Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wenn die Krebstherapie Magen und Darm durchschüttelt
Parenterale und orale Krebstherapien gehen häufig mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall einher. Wie sieht ein leitliniengerechtes onkologisches Nebenwirkungsmanagement aus? Und was können Patienten in Eigenregie tun?Show moreberatung-pharmazie
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Onkologisches Nebenwirkungsmanagement
20.05.2026, 03:55 Uhr
Hilfe für Alkoholabhängige
In der Behandlung Alkoholabhängiger gibt es psychosoziale, psychotherapeutische und medikamentöse Ansätze. Keine Methode hilft allen Patienten. Aber gerade die pharmakologische Forschung ist heute so weit, dass sie den Entzugswilligen verschiedene wirksame Optionen anbieten kann. Eine davon sind Antikonvulsiva, welche die neuronale Erregbarkeit und die Krampfneigung herabsetzen. So kann Gabapentin die Abstinenzraten und die Schwere der Entzugssymptome in dosisabhängiger Weise senken. Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Kein Alkoholverbot bei MS
Patienten mit multipler Sklerose (MS) müssen offenbar nicht auf Alkohol verzichten. Denn eine schwedische Untersuchung erbrachte einen statistisch signifikanten inversen und dosisabhängigen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Auftreten der Erkrankung.Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Naproxen nicht sicherer
ck | Die Diskussion um das kardiovaskuläre Risiko der nicht-steroidalen Antirheumatika geht weiter: Ein Beratergremium der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA befand für die Aussage, dass Naproxen sicherer sei als andere entzündungshemmende Analgetika, die Belege als nicht ausreichend. Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Folsäure kann Tumorwachstum fördern
Die Einnahme von Folsäure ist weit verbreitet, teils zur Prävention fetaler Missbildungen, teils zur Verhinderung onkologischer und kardiovaskulärer Erkrankungen. Doch ist die Folsäure-Gabe in jedem Fall unbedenklich? Eine kanadische Arbeitsgruppe weist im Tierversuch auf ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bereits erkrankter Tiere hin.Show more27.02.2014, 00:00 Uhr

Eine ungeeignete Darreichungsform
Ausgezeichnete Beratung, das ist das Pfund, mit dem jede Apotheke wuchern kann. Ausgezeichnete Beratung ist aber immer auch Teamarbeit. Deshalb haben wir in der DAZ für Sie und Ihr Team die Rubrik „Top beraten!“. Dort können Sie zusammen mit Ihrem Team spannende Fälle aus Ihrer Apotheke und Ihre Lösung vorstellen. Einen klaren Fall für die Sonderziffer Nr. 6 stellen in dieser Woche Apotheker Christian Schulz und sein Team vor. Bei der älteren Patientin mit Morbus-Parkinson sind pharmazeutische Bedenken anzumelden, da eine verordnete Darreichungsform von der Patientin nicht eingenommen werden kann und so der gesamte Therapieerfolg gefährdet ist. Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Unterstützung für die Generation Mops
jb |Der größte Teil der übergewichtigen und adipösen Kinder und Jugendlichen ist selbst mit wissenschaftlich evaluierten und intensiv betreuten individuellen Maßnahmen, die auf Sport, Ernährung, Verhaltensänderung und Schulung der Eltern basieren, nicht dauerhaft therapierbar. Folglich gibt es eigentlich nur einen Weg, mit dem Problem Adipositas im Kinder- und Jugendalter umzugehen, nämlich es gar nicht erst entstehen zu lassen, also auf Prävention zu setzen. Wo man hier ansetzen sollte, erklärte Prof. Dr. Martin Wabitsch, Experte für Adipositas im Kindesalter, in seinem Vortrag im Rahmen des Pharmacon in Davos. Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Sicherheit von Opioiden bestätigt
Laut WHO entwickelt sich die COPD bis zum Jahr 2050 zur weltweit dritthäufigsten erkrankungsbedingten Todesursache. Aufgrund der potenziell atemdepressiven Nebenwirkungen von Benzodiazepinen und Opioiden gilt ihr Einsatz bei der chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung als unsicher, obwohl deren anxiolytische und analgetische Effekte ihren Einsatz bei schweren Formen der COPD indizieren. Nun wurde die Sicherheit einer Opioid- bzw. Benzodiazepin-Therapie untersucht, um zu klären, ob die bisherige Anwendungsbeschränkung gerechtfertigt ist.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Mehr Sich(erhei)t fürs Koloskop
Frankfurt a. M. (rs) | Eziclen® ist ein neues Präparat zur effizienten Darmreinigung vor Koloskopie. Die Rezeptur aus Sulfatsalzen erlaubt ein geringeres Volumen an Trinklösung als bei herkömmlichen Präparaten. Die gute Verträglichkeit soll zu einer hohen Akzeptanz beitragen. Belegt ist eine hohe Reinigungseffektivität aller Kolonabschnitte, einschließlich des schwer zu reinigenden rechten Kolons.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Gliflozine, die Zweite
jb | Mit dem Antidiabetikum Dapagliflozin ist vergangenes Jahr der erste Vertreter der SGLT2-Inhibitoren an der frühen Nutzenbewertung gescheitert. Das Präparat wurde in Deutschland vom Markt genommen. Lediglich die Fixkombination mit Metformin ist noch erhältlich. Jetzt wagt es ein zweiter Hersteller, einen Wirkstoff dieser Gruppe in den deutschen Markt zu bringen. Unter dem Handelsnamen Invokana® wird Canagliflozin ab 15. März 2014 erhältlich sein. Der Wirkstoff wurde letzte Woche im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Drohender Darmverschluss?
Zwei Postmarketing-Studien mit den beiden derzeit auf dem Markt befindlichen Rotavirus-Impfstoffen haben gezeigt, dass pro 100.000 geimpfter Kinder mit einem bis fünf Fällen von Darminvaginationen gerechnet werden muss. Experten befürworten die Impfung dennoch, weil die hoch ansteckende Infektion gerade bei jungen Säuglingen zu schweren Gastroenteritiden führen kann, die häufig stationär behandelt werden müssen.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Zu häufig ASS, zu selten Antikoagulanzien
Einer aktuellen Studie zufolge hat sich die medikamentöse Prophylaxe eines Schlaganfalls bei Vorhofflimmern verbessert. Jedoch werden nicht alle Patientengruppen optimal versorgt. Gerade älteren Patienten mit Vorhofflimmern werden zu häufig Thrombozytenaggregationshemmer verordnet. Das zeigt eine Untersuchung, in der erstmals die Implementierung der aktuellen Leitlinien-Empfehlungen untersucht wurde. Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
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