Pharmazie

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EMA empfiehlt Semaglutid-„Abnehmtablette“ zur Zulassung
Die EMA hat für Semaglutid (Wegovy) in oraler Darreichungsform eine Zulassungserweiterung empfohlen. Folgt die Europäische Kommission dieser Empfehlung, wäre Wegovy die erste Tablette mit einem Inkretinmimetikum zur Gewichtsregulation bei Nicht-Diabetikern.Show morearzneimittel-und-therapie
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Wegovy
22.05.2026, 14:30 Uhr
Teller löst Pyramide ab
Um zu veranschaulichen, bei welchen Lebensmitteln man regelmäßig und kräftig zugreifen soll und bei welchen eher Zurückhaltung angesagt ist, werden bislang Lebensmittelpyramiden oder Lebensmittelkreise verwendet. In den USA wird die Pyramide nun von einem Teller abgelöst. First Lady Michelle Obama, die sich für eine gesündere Lebensweise stark macht, hat das neue Symbol vor Kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt.Show moreErnährungsempfehlungen
08.06.2011, 22:00 Uhr
Verkehrsteilnahme ist ein wichtiger Risikofaktor
Belgische Epidemiologen werteten 36 Studien aus um herauszufinden, welche der bekannten Herzinfarkt-Risikofaktoren die größte Bedeutung haben. Sie stellten fest, dass Kokainkonsum zwar für den Einzelnen das größte Risiko darstellt, bezogen auf die Gesamtbevölkerung ist jedoch der Risikofaktor Straßenverkehr der Spitzenreiter.Show moreHerzinfarkt-Risikofaktoren
08.06.2011, 22:00 Uhr
Vier-Jahres-Daten für Odanacatib
Inhibitoren von Kathepsin K werden für die Therapie der Osteoporose entwickelt. Odanacatib hat bislang die Nase vorn. Die Ergebnisse der Phase-IIb-Studien sind vielversprechend, Mitte 2011 werden die Daten einer Phase-III-Frakturstudie mit 16.300 Patienten erwartet.Show moreOsteoporosetherapie
08.06.2011, 22:00 Uhr
Neues Therapieziel bei Brustkrebs
Da das Wachstum der meisten Mammakarzinome durch das Sexualhormon Östrogen gefördert wird, hat der Therapieansatz mit Östrogen-Rezeptor-Modulatoren die Behandlung von Brustkrebs revolutioniert. Es kommt jedoch oft zu Resistenzen, deren Ursache das Enzym Lemur-Tyrosin-Kinase-3 (LMTK-3) ist. Jetzt ist es im Tierversuch gelungen, die Bildung dieses Proteins zu blockieren und die Tumorgröße zu verringern.Show moreAus der Forschung
08.06.2011, 22:00 Uhr
Therapieziel: dauerhafte Virussuppression
Die chronische Hepatitis B wird vorrangig mit Nukleosid- bzw. Nukleotidanaloga behandelt. Für den jüngsten Vertreter, das Tenofivir, wurden auf dem diesjährigen Kongress der European Association for the Study of the Liver (EASL) in Berlin die Vier-Jahres-Daten präsentiert. Sie belegen eine anhaltende Virussuppression und, was mindestens so wichtig ist, das Risiko einer Resistenz geht zumindest bislang gegen Null.Show moreChronische Hepatitis B
08.06.2011, 22:00 Uhr
Eribulin – erster Vertreter einer neuen Substanzklasse
Mit dem Wirkstoff Eribulin (Halaven®) ist für Patienten mit fortgeschrittenem Brustkrebs nun eine neue Option zur Chemotherapie verfügbar geworden. Es handelt sich um den ersten Vertreter der neuen Substanzklasse der Halichondrine. Der Wirkstoff, der Studien zufolge eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens bewirkt, wurde zur Monotherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinoms nach Vorbehandlung mit einem Anthracyclin und einem Taxan zugelassen.Show moreFortgeschrittener Brustkrebs
08.06.2011, 22:00 Uhr
Fehlernährung schon beim Kleinkind gegensteuern
