Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Tecovirimat Siga bei Mpox nicht mehr zugelassen
Menschen mit Mpox dürfen Tecovirimat künftig nicht mehr erhalten, die Zulassung wird beschränkt. Grund ist eine fehlende Wirksamkeit. Bei Pocken und Kuhpocken bleibt das Virostatikum weiter zugelassen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Rote-Hand-Brief
18.05.2026, 11:00 Uhr
Duloxetin für chronische muskuloskelettale Schmerzen
Die Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung von Duloxetin (Cymbalta®) auf die Behandlung chronischer muskuloskelettaler Schmerzen erweitert. Duloxetin kann damit in den USA auch zur Behandlung von Arthroseschmerzen und chronischen Rückenschmerzen eingesetzt werden.Show moreFDA-Zulassungserweiterung
10.11.2010, 23:00 Uhr
Das HLA-System entscheidet über Verlauf der HIV-Infektion
Nicht jeder HIV-Infizierte entwickelt auch automatisch die Symptome der Immunschwäche-Krankheit Aids. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt die Ergebnisse ihrer weltweiten Megastudie GWAS (genome-wide association study) vorgelegt. Danach führt eine vergleichsweise geringe Änderung der Aminosäuresequenz im HLA-B-Protein, einer Komponente des Immunsystems, zu einem Schutz vor der Progression der Aids-Erkrankung nach einer HIV-Infektion. Die entsprechende Region auf dem Eiweiß bindet an Viruspeptide und sorgt damit für die weitere Abtötung der Viren.Show moreAids
10.11.2010, 23:00 Uhr
Rote Bete macht das Gehirn fit
Ein Zusammenhang zwischen niedrigem Blutdruck und dem Konsum von Rote Bete-Saft ist bereits durch einige Studien belegt worden. Nun zeigten Wissenschaftler der Wake Forest University aus North Carolina, dass die Inhaltsstoffe der roten Rübe auch die Hirndurchblutung erhöhen und so einer Altersdemenz vorbeugen können.Show moreDemenzforschung
10.11.2010, 23:00 Uhr
Gefährdet perinatale Nevirapin-Gabe die Folgetherapie?
Rund die Hälfte der weltweit ca. 35 Millionen HIV-infizierten Menschen sind Frauen im gebärfähigen Alter, etwa 2,1 Millionen sind Kinder, von denen die meisten während Schwangerschaft, Geburt oder Stillzeit infiziert wurden. Dank einer verstärkten Prävention der Mutter-Kind-Übertragung durch Nevirapin (Viramune®) ging die Zahl neu infizierter Kinder seit 2002 kontinuierlich zurück. Jüngste Studien nähren jedoch den Verdacht, die peripartale Nevirapin-Gabe könne zu Resistenzen führen, die die Wirksamkeit antiretroviraler Folgetherapien mindern.Show moreAids
10.11.2010, 23:00 Uhr
Auch die Bronchien reagieren auf Geschmack
US-Forscher um Stephen Liggetts haben eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht: Sie konnten Geschmacksrezeptoren der Richtung "bitter" nicht nur auf der Zunge, sondern auch auf den glatten Muskelzellen der Bronchialmuskulatur ausfindig machen. Dort sorgen sie für eine ausgeprägte Relaxation.Show moreRezeptorforschung
10.11.2010, 23:00 Uhr
Gesunder Lebensstil kann Darmkrebsrisiko senken
Wer nicht raucht, sich ausreichend bewegt und gesund ernährt, wenig Alkohol trinkt und einen geringen Bauchumfang hat, erkrankt seltener an Darmkrebs. Das ist das Fazit einer dänischen Studie, in der die Daten von mehr als 55.000 Menschen im Alter von 50 bis 64 Jahren ausgewertet wurden.Show morePrävention
10.11.2010, 23:00 Uhr
Wenn Kinder auf Essen allergisch reagieren
