Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Teplizumab hält Typ-1-Diabetes auf
Der innovative Antikörper Teplizumab (Teizeild®) ist gegen das hauptsächlich auf T-Lymphozyten vorkommende Oberflächenprotein CD3 gerichtet und für Patienten mit Typ-1-Diabetes im Stadium 2 indiziert. Der Wirkstoff kann bereits bei Kindern ab acht Jahren eingesetzt werden. Durch eine insgesamt nur vierzehntägige Therapie ist es möglich, eine klinisch relevante Verzögerung der Erkrankungsprogression in das Stadium 3 zu bewirken.Show morepharmazie
Neues Arzneimittel
27.04.2026, 13:36 Uhr
Was darf man bei Gicht essen?
Von Birgit Blumenschein, Martin Smollich | Über die Ernährungshinweise bei Gicht scheint mit der allseits bekannten Empfehlung „kein Fleisch, kein Alkohol, Gewicht reduzieren“ alles gesagt. Und nach wie vor erscheinen derartige Empfehlungen schwierig in der Umsetzung, da sie für viele Menschen einen großen Verzicht darstellen und Gicht-Patienten auf diese „Therapieoptionen“ häufig empfindlich reagieren. In der Tat ist der Zusammenhang zwischen Gicht und dem übermäßigen Konsum von Fleisch, Fisch und größeren Alkoholmengen unstrittig und auch in Langzeitstudien belegt. Andererseits mussten in letzter Zeit auch bisherige Empfehlungen revidiert werden: Beispielsweise spielen purinreiche pflanzliche Nahrung und die zugeführte Eiweißmenge nur eine untergeordnete Rolle. Dafür wurden jedoch neue Risikofaktoren und protektive Nahrungsinhaltsstoffe entdeckt.Show more13.03.2014, 00:00 Uhr
Frühe Influenza-Impfung kann Schlaganfälle verhindern
Alter, Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes und Herzerkrankungen erklären nur 50 bis 60% aller Schlaganfälle. Ein bislang unterschätzter Risikofaktor sind wahrscheinlich saisonale Atemwegsinfekte, insbesondere die Grippe. Eine frühe Influenza-Impfung erwies sich in einer aktuellen Studie als wirksame Prophylaxe gegen einen Schlaganfall in naher Zukunft. Show moreGrippeschutz = Schlaganfallschutz
13.03.2014, 00:00 Uhr
Neuer Integrase-Inhibitor Dolutegravir gegen HIV-Infektion
ck | Dolutegravir (Tivcay®) erweitert als dritter Integrase-Inhibitor das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten einer Infektion mit HI-Viren. Seine Vorteile: Es ist keine Boosterung wie bei den anderen Integrase-Inhibitoren notwendig, und es kann einmal täglich eingenommen werden. Show moreDer Dritte im Bunde
13.03.2014, 00:00 Uhr
SSRI als Alternative zu Antipsychotika?
Agitiertes Verhalten tritt bei Alzheimer-Kranken oft als Begleitsymptom auf und stellt für Angehörige und Pflegepersonal eine besondere Herausforderung dar. Da die herkömmliche Therapie mit Antipsychotika nicht zufriedenstellend ist, wurde nun mit Citalopram eine neue Behandlungsmöglichkeit untersucht. Auf den ersten Blick vielversprechend – doch das Nebenwirkungsprofil lässt zu wünschen übrig.Show moreCitalopram bei agitierten Alzheimer-Patienten
13.03.2014, 00:00 Uhr
Studie findet Zusammenhang bei betagten Patienten
Älteren Patienten mit erhöhten Blutdruckwerten werden zum kardiovaskulären Schutz leitliniengemäß Antihypertonika verordnet. Einer US-amerikanischen Untersuchung zufolge wird damit jedoch ein erhöhtes Sturzrisiko „eingekauft“, vor allem bei Patienten mit Stürzen in der Anamnese. Obwohl die Autoren keinen kausalen Zusammenhang nachweisen konnten, raten sie zu einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung bei geriatrischen Hypertonie-Patienten.Show moreNiedriger Blutdruck - erhöhtes Sturzrisiko
13.03.2014, 00:00 Uhr

Hypertonie
Die Hypertonie ist eine der großen Volkskrankheiten. Die Erhöhung des Blutdrucks verkürzt die Lebenserwartung und schädigt zahlreiche Organe. In den letzten Jahren gab es einige Neuerungen in der Hypertonie-Behandlung: die Einführung eines Renin-Hemmstoffes, neue Einblicke in das Wirkprofil von Antihypertonika, Lockerung der Zielwerte des Blutdrucks und Verfeinerungen der Hypertonie-Therapie. Pharmako-logisch! update fasst das neue Wissen zusammen, das seit dem Beitrag Pharmako-logisch! Hypertonie – die schleichende Gefahr aus den Blutgefäßen (DAZ 149/13: 1386–1415) aus dem Jahre 2009 generiert wurde, und bereitet es für die Beratung in der Apotheke auf.
