Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine runde Sache: Alopecia areata
Haare sind ein wichtiger Teil von uns – doch bei der Alopecia areata fallen sie plötzlich aus. Der kreisrunde Haarverlust führt zu einer nicht zu unterschätzenden psychischen Belastung. Umso wichtiger ist die neue S3-Leitlinie, die nun zur Verfügung steht und evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen enthält.Show moreberatung-pharmazie
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Neue S3-Leitlinie zu Haarausfall erschienen
06.05.2026, 03:55 Uhr
FDA: Belatacept nach Nierentransplantationen zugelassen
Etwa 2000 Nierentransplantationen werden jährlich in Deutschland vorgenommen. Die Überlebenszeit von transplantierten Patienten ist deutlich höher als die von Dialysepatienten. Um eine Abstoßung zu verhindern, ist eine lebenslange Medikation mit Immunsuppressiva erforderlich. Zur Prävention akuter Abstoßungsreaktionen hat die amerikanische FDA jetzt Belatacept (Nulojix®) bei Nierentransplantierten zugelassen. In klinischen Studien erwies sich das Immunsuppressivum gegenüber Cyclosporin als überlegen. Die europäischen Behörden haben bereits eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen.Show moreNeues Immunsuppressivum
22.06.2011, 22:00 Uhr
Koronare Risiken durch Vareniclin
Der partielle Nicotinagonist Vareniclin (Champix ®) steht möglicherweise mit einem leicht erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse in Zusammenhang. Dies teilt die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA mit. Der Hinweis auf das erhöhte Risiko kardiovaskulärer Ereignisse für Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen muss in die Fachinformation aufgenommen werden. Show moreFDA-Warnung
22.06.2011, 22:00 Uhr
Darmeinstülpungen auch bei neuen Impfstoffen
Besonders bei Kleinkindern sind Rotaviren die häufigste Ursache für schwere Durchfallerkrankungen. Derzeit stehen zwei verschiedene Rotavirus-Impfstoffe (Rotarix®, GlaxoSmithKline und RotaTeq®, Sanofi Pasteur MSD) zur Verfügung, nachdem eine Schluckimpfung (RotaShield®, Wyeth Lederle) 1999 in den USA zurückgezogen wurde. Als Nebenwirkung waren 76 Fälle von Intussuszeptionen (Darmeinstülpungen) aufgetreten. Zwei Studien zeigen entsprechende Komplikationen jetzt auch für die Impfstoffe der zweiten Generation RotaTeq® und Rotarix®.Show moreImpfung gegen Rotaviren
22.06.2011, 22:00 Uhr
Ernährung in der Stillzeit
Das Stillen gilt heute unumstritten als beste Anfangsnahrung für Säuglinge. Es bietet nicht nur nutritive Vorteile, sondern wird auch mit anderen positiven gesundheitsrelevanten Aspekten für Mutter und Kind in Verbindung gebracht. In dieser Folge unserer Serie "Ernährungs-Update 2011" setzen wir uns mit der Ernährung in der Stillzeit auseinander und beleuchten weitere interessante Aspekte, die in diesem Lebensabschnitt von Bedeutung sind.Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 5)
22.06.2011, 22:00 Uhr
Kombinationstherapie mit additiven vasoprotektiven Effekten
Sowohl Olmesartan als auch Amlodipin senken effektiv den Blutdruck und vermitteln zugleich antiatherogene Wirkungen. Die vasoprotektiven Effekte der Kombination der beiden Wirkstoffe sind aktuellen Daten zufolge deutlich ausgeprägter als bei den Einzelsubstanzen.Show moreHypertoniebehandlung
22.06.2011, 22:00 Uhr
Langkettige Omega-3-Fettsäuren: Bedeutung und Versorgungskonzept
Ein Konsensus-Statement des Arbeitskreis Omega-3 e.V.
