Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Gefährliche Dosensuppe
Simpler Versuch – spektakuläres Ergebnis: US-amerikanische Wissenschaftler ließen Freiwillige fünf Tage lang täglich einen Teller Dosensuppe essen und erzielten damit ein bemerkenswertes Ergebnis. Nach Ablauf des Versuchs konnte bei den Studienteilnehmern die 20-fache Konzentration der Chemikalie Bisphenol A im Urin nachgewiesen werden. Die Verbindung, kurz BPA, wird vor allem als Ausgangsprodukt bei der Kunststoffherstellung verwendet. Somit kommt die Verbindung leicht in Kontakt mit Lebensmitteln – was sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann.Show moreLebensmittelsicherheit
14.12.2011, 23:00 Uhr
Unter Immunsuppression auf Hautveränderungen achten
Basaliome und Spinaliome sind die häufigsten Formen des "weißen Hautkrebses". Besonders gefährdet sind Patienten unter einer immunsuppressiven Therapie. Früh erkannt ist eine operative Entfernung möglich. Bei fortgeschrittenen Spinaliomen besteht jedoch die Tendenz zur Metastasierung. Die Datenlage für eine effektive Therapie in diesem Stadium ist dünn.Show moreNicht-melanozytärer Hautkrebs
14.12.2011, 23:00 Uhr
Ernährung à la Altsteinzeit – Ultima Ratio der Prävention?
Von den Fehlschlüssen eines scheinbar über zeugenden Ernährungskonzepts
Alexander Ströhle und Andreas Hahn
Wer in der Praxis mit ernährungswissenschaftlichen und ernährungsmedizinischen Fragestellungen befasst ist, der kennt unzweifelhaft dieses Dilemma: Welche wissenschaftlich gesicherten Empfehlungen zu einer langfristig gesund erhaltenden, präventiv wirksamen Ernährung können gegeben werden? Es scheint kein Studienergebnis zu existieren, dem nicht ein anderes widerspricht: Mal stellen Ballaststoffe einen Schutzfaktor vor kolorektalen Tumoren dar, dann wieder nicht. Galten lange Zeit Folsäure und Antioxidanzien als ultimative Protektoren, so werden die Verbindungen plötzlich mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität in Verbindung gebracht. Auch innerhalb des akademischen Establishments gehen die Meinungen darüber auseinander, wie eine "gesunde Ernährung" generell beschaffen sein sollte – davon zeugt nicht zuletzt die Kontroverse um die "richtige(n)" Ernährungspyramide(n). Angesichts dessen nimmt es nicht Wunder, dass Orientierung Not tut. Und Orientierung scheint gefunden zu sein. Diesmal in Gestalt von Naturgeschichte und Evolutionsbiologie. Charles Darwin erscheint plötzlich als moderner Ernährungsratgeber, der aus der "babylonischen Ernährungs-ver(w)irrung" befreien soll. Kann das gutgehen?Show more14.12.2011, 23:00 Uhr
Zelluläre Wirkungsweise des Pflanzengifts Ricin aufgeklärt
Ricin, ein toxisches Lektin aus den Samenschalen der Ricinusstaude, gehört zu den giftigsten Naturstoffen. Eine Vergiftung mit dem Inhibitor der eukaryontischen Eiweißbiosynthese führt nach der Aufnahme einer tödlichen Dosis innerhalb von 36 bis 72 Stunden zum Tode. Seit langem ist Ricin immer wieder als biologischer Kampfstoff in die Schlagzeilen geraten. Österreichische Wissenschaftler haben jetzt die zelluläre Wirkungsweise des pflanzlichen Toxins aufgeklärt und dabei die Möglichkeit zur Entwicklung eines Gegengifts entdeckt.Show moreAus der Forschung
14.12.2011, 23:00 Uhr
Bei Nulldiät nicht ganz auf Null gehen
Das Prinzip des Heilfastens wird immer wieder kontrovers diskutiert. Als Methode zur Gewichtsreduktion wird es von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern bereits seit langem abgelehnt. Zur Stärkung der seelisch-geistigen Kräfte und auch zur Beeinflussung verschiedener Erkrankungen hat es aber nach wie vor seinen Stellenwert. Aus ernährungsmedizinischer Sicht bewertete Prof. Dr. Werner O. Richter das Heilfasten im Rahmen der Veranstaltung "Ernährungstherapie – Update 2011", die vom WIPIG-Netzwerk Ernährung vor kurzem durchgeführt wurde. Sein Fazit: Ganz auf Null sollte man die Energiezufuhr beim Fasten nicht senken, sondern täglich eine kleine Menge Kohlenhy drate zuführen, um fastenbedingte Probleme zu vermeiden.Show moreÜbergewicht und Adipositas
14.12.2011, 23:00 Uhr
Haltbarkeit von Arzneimitteln
Ist das deklarierte Verfalldatum das Maß aller Dinge?
Von Gerd Glaeske, Daniela Boeschen und Roland Windt
Im September 2011 wurde nach einer Fernsehsendung, die Verbrauchern Tipps zum Umgang mit Arzneimitteln geben sollte, erneut über den Sinn und Zweck des deklarierten Verfalldatums von Medikamenten diskutiert, so auch in der Deutschen Apotheker Zeitung (u. a. [16]). Der folgende Beitrag kommentiert diese Diskussion aus unterschiedlichen Gesichtspunkten. Er stellt das vom pharmazeutischen Unternehmer deklarierte Verfalldatum nicht grundsätzlich infrage, sondern relativiert aufgrund einer evidenzbasierten Bewertung seine Aussagekraft und die sich daraus ergebenden praktischen Konsequenzen.Show more14.12.2011, 23:00 Uhr
Studie mit Briakinumab bei Plaque-Psoriasis
Nach Ustekinumab ist Briakinumab der zweite monoklonale Antikörper gegen die p40-Untereinheit der Interleukine 12 und 23, die bei Psoriasis-Patienten überexprimiert sind. Eine randomisierte multizentrische Phase-III-Studie verglich die Effektivität und Sicherheit von Briakinumab bei moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis mit der Standardbehandlung Methotrexat.Show morePsoriasis-Therapie
14.12.2011, 23:00 Uhr
Vildagliptin bei ein geschränkter Nierenfunktion
Die Europäische Kommission hat für Vildagliptin (Galvus®) die Zulassung für die Behandlung von Typ-2-Diabetikern mit moderater bis schwerer Nierenfunktionseinschränkung erweitert. Bisher war der DPP4-Hemmer für Patienten ohne oder mit leichter Nierenfunktionsstörung zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
14.12.2011, 23:00 Uhr
Früherkennung von Belastungen bei Geschwisterkindern
Lebt in einer Familie ein chronisch krankes oder schwer behindertes Kind, so kann sich das auch nachteilig auf die Entwicklung gesunder Geschwisterkinder auswirken. Mit Hilfe des Fragebogens "Lares Geschwisterkinder", den die Initiative FamilienBande jüngst vorgestellt hat, lassen sich frühzeitig Belastungssituationen und daraus resultierende gesundheitliche Probleme dieser Kinder aufzeigen.Show moreFragebogen Lares
14.12.2011, 23:00 Uhr
US-Gesundheitsministerium: kein rezeptfreies Levonorgestrel
Die rezeptfreie Abgabe von Notfallkontrazeptiva vor allem an Teenager ist weltweit umstritten und führt immer wieder zu heftigen Diskussionen. Auch in Deutschland wird eine Entlassung der "Pille danach" aus der Verschreibungspflicht kontrovers diskutiert. In den USA hat das Gesundheitsministerium nun erstmals der FDA eine Zulassung untersagt. Auf Antrag des Herstellers Teva wollte die Gesundheitsbehörde die rezeptfreie Abgabe von Levonorgestrel (Präparat "Plan B One Step") an Teenager erlauben.Show moreNotfallkontrazeption
14.12.2011, 23:00 Uhr
Mit securPharm gegen Arzneimittelfälschungen
Von Thomas Müller-Bohn
Auf pharmazeutische Hersteller, Großhandel und Apotheken kommt ein neues Großprojekt zu. Mit neuen technischen Maßnahmen soll die Fälschungssicherheit von Arzneimitteln weiter verbessert werden. Hintergrund sind die Fälschun gen im illegalen Vertrieb, die auch die Sensibilität in der legalen Lieferkette erhöhen. Doch das große Engagement der Vertriebspartner ist letztlich eine Reaktion auf bindende Vorgaben der Europäischen Union, die zuletzt durch ein Konzeptpapier der EU-Kommission vom 18. November 2011 konkretisiert wurden. Die Beteiligten haben keine Wahl, ob sie neue Maßnahmen ergreifen wollen, aber sie können noch beeinflussen, wie diese aussehen werden. In Deutschland konzentrieren sich die Pläne auf die Initiative securPharm. Das Gemeinschaftsprojekt der betroffenen Verbände versteht sich als Chance, die Umsetzung der EU-Beschlüsse möglichst praxistauglich zu gestalten.Show more07.12.2011, 23:00 Uhr
Neue Fixkombination zugelassen
Die Fixkombination aus Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovirdisoproxil (Eviplera®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung zur Behandlung von nicht antiretroviral vorbehandelten Erwachsenen mit HIV-1-Infektion mit einer Viruslast von höchstens 100.000 HIV-1 RNA Kopien/ml erhalten, wie Gilead Sciences mitteilte. Die Markteinführung soll im ersten Quartals 2012 erfolgen.Show moreHIV-Therapie
07.12.2011, 23:00 Uhr
Kein Schutz durch Tenofovir-Vaginalgel
Ein Vaginalgel mit dem nukleotidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor Tenofovir schützt afrikanische Frauen entgegen der Ergebnisse vorangegangener Studien nicht vor einer Infektion mit dem HI-Virus. Das teilten jetzt Forscher des Microbicide Trial Network mit, das zur University of Pittsburgh gehört und von den US-Behörden unterstützt wird.Show moreHIV-Infektionen
07.12.2011, 23:00 Uhr
Aclidinium und Formoterol gegen COPD in Phase-III-Studie
Etwa 3 bis 5 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff verschiedener Erkrankungen der Lunge, die durch vermehrten Auswurf, Husten und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind (AHA-Symptome). Primäres Therapieziel ist eine Verhinderung des Fortschreitens der Erkrankung durch Ausschaltung von Risikofaktoren, v.a. Rauchen. Jetzt startet eine Phase-III-Studie zur Wirksamkeit der Doppel-Bronchodilatator-Kombination Aclidinium und Formoterol.Show moreAus der Forschung
07.12.2011, 23:00 Uhr
Zulassung für Eculizumab bei atypischem HUS
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine sehr seltene, genetisch bedingte Erkrankung. Als Folge eines Gendefekts kommt es zu einer unkontrollierten Komplementaktivierung und einer immunologischen Zerstörung der Erythrozyten. Nachdem vor einigen Monaten die US- amerikanische Arzneibehörde FDA den monoklonalen Antikörper Eculizumab (Soliris®) zur Behandlung des atypischen hämolytisch-urämischen Syndroms zugelassen hatte, war auch bei der europäischen Arzneimittelagentur eine Vorentscheidung gefallen. Jetzt wurde die Zulassung erteilt.Show moreHämolytisch-urämisches Syndrom
07.12.2011, 23:00 Uhr
Insulin detemir jetzt auch für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren
Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Insulin detemir (Levemir®) auf Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren erweitert. Damit ist Insulin detemir das einzige Basalinsulin-Analogon, das bei diesen jungen Patienten eingesetzt werden kann. Show moreZulassungserweiterung
07.12.2011, 23:00 Uhr
Körperliche Bewegung nicht nur in der Primärprävention
Wer regelmäßig Sport treibt, kann sein Risiko für ein Mamma- oder Kolonkarzinom senken. Immer mehr verdichten sich aber die Daten, dass Sport auch bei einer bereits bestehenden Tumorerkrankung die Prognose verbessert. Krebspatienten gehören deshalb möglichst nicht aufs Sofa, sondern sollten sich bewegen – auch wenn noch viele Fragen offen sind. Apotheker spielen in der Aufklärung eine wichtige Rolle.Show moreSport und Krebs
07.12.2011, 23:00 Uhr
Zoledronsäure in der Adjuvanz?
Der breite Einsatz von Zoledronsäure in der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms ist infrage gestellt, da einer neueren Studie zufolge die Zoledronsäure-Gabe das krankheitsfreie und das Gesamtüberleben von Patientinnen mit einem frühen Mammakarzinom nicht verlängert.Show moreFrühes Mammakarzinom
07.12.2011, 23:00 Uhr
Antihypertensiva morgens oder abends einnehmen?
Lässt sich das kardiovaskuläre Risiko senken, wenn Antihypertonika nicht morgens, sondern abends eingenommen werden? Eine aktuelle Studie legt diesen Schluss nahe. Prof. Dr. Peter Gohlke vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Schleswig Holstein, Campus Kiel, hat diese Studie analysiert und zeigt auf, welche Empfehlungen tatsächlich gegeben werden können.Show moreChronopharmakologie
07.12.2011, 23:00 Uhr
Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können
Weltweit zählen Karies, Gingivitis und Parodontitis zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Einen nicht unerheblichen Einfluss auf ihre Entstehung hat die Ernährung. Wann Ernährung die Zähne und die Mundgesundheit beeinträchtigen und wie anrererseits eine zahngesunde Ernährungsweise aussehen sollte, wird der nachfolgende Beitrag erläutern.Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 10)
07.12.2011, 23:00 Uhr
Warnung vor vermeintlichem Krebsmedikament Ukrain
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt eindringlich vor der Anwendung des als Krebsmedikament umworbenen Ukrain. Es werde mit Heilsversprechen wie "Ukrain kann die Chemotherapie bei fast allen Krebsarten ersetzen" in Deutschland und weiteren EU-Staaten illegal vertrieben, ohne dass diese Versprechungen wissenschaftlich belegt seien. Show moreUnzulässige Heilsversprechen
30.11.2011, 23:00 Uhr
Metformin reduziert Risiko für Diabetes-assoziierte Tumoren
Metformin ist eines der am längsten und häufigsten eingesetzten Antidiabetika. Bereits in der Vergangenheit hatten epidemiologische Studien einen möglichen Zusammenhang zwischen einer langfristigen Metformin-Therapie und der Senkung des Krebsrisikos für Patienten mit Typ-2-Diabetes aufgezeigt. In Modellversuchen mit menschlichen Brustkrebsstammzellen konnte jetzt gezeigt werden, in welcher Weise das Antidiabetikum in nicht-toxischer Konzentration die Wirkung krebsfördernder Substanzen verhindert.Show moreTyp-2-Diabetes
30.11.2011, 23:00 Uhr
Hilft körpereigenes Palmitoyl ethanolamid?
Neue Untersuchungen zur Therapie von chronischen Schmerzen mit der körpereigenen Substanz Palmitoylethanolamid wurden jetzt von Wissenschaftlern der Universität Witten-Herdecke vorgestellt. In klinischen Versuchen an über 2000 Patienten zeigte die Substanz bei geringfügigen Nebenwirkungen eine stark schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Als Normast® Mikrogranulat steht Palmitoylethanolamid als diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke zur Verfügung.Show moreChronische Schmerzen
30.11.2011, 23:00 Uhr
Im Fokus: psychiatrische und neurologische Störungen
Was tun bei therapieresistenter Depression? Wie relevant ist das Thema ADHS bei Erwachsenen? Ist Bildgebung für die Diagnose einer Alzheimer Demenz wichtig? Wie entwickeln sich Borderline-Persönlichkeiten? Und wie weit ist die personalisierte Medizin bei psychiatrischen Erkrankungen? Ein Update rund um Erkrankungen des zentralen Nervensystems.Show moreRund um das ZNS
30.11.2011, 23:00 Uhr
Analgetischer Effekt von ASS kombiniert mit Pseudoephedrin
Zur symptomatischen Behandlung von Nasenschleimhautschwellung bei Schnupfen mit erkältungsbedingten Schmerzen und Fieber ist auch die Kombination aus Acetylsalicylsäure (ASS) und Pseudoephedrin (PSE) zugelassen. In einer Untersuchung nahmen 640 Patienten bei Halsschmerzen und verstopfter Nase im Rahmen einer Erkältung das Kombinationspräparat in zwei Dosierungen ein. Sowohl 500 mg ASS/30 mg PSE als auch 1000 mg ASS/60 mg PSE waren Placebo in Bezug auf Schmerzlinderung und Reduktion der Schmerzintensität überlegen.Show moreSchmerzmodell Halsschmerzen
30.11.2011, 23:00 Uhr
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