Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wocheninsulin und fünf Weitere erhalten das Go für die Zulassung
Die Juni-Sitzung des CHMP ist vorbei: Die Experten empfehlen sechs neue Arzneimittel zur Zulassung. Darunter zu finden ist ein neuartiges Tripeptid, ein Grippeimpfstoff, ein Wocheninsulin, eine Kombination aus Levodopa und Carbidopa sowie zwei Biosimilars.Show morepharmazie
EMA-Empfehlungen im Juni
26.06.2026, 15:30 Uhr
Verzicht auf Bufexamac-Zulassung – Abverkauf läuft
Nach der Ankündigung des BfArM, die Zulassung für Bufexamac-haltige Arzneimittel zu widerrufen, hatte auch der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) empfohlen, die Zulassung für entsprechende Arzneimittel zu widerrufen. Hintergrund sind das hohe Risiko für Kontaktallergien und Zweifel an der Wirksamkeit. In Deutschland haben die pharmazeutischen Unternehmer inzwischen auf die Zulassung verzichtet. Entsprechende Arzneimittel sollen jedoch noch bis Ende 2012 verkehrsfähig sein.Show moreStufenplanverfahren
28.04.2010, 22:00 Uhr
Wie Nervenzellen Geruchsreize unterscheiden
Heidelberger Wissenschaftler haben jetzt gezeigt, dass Mäuse, denen ein bestimmter Rezeptor im Riechhirn fehlt, ähnliche Gerüche schneller auseinanderhalten können als Mäuse ohne genetische Manipulation. Dieses Verhalten ließ sich direkt auf Hemmschleifen zwischen benachbarten Nervenzellen zurückführen.Show moreAus der Forschung
28.04.2010, 22:00 Uhr
Impfstoff-Kandidat halbiert Malaria-Rate bei Kindern
Endlich hat es ein Impfstoff für Kinder in Endemiegebieten in eine Zulassungsstudie geschafft – ein Erfolg, der zum Welt-Malaria-Tag am 25. April 2010 Hoffnung für Millionen Menschen symbolisierte. Den Durchbruch ermöglicht haben Kooperationen von Stiftungen mit der Pharmaindustrie, ein Modell mit Zukunft für vernachlässigte Krankheiten in armen Ländern. Solche öffentlich-privaten Partnerschaften haben auch bei Medikamenten gegen die akute Malaria die Pipeline wieder gefüllt, nach einem desaströsen Stillstand Ende der 1990er Jahre.Show moreMalaria
28.04.2010, 22:00 Uhr
Mit den richtigen Partnern den Blutdruck senken
Bei der Behandlung der Hypertonie deutet sich ein Wandel an: Es gilt nicht mehr das Prinzip "je niedriger je besser". Vielmehr kommt es darauf an, durch eine geschickte Wahl der Kombinationspartner eine individuell angepasste Behandlung zu realisieren und dem betreffenden Patienten einen möglichst umfassenden kardiovaskulären Schutz zu sichern.Show moreAntihypertensiva
28.04.2010, 22:00 Uhr
Nur im Doppelpack gegen die Pfunde
Um erfolgreich abzunehmen, reicht es nicht aus, nur die Menge der zugeführten Kalorien zu drosseln. Auch ein "mehr" an Bewegung ist notwendig, damit Pfunde dauerhaft purzeln. Eine Studie an Affen machte deutlich, wie der Körper ins Sparprogramm wechselt, sobald er auf Diät gesetzt wird.Show moreGewichtsreduktion
28.04.2010, 22:00 Uhr
Bitte weniger Salz verwenden
Wissenschaftler der Harvard School of Public Health haben angesichts der in den USA weit verbreiteten übermäßigen Kochsalzzufuhr Strategien zur Reduktion derselben gefordert. "Es ist mittlerweile eindeutig, dass wir die Kochsalzreduktion als eine der vordringlichen Gesundheitsmaßnahmen behandeln müssen", meint dazu Walter Willett, Leiter des Fachbereichs Ernährung an der Harvard School. Zwar bezieht sich die Forderung auf die USA, sie lässt sich aber auf Deutschland übertragen, denn auch bei uns wird zu viel Salz verzehrt.Show moreInitiative für Kochsalzreduktion
28.04.2010, 22:00 Uhr
An der Blutentnahme führt kein Weg vorbei