Will man die Kinderernährung verbessern, muss man früh den Konsum an Salz, Kohlenhydraten, Fleisch und Wurst bremsen. Dafür sollten schon kleine Kinder mehr Gemüse und Obst essen. Um Defizite an Vitaminen und Mineralstoffen auszugleichen, sind angereicherte Nahrungsmittel eine Option, so Prof. Dr. Michael Lentze, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE).Show moreKinderernährung
01.06.2011, 22:00 Uhr
Sativex®: erstes Cannabis-haltiges Fertigarzneimittel
Ab 1. Juli 2011 ist es so weit: Das erste Cannabinoid-haltige Medikament steht in Deutschland zur Verfügung: Sativex®, ein Oromukosalspray, der die beiden therapeutisch wirksamen Cannabinoide Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol enthält, ist zugelassen für die Zusatzbehandlung der mittelschweren bis schweren Spastik bei Patienten mit multipler Sklerose, die auf eine andere antispastische Therapie nicht angesprochen haben. Erst Mitte Mai war auch in Deutschland vonseiten des Gesetzgebers der Weg für Cannabis-haltige Medikamente frei gemacht worden.Show moreMultiple Sklerose
01.06.2011, 22:00 Uhr
Therapieversagen bei HIV-infizierten Kindern
Das Therapieversagen unter einer antiretroviralen Dreifachtherapie ist bei Kindern relativ gering, liegt aber höher als bei Erwachsenen. Da infizierte Kinder eine lebenslange Therapie benötigen, sind Strategien zur Verbesserung der Compliance, zur frühen Identifizierung von Therapieversagern und zur Vereinfachung der Therapie dringend erforderlich.Show moreAntiretrovirale Dreifachtherapie
01.06.2011, 22:00 Uhr
Grenzwerte werden nur selten überschritten
Pflanzenschutzmittel sind äußerst unerwünscht in Lebensmitteln und zudem problematisch für den Verbraucher, da sie nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Doch welche Lebensmittel sind davon heute noch betroffen? Die nationale Berichterstattung zu Pflanzenschutzmittel-Rückständen zeigt, dass Belastungen zwar immer noch vorhanden sind, jedoch bei einer vielseitigen Ernährung kein Gesundheitsproblem darstellen.Show morePflanzenschutzmittel
01.06.2011, 22:00 Uhr
Rosacea – nicht heilbar, aber meist behandelbar
Rosacea, eine chronische und oft juckende Hauterkrankung, entstellt nicht selten das Gesicht des Betroffenen. Eine kausale Behandlungsmöglichkeit gibt es nicht, aber bei phasengerechter Therapie ist die Rosacea gut kontrollierbar. Empfohlen werden hierzu verschiedene topische und systemische Behandlungen. Jedoch existieren nur für wenige Substanzen reproduzierbare Aussagen zur Wirksamkeit, vor allem für Metronidazol, Azelainsäure und Doxycyclin.Show moreCochrane Review
01.06.2011, 22:00 Uhr
Regadenoson verbessert Diagnosemöglichkeiten
Der selektive A2A-Adenosinrezeptoragonist Regadenoson (Rapiscan®) wurde jetzt zur Diagnose der koronaren Herzkrankheit eingeführt. Er wirkt, indem er an die A2A-Adenosinrezeptoren in den Wänden der Herzblutgefäße bindet, eine Erweiterung der Blutgefäße verursacht und den koronaren Blutfluss erhöht. Dadurch kann die Durchblutung des Herzens während der Myokardperfusionsaufnahme besser beobachtet werden.Show moreKoronare Herzkrankheit
01.06.2011, 22:00 Uhr
Epileptische Anfälle bei Hunden
Möglichst früh mit der Therapie beginnen
Von Sabine Wanderburg
