Azithromycin bei COPD
Antibiotikum kann vor Exazerbationen schützen
Exazerbationen bei COPD-Patienten mindern die Lebensqualität der Betroffenen massiv und bergen ein hohes Mortalitätsrisiko. In einer aktuell im Lancet vorgestellten Studie wurde untersucht, inwiefern das antiinflammatorisch und immunmodulatorisch wirkende Antibiotikum Azithromycin bei Patienten, die im Jahr vor Beginn der Studie mindestens einmal eine Antibiotikabehandlung wegen einer Exazerbation hatten und bei denen zugleich eine irreversible Aufweitung des Bronchus (Ektasie) diagnostiziert ist, einer weiteren Exazerbation vorbeugt.