Übelkeit, Durchfall, Ausschlag, Atemnot bis hin zum Schock – all das können Reaktionen auf an und für sich harmlose Lebensmittel sein. Von einer sogenannten Lebensmittelunverträglichkeit sind viele Menschen betroffen – manche bereits von Geburt an, manche erst in späteren Lebensjahren. Unterteilt werden die Unverträglichkeiten grob in Lebensmittelallergien und nicht immunologisch vermittelte Reaktionen, die sog. Lebensmittelintoleranzen. Über letztere haben wir bereits in vorangegangenen Folgen unserer Serie "Basiswissen Kinder- und Jugendernährung" berichtet, z. B. zur Lactoseintoleranz (DAZ 2010, Nr. 3) und zur Fructoseintoleranz (DAZ 2010, Nr. 30). In dieser Folge dreht sich nun alles um die Lebensmittelallergien.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 23)
03.11.2010, 23:00 Uhr
Mobilisierte Blutstammzellen in der Stammzelltransplantation
Blutstammzellen zur allogenen Stammzelltransplantation gewinnen zunehmend an Bedeutung, da die Blutspende im Vergleich zur Knochenmarkspende weniger belastend ist. Um die Bildung geeigneter Zellen beim Spender anzuregen, wird die Hämatopoese mithilfe von Wachstumsfaktoren angeregt.Show moreTransplantationsmedizin
03.11.2010, 23:00 Uhr
Dabigatran zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat den oralen, direkten Thrombininhibitor Dabigatranetexilat (Pradaxa®) zur Reduktion des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) zugelassen. Dabigatranetexilat ist nur in den USA für die klinische Anwendung zur Prophylaxe von Schlaganfall und Blutgerinnseln bei Patienten mit Vorhofflimmern zugelassen.Show moreSchlaganfallprävention
03.11.2010, 23:00 Uhr
Neue bivalente Schluckimpfung zeigt bessere Ergebnisse
Die Nachrichten erschienen fast gleichzeitig: Während neue Poliofälle in der WHO-Region Europa erstmalig wieder auftraten, zeigt ein neuer oraler Impfstoff gegen Kinderlähmung Erfolg versprechende Ergebnisse. In einer randomisierten klinischen Doppelblind-Studie mit mehr als 800 Neugeborenen konnte die Überlegenheit der neuen bivalenten Polio-Vakzine (bOPV) gegenüber der derzeit verwendeten trivalenten Vakzine gezeigt werden. Die bivalente Vakzine rief eine stärkere Immunantwort gegen die Poliovirus Typen 1 und 3 hervor.Show morePoliomyelitis
03.11.2010, 23:00 Uhr
Wie das HI-Virus in den Zellkern gelangt
Forscher vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen haben jetzt den Mechanismus aufgeklärt, wie das HIV-Genom vom molekularen Transporter CRM1 in den Zellkern gebracht wird. Die Erkenntnisse könnten zukünftig neue Therapiewege zur Behandlung von Aids eröffnen.Show moreAus der Forschung
03.11.2010, 23:00 Uhr
Bestrahlung bringt keinen Vorteil
Bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom unterschied sich nach einer neuen Untersuchung die Überlebenszeit von Patienten, die mit Chemo- und Strahlentherapie behandelt wurden, nicht von der von Patienten, die sich nur einer Chemotherapie unterzogen.Show moreNon-Hodgkin-Lymphom
03.11.2010, 23:00 Uhr
Botulinumtoxin in den USA gegen Migräne zugelassen
Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat Onabotulinumtoxin A (Botox) zur Behandlung von Patienten mit chronischer Migräne zugelassen. Das Medikament dient zur Prävention der charakteristischen Migräne-Kopfschmerzen bei Erwachsenen. Die Behörde reagierte damit auf die Ergebnisse von zwei Phase-III-Studien, die eine signifikante Abnahme der Kopfschmerztage nach Botulinumtoxin-Injektionen gegenüber Placebo-Injektionen zeigten.Show moreChronische Migräne
27.10.2010, 22:00 Uhr
Compliance in der Therapie mit Magnesium
Nur das eingenommene Medikament wirkt
Von Oliver Tobolski
