Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Erster Kombinationsimpfstoff gegen Grippe und COVID zugelassen
Mit mCombriax® soll bald schon der erste mRNA-Kombinationsimpfstoff in ganz Europa auf den Markt eingeführt werden. Die Europäische Kommission hat die mRNA-Vakzine von Moderna Mitte April 2026 zugelassen.Show morearzneimittel-und-therapie
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mRNA-Vakzine
23.04.2026, 13:00 Uhr
Drohender Darmverschluss?
Zwei Postmarketing-Studien mit den beiden derzeit auf dem Markt befindlichen Rotavirus-Impfstoffen haben gezeigt, dass pro 100.000 geimpfter Kinder mit einem bis fünf Fällen von Darminvaginationen gerechnet werden muss. Experten befürworten die Impfung dennoch, weil die hoch ansteckende Infektion gerade bei jungen Säuglingen zu schweren Gastroenteritiden führen kann, die häufig stationär behandelt werden müssen.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Zu häufig ASS, zu selten Antikoagulanzien
Einer aktuellen Studie zufolge hat sich die medikamentöse Prophylaxe eines Schlaganfalls bei Vorhofflimmern verbessert. Jedoch werden nicht alle Patientengruppen optimal versorgt. Gerade älteren Patienten mit Vorhofflimmern werden zu häufig Thrombozytenaggregationshemmer verordnet. Das zeigt eine Untersuchung, in der erstmals die Implementierung der aktuellen Leitlinien-Empfehlungen untersucht wurde. Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Gegen Krämpfe
Von Thomas Frieling | Schmerzen sind das Hauptsymptom bei gastrointestinalen Beschwerden, das z.B. in den USA jährlich zu über 15 Millionen Arztbesuchen führt [1]. In Deutschland werden mindestens 20% der Patientenkontakte in Klinik und Praxis durch die Diagnostik und Therapie von viszeralen Schmerzen bestimmt, und in einer Umfrage klagten etwa 5% der befragten Bundesbürger über chronische Schmerzen im Bauch [2]. Für viele Betroffene, die mit der Selbstmedikation ihrer Schmerzen gute Erfahrungen gemacht haben, ist die Apotheke die erste Anlaufstelle. Der folgende Beitrag befasst sich mit dem rezeptfrei erhältlichen Arzneistoff Butylscopolamin zur oralen und rektalen Anwendung.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Kein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten
Auch werdende Mütter nehmen gelegentlich Analgetika ein – nicht selten zu einer Zeit, wenn ihnen ihre Schwangerschaft noch gar nicht bekannt ist. Ob dies die Fehlgeburtenrate erhöht, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden. Eine großangelegte israelische Studie fand für die gängigsten NSAR heraus, dass sie das Risiko eines Spontanaborts nicht erhöhen.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Mieten statt kaufen
Die Apothekerin Heike Arndt-Weyhing betreibt mit ihrem Mann, Werner Weyhing, zwei Apotheken in Neustadt an der Weinstraße. Nachdem die größere Bavaria Apotheke bereits seit einigen Jahren mit einem Rowa System arbeitet, wurde die Winzinger Apotheke nun ebenfalls mit einem Rowa Smart® ausgestattet. Dabei wurde auf das Mietmodell Rent-a-Rowa von CareFusion zurückgegriffen. Die Winzinger Apotheke bedient etwas über 100 Kunden am Tag. Dazu kommen noch eine Altenheimbelieferung und Bestellungen übers Internet, die in der Apotheke abgewickelt werden. Im Interview erklärt Werner Weyhing, warum er sich für den Rowa Smart® in der Mietvariante entschieden hat.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Pelargonium gegen HIV?
