Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Anti-CD20-Antikörper bei Non-Hodgkin-Lymphom
GA101 (RG 1759) ist ein neuer monoklonaler Anti-CD20-Antikörper, der bei schwer zu behandelnden Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom erprobt wird. Jetzt liegen neue Phase-II-Wirksamkeitsdaten vor, die auf der 52. Jahrestagung der American Society of Hematology in Orlando, Florida, vorgestellt wurden.Show moreAus der Forschung
15.12.2010, 23:00 Uhr
Kombinationstherapie senkt Viruslast
In die Entwicklung neuer Medikamente gegen eine Hepatitis-C-Infektion ist Bewegung gekommen und zahlreiche Wirkstoffe werden derzeit untersucht. In einer viel versprechenden Phase-I-Studie konnte durch eine Kombination aus zwei oral verfügbaren Wirkstoffen die Viruslast innerhalb von 14 Tagen deutlich reduziert oder bis unter die Nachweisgrenze gesenkt werden.Show moreHepatitis C
15.12.2010, 23:00 Uhr
Vernakalant zur Behandlung des Vorhofflimmerns
Vernakalant (Brinavess®) ist ein neues Antiarrhythmikum, das zur Behandlung von Vorhofflimmern eingesetzt wird. Es wirkt in erster Linie am Vorhof, verlängert die atriale Refraktärzeit und verzögert die Überleitungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Frequenz.Show moreNeues Antiarrhythmikum
15.12.2010, 23:00 Uhr
Gut beraten ohne Verstopfung entspannt durch die Feiertage
Lebkuchenherzen, Dominosteine oder leckeres Marzipankonfekt verleiten in der Vorweihnachtszeit zum Naschen. Dieses kann zwar eine Verstopfung begünstigen, doch es gibt darüber hinaus zahlreiche weitere Gründe für Probleme mit dem Stuhlgang. Daher gehört die Obstipation zu den häufigsten Beratungsthemen in der Apotheke – nicht nur in der Vorweihnachtszeit.Show moreObstipation
15.12.2010, 23:00 Uhr
Jojo-Effekt steckt in den Genen
Warum ist es nach einer Diät so schwierig, ungesunden Leckereien zu widerstehen, und warum nehmen viele Menschen nach einer Diät sogar mehr zu, als sie abgenommen haben? US-Forscher sind der Entstehung des Jojo-Effekts auf den Grund gegangen. Sie stellten fest, dass der Verzicht auf Essen das Gehirn programmiert und Gene verändern kann, die für die Reaktion auf Stress verantwortlich sind. So neigen Betroffene in Stress-Situation dazu, verstärkt zu fettreichen Lebensmitteln zu greifen.Show moreÜbergewicht
15.12.2010, 23:00 Uhr
EU-Zulassung für Ticagrelor bei akutem Koronarsyndrom
Die Europäische Kommission hat am 6. Dezember 2010 die Zulassung für den oralen Thrombozytenaggregationshemmer Ticagrelor (Brilique™) bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom erteilt. Ticagrelor schützt besser vor kardiovaskulären Ereignissen als Clopidogrel, die Zahl der kardiovaskulären Todesfälle und die Gesamtmortalität sind niedriger als bei Clopidogrel.Show moreNeuer Thrombozytenaggregationshemmer
15.12.2010, 23:00 Uhr
Einheitliche Lebensmittel-Kennzeichnung beschlossen
Erstmals soll es in der EU einheitliche Vorschriften für die Kennzeichnung von Lebensmitteln geben. Die EU-Verbraucherminister haben am 7. Dezember beschlossen, dass Hersteller ab 2014 auf Verpackungen den Gehalt an Zucker, Fett, Salz und Kalorien auflisten müssen. Bisher sind diese Angaben freiwillig und nur auf etwa 70 Prozent aller Lebensmittel zu finden. Das Europaparlament muss noch zustimmen – im Juni 2011 soll entschieden werden. Noch sind Änderungen möglich. Ernährungsexperten hatten eine Kennzeichnung in Ampelfarben gefordert, dafür gab es keine Mehrheit.Show moreEuropäische Union
15.12.2010, 23:00 Uhr
Bitte mehr Protein und weniger Zucker
Der beste Weg, um nach einer Diät nicht gleich wieder zuzunehmen, ist eine gesteigerte Proteinzufuhr und die Reduktion von Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Index. Das ist ein Ergebnis der Diogenes-Studie, das nun im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurde.Show moreGegen den Jojo-Effekt
15.12.2010, 23:00 Uhr
Pfizer plant Marktrücknahme von Sitaxentan
Seit 2007 ist der Endothelinrezeptor-Antagonist Sitaxentan (Thelin®) in Deutschland zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) auf dem Markt. Zwei Fälle von schwerwiegenden, unerwarteten Leberschäden mit tödlichem Verlauf sollen Pfizer jetzt bewogen haben, das Medikament vom Markt zu nehmen, alle Studien mit Sitaxentan wurden gestoppt.Show moreTödliche Leberschäden
15.12.2010, 23:00 Uhr
Steuern für eine gesunde Lebensmittelwahl
Der Preis ist ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Lebensmittelwahl. In Norwegen zahlen Kunden bislang für alle Lebensmittel einen einheitlichen Steuersatz. Nun haben Forscher untersucht, ob eine verringerte Besteuerung von gesunden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse und eine erhöhte Besteuerung von Softdrinks und anderen so genannten ungesunden Lebensmitteln zu einer günstigeren Lebensmittelauswahl führt.Show moreStrategien gegen Übergewicht
15.12.2010, 23:00 Uhr
Kommt die Diätpille aus Bupropion und Naltrexon?
