selektiven Serotonin-Reuptake-Inhibitor (SSRI) behandelt. SSRI haben erheblich gegenüber klassischen Trizyklika gewonnen, weil sie verträglicher sind, bei vergleichbarer Wirksamkeit. Wirksamkeitsvergleiche mit Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmern (SNRI) fallen weniger einheitlich aus.Show moreSchwere Depression
06.01.2010, 23:00 Uhr
Canakinumab: Interleukin-Inhibitor gegen Entzündungen
Canakinumab (Ilaris®) ist ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper gegen Interleukin 1 beta. Canakinumab verhindert die durch IL-1 beta induzierte Genaktivierung und Bildung von Entzündungsmediatoren, indem es die Interaktion mit IL-1-Rezeptoren blockiert. Canakinumab kommt zur Behandlung von Patienten ab vier Jahren auf den Markt, die an einem der drei Cryopyrin-assoziierten periodischen Syndrome (CAPS) leiden.Show moreNeues orphan drug
06.01.2010, 23:00 Uhr
FDA sieht kein erhöhtes Krebsrisiko unter Ezetimib
Mitte 2008 hatte die sogenannte SEAS-Studie für Aufsehen gesorgt. Sie ließ nicht nur Zweifel an der Wirksamkeit einer kombinierten Ezetimib- und Simvastatin-Behandlung aufkommen, sondern auch den Verdacht, dass durch Ezetimib das Krebsrisiko erhöht wird. Schon damals wurde vermutet, dass das statistisch signifikant erhöhte Krebsrisiko unter Ezetimib ein Zufallsbefund gewesen sein könnte. Nun gibt die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA Entwarnung: Ezetimib soll das Krebsrisiko nicht erhöhen.Show moreEntwarnung für Cholesterinsenker
06.01.2010, 23:00 Uhr
Antibiotikaresistenz durch Desinfektionsmittel
Bakterien können nicht nur gegen Antibiotika Resistenzen entwickeln, sondern auch gegen Desinfektionsmittel. Dabei ist es durchaus möglich, dass der Mechanismus, der zur Resistenz gegen ein Desinfektionsmittel führt, gleichzeitig die Empfindlichkeit gegen Antibiotika herabsetzt. So kann der Problemkeim Pseudomonas aeruginosa durch niedrige Konzentrationen von Benzalkoniumchlorid in die Lage versetzt werden, nicht nur das Desinfektionsmittel selber aus der Zelle zu pumpen, sondern auch das Antibiotikum Ciprofloxacin.Show moreHygiene
06.01.2010, 23:00 Uhr
Folsäuresupplementation mit erhöhtem Krebsrisiko assoziiert
Zwei aktuelle norwegische Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen der langfristigen Folsäurezufuhr und einer erhöhten Krebsinzidenz hin. Sollte dieses Ergebnis in weiteren Untersuchungen bestätigt werden, muss eine Anreicherung von Folaten in Lebensmitteln – wie bereits in einigen Ländern praktiziert – überdacht werden.Show moreFolsäure
06.01.2010, 23:00 Uhr
IgG-Tests bei Lebensmittelunverträglichkeit ungeeignet
Die Europäische Akademie für Allergologie und Klinische Immunologie (EAACI) hat ein aktuelles Positionspapier zum Stellenwert von IgG- oder IgG4-Tests zur Feststellung von Lebensmittelunverträglichkeiten verfasst, das von den fünf deutschsprachigen Allergiegesellschaften in ihre Leitlinie übernommen wurde. Darin wird die Diagnostik von Lebensmittelunverträglichkeiten mittels IgG-Antikörpertests als ungeeignet eingestuft und strikt abgelehnt.Show moreLebensmittelallergien
06.01.2010, 23:00 Uhr
Kontroverse Diskussion zur HIV-Postexpositionsprophylaxe
Weltweit sind mehr als 33 Millionen Menschen HIV-infiziert; 7400 infizieren sich an jedem Tag. Die Zahl der Neuinfektionen ist in den letzten Jahren allerdings gesunken. In Deutschland betrug die Zahl der Menschen, die mit HIV/Aids leben, Ende 2008 zwischen 64.000 und 70.000. Die HIV-Postexpositionsprophylaxe (HIV-PEP), die "Pille danach", senkt das Infektionsrisiko nach Kontakt mit dem Virus. Die Anwendung dieser Kombination verschiedener antiviraler Medikamente nach möglicher HIV-Exposition ist aber nicht unumstritten [1].Show moreInfektionskrankheiten
06.01.2010, 23:00 Uhr
Nicht nur Karies kann man mit der Ernährung vorbeugen
