Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Immer gut zum Fuß sein
Von Ines Winterhagen | Trockene, rissige Haut, Juckreiz, Hyperkeratosen oder Fußpilz – vier von fünf Diabetikern leiden unter Hautproblemen als Folgeerscheinung eines Diabetes mellitus. Einen gewissen Schutz vor Komplikationen wie dem diabetischen Fußsyndrom kann eine effektive Behandlung der Grunderkrankung und damit eine gute Blutzuckereinstellung bieten. Auch die tägliche Hautpflege gilt als eine wichtige Präventionsmaßnahme. Im Kundengespräch sollten die Patienten zur konsequenten Hautreinigung und -pflege nicht nur der Füße, sondern des ganzen Körpers angeleitet werden. Eine optimale Patientenberatung, die tägliche Fußinspektion sowie eine adäquate Pflege der Haut können einen diabetischen Fuß verhindern.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Gefährliches Chinin?
In Deutschland ist Chinin (Limptar N®) als apothekenpflichtiges Arzneimittel im Handel. Eingesetzt wird es zur Prophylaxe und Therapie nächtlicher Wadenkrämpfe. Aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen empfahl der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht im Januar 2014, Chinin der Rezeptpflicht zu unterstellen. Im aktuellen Bulletin zur Arzneimittelsicherheit stellt das BfArM die Risiken der Chinin-Therapie dar.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Vitamin B12-Mangel – häufiger als gedacht
BERLIN (ral) | Ein Mangel an Vitamin B12 kommt häufiger vor als allgemein angenommen wird. Vor allem Vegetarier und ältere Menschen sowie Typ 2-Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Versorgung. Warum ist dies so? Was deutet auf einen Mangel hin? Und wie lässt sich die Nährstoffversorgung verbessern? Darüber diskutierten Wissenschaftler vor Kurzem beim 3. Fachsymposium „Vitamin B12 – Der Patient im Fokus“.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Mit neuer Niere lebt es sich länger
Welches therapeutische Vorgehen ist bei einer fortgeschrittenen Nierenerkrankung mit der niedrigsten Sterblichkeit verbunden? Mit dieser Frage befassten sich schwedische Nephrologen und Epidemiologen. Ihr Fazit: Die geringsten Mortalitätsraten weisen chronisch kranke Nierenpatienten auf, die eine neue Niere erhalten haben, die schlechtesten Chancen haben dialysierte Patienten.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Aus für Metoclopramid-Tropfen
jb | Metoclopramid-Tropfen (MCP) mit einem Wirkstoffgehalt von mehr als 1 mg/ml sind seit letzter Woche nicht mehr verkehrsfähig und wurden zurückgerufen. Sämtliche in Deutschland erhältlichen Präparate waren betroffen, da sie alle Konzentrationen zwischen 4 und 5 mg/ml aufwiesen. Der sofortige Widerruf der Zulassung und der damit verbundene Rückruf von MCP-Tropfen hat große Verunsicherung verursacht und gleichzeitig die Frage nach Therapiealternativen zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen sowie zur Anwendung der verbleibenden MCP-Formulierungen aufgeworfen, die nach wie vor erhältlich sind. Show more24.04.2014, 00:00 Uhr

21 + 7 = 28?
21 Tage plus sieben Tage Pause, 28 Tage ohne Pause, mit oder ohne wirkstofffreie Tabletten: Die auf dem Markt befindlichen oralen Kontrazeptiva unterscheiden sich teilweise hinsichtlich ihres Einnahmeschemas. Selbst bei wirkstoffgleichen Präparaten gibt es diesbezüglich Unterschiede, die bei Abschluss von Rabattverträgen und auch bei Anwendung der aut-idem-Regel durch die Apothekensoftware nicht berücksichtigt werden. Besonders bei Präparaten wie der „Pille“, bei denen es für eine zuverlässige Wirkung essenziell ist, sich an das vorgeschriebene Einnahmeschema zu halten, sollte man in der Apotheke daher Wechsel des gewohnten Präparats gegebenenfalls hinterfragen, so wie Christian Schulz und sein Team im folgenden Fall.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Vorsicht! Gefälschtes Herceptin®
ck | In Deutschland wurde gestohlenes bzw. gefälschtes Trastuzumab (Herceptin®) 150 mg zur intravenösen Anwendung in den Handel gebracht. Darüber informierten das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die europäische Arzneimittelbehörde EMA. Betroffen sind mehrere Chargen, die in Italien gestohlen und dann illegal vermarktet wurden. Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Kann ASS Fehlgeburten verhindern?
Acetylsalicylsäure (ASS) wird in der Reproduktionsmedizin in bestimmten Fällen eingesetzt, um den Blutfluss in der Plazenta zu verbessern. Eine aktuelle methodisch hochwertige Studie untersuchte, ob bereits vor der Empfängnis eingenommene niedrig dosierte ASS bei Frauen, die schon eine oder mehrere Fehlgeburten erlitten haben, Spontanaborte verhindern kann. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass nicht mehr Babys zur Welt kommen, allerdings könnten bestimmte Frauen mit lediglich einer, kurz zurückliegenden Fehlgeburt profitieren.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Neuer Wirkstoff bei PAH
Die Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) hat in den letzten 20 Jahren eine enorme Entwicklung durchlaufen. Die schlechte Prognose der nicht heilbaren Erkrankung bleibt bestehen, dennoch gelingt es mittlerweile durch Angriff an drei Signalwegen, die Überlebenszeit der progressiven Erkrankung zu verlängern. Zu den beeinflussbaren vasoaktiven Mediatoren des geschädigten Endothels zählen Prostacyclin (Prostaglandin I2, PGI2), Stickstoffmonoxid (NO) und Endothelin 1 (ET-1). Mit Macitentan (Opsumit®) wurde nun ein weiterer Rezeptorantagonist des potenten Vasokonstriktors Endothelin 1 eingeführt.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr

Tramadol überdosiert
Immer wieder kommt es bei der Abgabe von Medikamenten nach Rabattvertrag zu Problemen. Und das nicht nur, weil der Hausarzt für die Weiterverordnung kurzfristig nicht erreichbar ist. Oft genug findet kein Abgleich von Klinikmedikation mit der bestehenden Medikation statt. Das kann gravierende Folgen haben, wie unser neuer TOP-beraten!-Fall zu Schnittstellenproblemen zeigt.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
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