Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Partikel in Risdiplam-Lösung – worauf ist zu achten?
Das Risdiplam-haltige Fertigarzneimittel Evrysdi® Pulver zur Herstellung einer Lösung wird vor der Abgabe an Patienten rekonstituiert. In einem aktuellen Rote-Hand-Brief fordert der Zulassungsinhaber Apothekenteams nun dazu auf, die fertige Lösung auf Klarheit zu prüfen.Show morepharmazie
Rote-Hand-Brief
12.06.2026, 13:00 Uhr
Bockshornkleesamen
Vorsicht vor falschen Versprechungen!
Von Susanne Alban
In den letzten Jahren hat in Apotheken eine vermehrte Nachfrage nach Bockshornkleesamen eingesetzt, nicht nur zur Verwendung als Gewürz, sondern auch zur ergänzenden Behandlung eines Diabetes oder zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels. Dies ist Anlass, die traditionsreiche Arzneidroge etwas näher unter die Lupe zu nehmen.Show more27.07.2011, 22:00 Uhr
Vareniclin-Nutzen größer als kardiovaskuläres Risiko
Das Raucherentwöhnungsmittel Vareniclin (Champix®) erhöht möglicherweise das kardiovaskuläre Risiko. Das hatte zumindest eine Anfang Juli publizierte Metaanalyse nahegelegt. Nun hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) diese Publikation analysiert und kommt zu dem Schluss, dass der Nutzen einer Raucherentwöhnung mit Vareniclin trotz möglicher Nebenwirkungen an Herz und Blutgefäßen überwiegt.Show moreRaucherentwöhnung
27.07.2011, 22:00 Uhr
Chronische Niereninsuffizienz der Katze
Weniger Phosphat für ein längeres Leben
Von Annette Locher
Tiergesundheit in der Apotheke – das ist oft gleichbedeutend mit dem Vorhalten von Parasitenschutz- und Pflegeprodukten. Es geht also meist um Prävention und Gesundheitsunterstützung. Lebensbedrohliche Erkrankungen von Hund und Katze spielen hier kaum eine Rolle. Eine Ausnahme gibt es jedoch: die chronische Niereninsuffizienz bei der Katze.Show more27.07.2011, 22:00 Uhr
Asthma erhöht Präeklampsierisiko bei Schwangeren
Die Präeklampsie ist eine zumeist in der zweiten Schwangerschaftshälfte auftretende Erkrankung, die sich in etwa 5 bis 7% aller Schwangerschaften entwickelt. Sie ist gekennzeichnet durch die Leitsymptome Hypertonie, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie) und Wassereinlagerungen (Ödeme). Nach einer jetzt erschienenen Metaanalyse, in der 40 Kohortenstudien mit mehr als 1,6 Millionen Teilnehmerinnen ausgewertet wurden, erkranken Asthmapatientinnen in der Schwangerschaft mehr als 50% häufiger an einer Präeklampsie.Show moreSchwangerschaft
27.07.2011, 22:00 Uhr
Tocilizumab – erstes Biologikum beim Still-Syndrom
Als erstes Biologikum wurde jetzt Tocilizumab (Roactemra®) für die Behandlung der systemischen juvenilen idiopathischen Arthritis zugelassen. Mit dem Interleukin-6-Inhibitor können Kinder ab zwei Jahren behandelt werden. Der Wirkstoff zeigt eine rasche Wirksamkeit und bessert sowohl die Arthritis wie auch die systemischen Manifestationen der sJIA. Er könnte nach Experteneinschätzung rasch zu einem neuen Therapiestandard bei der schwer zu behandelnden und für die betroffenen Kinder und deren Familien enorm belastenden Erkrankung werden.Show moreSystemische juvenile idiopathische Arthritis
27.07.2011, 22:00 Uhr
EMA bewertet Pioglitazon weiter positiv
Die Diskussion um ein erhöhtes Blasenkrebsrisiko unter dem Antidiabetikum Pioglitazon hatte zu der Empfehlung des BfArM geführt, auf Neueinstellungen mit Pioglitazon zu verzichten. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA sieht jedoch nach wie vor ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für eine Gruppe von Diabetikern, die mit anderen Therapieoptionen nicht optimal zu behandeln sind. Das Risiko für Blasenkrebs lasse sich minimieren.Show moreBlasenkrebsrisiko
27.07.2011, 22:00 Uhr
Wie Retinoidsäure das Wachstum von Nervenzellen fördert
Wissenschaftler des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) am Universitätsklinikum Tübingen haben einen bisher unbekannten molekularen Mechanismus aufgeklärt, der an der Wirkung der Retinoidsäure bei Verletzungen des zentralen Nervensystems (ZNS) beteiligt ist.Show moreAus der Forschung
27.07.2011, 22:00 Uhr
Dronedaron: EMA prüft kardiovaskuläres Risiko