Folge 13 unserer Reihe "Basiswissen Kinderernährung" setzte sich mit Karies im Kindes- und Jugendalter auseinander sowie der Möglichkeit, durch eine zahngesunde Ernährung der Karies vorzubeugen. Neben Karies können jedoch, wenn auch wesentlich seltener, nicht kariöse Erkrankungen, die partiell in Zusammenhang mit der Ernährung stehen, auftreten. Sie sind das Thema dieses Beitrags.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 14)
16.12.2009, 23:00 Uhr
Schwache Daten für Neuraminidasehemmer
Eine aktuelle Metaanalyse bescheinigt Neuraminidasehemmern nur eine begrenzte Effektivität bezüglich der Influenzasymptome. Im Zusammenhang mit dieser Metaanalyse wurde zwischen dem Tamiflu® -Hersteller Roche und den Autoren des Cochrane-Reviews eine kontroverse Diskussion um die Offenlegung von Studiendaten geführt. Kommentatoren fordern einen transparenten Umgang mit Studienunterlagen.Show moreMetaanalyse
16.12.2009, 23:00 Uhr
Fortschritt bei der Behandlung von Vorhofflimmern
Das Antiarrhythmikum Dronedaron wurde Ende November zugelassen und wird als Multaq® 400 mg Tabletten ab Januar 2010 verfügbar sein. Es ist angezeigt bei erwachsenen, klinisch stabilen Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern, um das Wiederauftreten von Vorhofflimmern zu verhindern oder die ventrikuläre Herzfrequenz zu senken. Es ist das einzige Antiarrhythmikum, das bei Vorhofflimmer-Patienten nachweislich zu einer deutlichen Abnahme von kardiovaskulärbedingten Krankenhausaufenthalten oder Todesfällen führt.Show moreDronedaron
16.12.2009, 23:00 Uhr
Sulfonylharnstoffe erhöhen Mortalität
Die tägliche "Zuckertablette" ist nicht so harmlos wie ihre Bezeichnung im Volksmund suggeriert. Das kardiovaskuläre Risikoprofil oraler Antidiabetika birgt noch offene Fragen. Eine retrospektive Kohortestudie des Imperial College of London stellte sich der Aufgabe, Mortalität, kongestive Herzinsuffizienz und die Zahl der Herzinfarkte unter oralen Antidiabetika zu untersuchen. Die Ergebnisse könnten lang gehegte Therapiegewohnheiten ändern – zum Wohle der Patienten.Show moreOrale Antidiabetika
16.12.2009, 23:00 Uhr
Deutlich mehr Infektionen auf Intensivstationen
Trotz aller Bemühungen zur Eindämmung nosokomialer Infektionen hat sich die Zahl der infizierten Patienten auf Intensivstationen weiter erhöht. Das ergab die bislang weltweit größte Studie, deren Ergebnisse jetzt im US-amerikanischen Fachjournal JAMA veröffentlicht wurden [1]. Von den mehr als 14.000 Patienten, zu denen Angaben gemacht wurden, litten etwa die Hälfte an einer Infektion, deutlich mehr als 1995. Seinerzeit wurde von weniger als 45% Infizierten berichtet. Auch das Erregerspektrum hat sich in diesem Zeitraum erheblich verändert.Show moreNosokomiale Infektionen
16.12.2009, 23:00 Uhr
Schmerzreduktion verbessert Therapieerfolg
Schmerzen im Rahmen einer Depression verringern die Chance, die Erkrankung insgesamt erfolgreich behandeln zu können. Umgekehrt steigt die Wahrscheinlichkeit für einen langfristigen Therapieerfolg, wenn komorbide Schmerzen frühzeitig auf eine Behandlung ansprechen. Der duale Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin (Cymbalta®) erweist sich gerade im Hinblick auf eine frühe Schmerzreduktion als wirksam und verbessert damit die Aussichten auf eine erfolgreiche Depressionstherapie mit anhaltender Remission.Show moreDepressionen
16.12.2009, 23:00 Uhr
Cineol bei akuter Rhinosinusitis
Ergebnisse einer doppelblinden VergleichsstudieDer chemisch definierte Naturstoff Cineol besitzt in reiner Form sowohl bei oraler als auch bei inhalativer Anwendung ausgeprägte entzündungshemmende, sekretolytische, sekretomotorische und leicht spasmolytische Eigenschaften. Zusammen mit den ebenfalls nachgewiesenen antibakteriellen Effekten bringt Cineol damit beste Voraussetzung für die Behandlung einer Sinusitis mit. In einer unlängst publizierten Studie mit Sinusitis-Patienten wurde die Wirksamkeit von reinem Cineol mit derjenigen eines häufig eingesetzten Referenzpräparates verglichen. Dabei zeigte sich Cineol insgesamt und in allen Einzelsymptomen dem Referenzpräparat überlegen [1].