Omega-3-Fettsäuren sind weltweit Gegenstand intensiver Forschung. Die biologisch aktiven langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) entfalten in sämtlichen Lebensperioden gesundheitsfördernde Effekte. Sie sind bereits im Mutterleib für die Entwicklung des Gehirns sowie der Retinafunktion des Kindes wesentlich und wirken im Erwachsenenalter schützend gegenüber unterschiedlichen Erkrankungen. Unter präventivmedizinischen Aspekten ist deshalb eine ausreichende Versorgung mit ihnen bedeutsam. Bei bestimmten Personengruppen wie z. B. Schwangeren und Stillenden sowie Personen mit erhöhtem Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen sollte eine Supplementierung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren erfolgen; spezielle Indikationen bestehen für ihren therapeutischen Einsatz.Show more22.06.2011, 22:00 Uhr
Neue Arzneimittelkombination in Phase-III-Studie
In einer aktuellen Ausgabe von Lancet werden die Ergebnisse einer Studie zur Adipositastherapie vorgestellt. Die Kombination aus Phentermin und Topiramat führte zu einer dosisabhängigen Gewichtsreduktion, die allerdings von unerwünschten Wirkungen begleitet sein kann, so dass für eine Nutzen-Risiko-Abwägung längerfristige Studien wünschenswert sind.Show moreAdipositastherapie
22.06.2011, 22:00 Uhr
Kardiale Risiken unter der Respimat® -Therapie
Eine aktuelle Metaanalyse bestätigt für die Anwendung von Tiotropium mit dem Respimat® -Inhalator eine bekannte, im Vergleich zu Placebo höhere kardiale Gefährdung. Die Therapie sollte bei Patienten mit kardialer Vorschädigung und/oder Herzrhythmusstörungen mit Vorsicht angewendet werden. Die Einschränkung gilt nicht für das Tiotropium-Inhalationspulver (Spiriva® 18 Mikrogramm).Show moreCOPD
22.06.2011, 22:00 Uhr
Integrininhibitor Cilengitide beim Glioblastom
Cilengitide (vorgesehener Handelsname Impetreve®) ist ein Integrininhibitor, der jetzt zur Erst-Linien-Therapie von Glioblastom-Patienten in Kombination mit einer Standardtherapie in einer Phase-III-Studie getestet wird.Show moreIn der Pipeline
15.06.2011, 22:00 Uhr
Alpha-Reduktasehemmer erhöhen Risiko für Prostatakarzinom
Die Food and Drug Administration (FDA) warnt davor, dass 5-Alpha-Reduktasehemmer wie Finasterid und Dutasterid das Risiko für ein Hochrisiko-Prostatakarzinom erhöhen können. Entsprechende Hinweise werden in die Fachinformationen aufgenommen.Show more
FDA-Warnung
15.06.2011, 22:00 Uhr
Lixisenatid als Zusatztherapie zu Basalinsulin
Der GLP-1-Agonist Lixisenatid (vorgesehener Handelsname Lyxumia®) befindet sich in der Entwicklungsphase und kann als Zusatztherapie zu Basalinsulin (mit oder ohne Metformin) den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern signifikant senken, ohne das Risiko für Hypoglykämien zu erhöhen. Show moreIn der Pipeline
15.06.2011, 22:00 Uhr
Negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis von Pioglitazon
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sieht derzeit den begründeten Verdacht eines ungünstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses für den PPARγ-Agonist und rät von Pioglitazonverordnungen ab. Grund hierfür sind die seit Kurzem verfügbaren Ergebnisse einer französischen Kohortenstudie, in der die Häufigkeit des Auftretens von Blasenkrebs bei Diabetikern, die Pioglitazon-haltige Arzneimittel einnahmen, untersucht wurde. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Pioglitazon das Risiko für Blasenkrebs erhöhen kann.Show moreErhöhtes Blasenkrebsrisiko
