Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Glucosamin: Gut für die Gelenke, schlecht fürs Gehirn?
Aktuell wird ein möglicher Zusammenhang zwischen Glucosamin und Alzheimer-Erkrankungen diskutiert. Ist das Nahrungsergänzungsmittel womöglich sogar schädlich? Fangen wir vorne an.Show morearzneimittel-und-therapie
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Hyperglykosylierung
18.06.2026, 07:00 Uhr
Neue Behandlungsoption für Kinder in Afrika
Als Alternative zu Chinin wird seit 2006 von der WHO für Erwachsene Artesunat zur Behandlung der Malaria tropica empfohlen. In einer aktuellen Studie wurden nun Ergebnisse bei der Behandlung von afrikanischen Kindern mit dem halbsynthetischen Wirkstoff aus dem chinesischen Beifuß veröffentlicht.Show moreMalaria
12.01.2011, 23:00 Uhr
Gene beeinflussen Wirksamkeit von Antiemetika
In den letzten Jahren haben Antiemetika, die selektiv den Serotonin-Rezeptor besetzen, die größte Bedeutung für eine Therapie gegen Erbrechen unter einer Chemotherapie gewonnen. Allerdings spricht etwa ein Drittel der Patienten auf diese Medikation nicht an. Dies ist offensichtlich auf genetisch bedingte Strukturunterschiede des Rezeptors zurückzuführen. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt jetzt ein Projekt des Universitätsklinikums Heidelberg, das diesen Polymorphismus mit dem Ziel einer persönlich angepassten Arzneimitteltherapie untersucht [1].Show morePharmakogenetik
12.01.2011, 23:00 Uhr
Paliperidon zur Behandlung schizoaffektiver Störungen
Die Europäischen Behörden haben die Zulassung für Paliperidon ER ( Invega®) zu Behandlung von psychotischen und manischen Symptomen schizoaffektiver Störungen erweitert. Eine Auswirkung auf depressive Symptome wurde nicht nachgewiesen. Das atypische Neuroleptikum Paliperidon wurde im Juni 2007 in Europa zur Behandlung von Schizophrenie zugelassen. Bisher war Paliperidon zur Behandlung der Schizophrenie indiziert.Show moreZulassungserweiterung
12.01.2011, 23:00 Uhr
Lupinenproteine als Fettersatz
Forscher des Fraunhofer-Instituts in München haben vor Kurzem einen aus Lupinenproteinen produzierten "Fettersatz" vorgestellt, der etwa als Basis für Speiseeis oder Käse verwendet werden kann. Er enthält keine Lactose, hat einen neutralen Geschmack, ist frei von Cholesterin und reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und kann etwa zum Herstellen fettarmer Wurstwaren verwendet werden.Show moreLebensmitteltechnologie
12.01.2011, 23:00 Uhr
Universeller Grippeimpfstoff Multimeric-001
Jährlich muss die Influenzaimpfung erneuert werden, da sich das Virus permanent verändert und somit die spezifische Immunabwehr umgehen kann. Die Idee, einen universellen Impfstoff gegen Influenzaviren zu entwickeln, erschien schon immer faszinierend, aber auch schwer realisierbar. Jetzt hat das israelische Biopharmazie-Unternehmen BiondVax Pharmaceuticals Ltd. eine klinische Phase-IIa-Studie mit einem Impfstoff gestartet, der gegen alle Influenzastämme vom Typ A und Typ B wirken und einen Schutz vor allen saisonalen und pandemischen Grippestämmen bieten soll.Show moreAus der Forschung
12.01.2011, 23:00 Uhr
Prävention für Todkranke?
