Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Atogepant jetzt auch zur akuten Migränebehandlung zugelassen
Seit 2023 ist der orale Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP)-Rezeptorantagonist für die Migräneprophylaxe zugelassen. Nun erfolgte eine Zulassungserweiterung für die Akuttherapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Von der Prophylaxe zur Akuttherapie
19.06.2026, 15:30 Uhr
Orale MS-Therapie ist „durchaus vielversprechend“
Cladribin und Fingolimod sind nach Einschätzung des ärztlichen Beirats der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG) zur oralen Behandlung der multiplen Sklerose "durchaus vielversprechend". Die Nebenwirkungen seien derzeit aber noch schwer abzuschätzen. Der ärztliche Beirat bezieht sich auf die Ergebnisse von drei Studien, die kürzlich veröffentlicht wurden.Show moreDeutsche Multiple Sklerose Gesellschaft
07.04.2010, 22:00 Uhr
Dunkle Schokolade senkt das Herzinfarktrisiko
Die Meldung ist nicht wirklich neu. Angesichts der vielen Schokoladen-Ostereier, die im Moment wieder darauf warten, verzehrt zu werden, ist sie jedoch durchaus berichtenswert. Dunkle Schokolade, so das Ergebnis einer achtjährigen Studie mit knapp 20.000 Personen, kann in Maßen genossen den Blutdruck und das Herzinfarktrisiko senken.Show moreErnährung und Herzgesundheit
07.04.2010, 22:00 Uhr
Pharmakotherapeutische Möglichkeiten
Psychostimulanzien erhöhen die Freisetzung oder die Präsenz von biogenen Aminen im synaptischen Spalt, insbesondere von Dopamin und Noradrenalin. Im Gegensatz zu den Antidepressiva lösen sie keine depressiven Stimmungen, sondern erhöhen die Konzentrationsfähigkeit und vermindern die Hyperaktivität von ADHS-Patienten.Show more31.03.2010, 22:00 Uhr
DNA-Kontamination in Rotarix
Jüngst verbreitete sich die Meldung, dass "mithilfe neuer Analysenmethoden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen" DNA des Porcinen Circovirus Typ 1 (PCV-1) im oralen Impfstoff Rotarix® nachgewiesen wurde. Und zwar nicht nur in einer der letzten Impfstoff-Chargen, sondern von Anfang an. Also auch das Virus-Saatgut und die Ausgangs-Zellbank, die für die Herstellung des Impfstoffes verwendet wird, sind kontaminiert [1].Show moreRotavirus-Impfstoff
31.03.2010, 22:00 Uhr
Die Diagnose und Pathogenese
Die Diagnose ADHS ist eine Ausschlussdiagnose. Oft ist die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen schwierig. Bezeichnungen wie "Zappelphilipp" und "Hans Guck-in-die-Luft" lassen erahnen, wie unterschiedlich die Symptome ausgeprägt sein können. Sie treten in der Regel vor dem siebten Lebensjahr in Erscheinung und wandeln sich mit dem Älterwerden. Wie es zu diesen Störungen kommt, ist unklar. Strittig ist nach wie vor, ob es sich um eine eigene Krankheitsentität handelt oder um ein Syndrom mit vielfältigen Ursachen. Sicher ist jedoch, dass ADHS nicht nur eine Kinder- und Jugenderkrankung ist, sondern auch als eine zu lange unterschätzte Krankheit im Erwachsenenalter persistieren kann.Show more31.03.2010, 22:00 Uhr
Betuline – multifunktionale Aktivsubstanzen
Sie zeigen pharmakologisch ein breites Wirkspektrum, werden klinisch aber erst in einem kleinen Bereich genutzt – die Betuline. Über ihre derzeitige Anwendung zur Pflege trockener Haut hinaus scheinen diese pflanzlichen Triterpene ein beachtliches therapeutisches Potenzial zu haben. So beobachtet die Betulin-Forschung wundheilende, juckreizhemmende sowie antitumorale Effekte.Show moreSekundäre Pflanzeninhaltsstoffe
31.03.2010, 22:00 Uhr
Das therapeutische Vorgehen
Nach den Leitlinien zur Therapie der ADHS im Kindes- wie Erwachsenenalter ist der Einsatz von Psychostimulanzien wie Methylphenidat und Amphetamin die wirksamste medikamentöse Therapie. Sie führt zur Remission der Grundsymptome, aber nach Beendigung treten die Symptome wieder auf. Der Erfolg der Pharmakotherapie ist unter anderem auch abhängig vom Umfeld des Patienten, soziale Probleme können ihn erschweren.Show more31.03.2010, 22:00 Uhr
TKTL1-Diät für Tumorpatienten nicht empfehlenswert
Tumorpatienten wird seit einiger Zeit ein neues Ernährungsprinzip empfohlen mit dem Versprechen, durch eine Ernährungsumstellung auf eine kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung unter dem Einsatz spezieller, nicht deklarierter Lebensmittel ("mit besonderen Kohlenhydratquellen") Wachstum und Metastasierung ihres Tumors verhindern zu können. Ernährungsexperten der Deutschen Krebsgesellschaft nehmen dazu folgendermaßen Stellung:Show moreStellungnahme Deutsche Krebsgesellschaft
31.03.2010, 22:00 Uhr
Spinale Muskelatrophie: Medikamentöse Therapie möglich?