Epilepsien gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen des Hundes. Etwa ein bis zwei Prozent aller Hunde sind davon betroffen, einige Rassen, z. B. Golden Retriever, Labrador Retriever, Berner Sennenhund, Beagle, Schäferhund und Border Collie stärker als andere. Meist treten primär generalisierte tonisch-klonische Krämpfe auf. Im Gegensatz zur Humanmedizin ist bei Hunden die Pharmakotherapie die einzige relevante Therapieform. Welche Antiepileptika können eingesetzt werden? Was ist bei der Therapie zu beachten und was kann der Tierhalter im Notfall während eines Anfalls tun?Show more01.06.2011, 22:00 Uhr
Orales Antithrombotikum Apixaban zugelassen
Durch das Zusammenwirken mehrerer Gerinnungsfaktoren können Blutgerinnsel entstehen, die verschiedene Erkrankungen wie Schlaganfälle, Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien verursachen. Standardmedikamente zur Thromboseprophylaxe sind niedermolekulare Heparine und Vitamin-K-Antagonisten, deren Anwendung und Therapiezuverlässigkeit jedoch problematisch sind. Wesentlich erfolgversprechender ist offensichtlich die Medikation mit oralen Antithrombotika. Als dritter Vertreter dieser neuartigen Gerinnungshemmer wurde jetzt Apixaban (Eliquis®) in Europa zugelassen.Show moreThromboseprophylaxe
01.06.2011, 22:00 Uhr
Schwangerschaft: Gesunde Ernährung für Mutter und Kind
Eine Schwangerschaft stellt für die werdende Mutter eine große körperliche Veränderung dar. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. So besteht in der Schwangerschaft für eine Reihe von Nährstoffen ein erhöhter Bedarf. Wurde früher zur Deckung des Mehrbedarfs die Devise "Essen für zwei" herausgegeben, ist man angesichts des zunehmenden Problems von Übergewicht und Adipositas hiervor inzwischen abgerückt. Heute empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) lediglich eine zusätzliche Energiezufuhr von 300 kcal/Tag ab dem 4. Schwangerschaftsmonat. Und selbst diese geringe Steigerung der Energiezufuhr versteht sich lediglich als Sicherheitszulage [1]. Umso wichtiger ist eine gute Lebensmittelauswahl für Schwangere, um sich selbst und das Kind ausreichend mit allen Makro- und Mikronährstoffen zu versorgen.Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 4)
25.05.2011, 22:00 Uhr
Abwehrpeptid der Haut stoppt Entzündungsreaktion
Rund zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an Psoriasis. Einen neuen Mechanismus, der zu den Hautentzündungen bei der Erkrankung führt, haben Wissenschaftler der Universität München jetzt aufgeklärt. Interleukin 1β (IL-1β) spielt bei diesem Prozess eine Schlüsselrolle. Die Aktivierung des Signalmoleküls verläuft über bestimmte Faktoren, die nur in Keratinozyten von Psoriasis-Läsionen, nicht aber in gesunder Haut nachgewiesen wurden. Ein besonderes Peptid der Haut kann diesen Prozess jedoch stoppen und eröffnet damit eine neue Therapieoption.Show morePsoriasis
25.05.2011, 22:00 Uhr
Schmerzen, Schmerzmittel und das kardiale Risiko
In einer soeben erschienenen dänischen Kohortenstudie wurde der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die Einnahme von NSAIDs nach einem Myokardinfarkt auf das Reinfarktrisiko hat. Das Ergebnis: schon eine kurzzeitige NSAID-Anwendung (1 bis 7 Tage) kann das Risiko für einen erneuten Herzinfarkt und das Sterberisiko geringfügig erhöhen. Der Pharmakologe Prof. Dr. Thomas Herdegen, Kiel, hat die Studie zum Anlass genommen, die Datenlage zu kardiovaskulären Risiken von COX-Inhibitoren näher zu beleuchten und kritisiert Berichte, die pauschal titeln: „Schmerzmittel können Herzinfarkt auslösen“.Show moreKommentar
25.05.2011, 22:00 Uhr
LDL-Cholesterol: Je tiefer desto besser?
