Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie wirksam ist eine Impfung gegen Pankreaskrebs?
Pankreaskrebs ist eine der tödlichsten Tumorerkrankungen. Meist zu spät erkannt ist sie für 9 von 10 Patienten selbst nach einer Operation tödlich. Die langfristigen Ergebnisse einer Phase-I-Studie mit personalisierten Impfstoffe auf Basis der mRNA-Technologie machen Betroffenen Hoffnung.Show morearzneimittel-und-therapie
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Personalisierte Therapie
05.05.2026, 08:00 Uhr
Nicht "Krankheiten", sondern "kranke Menschen" behandeln
Ein DNA-Test, mit dem Frauen sich ein individuelles Tamoxifen-Wirkprofil erstellen lassen können, soll die Brustkrebsbehandlung mit Tamoxifen verbessern. Da das Antiestrogen über das genetisch sehr variable Enzym CYP2D6 verstoffwechselt wird, sprechen die Patientinnen unterschiedlich auf die Therapie an. Bei etwa 3% der behandelten Frauen ist CYP2D6 besonders aktiv. Hier besteht die Gefahr einer Überdosierung. Starke Nebenwirkungen und daraus resultierend eine schlechtere Compliance können die Folge sein.Show moreMolekulare Diagnostik
02.05.2012, 22:00 Uhr

Wie starke Arzneistoffe bei schwacher Niere dosieren?
Ein Arzneimittel wirkt bei zwei Patienten nie genau gleich - manchmal auch nicht bei ein und demselben Patienten. Denn Alter und Krankheit verändern metabolische Funktionen. Vielfach muss bei stark wirksamen Arzneistoffen für jede Situation die maßgeschneiderte Dosierung gefunden werden - auf der Basis messbarer Größen wie der Nierenfunktion, die mit der Wirkung in einem bekannten Zusammenhang stehen. Das Update Klinische Pharmazie thematisierte die Dosisindividualisierung am Beispiel der Gerinnungshemmer.Show moreDie Dosis individualisieren!
02.05.2012, 22:00 Uhr

Laborparameter
Wie Laborwerte in der Klinischen Pharmazie zu interpretieren sind
Markus Zieglmeier | Zwischen Laborparametern und der Arzneimitteltherapie gibt es eine Reihe von Berührungspunkten. Einerseits dienen Laborwerte oft als Basis der Diagnose und damit als Indikation für die eingesetzten Arzneimittel und im Verlauf der Therapie auch als Erfolgskontrolle. Andererseits liefern sie Anhaltspunkte für die Wahl des richtigen Arzneimittels bzw. der richtigen Dosierung, im Extremfall begründen sie auch eine Kontraindikation. Damit ist die Kenntnis der Laborparameter und ihrer Aussagekraft z. B. für die Pharmakokinetik von Arzneimitteln eine wesentliche Grundlage für produktive Gespräche zwischen Arzt und Apotheker.Show more02.05.2012, 22:00 Uhr
Neuer Wirkstoff zur Therapie aktinischer Keratosen
Ein Gel mit dem Wirkstoff Ingenol Mebutat (Picato® -Gel) wurde Anfang dieses Jahres von der US-Arzneimittelbehörde FDA zur Behandlung aktinischer Keratosen zugelassen. Bereits eine zwei- bis dreimalige Anwendung zeigte eine gute und lang anhaltende Wirkung.Show moreExtrakt aus der Wolfsmilch gegen prämaligne Läsionen
02.05.2012, 22:00 Uhr

Es fehlt an Therapieoptionen bei Divertikulitis
Die Divertikelkrankheit ist ein bislang noch weitgehend vernachlässigtes Krankheitsbild. Die Störung ist weit verbreitet, doch es fehlt an Therapiemöglichkeiten und -leitlinien. Zudem sind die verfügbaren medikamentösen wie auch chirurgischen Therapieoptionen kaum systematisch untersucht. Entsprechend kontrovers wird ihre Wertigkeit unter Experten diskutiert – bis hin zu der Frage, wann, wie und wie lange medikamentös behandelt werden kann und wann eine Operation, in aller Regel eine Sigmaresektion, indiziert ist.Show moreKeine klare Leitlinien
02.05.2012, 22:00 Uhr