Show more16.12.2009, 23:00 Uhr
BfArM will Datenlage prüfen
Es ist unbestritten, dass bei systemischer Anwendung von Diclofenac Leberschäden auftreten können. In den USA muss nun auch bei topischen Diclofenac-haltigen Zubereitungen in den Produktinformationen auf das Risiko hingewiesen werden. In Deutschland wurde bislang keine Notwendigkeit gesehen, entsprechende Hinweise aufzunehmen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte jedoch auf Anfrage mit, dass es vor dem Hintergrund der Maßnahmen in den USA prüfen werde, ob Einschränkungen der Anwendung topischer Diclofenac-haltiger Zubereitungen notwendig sind.Show moreLeberschäden unter topischem Diclofenac?
16.12.2009, 23:00 Uhr
Die Top-Five für Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
Ihre Beratungstätigkeit – zumal während der kalorienreichen Festtage – führt Sie zum Themenbereich der Verdauungsorgane Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. Dabei geht es verständlicherweise um die Anregung der Exkretion, was bei einer längerfristigen Behandlung zu einer Organstabilisierung wie auch zu einer Anregung der Organfunktion führt. Einmal mehr ist der Hinweis notwendig, dass die Homöopathie immer auch eine kausal-kurative Wirkung hat.Show moreHomöopathie
16.12.2009, 23:00 Uhr
Mit den richtigen Aminosäuren lebt man länger
Durch eine sorgfältige Anpassung der Aminosäuren-Zusammensetzung in der Nahrung konnten Forscher des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns die Lebensdauer von Fruchtfliegen verlängern. Die neue Studie könnte helfen, den positiven Effekt von kalorienarmer und sorgfältig zusammengesetzter Ernährung auf die Gesundheit besser zu verstehen.Show moreErnährung und Altern
09.12.2009, 23:00 Uhr
Ginkgo reduziert Alterungsproteine
Es existieren mehrere Hypothesen dafür, warum eine Zelle altert. Eine wichtige Theorie beruht auf der Annahme, dass eine Anhäufung von gealterten und defekten Proteinen mit Einschränkungen der Zellfunktion bis hin zum Zelltod einhergeht. Aktuelle Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® körpereigene Zellen unterstützt, die Proteinlast deutlich zu reduzieren.Show morePhytotherapie
09.12.2009, 23:00 Uhr
Frühe Behandlung reduziert Risiken für Mutter und Kind
Die Folgen westlichen Lebenswandels machen auch vor Schwangerschaftsvorsorge und Kreißsaal nicht halt. Gestationsdiabetes ist ein international wachsendes Problem mit einer Häufigkeit zwischen 1 und 20% aller Schwangerschaften und ein Risikofaktor für eine Reihe von Komplikationen für Mutter und Kind. Der Grenzwert, ab dem eine mütterliche Glucoseintoleranz behandelt werden sollte, ist allerdings noch unklar. Eine randomisierte Studie untersuchte nun in den USA den Nutzen einer frühen Therapie des milden Gestationsdiabetes.Show moreGestationsdiabetes
09.12.2009, 23:00 Uhr
Neuer aggressiver Salmonellen-Stamm in Afrika
Seit einigen Jahren wird aus Afrika über eine Erkrankung mit schweren Verläufen berichtet, deren eigentliche Ursache unbekannt war. Zunächst wurde vermutet, dass eine Immunschwäche der Patienten, die häufig HIV-infiziert waren oder an Malaria, Anämie oder Unterernährung litten, der Grund für diese schweren Erkrankungen ist. Wie eine Forschergruppe jetzt nachweisen konnte, ist es vielmehr zur Ausbreitung eines neuen Stamms von Salmonella typhimurium gekommen, der wie der Typhuserreger an den Menschen angepasst und gegen verschiedene Antibiotika resistent ist.Show moreInfektionskrankheiten
09.12.2009, 23:00 Uhr
Warnung vor Leberschäden auch bei Diclofenac-Gel
Mit einem Healthcare Professional Letter wurde in den USA darauf hingewiesen, dass die Fachinformationen aller Diclofenac-haltiger Produkte bezüglich möglicher Leberschäden aktualisiert worden sind. Aufgenommen wurden neue Warnhinweise und Anweisungen für die Durchführung von Leberfunktionstests während der Therapie. Diese Hinweise müssen auch bei topischen Diclofenac-haltigen Präparaten (diclofenac sodium topical gel 1%) aufgeführt werden.Show moreFDA
09.12.2009, 23:00 Uhr
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