Fragen nach der Einnahme von Vitaminpräparaten, nach der geografischen Situation eines Menschen sowie nach dem Lebensstil ermöglichen keine genauen Aussagen über den Vitamin-D-Status eines Menschen. Wie amerikanische Wissenschaftler sagen, führt bislang kein Weg an der Blutentnahme vorbei.Show moreBestimmung des Vitamin-D-Status
28.04.2010, 22:00 Uhr
Halluzinationen nach zwölf Dextromethorphan-Kapseln
Prof. Dr. Stephanie Läer vom Institut für Klinische Pharmazie der Universität Düsseldorf hat schon vor Jahren vor einem in Deutschland unterschätzten Missbrauch Dextromethorphan-haltiger Erkältungsmittel gewarnt. Ihre Mitarbeiterin, Linda Jaffan, berichtet nun über einen Fall, der zeigt, dass schon mit dem Inhalt einer handelsüblichen Packung von Dextromethorphan-Kapseln Missbrauch betrieben werden kann.Show moreMissbrauch eines Hustenstillers
28.04.2010, 22:00 Uhr
Brustkrebspatientinnen profitieren von Soja
Der Verzehr sojahaltiger Lebensmittel senkt bei Brustkrebspatientinnen das Rezidiv- und Mortalitätsrisiko. Der protektive Einfluss von Soja konnte in einer chinesischen Studie unabhängig vom Menopausen- und Hormonrezeptorstatus gezeigt werden.Show moreChinesische Kohortenstudie
28.04.2010, 22:00 Uhr
Kombination aus ASS und Pseudoephedrin positiv
Apothekenstudie belegt schnelle Linderung der vielfältigen SymptomeVon Uwe Gessner und Marianne Petersen-Braun
Die individuellen Daten von 2280 Aspirin® Complex-Anwendern aus zwei nicht-interventionellen Studien wurden einer gepoolten Analyse unterzogen. Etwa 88% der Verwender beurteilten die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Präparates bei der Behandlung von erkältungsbedingten Symptomen unter Alltagsbedingungen als sehr gut oder gut.
Show more28.04.2010, 22:00 Uhr
Blut im Stuhl – Krebsverdacht bis zum Beweis des Gegenteils
Zeigt sich Blut im Stuhl oder auch am Toilettenpapier, so darf dies nicht einfach auf mögliche Hämorrhoiden zurückgeführt werden. Auch wenn ein Hämorrhoidalleiden in der Bevölkerung insgesamt sehr häufig ist und sich oft mit Blutungen bemerkbar macht, muss jede Hämatochezie weiter untersucht werden. Sie muss, so die Forderung von Proktologen, so lange als Karzinomverdacht angesehen werden, bis die Ursache der rektalen Blutung geklärt und der Karzinomverdacht ausgeräumt ist.Show moreProktologie
21.04.2010, 22:00 Uhr
Apotheker melden verstärkt Dextromethorphan-Missbrauch
Dass Dextromethorphan kein harmloser Hustenstiller ist, darauf ist in der Vergangenheit wiederholt hingewiesen worden. Eine im Jahr 2007 durchgeführte Umfrage bei deutschen Giftnotrufzentralen hatte noch den Eindruck erwecken können, dass Dextromethorphan-Missbrauch in Deutschland nur vereinzelt ein Problem ist. Nun berichtet das BfArM darüber, dass im Jahr 2009 die Berichte über (vermutete) missbräuchliche Anwendungen Dextromethorphan-haltiger Arzneimittel deutlich gestiegen sind.Show moreHustenstiller mit Missbrauchspotenzial
21.04.2010, 22:00 Uhr
Viele sind mit Vitamin A und D unterversorgt
Vitamine sind für ein funktionierendes Immunsystem unerlässlich. Darin waren sich alle Referenten der 3. Hohenheimer Ernährungsgespräche einig. Wie aus ihren Vorträgen hervorging, ist vor allem eine optimale Versorgung mit den Vitaminen A und D für die Abwehrleistung wichtig. Leider ist es um diese Versorgung nicht gut bestellt. Den Vitaminforschern zufolge lässt die Zufuhr von Vitamin A und D in Deutschland deutlich zu wünschen übrig. Zwar werde man kein Vollbild eines Mangels bei uns sehen, die latente Unterversorgung wirke sich aber langfristig negativ auf die Gesundheit aus. Ziel muss eine ausreichende Versorgung über die Ernährung sein. Allerdings halten die Referenten Multivitaminpräparate zur Schließung von Ernährungslücken durchaus für sinnvoll.Show moreVitamine und Immunsystem