Aus Sicherheitsgründen wurden in diesem Jahr zwei Appetitzügler (Sibutramin und Rimonabant) vom Markt genommen, Qnexa® (Wirkstoffe: Phentermin und Topiramat) und Lorcaserin wurden von den FDA-Gutachtern abgelehnt. Jetzt haben sich die externen Gutachter der FDA für eine Zulassung der Kombination aus dem Antidepressivum Bupropion und dem Opioid-Antagonisten Naltrexon (Contrave®) ausgesprochen. Doch auch zu diesem Medikament gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken. So wurden weitere Studien zur kardiovaskulären Unbedenklichkeit gefordert.Show moreAppetitzügler
15.12.2010, 23:00 Uhr
Sauerstoffgehalt bestimmt Verlauf von Chlamydieninfektion
Chlamydieninfektionen sind mit Antibiotika im Allgemeinen gut therapierbar, Resistenzen sind nicht bekannt. Dennoch ist eine Behandlung in zahlreichen Fällen schwierig. Auch ist es verwunderlich, dass sich die Erreger über einen langen Zeitraum in Schleimhäuten einnisten können, ohne vom Immunsystem erfasst und eliminiert zu werden. Wissenschaftler aus Lübeck und Ulm konnten jetzt zeigen, welche Einflüsse der Sauerstoffgehalt in den betroffenen Geweben auf den Verlauf einer Chlamydieninfektion hat [1].Show moreInfektionskrankheiten
08.12.2010, 23:00 Uhr
Hilfe bei Haarproblemen in den Wechseljahren
Von Haar- und LebenszyklenVon Ralf Schlenger
Auch Haare altern. Schon in der Apotheke können altersgerechte Veränderungen der Haarpracht von Pathologien abgegrenzt werden, die ärztliche Behandlung erfordern. Beispielsweise geht die androgenetische Alopezie, die bis zu 30% der Frauen betrifft, nicht auf ein physiologisches Altern des Follikels zurück, sondern auf die angeborene Überempfindlichkeit gegen Androgene. Diese tritt wegen der Verschiebungen der Hormonbalance in den Wechseljahren stärker in Erscheinung. Ähnliches gilt für den Hirsutismus. Die therapeutische Bandbreite bei Störungen des Haarwachstums reicht von Hormonen bis zu unterstützenden Supplementen.Show more08.12.2010, 23:00 Uhr
Alkohol ist die Nummer 1
Üblicherweise wird die Schädlichkeit von Drogen entweder aus medizinischer Sicht und bezogen auf die Folgen des Konsums für ein Individuum beurteilt oder aber es wird versucht, die Folgen aus sozialwirtschaftlicher Sicht abzuschätzen. Für Großbritannien wurde nun eine Zusammenführung dieser beiden Sichtweisen untersucht: Danach ist Alkohol noch vor Heroin und Crack die gefährlichste Droge.Show moreSchädlichkeit von Drogen
08.12.2010, 23:00 Uhr
Ernährung bei Krebs
Appetitlosigkeit, Untergewicht und Nährstoffmängel sind bei Krebserkrankungen – auch bei Kindern und Jugendlichen – häufig nur schwer vermeidbar. Sie werden entweder durch den Tumor selbst oder durch die Therapie ausgelöst und stellen dann besondere Anforderungen an die Ernährung der Patienten. Unser Beitrag zeigt Risikofaktoren für eine Mangelernährung bei Krebs auf, die Beurteilung des Ernährungsstatus sowie mögliche Formen der Ernährungstherapie.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 24)
08.12.2010, 23:00 Uhr
Weniger Krebstodesfälle unter niedrig-dosierter ASS
Die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) scheint nicht nur vor kolorektalen Karzinomen zu schützen. Eine Analyse von randomisierten Studien deutet darauf hin, dass auch das Risiko für weitere Krebserkrankungen wie gastrointestinale Tumore gesenkt werden kann: das Risiko, an den Folgen solcher Krebserkrankungen zu sterben, wurde durch die Langzeitanwendung von Acetylsalicylsäure in einer Größenordnung von 20 bis 30% reduziert.Show moreASS-Langzeitprophylaxe
08.12.2010, 23:00 Uhr
Paracetamol: Ein Wolf im Schafspelz läuft frei herum!