Die europäische Arzneimittelagentur EMA hat angekündigt, im Rahmen einer laufenden Nutzen-Risiko-Bewertung auch das kardiovaskuläre Risiko des Antiarrhythmikums Dronedaron (Multaq®) zu überprüfen. Hintergrund ist der Stopp der PALLAS-Studie durch die Herstellerfirma Sanofi Aventis. Sie wurde wegen eines im Vergleich zu Placebo erhöhten kardiovaskulären Risikos unter Dronedaron abgebrochen.Show moreVorhofflimmern
20.07.2011, 22:00 Uhr
Künstlich induzierte Malaria-Immunität
Niederländische Wissenschaftler überprüften in einer kleinen Studie einen neuen immunologischen Ansatz, um einen Schutz gegen Malaria aufzubauen. Die Probanden wurden mit dem Malaria-Erreger Plasmodium falciparum infiziert und erhielten gleichzeitig eine Chloroquin-Prophylaxe. Die so erzeugte Immunität hält mindestens zweieinhalb Jahre an und ist somit wesentlich länger als eine natürlich erworbene Immunität.Show moreMalaria
20.07.2011, 22:00 Uhr
Denosumab verhindert skelettbezogene Komplikationen
Der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab steht als Xgeva® [gesprochen: eksdʒiwa] zur Prävention von skelettbezogenen Komplikationen bei Erwachsenen mit Knochenmetastasen aufgrund solider Tumoren ab 15. August 2011 zur Verfügung. Die europäischen Behörden haben eine entsprechende Zulassung erteilt und gewähren Denosumab ein zusätzliches Jahr der Daten- und Marktexklusivität in der EU, da sie für dieses Anwendungsgebiet im Vergleich zu bestehenden Therapiemöglichkeiten einen deutlichen klinischen Nutzen sehen.Show moreOnkologie
20.07.2011, 22:00 Uhr
EU-Lebensmittelinformations-Verordnung verabschiedet
Drei Jahre hat das Verfahren gedauert: Am 6. Juli 2011 hat das Europäische Parlament nun in zweiter Lesung dem hart umkämpften Kompromisstext der europäischen Lebensmittelinformations-Verordnung zugestimmt. Das Ziel: Verbraucher sollen umfangreichere und besser lesbare Informationen auf den Etiketten verpackter Lebensmittel vorfinden – und zwar einheitlich für alle EU-Mitgliedstaaten. Und auch lose Ware soll besser gekennzeichnet werden.Show moreLebensmittelkennzeichnung
20.07.2011, 22:00 Uhr
Vorhofflimmern durch Schmerzmittel?
Unselektive und selektive COX-Inhibitoren können das Risiko für Vorhofflimmern geringfügig erhöhen, aber in einigen Subgruppen sogar erniedrigen (s. Abb.). Das ist das Ergebnis einer dänischen Fall-Kontrollstudie mit über 32.000 Patienten, die wegen Vorhofflimmern oder -flattern in eine Klinik eingewiesen werden mussten.Show moreDänische Fall-Kontrollstudie
20.07.2011, 22:00 Uhr
Kinder früh beim pädiatrischen Gastroenterologen vorstellen
Chronische Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und der Leber können durchaus bereits im Kindes- und sogar im Kleinkindalter auftreten. Das Hauptproblem in solchen Fällen besteht darin, dass bei unspezifischen Bauchschmerzen oder anderen Beschwerden oft nicht an die Möglichkeit einer gravierenden Erkrankung gedacht und die richtige Diagnose erst mit erheblicher Verzögerung gestellt wird. Bleiben Symptome hartnäckig bestehen und ist eine plausible Ursache nicht in adäquater Zeit zu finden, so sollten die Kinder unbedingt einem pädiatrischen Gastroenterologen vorgestellt werden.Show moreErkrankungen der Leber und Galle
20.07.2011, 22:00 Uhr
Junge Erwachsene als besondere Herausforderung
Während der Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie standen junge Patienten mit malignen Erkrankungen im Mittelpunkt. Für sie gilt es ganz besonders in der Psychoonkologie, neue Wege zu beschreiten.Show moreOnkologie
20.07.2011, 22:00 Uhr
Medikamentöse Präexpositions-Prophylaxe bremst HIV
Die vorbeugende Einnahme von Tenofovir oder seiner Kombination mit Emtricitabin senkt das HIV-Risiko des nichtinfizierten Partners in einer heterosexuellen Beziehung mit einem HIV-positiven Partner. Dies ergaben zwei aktuelle Studien zur Präexpositionsprophylaxe bei solchen diskordanten Paaren. In einer Studie wurde angesichts des Therapieerfolgs der Placeboarm abgebrochen.Show moreAids
20.07.2011, 22:00 Uhr
DNA-Chip für zielgerichtete Diagnostik
Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie (FH) sind durch frühzeitiges Auftreten von kardiovaskulären Erkrankungen gefährdet. Da die Krankheit oft gar nicht oder erst sehr spät diagnostiziert wird, kann die Arteriosklerose jahrzehntelang "stumm" fortschreiten. Mit dem DNA-Chip Lipochip® ist es möglich, die familiäre Hypercholesterinämie in nur einem Analyseschritt zu erkennen.Show moreFamiliäre Hypercholesterinämie
13.07.2011, 22:00 Uhr
COX-2-Hemmer zur Lungenkrebs-Prophylaxe?