21.04.2010, 22:00 Uhr
Je früher die Therapie, desto besser die Prognose
An rheumatoider Arthritis leiden schätzungsweise 450.000 Menschen in Deutschland. Bei rechtzeitiger und optimaler Therapie könnte heute jeder Zweite beschwerdefrei leben und arbeiten. Für das Konzept der "vollständigen Remission" spielen Biologika eine entscheidende Rolle: neben TNF-alpha-Inhibitoren neue Interleukin-Antagonisten und Lymphozyten-Hemmstoffe. Der kommende Antikörper Denosumab soll zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: entzündliches Rheuma und die Folge, sekundäre Osteoporose.Show moreEntzündliches Rheuma
21.04.2010, 22:00 Uhr
Idebenone gegen seltene neuromuskuläre Erkrankungen
Die Friedreichsche Ataxie ist eine seltene, genetisch bedingte neuromuskuläre Erkrankung, die bislang als unheilbar galt. Die Erkrankung zeigt einen langsamen Verlauf, der fünf bis zehn Jahre nach Ausbruch zum Verlust der Gehfähigkeit führt. Zu den Symptomen gehören unter anderem Skoliose, Missbildungen der Beine und sehr oft Kardiomyopathien. Eine erfolgreiche Behandlung der Erkrankung ist nach positiven Studienergebnissen offensichtlich mit Idebenone möglich. Der synthetisch hergestellte Abkömmling des Coenzyms Q10 befindet sich in der Phase III der Entwicklung.Show moreAus der Forschung
21.04.2010, 22:00 Uhr
Keine Belege für Zusatznutzen langwirksamer Insulinanaloga
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht derzeit keine Belege, dass die zur Behandlung des Typ-1-Diabetes zugelassenen Wirkstoffe Detemir (Levemir®) und Glargin (Lantus®) Patienten einen Zusatznutzen gegenüber langwirksamem Humaninsulin bieten. Für Erwachsene gilt dies ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Der Langzeitnutzen und -schaden der langwirksamen Insulinanaloga sei generell nicht ausreichend untersucht, das IQWiG.Show moreIQWiG-Abschlussbericht
21.04.2010, 22:00 Uhr
Das Modell der Mammastammzelle
Mithilfe des Mammastammzellkonzeptes soll die Tumorproliferation beim Mammakarzinom erklärt werden. Das Modell geht davon aus, dass die Tumorentwicklung von mutierten Stammzellen ausgeht. Der Krankheitsverlauf, die unterschiedlichen klinischen Erscheinungsbilder sowie das Ansprechen auf eine Therapie werden ebenfalls von den Mammastammzellen bestimmt. Therapeutische Konsequenzen aus dieser Vorstellung stehen erst am Beginn der klinischen Erprobung.Show moreBrustkrebs
21.04.2010, 22:00 Uhr
Mifamurtid zur Behandlung des Osteosarkoms
Mepact® ist eine liposomale Zubereitung von Mifamurtid, einem immunstimulierenden Bestandteil der Zellwand von Mykobakterien. Das Präparat kommt zur Behandlung des Osteosarkoms, eines seltenen Knochentumors im Anschluss an eine Tumorresektion auf den Markt.Show moreNeues Immunstimulans
21.04.2010, 22:00 Uhr
Neues Antibiotikum aus Cellulose-zersetzendem Bakterium
Wissenschaftlern vom Hans-Knöll-Institut (HKI) in Jena ist es gelungen, aus dem obligat anaeroben Bodenbakterium Clostridium cellulolyticum ein ungewöhnliches Antibiotikum zu isolieren. Der neue Naturstoff, ein symmetrisches Molekül mit zahlreichen Schwefelatomen, wird nur unter "naturnahen" Bedingungen gebildet und wurde als Closthioamid bezeichnet. Erste Untersuchungen zeigten eine Aktivität gegen multiresistente Staphylokokken.Show moreNaturstoffe
14.04.2010, 22:00 Uhr
Ivermectin als neue Option zur innerlichen Anwendung?