Neue Studien zur Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft haben Prof. Dr. Dr. Kay Brune vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, der Universität Erlangen-Nürnberg veranlasst, sich die Studienlage zu Paracetamol noch einmal genauer anzuschauen. Im folgenden Gastkommentar untermauert er seine Forderung, Paracetamol zumindest vollständig der Rezeptpflicht zu unterstellen.Show moreGastkommentar
08.12.2010, 23:00 Uhr
Langfristige Reduktion fokaler epileptischer Anfälle
Auf der diesjährigen Neurowoche wurden erstmals Erfahrungen aus der offenen Langzeitbehandlung mit dem Antiepileptikum Eslicarbazepinacetat (Zebinix®) präsentiert. Sie belegen eine anhaltende Wirksamkeit in der längerfristigen Zusatztherapie fokaler epileptischer Anfälle bei Erwachsenen. Auch die Depression als häufige Komorbidität der Epilepsie wird günstig beeinflusst.Show moreAntiepileptika
08.12.2010, 23:00 Uhr
Aflibercept bei feuchter Makuladegeneration
Das Fusionsprotein Aflibercept ist eine neue Möglichkeit zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makuladegeneration. Jetzt liegen für die Aflibercept-Lösung zur Anwendung am Auge (geplanter Handelsname VEGF Trap-Eye) erste Ergebnisse aus Phase-III-Studien vor, die seine Wirksamkeit belegen. Aflibercept wird gemeinsam von Bayer HealthCare und Regeneron Pharmaceuticals, Tarrytown/USA zur Behandlung der AMD entwickelt. Die Zulassungen in Europa und den USA sollen im ersten Halbjahr 2011 beantragt werden.Show moreAltersbedingte Makuladegeneration
08.12.2010, 23:00 Uhr
Neuer Therapieansatz mit TRH-Rezeptor-Antagonisten
Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Charakteristisch sind Kropfbildung, erhöhte Herzschlagfrequenz und hervortretende Augen. Für einen Großteil der – zumeist weiblichen – Patienten ist eine operative oder radioaktive Therapie notwendig. Neben verschiedenen äußeren Faktoren, die die Erkrankung auslösen können, sind es Antikörper, die den TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon)-Rezeptor stimulieren. Mit der Entwicklung eines Rezeptor-Antagonisten haben US-Wissenschaftler jetzt einen neuen, vielversprechenden Therapieansatz gefunden.Show moreMorbus Basedow
08.12.2010, 23:00 Uhr
Reaktivierung des Enzyms Telomerase verjüngt Mäuse
Forever young? Das Enzym Telomerase stellt die Endstücke der Chromosomen, die Telomere, wieder her. Bei vielen Zellen geht im Alter auch die Fähigkeit verloren, die Telomerase zu bilden. Dieser Verlust ist mit zahlreichen altersbedingten Erkrankungen in Verbindung gebracht worden. US-Wissenschaftler haben in genetisch manipulierten Mäusen das entsprechende Gen zunächst abgeschaltet, anschließend die Telomerase dann reaktiviert [1]. Der Alterungsprozess der Tiere wurde dadurch nicht nur gestoppt, sondern sogar altersbedingte Veränderungen rückgängig gemacht.Show moreAus der Forschung
08.12.2010, 23:00 Uhr
Was tun bei Kratzen, Brennen und Schluckbeschwerden?
In den Herbst- und Wintermonaten klagen Kunden häufig über Halsschmerzen, die in den meisten Fällen eine Erkältung ankündigen. Zur Linderung der Beschwerden bietet die Apotheke eine breite Palette rezeptfreier Rachentherapeutika. Ein Arztbesuch sollte angeraten werden, wenn die Symptome nach drei bis fünf Tagen nicht abgeklungen sind und/oder zusätzliche Anzeichen auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten.Show moreHilfe bei Halsschmerzen
08.12.2010, 23:00 Uhr
Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Trizyklika
Im Gegensatz zu neueren Antidepressiva wie den Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRIs) scheinen ältere, trizyklische Antidepressiva das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu erhöhen. Darauf deutet eine prospektive schottische Beobachtungsstudie hin.Show moreAntidepressiva
08.12.2010, 23:00 Uhr
Mängel in Packungsbeilagen verhindern korrekte Dosierung
In der Laien- und Fachpresse sorgt derzeit eine amerikanische Studie für Aufmerksamkeit, die rezeptfreie flüssige Arzneimittel zur Anwendung bei Kindern hinsichtlich der Angaben der Beipackzettel und der beigelegten Dosierhilfen untersucht hat. Das ernüchternde Fazit: in fast 100 Prozent der untersuchten Fälle fand man widersprüchliche oder verwirrende Angaben, sodass fraglich ist, ob diese Medikamente damit korrekt dosiert werden können.Show moreKinderarzneimittel
08.12.2010, 23:00 Uhr
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