Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Von farblos bis brüchig
Unter der Therapie mit EGFR- und Tyrosinkinase-Inhibitoren können Veränderungen der Haarstruktur oder ein Wechsel der Haarfarbe auftreten. Eine Depigmentierung durch Blockade der Tyrosinkinase c-kit kann so ausgeprägt sein, dass die Dauer der Behandlungszyklen mit der Haarfarbe korreliert.Show more12.06.2014, 00:00 Uhr
Mehr oder weniger?
Von Antje Neubert und Sebastian Botzenhardt | Kinder gelten als „therapeutische Waisen“, da ihnen nur in begrenztem Umfang eine evidenzbasierte Arzneimitteltherapie zur Verfügung steht [1]. Der folgende Beitrag erörtert die Problematik des Off-label-Gebrauchs von Arzneimitteln, die für Kinder und Jugendliche nicht zugelassen sind, und beschreibt einige typische Ursachen von Fehldosierungen. Er zeigt aber auch, wie Apotheker dazu beitragen können, dass Eltern bei ihren Kindern Anwendungsfehler vermeiden. Show more12.06.2014, 00:00 Uhr
„DHL-Prüfsiegel garantiert Qualität“
Vor wenigen Wochen haben wir die verschiedenen Arten der Blutdruckmessung vorgestellt und auch auf Blutdruckmessgeräte mit dem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga (DHL) verwiesen (DAZ 2014, Nr. 19, S. 46). Hierzu erreichte uns ein Leserbrief von Dr. Klaus Fehske und Dr. Christian Fehske, in dem der Redaktion eine kritiklose Werbung für das Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga als scheinbaren Garanten für eine unbedingt verlässliche oszillometrische Messung vorgeworfen wurde (s. Kasten S. 27). Wir haben dies zum Anlass genommen, mit Prof. Dr. Bernd Sanner über die Probleme einer Blutdruckselbstmessung zu sprechen. Professor Sanner ist in der Deutschen Hochdruckliga zuständiger Sektionsvorsitzender Hochdruckdiagnostik und damit mitverantwortlich für die Vergabe des Prüfsiegels.Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Wirkstoffe bei rheumatoider Arthritis
Die Pharmakotherapie der rheumatoiden Arthritis soll die Schmerzen lindern, die Entzündungen abschwächen und die Progression der Krankheit mit einhergehenden Gelenkzerstörungen verhindern. Dementsprechend ist die Pharmakotherapie analgetisch, antiinflammatorisch und immunsuppressiv. Das bunte Bild der immunologischen und der inflammatorischen Pathogenese erklärt die Vielzahl der Therapien, die bei der rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden.Show morePharmako-logisch!
05.06.2014, 00:00 Uhr
Weißdorn bei Herzschwäche eine gute Wahl
HAMBURG (gmc) | Herzinsuffizienz gehört zu den häufigen Diagnosen in einer Hausarztpraxis. Ursachen für die nachlassende kardiale Pumpkraft sind meist ein langjähriger Bluthochdruck sowie eine gestörte Durchblutung des Herzmuskels aufgrund verengter Herzkranzgefäße. Bei den ersten Beschwerden bietet sich zur Stärkung des Herzes der Weißdorn-Spezialextrakt WS® 1442 (Crataegutt® novo 450 mg) als gut verträgliches Präparat an.Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Dengue- statt Fußballfieber
Die Weltmeisterschaft in Brasilien macht den Schutz vor Tropenerkrankungen wie Denguefieber zu einem hochaktuellen Thema. Dengue ist eine über Mückenstiche übertragene Virusinfektion, die meist asymptomatisch oder mild mit grippeähnlichen Symptomen verläuft. Es kann jedoch besonders bei Kindern auch zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Um Endemien zu kontrollieren, wurde ein Frühwarnsystem für die Austragungsorte auf Grund von Klimadaten entwickelt. Reisende Kunden sollten über das Risiko und Schutzmaßnahmen informiert werden.Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Sommerzeit ist Pilzzeit
Von Sabine Werner | Juckreiz, schuppige Haut, bröselnde und verfärbte Nägel: Lokale Pilzinfektionen an den Füßen sind unangenehm und vor allem hochansteckend. Mit einer Prävalenz von etwa 30% für den Fußpilz (die Zahlen schwanken hier stark in Abhängigkeit vom untersuchten Kollektiv) beziehungsweise ca. 12% für den Nagelpilz gehören sie zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Deutschen. Die Pilzerkrankungen zeigen keine Selbstheilung, können sich auf andere Körperregionen ausbreiten und begünstigen das Auftreten bakterieller Superinfektionen, z.B. eines Erysipels (Wundrose) des Unterschenkels. Daher sollte in der Apotheke, auch wenn die Symptome dem Kunden „nur“ lästig erscheinen in jedem Fall zu einer Behandlung geraten werden. Da die Rezidivrate, unter anderem aufgrund von verfrüht abgebrochenen Therapien, hoch ist, sollte auch ausführlich zur Applikation und zur nötigen Anwendungsdauer der Präparate beraten werden. Show more05.06.2014, 00:00 Uhr

Die rheumatoide Arthritis
Die rheumatoide Arthritis mit den kaputten Gelenken ist einerseits ein Beispiel für die zerstörerische Kraft, die ein fehlerhaft aktiviertes Immunsystem entfalten kann; andererseits auch für die therapeutische Kraft moderner Arzneistoffe, die diese Zerstörung unterdrücken oder verhindern können.
Von Thomas Herdegen
05.06.2014, 00:00 Uhr
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