Krebsfrüherkennungsmaßnahmen werden zu einem erheblichen Anteil auch bei Patienten mit fortgeschrittenem Tumorleiden und geringer Lebenserwartung durchgeführt. Doch sind solche Maßnahmen dann noch sinvoll? Eine Überdiagnostik zum falschen Zeitpunkt ist überflüssig, teuer und belastet den Patienten zusätzlich, so das Fazit einer amerikanischen Studie.Show moreFrüherkennung
12.01.2011, 23:00 Uhr
Ticagrelor zur Behandlung eines akuten Koronarsyndroms
Ticagrelor (Brilique®) ist ein neuer oraler Thrombozytenfunktionshemmer, der schneller und stärker wirkt als Clopidogrel und besser vor kardiovaskulären Ereignissen schützt. Ticagrelor ist zur Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom indiziert. Dazu gehören eine instabile Angina pectoris, Myokardinfarkt ohne (NSTEMI) oder mit ST-Strecken-Hebung (STEMI).Show moreNeuer Thrombozytenfunktionshemmer
12.01.2011, 23:00 Uhr
Beim Trinken an den Jodhaushalt denken
Reichlich kalorienarme Getränke zu sich zu nehmen, ist gesund. Bonner Wissenschaftler empfehlen allerdings, dabei immer ein Auge auf die Jodversorgung zu haben. Denn wer viel trinkt, verliert laut einer aktuellen Untersuchung größere Mengen des wichtigen Spurenelements.Show moreMikronährstoffe
12.01.2011, 23:00 Uhr
Neuer Therapieansatz mit SYK-Inhibitoren
Für die Therapie von Rheumapatienten, die nicht auf eine Basistherapie mit Methotrexat oder Biologika ansprechen, könnte in Zukunft mit dem Milz-Tyrosin-Kinase-(Spleen Tyrosine Kinase, SYK) Inhibitor Fostamatinib ein Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse zur Verfügung stehen. In einer Phase-II-Studie konnte Fostamatinib die Krankheitsaktivität deutlich reduzieren, kurz darauf gab AstraZeneca den Start eines klinischen Phase-III-Entwicklungsprogramms für den Wirkstoff bekannt.Show moreRheumatoide Arthritis
12.01.2011, 23:00 Uhr
Eiweiß und Bewegung für ein langes Leben
Wie ein Wissenschaftlerteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) vor kurzem belegt hat, verkürzt eine dauerhafte Ernährung mit viel Fett und vielen Kohlenhydraten die Lebenserwartung von Mäusen um 33 Prozent. Fettreiches Futter mit einem hohen Eiweiß- aber geringen Kohlenhydratanteil vermindert die Lebenserwartung der Nager um sieben Prozent. Am längsten leben Mäuse, wenn ihr Futter viel Eiweiß, viele Kohlenhydrate und wenig Fett enthält. Darüber hinaus belegen die neuen Studienergebnisse, dass eine erhöhte Muskelaktivität die negativen Effekte einer fettreichen Ernährung kompensieren kann.Show moreErnährung und Lebenserwartung
05.01.2011, 23:00 Uhr
Warum Vollmilch vor Diabetes schützen kann
Forscher aus Boston haben einen möglichen Grund dafür entdeckt, warum Menschen, die reichlich Milchprodukte konsumieren, seltener an Diabetes erkranken: die Trans-Palmitoleinsäure, eine einfach ungesättigte C-16-Fettsäure, die vor allem in Milch, Käse, Joghurt und Butter vorkommt und die der Körper nicht selbst herstellen kann.Show moreErnährung und Stoffwechselkrankheiten
05.01.2011, 23:00 Uhr
Molekulare Targets im Visier der Forschung
Die Zeiten der Zytostatika sind in der Krebsforschung weitgehend vorbei. Vielmehr wird versucht, molekulare Targets auf Tumorzellen zu entdecken und gezielt auszuschalten. Monoklonale Antikörper, etwa gegen den EGF-Rezeptor, haben längst Eingang in die Therapie gefunden. Durch Glycoengineering lassen sich solche Antikörper noch effektiver machen. Im Fokus stehen aber auch Immunzytokine wie Interleukin 2 und die RNA-Interferenzmethode.Show moreZielgerichtete Tumortherapie
05.01.2011, 23:00 Uhr
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