Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
EMA empfiehlt Semaglutid-„Abnehmtablette“ zur Zulassung
Die EMA hat für Semaglutid (Wegovy) in oraler Darreichungsform eine Zulassungserweiterung empfohlen. Folgt die Europäische Kommission dieser Empfehlung, wäre Wegovy die erste Tablette mit einem Inkretinmimetikum zur Gewichtsregulation bei Nicht-Diabetikern.Show morearzneimittel-und-therapie
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Wegovy
22.05.2026, 14:30 Uhr
Wann Medizinprodukte eine GKV-Leistung sind
Eine ältere Dame kommt in die Apotheke mit einem Rezept für ihren Mann. Verordnet sind Macrogol AL® , 50 Beutel. Außerdem hat sie ein BtM-Rezept mit einem starken Schmerzmittel für ihren Mann dabei. Bei Belieferung stellen Sie fest, dass es sich bei Macrogol AL® um ein Medizinprodukt handelt. Darf dieses überhaupt zulasten der Krankenkasse abgegeben werden? Oder hätte es auf einem grünen Rezept verordnet werden müssen? Wie ist überhaupt die Frage der Verordnungsfähigkeit und der Preisberechnung bei einem Medizinprodukt zu handhaben?Show moreNicht auf Rezept
30.03.2011, 22:00 Uhr
Neue Wirkstoffe verbessern die Lungenfunktion
Die Mukoviszidose oder Cystische Fibrose ist in Westeuropa nach der Hämochromatose die häufigste angeborene Stoffwechselerkrankung. Etwa 8000 Menschen leben in Deutschland mit dieser bislang unheilbaren Erbkrankheit und jedes Jahr werden 300 Kinder mit Mukoviszidose geboren. Die Lebenserwartung liegt bei 35 bis 40 Jahren. Typisches Symptom ist die Bildung eines zähflüssigen Schleims in den Bronchien. Neue schleimlösende Wirkstoffe zeigen in klinischen Phase-III-Studien eine Verbesserung der Lungenfunktion.Show moreMukoviszidose
30.03.2011, 22:00 Uhr
Neues Fentanyl-Nasenspray bildet Film auf der Schleimhaut
Bei der Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Tumorerkrankungen haben sich schnellwirksame transmukosale Fentanyl-Präparate etabliert. Mit PecFent® ist ein weiteres Nasenspray für diese Indikation verfügbar geworden, das sich infolge seiner Galenik wie eine Art Gel über die Nasenschleimhaut legt und so eine rasche, aber zugleich eine über die Schmerzepisode anhaltende Schmerzlinderung vermittelt.Show moreTumor-Durchbruchschmerzen
30.03.2011, 22:00 Uhr
Lippen- und Gaumenspalten unter Topiramat
Die Behandlung von Schwangeren mit dem Antiepileptikum und Migräneprophylaktikum Topiramat geht mit einem erhöhten Risiko für kongentiale Fehlbildungen, insbesondere Lippen- und Gaumenspalten einher. Auf europäischer Ebene hatte man schon 2009 eine differenzierte Nutzen-Risiko-Bewertung durchgeführt und die Produktinformationen angepasst. Auch in den USA hat man jetzt Maßnahmen ergriffen, die jedoch von den europäischen abweichen.Show moreSchwangerschaft
30.03.2011, 22:00 Uhr
Vismodegib bei fortgeschrittenem Basalzellkarzinom
Eine zulassungsrelevante klinische Phase-II-Studie mit dem Vismodegib, einem neuen Hedgehog-Signalweg-Inhibitor, hat jetzt positive Resultate bei Patienten mit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom gezeigt, einer besonders schweren Form von Hautkrebs. Das gab die Firma Roche bekannt.Show moreIn der Entwicklung
30.03.2011, 22:00 Uhr
NICE erweitert Indikationen für Alzheimer-Medikamente
Durch die steigende Lebenserwartung nehmen die Bedeutung von Demenzerkrankungen und die Kosten für die Versorgung von demenzkranken Personen ständig zu. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung, aber auch begründet durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse hat das britische National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE), das die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Medikamenten in Großbritannien überprüft, die Indikation für Alzheimer-Medikamente erweitert.Show moreAntidementiva
30.03.2011, 22:00 Uhr
Risikobestimmung durch Metabolom-Analyse
Fettleibigkeit und erhöhte Glucosewerte sind bekannte Risikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes. Für effektive Präventivmaßnahmen wäre es jedoch wertvoll, Risikopersonen schon zu einem früheren Zeitpunkt zu erkennen. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern unter der Führung von Forschern des Massachusetts General Hospital ist diesem Schritt jetzt ein Stück näher gekommen. Ihre Ergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen einem frühen vermehrten Auftreten verschiedener Aminosäuren und der späteren Entwicklung der Stoffwechselkrankheit.Show moreTyp-2-Diabetes
30.03.2011, 22:00 Uhr
Revolutioniert orales Fingolimod die MS-Therapie?