Die spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine genetisch bedingte neuromuskuläre Erkrankung, die in verschiedenen Formen auftreten kann. Mit einer Häufigkeit von 1:6000 bei Lebendgeborenen ist sie nach der Mukoviszidose die zweithäufigste rezessiv vererbte Erkrankung beim Menschen. Nachdem kanadische Forscher bereits früher festgestellt hatten, dass ein bestimmtes Enzym bei SMA-Patienten übermäßig aktiv ist, konnten sie jetzt im Tierversuch durch Hemmung dieses Enzyms die Lebensdauer erkrankter Mäuse signifikant verlängern.Show moreNeuromuskuläre Erkrankungen
31.03.2010, 22:00 Uhr
Zellulärer Defekt mit erhöhter Krebsanfälligkeit ist therapierbar
Amerikanische und israelische Wissenschaftler haben einen zellulären Defekt gefunden, der die Entstehung von Krebserkrankungen offensichtlich begünstigt. Gleichzeitig konnten sie mit einem neuartigen Präparat, das derzeit in klinischen Phase-I-Studien getestet wird, die durch den entarteten Zellstoffwechsel entstandenen Krebszellen erfolgreich bekämpfen.Show moreAus der Forschung
31.03.2010, 22:00 Uhr
Produktinformation für Yasmin® wird aktualisiert
Die Bayer Schering Pharma AG wird die Produktinformation für ihr orales Kontrazeptivum Yasmin® (3 mg Drospirenon und 0,03 mg Ethinylestradiol) in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aktualisieren und die Ergebnisse von vier epidemiologischen Studien aufnehmen. So wird künftig darauf hingewiesen, dass das Risiko einer Thrombose unter Drospirenon höher liegt als bei älteren Wirkstoffen.Show moreOrale Kontrazeptiva
31.03.2010, 22:00 Uhr
Fixkombination aus Clopidogrel und ASS
Ab 15. April 2010 wird in Deutschland mit DuoPlavin® Filmtabletten eine Fixkombination aus Clopidogrelhydrogensulfat und ASS verfügbar sein, wie Sanofi-Aventis bekannt gab. Die Fixkombinationstablette enthält 75 mg Clopidogrelhydrogensulfat und 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS) und ist indiziert bei erwachsenen Patienten, die bereits Clopidogrel und ASS einnehmen.Show moreAkutes Koronarsyndrom
31.03.2010, 22:00 Uhr
Duloxetin zur Langzeitbehandlung der Depression
Die Indikation des selektiven Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmers Duloxetin (Cymbalta®) wurde erweitert. Die Europäische Kommission hat auf Basis einer aktuellen Langzeitstudie die bisherige Zulassung für schwere depressive Episoden um den Indikationsbereich schwere depressive Erkrankungen ergänzt.Show moreIndikationserweiterung
31.03.2010, 22:00 Uhr
Welches Insulin nach Versagen oraler Therapie?
Einer aktuellen Studie zufolge sollten Typ-2-Diabetiker, die auf eine orale Therapie nicht mehr ansprechen, ein basales Insulin erhalten. Ist die Blutzuckerkontrolle dann noch immer unzulänglich, kann zusätzlich prandiales Insulin appliziert werden.Show moreDiabetes
31.03.2010, 22:00 Uhr

ADHS
Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) gehören zu den häufigsten Störungsbildern im Kindes- und Jugendalter. 3 bis 10% aller Kinder zeigen Symptome im Sinne einer ADHS. Im Erwachsenenalter sind mehr Menschen von ADHS betroffen als von Depression oder Schizophrenie. Pharmakotherapeutika der ersten Wahl sind Psychostimulanzien, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gut verträglich und nicht organtoxisch sind. Der Einsatz von Psychostimulanzien kann das Risiko für spätere Suchterkrankungen reduzieren. | Von Thomas HerdegenShow morePharmak-Logisch!