Erfolgreicher Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban
Das Risiko von Infarktpatienten, einen weiteren Infarkt zu erleiden oder im Verlauf der nächsten Jahre zu versterben, lässt sich durch verbesserte Hemmung der Blutgerinnung reduzieren. Neue Daten zeigen, dass hier zusätzlich zum bisherigen Standard der neue Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) das Risiko senkt.Show moreBessere Gerinnungshemmung reduziert Herzinfarktrisiko
02.05.2012, 22:00 Uhr
Die Suche nach protektiven Antikörpern geht weiter
Während der 30 Jahre seit der Entdeckung des HI-Virus als Ursache von Aids galt immer auch die Entwicklung eines Impfstoffes als Herausforderung. Die ist so schwierig, weil es im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten keine natürlich erworbene Immunität gegen das HI-Virus gibt. Nachdem die ersten beiden Impfstoffe in klinischen Studien keine Wirksamkeitsnachweise erbringen konnten [1, 2], zeigte ein Kombinationsimpfstoff eine gewisse präventive Effektivität im Hinblick darauf, eine HIV-1-Infektion zu verhindern [3].Show moreAuf dem Weg zu einer effektiven HIV-Vakzine
25.04.2012, 22:00 Uhr
Rot ist besser als Weiß
Für die gefäßschützende Wirkung von Rotwein, die mit einem verringerten Herzinfarktrisiko einhergeht, haben Wissenschaftler jetzt eine mögliche Erklärung gefunden.Show moreGefäßschützender Effekt von Wein
25.04.2012, 22:00 Uhr
Limonade geht aufs Herz
Erhöhtes Herzinfarktrisiko in Studie festgestellt
Männer, die regelmäßig gesüßte Erfrischungsgetränke konsumieren, haben vermutlich ein höheres Risiko für einen Herzinfarkt. So lautet das Fazit einer US-amerikanischen Langzeitstudie, an der knapp 43.000 Männer im Alter von 40 bis 75 Jahren teilnahmen.Show more25.04.2012, 22:00 Uhr
Schnellere Diagnose, verbesserte Therapie
Auf dem 84. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wurde eine neue Leitlinie für die Therapie der multiplen Sklerose (MS) vorgestellt. Der S2-Leitlinie liegen eine systematische evidenzbasierte Recherche und Einordnung wissenschaftlicher Publikationen und Studien zugrunde. Die Leitlinie gibt detaillierte Hinweise zur Diagnose und Therapie der multiplen Sklerose.Show moreNeue MS-Leitlinie
25.04.2012, 22:00 Uhr
Etoricoxib zur postoperativen Zahnschmerztherapie
Zahnoperationen ziehen typischerweise einen starken, entzündungsbedingten Schmerz nach sich. Nicht-steroidale Analgetika sind daher Mittel der Wahl nach den meisten Eingriffen an Zahn und Kiefer. Eine aktuelle Studie belegt eine vergleichbare postoperative Schmerzlinderung für hochdosiertes Ibuprofen und für Etoricoxib. Daraufhin wurde die Indikation von Etoricoxib (Arcoxia®) um die Kurzzeitbehandlung mäßig starker Schmerzen nach Zahnoperationen erweitert.Show moreZahnschmerzen brauchen Entzündungshemmer
25.04.2012, 22:00 Uhr
Sicherheit von 5α-Reduktase-Inhibitoren belegt
In einer Studie mit gesunden Probanden wurde der Frage nachgegangen, ob die Conversion von Testosteron zu Dihydrotestosteron für die anabolen Effekte auf die fettfreie Körpermasse erforderlich ist bzw. ob die androgenen Wirkungen des Hormons durch einen 5α-Reduktase-Inhibitor abgeschwächt werden.Show moreVerminderte androgene Wirkung von Testosteron?
25.04.2012, 22:00 Uhr