Zur Monotherapie für Erwachsene mit hochaktiver, schubförmig-remittierender MS erhielt am 18. März 2011 Fingolimod die europaweite Zulassung. Gilenya® ist ein Novum in zweierlei Hinsicht: Es kann als Kapsel genommen werden und weist einen neuen Therapieansatz auf. Fingolimod bremst über den Sphingosin-1-Rezeptor das Eindringen von T-Zellen ins Gehirn, wo sie Entzündung und Neurodegeneration verursachen. Seine Wirksamkeit bei schubförmiger MS übertrifft nach Studienlage die der eingeführten Immuntherapien. Der Eingriff ins Immunsystem wird erkauft mit einer höheren Infektionsneigung und weiteren Besonderheiten.Show moreMultiple Sklerose
30.03.2011, 22:00 Uhr
Neuer Ansatz für eine Vakzine gegen Noroviren
Noroviren sind weltweit ein gefürchteter Erreger von Infektionen des Gastrointestinaltrakts. Ein Impfstoff steht bislang nicht zur Verfügung. Ein neuer methodischer Ansatz US-amerikanischer Wissenschaftler könnte die Einführung einer Vakzine schon bald realisieren. Sie bauten in das Erbgut eines anderen, für den Menschen ungefährlichen Virus, ein Gen des Norovirus ein. Das Immunsystem von Mäusen reagierte auf das genmanipulierte Virus mit der vermehrten Bildung von Antikörpern. Auch Krankheitssymptome waren im Tierversuch nicht zu beobachten.Show moreInfektionen
23.03.2011, 23:00 Uhr
Therapieerfolg mit Sunitinib
In einer Phase-III-Studie wurde der Multi-Tyrosinkinase-Hemmer Sunitinib (Sutent®) bei fortgeschrittenen pankreatischen neuroendokrinen Tumoren mit einer best-supportive-care-Strategie verglichen. Da sich in der Sunitinib-Gruppe deutlich bessere Behandlungsergebnisse abzeichneten, wurde die Studie vorzeitig abgebrochen.Show morePankreatische neuroendokrine Tumoren
23.03.2011, 23:00 Uhr
Immunbiologische Effekte von Mikronährstoffen
Teil 2: Vitamin D und die Bedeutung von Mikronährstoffsupplementen
Von Alexander Ströhle, Maike Wolters und Andreas Hahn
Wie bereits in Teil 1 des Beitrags "Immunbiologische Effekte von Mikronährstoffen" (DAZ 2011, Nr. 8, S. 42ff) erläutert, beeinflussen Vitamine und Spurenelemente verschiedene Stoffwechselbereiche, die unmittelbar mit den Immunfunktionen in Beziehung stehen. In diesem Kontext ist Vitamin D auf wachsendes Interesse gestoßen. Diskutiert wird dabei die Frage, ob und in welchem Umfang Vitamin D zur Prävention – und möglicherweise auch zur Behandlung – von Infektionen und Autoimmunerkrankungen beitragen kann. Während zahlreiche Beobachtungsstudien die Hypothese untermauern, dass ein Vitamin-D-Defizit das Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 1, multiple Sklerose, Psoriasis und rheumatoide Arthritis erhöht, mangelt es bislang an aussagekräftigen Interventionsstudien, die einen therapeutischen Effekt einer Vitamin-D-Supplementierung hinreichend belegen. Generell stellt der Immunstatus einen sensitiven Indikator für die Versorgung mit Mikronährstoffen dar. Umgekehrt übt die Aktivität des Immunsystems einen Einfluss auf den Nährstoffstatus und den Nährstoffbedarf aus.Show more23.03.2011, 23:00 Uhr
Heuschnupfen topisch therapiert
Der Tropfen an der Nase ist wie die Spitze eines Eisbergs. Dahinter schwelt die Entzündung als Ausdruck der allergischen Spätreaktion. Insbesondere bei wiederholtem Allergenkontakt verstärkt und verlängert sie die Beschwerden. Während sich die allergische Sofortreaktion gut durch orale oder topische Antihistaminika kontrollieren lässt, helfen gegen die Entzündung topische Glucocorticoide am besten.Show moreAllergische Rhinitis
