Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kein Zusatznutzen für Teplizumab bei Diabetes mellitus
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erkennt an, dass Teplizumab das Auftreten eines insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 1 signifikant verzögert – einen Zusatznutzen gibt es aber nicht.Show morepharmazie
IQWiG-Stellungnahme
19.05.2026, 15:00 Uhr
Strategien gegen Zwischenblutungen und Libidoverlust
Orale Kontrazeptiva sind für die meisten Frauen die Verhütungsmethode der Wahl, nicht zuletzt, weil sie eine hohe Sicherheit bieten. Längerfristig auftretende Zwischenblutungen lassen sich häufig durch Umstellung auf andere Estrogen/Gestagen-Kombinationen, Applikationsformen oder auch Doxycyclin und Tranexamsäure in den Griff bekommen. Wenn die Libido unter hormoneller Kontrazeption in den Keller rauscht, kann auch eine Umstellung sinnvoll sein, allerdings erst nach ausführlicher Anamnese.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Dolormin GS | Dolgit Schmerzcreme | GREEN'N FIT | Hepar-SL
Verkaufsunterstützung
03.04.2014, 00:00 Uhr
Neues Wirkprinzip gegen Herpes genitalis
Pritelivir ist der erste Vertreter der Wirkstoffgruppe der Helikase-Primase-Inhibitoren und wird bei Infektionen mit Herpes-simplex-Viren (HSV) eingesetzt. In einer Dosisfindungsstudie mit Herpes-simplex-2-positiven Probanden konnte gezeigt werden, dass die Einnahme von Pritelivir dosisabhängig zu einer deutlichen Reduktion der Virusausscheidung führt.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Verhaltenstherapie bei kindlicher Enuresis
Kinderärzte des Children‘s Hospital at Westmead Clinical School der Universität Sydney (Australien) und weiterer Zentren haben die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Maßnahmen als Erst-Linien-Therapie bei kindlicher Enuresis auf der Basis publizierter Studien analysiert. Bereits einfache Interventionen wie Blasentraining am Tag oder eine Belohnung „trockener Nächte“ können erfolgreich sein.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr

Chronische Herzinsuffizienz
Die Gefahr, die von einer Herzinsuffizienz ausgeht, wird von vielen Ärzten und Apothekern unterschätzt. Da es an revolutionären neuen Ansatzpunkten fehlt, fanden die größten Therapiefortschritte in den letzten Jahren durch klinische Forschung mit bestehenden Wirkstoffen, einer verbesserten Dosisfindung und einer Optimierung der Therapieregime statt.
Von Olaf Rose
Pharmakotherapie
03.04.2014, 00:00 Uhr
Neue Produkte für Sonnenanbeter
HAMBURG (gmc) | Mit neuen Produkten will die Stada GmbH ihre apothekenexklusive Sonnenschutzmarke Ladival® stärken. Zum einen erweitert Stada in diesem Jahr die Ladival®-Linie für allergische Haut um ein pumpfähiges Gel-Spray sowie die Après-Linie um eine Lotion speziell für das Gesicht. Zum anderen kommt die Linie Ladival® Schutz & Bräune Plus hinzu.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Gegen Rötung, Schuppen und Juckreiz
Von Julia Borsch |Gesunde Kinder- und Säuglingshaut braucht keine zusätzliche Pflege. Eincremen hat bei diesen Kindern lediglich einen angenehmen Effekt, notwendig ist es aber nicht. Anders ist die Lage bei Kindern, die unter Neurodermitis leiden. Hier ist die Basispflege neben der Therapie akuter Ausbrüche essenziell. Denn bei unzureichender Therapie bleiben nicht nur körperliche, sondern auch seelische Narben. Nach dem „Children’s life quality index score“ belastet ein schweres atopisches Ekzem die Betroffenen stärker als beispielsweise Diabetes, Epilepsie oder schweres Asthma. Daher bedürfen hautkranke Kinder einer sicheren und wirksamen Therapie, die dem Stadium der Erkrankung und dem Alter des Kindes angepasst werden muss.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Cremen und Salben hilft allenthalben
Von Beate Fessler | Die Psoriasis manifestiert sich im Kindesalter zwar auch als Plaques-Psoriasis, weit häufiger als bei Erwachsenen aber als tropfenförmige Psoriasis guttata. Diese Form wird oft getriggert durch eine Streptokokken-Infektion. Bei unter Zweijährigen ist die psoriatische Windeldermatitis die häufigste Form, die eine sehr gute Prognose hat. Differenzialdiagnostisch müssen die seborrhoische Dermatitis und das nummuläre Ekzem ausgeschlossen werden. Neben der regelmäßigen topischen Basistherapie wird individuell spezifisch behandelt. Hier lautet die Devise: Keratolyse – Entzündungshemmung – Antiproliferation. Dabei muss auf eine dem Kindesalter entsprechende adäquate Dosierung der verwendeten Wirkstoffe geachtet werden. Bei einem kleinen Teil der Kinder führt an einer immunsuppressiven Therapie in spezialisierten Zentren kein Weg vorbei. Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Innovation nach über 40 Jahren
jb | Die Zahl der Tuberkulosen in Deutschland ist in den letzten Jahren kaum noch gesunken (4220 im Jahr 2012 und 4317 im Jahr 2011), die Zahl der Infektionen mit multiresistenten Erregern stieg dagegen sogar leicht an. Dennoch ist die Tuberkulose hierzulande nach wie vor selten. Weltweit ist sie jedoch mit etwa neun Millionen Neuinfektionen pro Jahr die häufigste Infektionskrankheit. Was die Behandlung schwierig macht, ist zum einen der für viele Erkrankte eingeschränkte Zugang zur Gesundheitsversorgung, zum anderen die zunehmende Resistenzproblematik und der Mangel an wirksamen Medikamenten. Mit Bedaquilin (Sirturo®), einem Wirkstoff mit einem neuen Wirkprinzip, gibt es jetzt neue Hoffnung für Patienten mit multiresistenter pulmonaler Tuberkulose.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Entwarnung für Inkretine
ck | Seit 2011 wird diskutiert, ob die Einnahme Inkretin-basierter Antidiabetika eine Pankreatitis begünstigen könnte. Eine bevölkerungsweite Fall-Kontroll-Studie verglich nun das Auftreten von akuter Pankreatitis in einer Patientenpopulation von Typ-2-Diabetikern, die Inkretine erhielten, mit jenen, die andere Antidiabetika einnahmen. Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Die Röte aus dem Gesicht treiben
ck | Zur symptomatischen Behandlung des Gesichtserythems bei Erwachsenen mit Rosazea steht eine neue Option zur Verfügung: Der selektive alpha2-adrenerge Rezeptor-agonist Brimonidin, der bisher in Form von Augentropfen zur Behandlung des Grünen Stars zur Verfügung stand, kann nun als Gel (Mirvaso®) im Gesicht aufgetragen werden. Durch die Verengung der Gefäße wird das Erythem verringert. Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Glucocorticoid-Therapie managen
Die neue Leitlinie der European League Against Rheumatism (EULAR) beschäftigte sich mit mittel- und hochdosierten Glucocorticoid-Therapien bei rheumatoiden Erkrankungen. Die Experten sprachen sich für bessere Aufklärung von Patienten, prophylaktische Maßnahmen zur Vermeidung von Nebenwirkungen, sorgfältiges Monitoring und die Einbeziehung Patienten-individueller Faktoren aus.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
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