Statine führen unabhängig von den Ausgangswerten des Patienten zu einer Reduktion des LDL-Cholesterols und zu einer Abnahme des kardiovaskulären Risikos. Daher sollten vor allem Risikopatienten eine intensivierte Therapie mit potenten Statinen erhalten, so das Resümee einer Metaanalyse.Show morePrävention kardiovaskulärer Erkrankungen
25.05.2011, 22:00 Uhr
Protease-Inhibitor Boceprevir in den USA zugelassen
Erwartungsgemäß ist Boceprevir (Victrelis®) nach Abschluss erfolgreicher Studien von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zur Behandlung der chronischen Hepatitis C jetzt zugelassen worden. Die Anwendung gilt für Patienten mit bestehender Leberfunktion und in Kombination mit der jetzigen Standardtherapie aus Peginterferon α und Ribavirin. In Europa hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA in seiner Sitzung vom 16. bis 19. Mai 2011 empfohlen, Boceprevir für die Behandlung von Patienten mit Hepatitis C zuzulassen.Show moreHepatitis C
25.05.2011, 22:00 Uhr
Enterohämorrhagische E. coli: schwere Krankheitsverläufe
Enterohämorrhagische E. coli (EHEC) sind schon lange bekannt, in den vergangenen Jahren wurden mehrfach Infektionen gemeldet. Allerdings noch nie so viele Fälle in so kurzer Zeit wie in der vergangenen Woche: mittlerweile sind mindestens 140 Menschen infiziert, 160 Verdachtsfälle sind bekannt, der Erreger hat sich in vielen Bundesländern verbreitet. Die Häufung ist außergewöhnlich, ebenso, dass primär Erwachsene betroffen sind. Die Verunsicherung ist groß, zumal bisher auch kein konkretes Lebensmittel als Infektionsquelle identifiziert werden konnte.Show moreLebensgefährliches Darmbakterium
25.05.2011, 22:00 Uhr
Erhaltungstherapie mit nur einmal monatlicher Injektion
Zu einer Verbesserung der Erhaltungstherapie der Schizophrenie kann Paliperidonpalmitat, die Depotformulierung von Paliperidon, beitragen. Das neue Depot-Antipsychotikum Xeplion® muss nur einmal monatlich injiziert werden, was die Compliance der Patienten fördern kann.Show moreSchizophrenie
25.05.2011, 22:00 Uhr
Diagnostik ist das A und O für Kinder mit ADHS
Im April fiel in Berlin der Startschuss für die Informationskampagne "ADHS und Zukunftsträume", initiiert von der Shire Deutschland GmbH. Und gleich in der Auftaktveranstaltung wurde deutlich: Aufklärung ist dringend notwendig, vor allem mit Blick auf die Diagnostik. Denn viele vermeintliche "ADHS-Kinder" sind nicht hyperaktiv. Gleichzeitig wird ADHS oft nicht erkannt. Eines aber ist ADHS sicher nicht: eine Modekrankheit.Show moreInformationskampagne
25.05.2011, 22:00 Uhr
Nebenwirkungen der Analgetika und wie man sie vermeidet
Im therapeutischen Effekt, der von der Hemmung der Cyclooxygenase 2 abhängt, ähneln sich traditionelle NSAR und die selektiven COX-2-Inhibitoren. Nicht so in den Nebenwirkungen. Äquipotente Dosierung vorausgesetzt, gibt es Klassenunterschiede vor allem bei gastrointestinalen Effekten. Besondere Bedeutung hat dies für ältere Patienten mit Ulcusanamnese. Und die lang diskutierte kardiovaskuläre Sicherheit? Sie ist wahrscheinlich für alle antiphlogistischen Wirkstoffe sehr ähnlich – auch wenn eine Metaanalyse gerade den gängigen NSAR kein gutes Zeugnis ausstellt.Show moreNSAR und Coxibe
25.05.2011, 22:00 Uhr
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