Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Teplizumab hält Typ-1-Diabetes auf
Der innovative Antikörper Teplizumab (Teizeild®) ist gegen das hauptsächlich auf T-Lymphozyten vorkommende Oberflächenprotein CD3 gerichtet und für Patienten mit Typ-1-Diabetes im Stadium 2 indiziert. Der Wirkstoff kann bereits bei Kindern ab acht Jahren eingesetzt werden. Durch eine insgesamt nur vierzehntägige Therapie ist es möglich, eine klinisch relevante Verzögerung der Erkrankungsprogression in das Stadium 3 zu bewirken.Show morepharmazie
Neues Arzneimittel
27.04.2026, 13:36 Uhr
ADHS durch Paracetamol?
In einer großen Studie wurde die Auswirkung von pränataler Paracetamol-Exposition auf die Entwicklung von ADHS bei Kindern untersucht. Es zeigte sich ein statistischer Zusammenhang zwischen der Dauer der Einnahme und späteren Verhaltensstörungen. Bei einer Einnahme von mehr als 20 Wochen während der Schwangerschaft verdoppelte sich das Risiko fast. Das Ergebnis war umso deutlicher, je länger Paracetamol verwendet wurde und je fortgeschrittener die Schwangerschaft war. Show more01.05.2014, 00:00 Uhr
Gewichtszunahme durch Antibiotika
ck | Französische Forscher haben einen Zusammenhang zwischen Antibiotika und Übergewicht beschrieben: Patienten, die wegen Q-Fieber über einen längeren Zeitraum Antibiotika einnahmen, zeigten eine signifikante Gewichtszunahme und hatten darüber hinaus ein verändertes Darmmikrobiom. Show more01.05.2014, 00:00 Uhr
Depressionen individuell behandeln
KÖLN (rs) | Die Individualisierte Medizin schreitet voran: STADA Diagnostik hat einen neuen DNA-Testkit auf den Markt gebracht. Er soll eine individuelle Therapiefindung bei der medikamentösen Behandlung der Depression ermöglichen, Fehldosierungen vermeiden helfen und die Zeit für die Therapieeinstellung verkürzen. Der Test ist der vierte in einer Reihe von DNA-Tests, den STADA Diagnostik anbietet.Show more01.05.2014, 00:00 Uhr
Vitamin D - Henne oder Ei?
Viele Beobachtungsstudien assoziieren niedrige Vitamin-D-Spiegel mit chronischen Krankheiten und erhöhter Sterblichkeit. Aber bedeutet der „Mangel“, dass Substitution die geeignete Therapie ist? Neue Metaanalysen stärken die Zweifel an dieser Hypothese. Lediglich bei älteren Menschen weisen sie eine reduzierte Sterblichkeit nach. Für die Allgemeinbevölkerung lasse sich eine pauschale Supplementierung nicht begründen. Der Verdacht: Womöglich führen lebensverkürzende Krankheiten und Risikofaktoren zu abgesenkten Vitamin-D-Spiegeln – und nicht umgekehrt. Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Ergotherapie macht fit für den Alltag
Die Therapie der Parkinson-Krankheit mit dopaminergen Arzneimitteln hat die Lebensqualität und das Gesamtüberleben der Patienten verbessert. Aber je mehr die Erkrankung fortschreitet, desto mehr wird das alltägliche Leben beeinträchtigt. In einer klinischen Studie zeigte sich, dass eine häusliche individuelle Ergotherapie bei den Patienten die selbständig durchzuführenden Aktivitäten verbessert [1]. Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Immer gut zum Fuß sein
Von Ines Winterhagen | Trockene, rissige Haut, Juckreiz, Hyperkeratosen oder Fußpilz – vier von fünf Diabetikern leiden unter Hautproblemen als Folgeerscheinung eines Diabetes mellitus. Einen gewissen Schutz vor Komplikationen wie dem diabetischen Fußsyndrom kann eine effektive Behandlung der Grunderkrankung und damit eine gute Blutzuckereinstellung bieten. Auch die tägliche Hautpflege gilt als eine wichtige Präventionsmaßnahme. Im Kundengespräch sollten die Patienten zur konsequenten Hautreinigung und -pflege nicht nur der Füße, sondern des ganzen Körpers angeleitet werden. Eine optimale Patientenberatung, die tägliche Fußinspektion sowie eine adäquate Pflege der Haut können einen diabetischen Fuß verhindern.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Gefährliches Chinin?
In Deutschland ist Chinin (Limptar N®) als apothekenpflichtiges Arzneimittel im Handel. Eingesetzt wird es zur Prophylaxe und Therapie nächtlicher Wadenkrämpfe. Aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen empfahl der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht im Januar 2014, Chinin der Rezeptpflicht zu unterstellen. Im aktuellen Bulletin zur Arzneimittelsicherheit stellt das BfArM die Risiken der Chinin-Therapie dar.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Vitamin B12-Mangel – häufiger als gedacht
BERLIN (ral) | Ein Mangel an Vitamin B12 kommt häufiger vor als allgemein angenommen wird. Vor allem Vegetarier und ältere Menschen sowie Typ 2-Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Versorgung. Warum ist dies so? Was deutet auf einen Mangel hin? Und wie lässt sich die Nährstoffversorgung verbessern? Darüber diskutierten Wissenschaftler vor Kurzem beim 3. Fachsymposium „Vitamin B12 – Der Patient im Fokus“.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Mit neuer Niere lebt es sich länger
Welches therapeutische Vorgehen ist bei einer fortgeschrittenen Nierenerkrankung mit der niedrigsten Sterblichkeit verbunden? Mit dieser Frage befassten sich schwedische Nephrologen und Epidemiologen. Ihr Fazit: Die geringsten Mortalitätsraten weisen chronisch kranke Nierenpatienten auf, die eine neue Niere erhalten haben, die schlechtesten Chancen haben dialysierte Patienten.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
Aus für Metoclopramid-Tropfen
jb | Metoclopramid-Tropfen (MCP) mit einem Wirkstoffgehalt von mehr als 1 mg/ml sind seit letzter Woche nicht mehr verkehrsfähig und wurden zurückgerufen. Sämtliche in Deutschland erhältlichen Präparate waren betroffen, da sie alle Konzentrationen zwischen 4 und 5 mg/ml aufwiesen. Der sofortige Widerruf der Zulassung und der damit verbundene Rückruf von MCP-Tropfen hat große Verunsicherung verursacht und gleichzeitig die Frage nach Therapiealternativen zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen sowie zur Anwendung der verbleibenden MCP-Formulierungen aufgeworfen, die nach wie vor erhältlich sind. Show more24.04.2014, 00:00 Uhr

21 + 7 = 28?
21 Tage plus sieben Tage Pause, 28 Tage ohne Pause, mit oder ohne wirkstofffreie Tabletten: Die auf dem Markt befindlichen oralen Kontrazeptiva unterscheiden sich teilweise hinsichtlich ihres Einnahmeschemas. Selbst bei wirkstoffgleichen Präparaten gibt es diesbezüglich Unterschiede, die bei Abschluss von Rabattverträgen und auch bei Anwendung der aut-idem-Regel durch die Apothekensoftware nicht berücksichtigt werden. Besonders bei Präparaten wie der „Pille“, bei denen es für eine zuverlässige Wirkung essenziell ist, sich an das vorgeschriebene Einnahmeschema zu halten, sollte man in der Apotheke daher Wechsel des gewohnten Präparats gegebenenfalls hinterfragen, so wie Christian Schulz und sein Team im folgenden Fall.Show more24.04.2014, 00:00 Uhr
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