Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Pulverinhalator, Dosieraerosol und Co. richtig anwenden
Pulverinhalator, Dosieraerosol, und wie war das noch mit dem Spacer? Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Frieß wollen wir hier das Wissen rund um Aerosole auffrischen.Show morepharmazie
Beratungspraxis Inhalativa
30.04.2026, 03:55 Uhr

„Diese Medizin mag ich nicht!“
Pharmazeutische Bedenken sind ein wichtiges Instrumentarium, mit dem Apothekerinnen und Apotheker Probleme durch Rabattarzneimittel in Grenzen halten können. Solche Probleme treten nicht nur bei chronisch kranken und damit oft älteren Patienten auf. Auch bei Kindern können sie so gravierend sein, dass pharmazeutische Bedenken angebracht sind. Das zeigen uns Apotheker Christian Schulz und sein Team im folgenden Fall für die Sonderziffer Nr. 6.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Malariamittel auch gegen Krebs
Viele Erkrankungen gehen mit einem veränderten Genprofil beziehungsweise einer erhöhten Transkriptionsaktivität der pathologisch veränderten Zellen einher. Entwicklungen in der Suche neuer Therapieoptionen etablierten bisher Antisense-RNA oder synthetische Oligonucleotide, durch deren Einsatz die Aktivität oder Expression eines Gens gezielt abgeschwächt oder verhindert werden kann. Amerikanische Forscher zeigten nun, dass auch Furamidin-verwandte Moleküle gezielt genmodulierende Eigenschaften besitzen.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Risiko- statt Zielwert-orientiert
Die beiden kardiologischen Fachgesellschaften American College of Cardiology (ACC) und American Heart Association (AHA) haben am 12. November 2013 eine neue Praxis-Leitlinie für die Behandlung erhöhter Blutcholesterolwerte zur Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen beiRisikopatienten herausgegeben, mit der sie neue Wege beschreiten. Während sich die Cholesterol-senkenden Therapien bisher an Zielwerten orientierten, sollen die Ärzte nun für ihre Patienten anhand des individuellen Risikos und des zu erwartenden Nutzens eine bestimmte (feste) Statin-Dosis auswählen. Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Arzt fragt Apotheker
DAZ-Redaktion | Wer hat es nicht schon erlebt: Im Rahmen der Plausibilitätsprüfung wurde eine Inkompatibilität entdeckt. Nach langwieriger Diskussion mit der Sprechstundenhilfe, warum man den verordnenden Arzt sprechen muss, wird man schließlich durchgestellt, um dann mit den Worten „Das haben wir schon immer so verordnet!“ abgebügelt zu werden. Dass diese Verhaltensmuster nicht in Stein gemeißelt sind, zeigt ein Modell aus dem Bayerischen Wald, das neue Wege der Apotheker-Arzt-Kommunikation beschreitet und beispielgebend sein könnte für das neue Rollenverständnis der Apotheker bei der Bewertung und Herstellung von Rezepturen.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Wann ein Infarkt droht
Das American College of Cardiology und American Heart Association haben eine neue Leitlinie zur Einschätzung von kardiovaskulären Risiken herausgegeben. Sie beschäftigt sich mit zwei Kernfragen: Gibt es bessere Parameter zur Risikoeinschätzung und wie sinnvoll ist eine Langzeitprognose für Patienten mit niedrigem bis mittlerem akutem Risiko. Zudem wurde eine neue Gleichung zur Berechnung des 10-Jahresrisikos für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignissen erstellt. Erstmals schließt diese auch das Schlaganfallrisiko mit ein.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
(Un)nötige Vitamin-D-Gabe
Ein Meinungsbeitrag von Uwe Gröber, Michael F. Holick, Klaus Kisters und Florian Barvencik | Nach aktuellen Studien ist ein Vitamin-D-Mangel (25-OH-D im Serum < 20 ng/ml) ein wichtiger ätiologischer Faktor bei der Pathogenese zahlreicher chronischer Erkrankungen. Dazu gehören nicht nur Knochenerkrankungen wie Rachitis und Osteomalazie, sondern auch Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Infektionskrankheiten, kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebserkrankungen und neurokognitive Erkrankungen. Weltweit sind nach aktuellen Schätzungen etwa 1 Milliarde Menschen von einem Vitamin-D-Mangel (25-OH-D < 20 ng/ml) oder einer Vitamin-D-Insuffizienz (25-OH-D: 20–29 ng/ml) betroffen [1–3]. Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Arbeiten auf dem „Traumschiff“
MÜNCHEN (lub) | Sie wird extra auf Hochglanz poliert und renoviert, um für Deutschlands pharmazeutisch-technische Assistentinnen einen exklusiven Arbeitsplatz bieten zu können: die „FTI Berlin“ – das ehemalige ZDF-„Traumschiff“ – wird Ende April 2014 wieder Schauplatz der „BRaktiv-Kreuzfahrt“ des „Bayerischen Rundfunks“ sein. Und wie schon in den Jahren zuvor werden zwei PTAs eine „Mitfahrgelegenheit“ der besonderen Art haben. Die beiden Kolleginnen sollen etwa 400 Passagiere pharmazeutisch betreuen – Kost und Logis sind frei!Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Entwarnung für HPV-Impfung
Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren. Doch wegen deren Neuheit machen sich viele Eltern Sorgen um mögliche Nebenwirkungen. Jetzt konnte eine groß angelegte Fall-Kontroll-Studie an fast einer Million Mädchen in Skandinavien zeigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Impfung mit Gardasil® und Autoimmunerkrankungen, neurologischen Schäden oder Thromboembolien gibt. Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
ASS für alle?
In einer systematischen Übersichtsarbeit wurde von der Britischen Regierung der gegenwärtige Kenntnisstand zu Nutzen und Risiken einer Primärprävention kardiovaskulärer und onkologischer Erkrankungen mit Acetylsalicylsäure zusammengefasst. Ihr Fazit: Da der Grat zwischen Benefit und Risiken schmal ist, sollte keine allgemeine Empfehlung zur prophylaktischen Einnahme von Acetylsalicylsäure ausgesprochen werden.Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Durchfall, Obstipation,Blähungen ...
Länger als drei Monate anhaltende chronische Darmsymptome, relevante Beeinträchtigung der Lebensqualität und fehlende andere Ursachen für die Beschwerden: So definiert die aktuelle deutsche S3-Leitlinie das Reizdarmsyndrom. Wichtig: Stuhlgangsveränderungen sind kein obligates Diagnosekriterium, die Ileokoloskopie zur Diagnosestellung ist zwingend erforderlich. Steht die Diagnose, orientiert sich die Therapie am Leitsymptom. Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Der Preis der Männlichkeit
In einer retrospektiven Kohortenstudie führte eine Testosteron-Substitution bei amerikanischen Männern zu einer erhöhten Mortalität sowie mehr Herzinfarkten und Schlaganfällen. Dies lässt Zweifel an der Sicherheit einer solchen Hormongabe aufkommen. Zur genaueren Abklärung sind nun randomisierte placebokontrollierte Studien notwendig.Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung