Lebertoxisches Umckaloabo®?
Streit über Kausalitätsbewertung der Verdachtsfälle
Verdachtsmeldungen zu lebertoxischen Eigenschaften Pelargonium-haltiger Arzneimittel wie Umckaloabo® haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veranlasst, ein Stufenplanverfahren der Stufe I einzuleiten. Nach Bewertung von inzwischen 30 Meldungen (Stand Januar 2012) hält die Behörde einen Kausalzusammenhang zwischen der Einnahme der zur Behandlung der akuten Bronchitis eingesetzten Präparate und leberspezifischen Nebenwirkungen in sechs Fällen für möglich oder wahrscheinlich. Doch Experten um den Hanauer Gastroenterologen Prof. Dr. Rolf Teschke kritisieren die Kausalitätsbewertung durch die Behörde.