Magnesium ist ein lebenswichtiger Mikronährstoff, der an über 300 Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt ist. Tritt Magnesiummangel auf, ist eine längerfristige Supplementierung von Magnesium über vier bis zwölf Wochen angeraten. Dabei ist es besonders wichtig, im Interesse des Patienten auf eine möglichst gute Compliance zu achten.Show more27.10.2010, 22:00 Uhr
Acetylsalicylsäure kann vor Dickdarmkrebs schützen
Acetylsalicylsäure (ASS) senkt nicht nur das Herzinfarktrisiko. Die Langzeiteinnahme von mindestens 75 mg ASS pro Tag kann auch das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken oder zu versterben, reduzieren. Darauf deuten die Ergebnisse eines 20-Jahre-Follow-up von fünf randomisierten Studien hin.Show moreKolonkarzinom
27.10.2010, 22:00 Uhr
Laninamivir in Japan zugelassen
Ein neues Medikament zur Prophylaxe und Therapie von Infektionen mit Influenzaviren A und B kommt zunächst in Japan auf den Markt. Laninamivir (Inavir®) ist wie Oseltamivir (Tamiflu® ) und Zanamivir (Relenza®) ein Neuraminidaseinhibitor, besitzt aber eine längere Wirkung. Es wird als Pulver über einen speziellen Inhalator (TwinCaps®) appliziert und soll als Einzeldosis die gleiche Wirksamkeit zeigen wie eine fünftägige Anwendung von Oseltamivir.Show moreNeuer inhalierbarer Neuraminidasehemmer
27.10.2010, 22:00 Uhr
Keine erhöhte Missbildungsrate nach Virustatika
Nach den Ergebnissen einer dänischen Studie besteht kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko für Neugeborene, deren Mütter wegen einer Herpes-Infektion im ersten Schwangerschaftsdrittel mit Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir behandelt wurden. Für eine abschließende Bewertung der Teratogenität dieser Substanzen reichen die Daten jedoch noch nicht aus.Show moreArzneimittel in der Schwangerschaft
27.10.2010, 22:00 Uhr
Erhaltungstherapie mit Rituximab
Eine zweijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab führt beim follikulären Lymphom zu einer deutlichen Erhöhung der progressionsfreien Überlebenszeit. Obwohl die Nachbeobachtungsperiode noch zu kurz ist, um Aussagen zum Gesamtüberleben zu machen, wird die Erhaltungstherapie mit Rituximab vermutlich zum neuen Standard werden.Show moreLymphome
27.10.2010, 22:00 Uhr
Neues Einsatzgebiet für Nitroglycerin
Schnell wirksame Nitroglycerinpräparate (z. B. Nitrolingual®) sind für Therapie und Rehabilitation der koronaren Herzkrankheit (KHK) essenziell. Akut-Nitrate eignen sich sowohl zur akuten Anfallskupierung als auch als prophylaktische Maßnahme vor einer Belastung.Show moreKoronare Herzkrankheit
27.10.2010, 22:00 Uhr
Mehr Brustkrebs-Todesfälle nach Hormonersatztherapie
Dass eine kombinierte Hormonersatztherapie das Brustkrebsrisiko erhöht, ist eine wichtige Erkenntnis der WHI-Studie. Jetzt wurden Ergebnisse einer elfjährigen Nachbeobachtung dieser Studie veröffentlicht. Danach steigt nach einer Hormonersatztherapie die Inzidenz von invasiven Brustkrebserkrankungen, ebenso die Brustkrebs-bedingte Sterblichkeit.Show moreWHI-Follow-up
27.10.2010, 22:00 Uhr
Wassermelonen sind gut für den Blutdruck
Wassermelonen sind reich an Vitaminen und Ballaststoffen und dafür arm an Kalorien. Diese Eigenschaften machen sie zu einem gesunden und wertvollen Lebensmittel. Dass Wassermelonen darüber hinaus präventive Effekte auf die Hypertonie haben könnten, legt eine aktuell an der Florida State Universität durchgeführte Studie nahe.Show moreHypertonie
20.10.2010, 22:00 Uhr
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