Das Mittel mit dem unaussprechlichen Namen Umckaloabo® war lange Zeit der Renner als wirksames Mittel bei grippalen Infekten, obwohl es eigentlich eine Zulassung für die Therapie der akuten Bronchitis hat. Nachdem über Leberschäden nach der Anwendung des Präparates berichtet wurde und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Oktober 2011 ein Stufenplanverfahren eingeleitet hatte, war es etwas ruhiger geworden. Nun sorgt der darin enthaltene Pelargonium-Extrakt wieder für Schlagzeilen – als vermeintliches Mittel gegen HIV.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Konkurrenz für Umckaloabo®
du | Bislang hatte die Firma Schwabe mit ihrem Pelargonium-sidoides-Spezialextrakt EPs® 7630, enthalten in den von der Schwabe-Tochter Iso-Pharm vertriebenen Umckaloabo®-Präparaten, eine marktbeherrschende Stellung. Nun werden weitere Pelargoniumwurzel-haltige Produkte Umckaloabo® Konkurrenz machen. Dazu zählen Pelasya® von Hexal und Pelargonium-ratiopharm® Bronchialtropfen.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Keine Sicherheitsbedenken
Sowohl in der Fach- als auch in der Laienpresse wurden in letzter Zeit die Wirksamkeit, aber auch die Sicherheit und Verträglichkeit von Zubereitungen aus Pelargonium-Arten kritisch hinterfragt. Für einen Spezialextrakt aus der Wurzel der im südlichen Afrika heimischen Geranienart Pelargonium sidoides DC sieht ein kürzlich veröffentlichter Review, der von der Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG finanziell unterstützt wurde, keinen Anlass für Sicherheitsbedenken, auch nicht in Hinblick auf mögliche hepatotoxische Effekte.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Fleisch auf die Rippen!
Häufige Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung sind Gewichtsverlust und Muskelabbau. Wie Prof. Dr. Hans Joachim Seitz, Hamburg, beim Norddeutschen Zytostatika Workshop am 26. Januar 2014 ausführte, sollten daher Prävention und Therapie der Tumorkachexie von Beginn an in das Behandlungskonzept integriert werden, um die Lebensqualität zu verbessern.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Mehr Glucose ausscheiden
Die Palette oraler Antidiabetika wächst stetig. Als „new kids on the block“ bezeichnete Prof. Dr. Bernard Zinman, Universität Toronto, die Wirkstoffgruppe der SGLT2-Inhibitoren. Für Empagliflozin, einen der ersten Vertreter, zeigte nun eine Analyse gepooler Daten eine signifikante Besserung des HbA1c-Wertes sowie einen günstigen Einfluss auf Körpergewicht und Blutdruck. Für eine kardiovaskuläre Endpunktstudie ist der Startschuss bereits gefallen.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Für mehr Orientierung und Motivation
Frankfurt a. M. (cb) | Das neu auf den Markt gekommene MyStar Extra® berechnet als erstes und bisher einziges Blutzuckermessgerät einen HbA1c-Schätzwert und einen HbA1c-Trend auf Grundlage der Blutzuckerwerte. Auch die intuitive 1-2-3-Klick-Bedienung und Zusatzfunktionen sollen Diabetiker zu einer konsequenten Durchführung ihrer Therapie motivieren.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Wann Multimedikation gerechtfertigt ist
Fünf, sechs und mehr Medikamente für einen Patienten, oft verordnet von verschiedenen Ärzten – wo liegt die vertretbare Grenze der „Polypharmazie“? Unbestritten bringen Neben- und Wechselwirkungen mehr Risiken ins Spiel. Dennoch trifft die Formel „mehr Substanzen = größeres Risiko“ nur auf einen Teil der Patienten zu. Interessanterweise gerade auf jene, die noch „relativ gesund sind“, fanden britische Forscher heraus: Die Wahrscheinlichkeit eines ungeplanten Klinikaufenthaltes steigert eine Multimedikation am stärksten bei den Patienten mit den wenigsten Grunderkrankungen.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Candesartan schützt vor Migräneattacken
ck | Der Angiotensin-Rezeptorblocker Candesartan wirkt bei der Prophylaxe von Mirgäneattacken ähnlich gut wie der häufig verwendete Beta-Blocker Propranolol. Möglicherweise könnte er eine Option für Patienten sein, die keine Beta-Blocker vertragen.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
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