Sie sind lästige und perfekt an den Menschen angepasste Plagegeister: Kopfläuse. Viele Betroffene erinnern sich mit Schrecken an die Begegnung mit den scheinbar unbezwingbaren Parasiten. Oral angewendetes Ivermectin, ein bisher vor allem in der Veterinärmedizin eingesetztes Antiparasitikum, zeigte sich in einer Vergleichsstudie an Kindern mit schwer zu therapierendem Kopflausbefall dem topisch angewendeten Phosphorsäureester Malathion überlegen.Show moreKopflausbefall
14.04.2010, 22:00 Uhr
Tumore überlisten Immunabwehr
Die Immunabwehr wird normalerweise durch Proteine aktiviert, die von Tumoren gebildet werden. Zumindest eines dieser Signalproteine ist allerdings auch daran beteiligt, das Abwehrsystem zu täuschen. Unter seinem Einfluss bildet der Tumor eine Schutzschicht und wird dann nicht mehr als schädliches Gewebe erkannt: Der Krebs kann sein Wachstum ungehindert fortsetzen.Show moreAus der Forschung
14.04.2010, 22:00 Uhr
Chemotherapie des alten Tumorpatienten
Unter Berücksichtigung altersabhängiger Besonderheiten können auch alte Tumorpatienten von einer zytotoxischen Behandlung profitieren. Grundlage für die Therapieentscheidung sind ein geriatrisches Assessment und entsprechend adaptierte Behandlungsprotokolle.Show moreOnkologie
14.04.2010, 22:00 Uhr
Capsaicin-Pflaster – neue Option in der Schmerztherapie
Die medikamentöse Therapie von Patienten mit peripheren neuropathischen Schmerzen ist bis heute oft nicht zufriedenstellend und mit einer Reihe unerwünschter Wirkungen verbunden. Zusätzlich wird die Behandlung durch Wechselwirkungen, einen langsamen Wirkungseintritt, sowie schlechte Patienten-Compliance erschwert. Mit dem Wirkstoffpflaster Qutenza stellt die Astellas Pharma GmbH nun eine neue therapeutische Option zur Verfügung, die direkt am Entstehungsort der peripheren neuropathischen Schmerzen ansetzt und aufgrund der topischen Applikation kaum zu systemischen Nebenwirkungen führt.Show moreNeuropathie
14.04.2010, 22:00 Uhr
Kombination mit Infliximab nach Methotrexat-Monotherapie
Den Ergebnissen einer schwedischen Studie zufolge könnte sich bei einer frühen rheumatoiden Arthritis folgendes Vorgehen bewähren: Eine dreimonatige Gabe von Methotrexat, der bei ungenügendem Ansprechen eine Kombination aus einem TNFα-Inhibitor plus Methotrexat folgt.Show moreFrühe rheumatoide Arthritis
14.04.2010, 22:00 Uhr
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