Trotz Fortschritte bei der Therapie von Bronchialkarzinomen ist Lungenkrebs weltweit nach wie vor die häufigste mit einer Krebserkrankung assoziierte Todesursache. Entscheidende und erfolgreiche Komponenten der Strategie zur Reduzierung von Lungenkrebserkrankungen sind Rauchprävention und Rauchstopp. Dennoch bleibt Rauchen auch nach einer Entwöhnung ein hochsignifikanter Risikofaktor für frühere Raucher. Wie eine aktuelle Studie zeigt, reduziert der COX-2-Inhibitor Celecoxib (Celebrex®) offensichtlich signifikant das Lungenkrebsrisiko bei früheren Rauchern.Show moreRaucherentwöhnung
13.07.2011, 22:00 Uhr
Fehlerquelle schlechte Koordination und Kommunikation
Medikationsfehler sind eine ernsthafte Gefahr für die Patientensicherheit und belasten durch ihre Folgen die Ressourcen im Gesundheitswesen. Das größte Risiko für Medikationsfehler entsteht durch eine schlechte Koordination der Behandlung von Patienten. Das fanden die Autoren einer Studie heraus, die die möglichen Ursachen von Medikationsfehlern in sieben Ländern untersuchten. Dazu gehören auch patientenspezifische Faktoren wie die Behandlung durch zwei oder mehr Spezialisten, Multimorbidität, Krankenhausaufenthalte oder multiple Notaufnahmen.Show morePatienten melden Medikationsfehler
13.07.2011, 22:00 Uhr
Pitavastatin senkt Blutfettwerte
Pitavastatin (Livazo®) ist ein weiteres Statin zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen. Der neue Wirkstoff ist indiziert zur Senkung erhöhter Gesamtcholesterin- und LDL-Werte bei erwachsenen Patienten mit primärer Hypercholesterinämie, einschließlich der heterozygoten familiären Hypercholesterinämie, und kombinierter gemischter Dyslipidämie, wenn sich mit diätetischen und sonstigen nicht-medikamentösen Maßnahmen kein ausreichendes Ansprechen erzielen lässt.Show moreNeues Statin
13.07.2011, 22:00 Uhr
Therapeutische Angiogenese enttäuschend
Mithilfe eines Gen-Transfer-Präparates kann im menschlichen Organismus ein Fibroblasten-Wachstumsfaktor gebildet werden, der die Angiogenese stimuliert und zur Bildung neuer Kapillaren führt. Erste Erfolge bei ausgeprägten Beinischämien konnten aber in einer größeren Studie nicht wiederholt werden.Show moreKritische Beinischämie
13.07.2011, 22:00 Uhr
Hormonspirale wird nur zurückhaltend genutzt
Obwohl viele Frauen langfristig verhüten möchten und dabei am liebsten nur geringe oder keine Monatsblutungen erleben wollen, wird die Option der Langzeitverhütung per Hormonspirale hierzulande bislang kaum genutzt. Einen deutlich höheren Stellenwert hat die Hormonspirale bei der Kontrazeption in anderen Ländern, was nach Expertenangaben unter anderem daran liegen kann, dass die Frauen in Deutschland weniger gut über diese Möglichkeit der Kontrazeption informiert werden.Show moreLangzeitverhütung
13.07.2011, 22:00 Uhr
Vitamin D3 senkt Mortalität bei älteren Frauen
Ein Cochrane-Review bestätigt, dass eine im Schnitt über zwei Jahre durchgeführte Vitamin-D3-Supplementation die Mortalität insbesondere bei älteren Frauen in Heimen und Pflegeeinrichtungen senken kann, während ein solcher Benefit unter Vitamin D2, Calcitriol und Alfacalcidol nicht zu sehen war. Wurde Vitamin D3 mit Clacium kombiniert, stieg jedoch das Nephrolithiasis-Risiko, unter Alfacalcidol und Calcitriol das Hypercalciämie-Risiko.Show moreCochrane-Review
13.07.2011, 22:00 Uhr
Update zum androgenetisch bedingten Haarausfall
Die androgenetische Alopezie ist bei beiden Geschlechtern die häufigste Ursache für den Verlust des Haupthaares. Sie betrifft bis zu 80% der Männer und fast 20% der Frauen. Durch genaue Diagnostik in der Haarsprechstunde kann eine effektive Behandlung ausgewählt werden. Erster Ansprechpartner ist aber meist nicht der Dermatologe sondern der Apotheker, der auf ein breites Sortiment rezeptfreier Präparate zurückgreifen kann. Minoxidil, aufgrund guter Wirksamkeit und Verträglichkeit als Lösung ein Mittel der ersten Wahl, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auch als Schaum-Zubereitung zur einmal täglichen Anwendung erhältlich sein.Show moreAlopezie
13.07.2011, 22:00 Uhr
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