Von Thomas Herdegen
Pharmako-logisch! update
06.03.2014, 00:00 Uhr
Pelasya® versus Umckaloabo®
du | Seit Anfang des Jahres stehen neben Umckaloabo® weitere Pelargonium-haltige Arzneimittel zur Verfügung, unter anderem Pelasya® von Hexal. Pelasya® ist im Gegensatz zu dem als pflanzliches Arzneimittel zugelassenen Umckaloabo® auf Basis einer HMPC-Monographie registriert worden. Hieraus ergeben sich Unterschiede in den Indikationen und der Anwendungsdauer. Diese Unterschiede haben wir in DAZ 2014, Nr. 7., S. 32 (den Link finden Sie am Ende dieses Beitrags) dargestellt. Die Hexal AG sieht aufgrund solcher Berichte einen Klarstellungsbedarf und hat ihre Positionen in Anzeigen und Pressemitteilungen verbreitet (s. Abb.). Diese Positionen erregen jedoch Widerspruch, unter anderem bei der Firma Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, dem Hersteller von Umckaloabo®.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Kleine Köpfe mit großen Schmerzen
Von Stefan Evers | Erst in den letzten 30 Jahren hat man erkannt, dass die klinische Präsentation und die Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen gesondert betrachtet werden muss. So hat die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) inzwischen in der 2. Auflage Empfehlungen für die Behandlung von Kopfschmerzen in diesem Alter publiziert [1]. Außerdem sind in den letzten Jahren immer genauere epidemiologische Studien erschienen, die das Problem von Kopfschmerzen in dieser Altersstufe differenziert beschreiben (z.B. [2]).Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Schlaganfallprophylaxe um jeden Preis?
ck | Hoher Blutdruck wird bei älteren Patienten nicht mehr als der entscheidende Faktor für die Entstehung eines Schlaganfalls gesehen, und der Einfluss zu hoher Cholesterin-Werte auf das Schlaganfallrisiko wird nur als gering eingeschätzt. Und doch steigen die Verordnungszahlen der Statine, gerade bei Älteren. Der Mediziner Kit Byatt stellt daher die Frage, ob die älteren Patienten nicht übertherapiert werden?Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Was tun bei Zwangsstörungen?
Zeigt bei Zwangsstörungen eine medikamentöse Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern keinen ausreichenden Erfolg, wird die Medikation häufig um ein Antipsychotikum ergänzt. Wie eine amerikanische Studie zeigt, ist eine kombinierte Verhaltenstherapie die bessere Alternative.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Je früher desto besser
Je früher Oseltamivir, Zanamivir und Co. gegeben werden, desto besser. 48 Stunden nach Einsetzen von Grippe-Symptomen gilt als Grenze des Sinnvollen und der Zulassung. Das optimale timing antiviraler Therapie variiert jedoch, abhängig z.B. von der Viruslast und dem Alter. Das ist das Ergebnis einer im Lancet Infectious Diseases publizierten Studie mit 1200 jungen Patienten in Bangladesh. Sie verglich die Effekte einer frühen und späten Gabe von Oseltamivir. Show more06.03.2014, 00:00 Uhr

Doppelt hält besser?
Wird ein Patient aus dem Krankenhaus entlassen, gibt es immer wieder Probleme mit der Anschlussmedikation. In dieser Woche stellen wir Ihnen daher einen spannenden Fall zu dieser Schnittstellenproblematik vor, bei dem eine Patientin nach einem Klinikaufenthalt von der kompetenten pharmazeutischen Betreuung in der öffentlichen Apotheke profitiert. Hier wird ein gravierendes Missverständnis bei der Anwendung alter und neuer Medikamente aufgedeckt.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
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