15.06.2011, 22:00 Uhr
Insulinresistenz durch kleine RNA-Stränge
Durch ein vermindertes Ansprechen von menschlichen Körperzellen auf Insulin kommt es zur Insulinresistenz. Die reduzierte Sensitivität beeinträchtigt sowohl die Wirkung von körpereigenem als auch von gespritztem Insulin. Wissenschaftler der ETH Zürich zeigten jetzt die Funktion kleiner RNA-Stränge auf, die das Gen für ein membranständiges Protein blockieren, das eine zentrale Rolle bei der Zuckeraufnahme in Leber- und Fettzellen spielt. Durch spezifische Antagonisten lassen sich die RNA-Stränge deaktivieren, und die Zellen sprechen wieder auf Insulin an.Show moreAus der Forschung
15.06.2011, 22:00 Uhr
Metastudie belegt erhöhtes Melanomrisiko
Ein Zusammenhang zwischen Morbus Parkinson und einem erhöhten Risiko für die Erkrankung an Melanomen bei diesen Patienten war bereits seit Langem vermutet worden. Seit Mitte der 60er Jahre liegen verschiedene Studien vor, die eine Assoziation nahelegen. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt in einer Metastudie ein doppelt erhöhtes Melanom-Risiko für männliche Parkinson-Patienten nachgewiesen. Als eine mögliche Ursache für die Risikoerhöhung wird eine genetisch bedingte Variation der Melanin-Synthese diskutiert, die auch die Entstehung von Morbus Parkinson begünstigen könnte.Show moreMorbus Parkinson
15.06.2011, 22:00 Uhr
Wenn der Zucker am Nerv nagt
Etwa jeder dritte an Diabetes Typ 1 oder 2 Erkrankte entwickelt eine diabetische Polyneuropathie. Häufig leidet der Patient an Schmerzen und Missempfindungen. Die Neuropathie wird dennoch oft übersehen, gar nicht oder falsch behandelt. Als kausale Therapie gilt die normnahe Stoffwechseleinstellung. Gegen Schmerzen helfen eine Reihe recht spezifisch wirkender Substanzen. Die viel verordneten nicht-steroidalen Analgetika gehören nicht dazu.Show moreDiabetische Polyneuropathie
15.06.2011, 22:00 Uhr
Längeres Überleben durch Hemmung gestörter Signale
Ungefähr die Hälfte aller Melanome weist eine bestimmte Mutation auf, die durch Stimulation einer Kinase zu unkontrolliertem Wachstum führt. Durch die Hemmung dieser onkogenen Kinase mithilfe des BRAF-Inhibitors Vemurafenib konnten in einer Phase-III-Studie das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben von Melanompatienten verbessert werden. Diese Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen amerikanischen Krebskongress diskutiert und werden in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine vorgestellt.Show moreMetastasiertes Melanom
15.06.2011, 22:00 Uhr
Erster MOR-NRI überzeugt durch gute Analgesie
Mit Tapentadol (Palexia® retard) ist seit Ende 2010 ein erster Vertreter der neuen Wirkstoffklasse der MOR-NRI verfügbar geworden. Das Betäubungsmittel wirkt als μ-Opioid-Rezeptor-Agonist (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (NRI) zugleich und vermittelt eine den starken Opioiden bei entsprechender Dosierung vergleichbar gute Analgesie bei jedoch deutlich weniger Nebenwirkungen. Tapentadol ist indiziert für die Behandlung starker, chronischer Schmerzen bei Erwachsenen, die nur mit Opioidanalgetika angemessen behandelt werden können.Show moreSchmerztherapie
15.06.2011, 22:00 Uhr
Weniger Neuinfektionen, aber trotzdem keine Entwarnung