23.03.2011, 23:00 Uhr
BfArM steht zur Zulassung von Lasea®
Leistet das BfArM mit der Erteilung der Zulassung des Lavendelöl-Präparates Lasea® bei "Unruhezuständen mit ängstlicher Verstimmung" der Medikalisierung von Befindlichkeitsstörungen Vorschub? Diesen Vorwurf erhebt zumindest die Zeitschrift arznei-telegramm. Das BfArM kontert, dass die Linderung von Beschwerden bei Befindlichkeitsstörungen der Definition eines Arzneimittels nach Arzneimittelgesetz (AMG) entspricht und in der Phytotherapie durchaus üblich ist.Show moreMedikalisierung von Befindlichkeitsstörungen?
23.03.2011, 23:00 Uhr
Problem: resistente Tuberkuloseerreger
Die Tuberkulose ist längst schon kein Thema mehr, das nur die sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländer betrifft. Auch in Deutschland ist sie nach wie vor ein relevantes Gesundheitsproblem. Dem Robert Koch-Institut wurden nach dem neuen RKI-Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose 2009 insgesamt 4444 Fälle übermittelt, im Jahr 2008 waren es 4512 gewesen. Der Trend ist zwar rückläufig, allerdings verringert sich die Zahl der Betroffenen nicht mehr so schell wie früher. Über ein Drittel der Lungentuberkulosen gehört zur besonders ansteckenden Form.Show moreWelttuberkulosetag
23.03.2011, 23:00 Uhr
Antibiotikum Tigecyclin nur bei fehlenden Alternativen
Unter dem Reserveantibiotikum Tigecyclin (Tigacyl®) ist in klinischen Studien eine im Vergleich zu Kontrollgruppen erhöhte Mortalität aufgefallen. Davor hatte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA schon im September 2009 gewarnt. Nun informiert der Hersteller Pfizer in Absprache mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem BfArM in einem Rote-Hand-Brief über eine Einschränkung aller Anwendungsgebiete aufgrund einer erhöhten Mortalität in klinischen Studien.Show moreSchwere Infektionen
23.03.2011, 23:00 Uhr
Weibliches Progesteron steuert männliche Spermien
Spermien irren auf der Suche nach der Eizelle nicht ziellos umher. Das weibliche Sexualhormon Progesteron weist dabei den Samenzellen den Weg. Eine weitere Funktion des Hormons ist die Steuerung der Geschwindigkeit der Spermien. Um die Eihülle zu durchdringen, bedarf es einer besonderen Aktivität der Spermiengeißeln. Auch dieser Mechanismus wird vom Progesteron gesteuert. In unmittelbarer Nähe der Eizelle werden die Schlagbewegungen nochmals verändert. Diese Ergebnisse könnten zur Entwicklung neuer Kontrazeptiva führen.Show moreAus der Forschung
23.03.2011, 23:00 Uhr
Omalizumab schwächt saisonale Asthmaattacken ab
Eine Asthmaerkrankung verläuft bei Kindern häufig chronisch. Verbunden ist sie oft mit saisonalen Erkrankungsgipfeln in Frühjahr und Herbst. Die meisten Asthmatiker zeigen erhöhte Werte für den Antikörper Immunglobulin E (IgE), der Bestandteil der Immunabwehr ist. Eine US-amerikanische Studie zu einer Anti-IgE-Therapie mit dem monoklonalen Antikörper Omalizumab (Xolair®), der auch in Deutschland zur verbesserten Asthmakontrolle zugelassen ist, zeigte positive Ergebnisse. Dabei konnten vor allem saisonale Asthmaattacken weitgehend unterbunden werden.Show moreAsthma