Statin-induzierte Myopathie
Statine besitzen ein myotoxisches Potenzial, das dosisabhängig ist. Dabei ist zu beachten, dass Arzneimittel, die über das Cytochrom-P450-System den Statin-Abbau hemmen, zu erhöhten Statin-Serum-Spiegeln führen und damit das Myopathierisiko erhöhen. Doch nicht nur CYP-450 ist für die Statin-induzierte Myopathie von Bedeutung, auch Wechselwirkungen von Arzneimitteln mit P-Glykoprotein und dem Aufnahmetransporter OAT1B1 sind zu beachten.Show moreAMTS-Spezial
25.04.2012, 22:00 Uhr
Therapie von Hepatitis-C-Infektionen vereinfachen
Die Infektionskrankheit Hepatitis C zeichnet sich zwar durch eine hohe Chronifizierungsrate aus, zeigt aber ein gutes Ansprechen auf eine antivirale Therapie in der Frühphase der Infektion. Eine akute HCV-Infektion wird standardmäßig mit Interferon α oder pegyliertem Interferon α über 24 Wochen durchgeführt. Aufgrund der unangenehmen, langwierigen Behandlung mit Interferonen wird seit einigen Jahren die Möglichkeit einer Interferon-freien Therapie untersucht. Jetzt stellten Wissenschaftler eine Studie vor, die eine Behandlung mit zwei oral verfügbaren Virustatika in Aussicht stellt.Show moreVorteile oral applizierter Virustatika gegenüber Interferon
25.04.2012, 22:00 Uhr
Kein Mett für Kinder
Risiko der Yersiniose
Der Verzehr von rohem Schweinefleisch – beispielsweise in Form von Mett und Hackepeter – birgt ein bislang unterschätztes Gesundheitsrisiko für kleine Kinder. Einer aktuellen Fall-Kontroll-Studie des Robert Koch-Institutes (RKI) zufolge, erkranken sie besonders leicht und häufig an einer Yersiniose.Show more25.04.2012, 22:00 Uhr
Omega-3-Fettsäuren helfen nicht bei MS
Studie ergab keine Entzündungshemmung
Omega-3-Fettsäuren können weder entzündliche Prozesse verhindern noch die Lebensqualität von Patienten mit multipler Sklerose verbessern. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer aktuell veröffentlichten kleinen Studie.Show more25.04.2012, 22:00 Uhr
Indometacin kann Pankreatitis verhindern
Hilfe bei akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung
Dass nicht-steroidale Antirheumatika das Auftreten einer Post-ERCP-Pankreatitis verhindern können, wurde in der Vergangenheit schon am Beispiel Diclofenac gezeigt. Jetzt belegt eine Studie, dass auch die einmalige rektale Applikation von Indometacin einer Pankreatitis vorbeugen kann.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Licht und Schatten einer Trastuzumab-Therapie
Brustkrebs-Mortalität sinkt, kardiales Risiko steigt
Frauen mit HER2-Rezeptor-positivem Brustkrebs haben größere Überlebenschancen, wenn sie mit dem gegen HER2 gerichteten monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) behandelt werden. Doch dieser Benefit hat seinen Preis: Trastuzumab ist kardiotoxisch. Das erfordert eine sorgfältige Nutzen-RisikoAbwägung.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Ins Gespräch kommen
Tipps zur Kommunikation zwischen Apotheker und Patient
Verena Stahl | Apotheker sprechen täglich mit zahlreichen Patienten, welche mit vielfältigen Fragen unterschiedlicher Themengebiete und Situationen zu ihnen kommen. Doch wird wirklich"mit" oder nur "zum" Patienten gesprochen? Erfolgt das Zusammentragen von Informationen vielschichtig oder lediglich durch Interpretation des Rezeptes? Wird das pharmazeutische Wissen anschließend vermittelt oder übermittelt?Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
MTM für Arzt und Patient
Was sich hinter einem Medication Therapy Management verbirgt
Monika Alter, Isabel Waltering, Olaf Rose und Hartmut Derendorf | Das Medication Therapy Management stellt eine besondere Form der intensiven pharmazeutischen Betreuung dar. Es beinhaltet das direkte Einbringen des Apothekers in die Arzneimitteltherapie des Patienten unabhängig von der Arzneimittelabgabe und bietet dadurch die Möglichkeit, sich durch Patientenorientierung und Beratungsstärke zu profilieren und den eigenen Beruf von der Logistik loszulösen. Im Ausland haben sich für diese Betreuungsform bereits eigene Vergütungsmodelle etabliert, die so Unabhängigkeit vom Packungsverkauf ermöglichen. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Definition des Medication Therapy Managements und die derzeitige Situation international und in Deutschland.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Neuere Antidepressiva sind für Parkinsonpatienten sicher
Die Lebensqualität Betroffener entscheidend verbessern
Mehr als 40% aller Patienten mit Morbus Parkinson leiden im Verlauf ihrer Erkrankung an depressiven Verstimmungen. Bei etwa einem Drittel von ihnen treten sie als erstes Symptom auf. Tricyclische Antidepressiva haben sich zwar in der Vergangenheit als wirksam erwiesen, jedoch machen sie wegen ihrer vielfachen Nebenwirkungen einen sorgsamen Einsatz und eine permanente Überwachung notwendig. Wie eine klinische Studie US-amerikanischer Wissenschaftler zeigt, können die Patienten auch mit neueren Antidepressiva sicher und wirksam behandelt werden.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Gute Zukunftsaussichten beim Asthma bronchiale
Verschiedene neue Wirkstoffe sind in der Pipeline
Die Behandlungsmöglichkeiten des Asthma bronchiale dürften sich in absehbarer Zukunft deutlich erweitern. Bis zum Jahre 2015 werden voraussichtlich verschiedene innovative Therapieoptionen aus unterschiedlichen Substanzgruppen verfügbar werden und zu Fortschritten in der Asthmatherapie führen. Dies wurde beim 53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Nürnberg berichtet.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Weniger Genitalwarzen durch konsequente HPV-Impfung
Nationales Impfprogramm in Australien ist erfolgreich
Die Deutschen sind impfmüde. Das gilt ganz besonders für die HPV-Impfung. Anders die Australier, die im Rahmen eines nationalen Impfprogramms mit einer tetravalenten Vakzine konsequent gegen HPV impfen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Das Risiko für Genitalwarzen und hochgradige zervikal-Läsionen ist dadurch deutlich gesunken.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
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