31.03.2010, 22:00 Uhr
Gene beeinflussen das Krankheitsrisiko
Wie bei allen Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen auch bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) die Gene eine Rolle. Die Mechanismen, über die das Krankheitsrisiko auf genetischer Ebene beeinflusst wird, sind allerdings noch weitgehend unbekannt. Ein internationales Forscherteam konnte nun einen neuen genetischen Risikofaktor für die KHK identifizieren. In einem bekannten Risikogen wurden zwei Einzelnukleotid-Polymorphismen entdeckt, die das Risiko des Trägers dieser Genvariante eine KHK zu entwickeln annähernd verdoppeln.Show moreKoronare Herzkrankheit
31.03.2010, 22:00 Uhr
Eltrombopag für chronische Immunthrombozytopenie
Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMA hat Eltrombopag (Revolade) am 11. März 2010 für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit chronischer Immunthrombozytopenie (ITP) nach Splenektomie zugelasssen, die auf andere Therapien wie Glucocorticoide oder Immunglobuline refraktär sind. Darüber informierte jetzt der Hersteller GlaxoSmithKline.Show moreOraler Thrombopoetin-Rezeptoragonist
24.03.2010, 23:00 Uhr
Blockade des EGF-Rezeptors mit Panitumumab
Der humane Antikörper Panitumumab (Vectibix®) ist ein Baustein der zielgerichteten Therapie beim metastasierten kolorektalen Karzinom. Unter bestimmten Voraussetzungen – in diesem Fall bei Vorliegen eines nicht-mutierten KRAS-Gens – kann durch die Blockade des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR) ein verlängertes progressionsfreies Überleben erzielt werden. Zwei neue Phase-III-Studien befassen sich mit der Kombination aus einer klassischen Chemotherapie und dem Antikörper Panitumumab.Show moreDarmkrebs
24.03.2010, 23:00 Uhr
Ustekinumab in Vergleichsstudie wirksamer als Etanercept
Ustekinumab, ein neues Biological zur Psoriasis-Behandlung, zeigte sich in einer randomisierten Vergleichsstudie Etanercept nach einer Beobachtungszeit von zwölf Wochen in der Wirksamkeit überlegen, bei weitgehend vergleichbarem Sicherheitsprofil.Show morePsoriasis
24.03.2010, 23:00 Uhr
Herpesvirus kann vererbt werden
Das humane Herpesvirus 6 (HHV 6) löst bei Säuglingen und Kleinkindern das Dreitagefieber aus. Es wird aber auch ein Zusammenhang zwischen einer HHV-6-Infektion und anderen Erkrankungen diskutiert. Bereits früher war gemutmaßt worden, dass das Virus möglicherweise vererbt wird. Jetzt konnten Wissenschaftler zeigen: Nach einer Infektion integriert das Virus sein Genom dauerhaft in die Telomere der Chromosomen. Bei einer Infektion der Keimzellen kann das genetische Material auf die nächste Generation übertragen und das Virus wieder aktiviert werden.Show moreInfektionskrankheiten
24.03.2010, 23:00 Uhr
Gefahr für Muskelschäden steigt mit Simvastatin-Dosis
Die FDA hat Auswertungen von Studien, Nebenwirkungsmeldungen und Verschreibungsdaten zum Anlass genommen, um verstärkt vor Muskelschäden unter einer Hochdosis-Behandlung mit dem Cholesterinsenker Simvastatin zu warnen. Patienten, die mit der Tageshöchstdosis von 80 mg behandelt werden, haben nach FDA-Einschätzung ein höheres Myopathie-Risiko als solche, die niedrigere Simvastatin-Dosierungen erhalten. Auch andere Vertreter aus der Gruppe der Statine scheinen weniger risikobehaftet zu sein.Show moreRhabdomyolyse
24.03.2010, 23:00 Uhr
Omalizumab für Asthmapatienten mit hohen IgE-Werten
Die europäische Arzneimittelagentur hat die Zulassung für Omalizumab (Xolair®) zur Behandlung des schweren allergischen Asthmas erweitert. Zudem wurde eine neue Dosistabelle erstellt, die bislang zwei Dosistabellen für die Therapie von Erwachsenen und Jugendlichen sowie von Kindern ab sechs Jahren zu einer gemeinsamen Tabelle vereinheitlicht und die nun auch Patienten mit IgE-Basiswerten von bis zu 1500 I.E./ml erfasst, denen bislang keine wirksame Therapie mit dem Anti-IgE-Antikörper zur Verfügung stand.Show moreZulassungserweiterung
17.03.2010, 23:00 Uhr
Eltern wünschen sich die Ampel für Getränke
Über 90 Prozent der Eltern wünschen sich eine verständliche Kennzeichnung der Getränkepackungen mit Ampelfarben. Das ergab eine am 15. März veröffentlichte repräsentative Umfrage des AOK-Bundesverbandes und des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), für die 500 Eltern zum Verzehr von Limonaden ihrer Kinder befragt wurden.Show moreLebensmittelkennzeichnung
17.03.2010, 23:00 Uhr
Selen auf der Intensivstation
Es ist nicht etwa der berühmte, zum Herz ziehende rote Streifen. Vielmehr beginnt eine Sepsis meist mit unspezifischen Allgemeinsymptomen. Sie kann im weiteren Verlauf zu Multiorganversagen führen und endet dann trotz intensivmedizinischer Behandlung in rund 50% der Fälle tödlich. Umso bemerkenswerter ist, dass ein Spurenelement die Letalitätsrate signifikant senken kann.Show moreSepsis
17.03.2010, 23:00 Uhr
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