23.03.2011, 23:00 Uhr
Orale Antikoagulanzien verbessern Schlaganfallprävention
Mit neuen Antikoagulanzien lassen sich hämodynamisch bedingte Schlaganfälle mit einem besseren Nutzen-Risiko-Verhältnis verhindern als bisher. Auch für Patienten, bei denen eine herkömmliche antikoagulativ wirksame Prophylaxe mit Vitamin-K-Antagonisten nicht infrage kommt, scheinen die neuen Substanzen einen Fortschritt zu bieten. So konnte mit dem Faktor-Xa-Inhibitor Apixaban gegenüber der bisherigen Dauerprophylaxe mit Thrombozytenaggregationshemmern das Schlaganfallrisiko um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Der CHMP hat schon die Zulassungsempfehlung für Apixaban (Eliquis®) ausgesprochen.Show moreVorhofflimmern
23.03.2011, 23:00 Uhr
Schützen Cholesterinsenker vor Virusinfektionen?
Über den Zusammenhang zwischen menschlichem Immunsystem und einem möglicherweise veränderten Metabolismus nach einer viralen Infektion ist derzeit noch wenig bekannt. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hat jetzt bei der Bearbeitung dieser Fragestellung eine neue interessante Therapieoption entdeckt. Während die bislang verwendeten antiviralen Medikamente das Virus direkt angreifen und häufig Resistenzen die Folge sind, könnten Virusinfektionen künftig durch Präparate bekämpft werden, die auch den Cholesterinspiegel senken.Show moreAus der Forschung
16.03.2011, 23:00 Uhr
ASS und Ibuprofen schützen vor Darmkrebs
Wer längerfristig Entzündungshemmer wie ASS oder Ibuprofen einnimmt und dann an Darmkrebs erkrankt, hat ein um nahezu 20% verringertes Risiko, an seiner Krankheit zu versterben. Das berichten jetzt Wissenschaftler um Prof. Dr. Cornelia Ulrich vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg.Show moreTumorerkrankungen
16.03.2011, 23:00 Uhr
Lungenerkrankung im CT bei starken Rauchern erkennbar
Rauchen gilt als gesicherter Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen. Neben Lungenkrebs und Lungenemphysemen, Herzinfarkten und Herzgefäßerkrankungen sowie einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind zahlreiche weitere Erkrankungen bekannt, die auf Tabakrauchen zurückzuführen sind. Eine neue Studie, die nach genetischen Risikofaktoren für die COPD sucht, konnte jetzt auch das häufige Vorkommen einer interstitiellen Lungenerkrankung bei vielen starken Rauchern durch hochauflösende Computertomografie (CT) zeigen.Show moreInterstitielle Lungenerkrankung
16.03.2011, 23:00 Uhr
Hersteller wehrt sich gegen Kritik an Lasea®
Seit Kurzem steht mit Lasea® ein Lavendelöl-Präparat zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung für die Selbstmedikation zur Verfügung. Nun äußert das arznei-telegramm massive Kritik an der Zulassung dieses pflanzlichen Arzneimittels. Der Hersteller Spitzner Arzneimittel wehrt sich gegen die Vorwürfe, zumal er sich bewusst den Herausforderungen einer arzneimittelrechtlichen Zulassung gestellt hat. In der Verunglimpfung der arzneimittelrechtlichen Zulassung des Lavendelöl-Präparates durch das arznei-telegramm sieht er ein fatales Signal für alle Hersteller, die eine Zulassung von pflanzlichen Präparaten in Erwägung ziehen.Show morePflanzliches Arzneimittel bei Angststörungen
16.03.2011, 23:00 Uhr
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