Zwar werden dem Robert Koch-Institut seit einigen Tagen deutlich weniger Erkrankungen an HUS/EHEC gemeldet. Auch ist es gelungen, den EHEC-Stamm O104:H4 zu charakterisieren sowie rohe Sprossen als Überträger für die EHEC-Infektionen zu identifizieren. Doch Entwarnung kann nicht gegeben werden, denn noch immer ist unklar, wo die eigentliche Infektionsquelle liegt. Es sollten weiterhin die Hygieneempfehlungen im Umgang mit Lebensmitteln und Patienten streng befolgt werden.Show moreEHEC
15.06.2011, 22:00 Uhr
Zucker macht "schlechtes" Cholesterin noch schlechter
LDL-Cholesterin gilt in der Medizin als "schlechtes" Cholesterin, da es die Basis für die Bildung schädlicher Plaques darstellt. Glycosyliertes LDL scheint hinsichtlich dieser Wirkung LDL noch zu übertreffen.Show moreFettstoffwechsel
08.06.2011, 22:00 Uhr
Auf Diabetes programmiert
Ernährt sich eine Schwangere sehr fettreich, wird ihr Kind darauf "programmiert", im Lauf seines Lebens einen Diabetes mellitus zu entwickeln. Das ist das Ergebnis eines von Wissenschaftlern der Universität Illinois durchgeführten Versuchs mit Ratten. Die Studienautoren gehen davon aus, dass die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind.Show moreSchwangerschaft
08.06.2011, 22:00 Uhr
Antikörper gegen Adalimumab gefährden Therapieerfolg
Wenn Patienten mit rheumatoider Arthritis nicht auf eine Behandlung mit Adalimumab (Humira®) ansprechen, können Autoantikörper die Ursache dafür sein. Über die klinische Relevanz dieses Phänomens für die Langzeitbehandlung war bisher wenig bekannt. In einer aktuellen niederländischen Studie zeigte sich, dass die Bildung von Anti-Adalimumab-Antikörpern mit einem negativen Outcome für die RA-Patienten verbunden war.Show moreRheumatoide Arthritis
08.06.2011, 22:00 Uhr
Studie zur Niacin-Therapie vorzeitig abgebrochen
Bislang war man von "gutem" und "schlechtem" Cholesterin ausgegangen, wenn es um eine Bewertung der HDL- bzw. LDL-Cholesterinspiegel als kardiovaskulären Risikofaktoren ging. Während sich die Senkung des LDL-Cholesterins unter einer Statintherapie auch als erfolgreich erwiesen hat, konnte eine Erhöhung der HDL-Werte unter Niacin keine Verbesserung der Prognose für Patienten zeigen. Eine große Endpunktstudie wurde daher jetzt vorzeitig abgebrochen. Niacin ist der dritte Wirkstoff, der trotz Erhöhung der HDL-Werte die Prognose nicht verbesserte.Show moreKardiovaskuläre Erkrankungen
08.06.2011, 22:00 Uhr
Teller löst Pyramide ab
Um zu veranschaulichen, bei welchen Lebensmitteln man regelmäßig und kräftig zugreifen soll und bei welchen eher Zurückhaltung angesagt ist, werden bislang Lebensmittelpyramiden oder Lebensmittelkreise verwendet. In den USA wird die Pyramide nun von einem Teller abgelöst. First Lady Michelle Obama, die sich für eine gesündere Lebensweise stark macht, hat das neue Symbol vor Kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt.Show moreErnährungsempfehlungen
08.06.2011, 22:00 Uhr
Verkehrsteilnahme ist ein wichtiger Risikofaktor
Belgische Epidemiologen werteten 36 Studien aus um herauszufinden, welche der bekannten Herzinfarkt-Risikofaktoren die größte Bedeutung haben. Sie stellten fest, dass Kokainkonsum zwar für den Einzelnen das größte Risiko darstellt, bezogen auf die Gesamtbevölkerung ist jedoch der Risikofaktor Straßenverkehr der Spitzenreiter.Show moreHerzinfarkt-Risikofaktoren
08.06.2011, 22:00 Uhr
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